Schlagwort: Doku
Artikel Nervöse Republik - ein Jahr Deutschland
Artikel Nervöse Republik - ein Jahr Deutschland
Für seine ARD-Dokumentation „Nervöse Republik“ beobachtete Stephan Lamby Politiker und Journalisten ein Jahr lang aus der Nähe. Das Jahr hatte es in sich. Ein Strukturwandel der Öffentlichkeit zeichnet sich ab.
Es war irgendwann im Winter 2015/2016, „Brexit“ war nur ein Modewort und Donald Trump nicht mehr als ein Horrorclown. Doch schon lag eine gewaltige Veränderung in der Luft. In Dresden gingen montags tausende Menschen auf die Straße und brüllten „Volksverräter“. Selbst Hinterbänkler des Bundestages erhielten Hassmails – mit den Klarnamen der Absender. Und der Schlachtruf „Lügenpresse“ jagte auch hartgesottenen Redakteuren einen Schrecken ein. In diesen Monaten taten sich Risse auf, hässliche, gefährliche Risse. Würden sie wieder zuwachsen, wenn der Streit um die Flüchtlinge abklingen würde? Oder hatte sich das Misstrauen zu tief ins Land gefressen, um wieder zu verschwinden?
Nervöse Republik: ein ungewöhnliches Fernseh-Projekt
Über solche Fragen sprach ich mit einigen NDR-Redakteuren. Uns interessierte, wie sich die unter Druck geratenen Politiker und Journalisten in der neuen Situation verhalten, möglicherweise verändern. Sind sie überfordert? Oder heizen sie die permanente öffentliche Erregung selbst an? Wir verabredeten ein ungewöhnliches Fernseh-Projekt: Für die Dauer eines Jahres würde ich einige Politiker und Journalisten aus der Nähe beobachten – ergebnisoffen, ohne Drehbuch. Aus vielen kleinen Eindrücken ließe sich vielleicht ein größeres Bild zusammensetzten. Mitglieder der Bundesregierung sollten im Film vorkommen, Strategen der Volksparteien genauso wie Oppositionspolitiker. Und ein paar Journalisten, die im politischen Berlin ebenfalls den Takt vorgeben.
Also machte ich mich auf den Weg, besuchte Ministerien, Parteien und Redaktionen. Und versuchte, in Worte zu fassen, was sich so leicht gar nicht formulieren lässt: „Etwas verändert sich gerade im Land – dürfte ich Ihnen dabei über die Schulter sehen?“ Die beiden Minister Thomas de Maizière und Heiko Maas sagten zu, die Generalsekretäre Katarina Barley und Peter Tauber, Sahra Wagenknecht als Oppositionsführerin und Frauke Petry als Führerin der außerparlamentarischen Opposition. Auch die Redaktionen von BILD bzw. BILD.de und SPIEGEL Online öffneten mir ihre Türen.
Große Parteien in Deutschland wurden während der Dreharbeiten mächtig durchgerüttelt
So konnte ich beobachten, wie die Verunsicherung in Politik und Medien weiter anwächst. Niemand etwa, der am 24. Juni 2016 in der Redaktion von SPIEGEL Online Spätschicht hatte, wird diese Nacht vergessen. Noch Stunden zuvor hielten die Redakteure, genau wie ich, einen Brexit für unwahrscheinlich. Doch gegen 4.00 Uhr morgens – inzwischen waren die Kollegen der Frühschicht dazugekommen – zeichnete sich eine Entscheidung der Briten für einen EU-Austritt ab. Ungläubiges Staunen, Entsetzen – und schließlich Rätseln, warum man die Stimmung auf der Insel so falsch eingeschätzt hatte. Ähnliches wiederholte sich bei der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten. Auch die großen Parteien in Deutschland wurden während der Dreharbeiten mächtig durchgerüttelt: Die CDU steckte bei zwei Landtagswahlen schwere Niederlagen ein, musste einmal sogar die AfD an sich vorbeiziehen lassen. Und die SPD hatte es lange mit miserablen Umfragewerten und – gezielt gestreuten – Gerüchten um die Zukunft ihrer Parteispitze zu tun. Ungewöhnlich offen ließen mich die Generalsekretäre der beiden Parteien auch in schweren Stunden Aufnahmen machen. In diesen Monaten wurde Heiko Maas von aufgebrachten Bürgern aus Zwickau vertrieben, Sahra Wagenknecht Opfer einer Torten-Attacke. Und Frauke Petry, die ihren AfD-Mitgliedern im Wahlkampf „sorgfältig geplante Provokationen“ empfiehlt, musste erleben, wie Unbekannte ihr Auto in Brand setzten. Dazu kamen Terroranschläge, ein Amoklauf, Hackerangriffe. Nicht alle Ereignisse hängen miteinander zusammen. Doch sie alle erhöhen den Druck im Kessel namens Öffentlichkeit. Wie reagieren Politik und Medien auf die hohe Schlagzahl von Ereignissen?
Das Reiz-Reaktions-Schema der Hauptstadt, das wurde bald klar, erlaubt kein langes Nachdenken. Während Online-Medien hektisch Eilmeldungen ins Land blasen, schicken Politiker ihre Botschaften schon kurz danach über Twitter oder Facebook-Live – und versuchen, die Deutungshoheit zu besetzen. Nur eine Stunde nach dem Attentat auf den Berliner Weihnachtsmarkt twitterte der AfD-Politiker Marcus Pretzell: „Es sind Merkels Tote.“ Und CSU-Chef Horst Seehofer ließ am Morgen danach twittern: „Zuwanderungspolitik neu justieren.“ Zu diesem Zeitpunkt war noch unklar, wer warum mit dem LKW auf den Breitscheidplatz gerast war. Zu schnell verdrängte Streit die Trauer.
Methode „Trump“ ist einfach zu verlockend
Algorithmen, die in sozialen Medien als Reichweitenbeschleuniger zum Einsatz kommen, ermöglichen diese dramatische Veränderung der politischen Kommunikation. Am Ende der Entwicklung könnte eine Spaltung der Öffentlichkeit in „Freunde“ und „Feinde“ stehen – während klassische Medien als vermittelnde Instanz an Bedeutung verlieren. Die Methode „Trump“ ist einfach zu verlockend. Und sie beginnt scheinbar harmlos. „Wenn ich in der Woche eine Million Menschen über Facebook erreiche, ist das eine mittlere Zeitung. Und da filtert mich keiner,“ freut sich Sahra Wagenknecht. Auch Frauke Petry schwärmt: „Die sozialen Medien haben für uns den großen Vorteil, dass kein Filter zwischen uns und dem Bürger mehr ist. Nicht umsonst ist die AfD gerade in diesen Medien so erfolgreich.“ Kein Filter? Klingt gut, klingt demokratisch. Und ist doch gefährlich. Denn in der maximal reduzierten Kommunikation werden Journalisten umgangen, deren Arbeit für eine demokratische Öffentlichkeit systemrelevant ist: Recherche, Analyse, Kritik. Wohin das führen kann, zeigt Donald Trump der Welt seit Monaten. Über seine vielen Millionen Twitter- und Facebook-„Freunde“ bringt er „ungefiltert“ Gerüchte und Falschmeldungen in Umlauf – und brandmarkt anschließend kritische Medien wie CNN und New York Times via Twitter als „Feinde des Volkes“. In den USA tobt längst ein Kampf zwischen Politikern wie Trump und Journalisten. Und Deutschland ist gar nicht so weit davon entfernt. Kai Diekmann, bis vor kurzem mächtiger BILD-Herausgeber, gab im Interview die Richtung vor: „Wir haben das Gefühl, dass in der AfD gefährlicher Antisemitismus steckt, auch viele ausländerfeindliche Äußerungen. Das ist brandgefährlicher Populismus. Das wird von uns bekämpft. Und deshalb werden wir umgekehrt auch von der AfD bekämpft.“
Ein Strukturwandel der Öffentlichkeit zeichnet sich ab. Und er vollzieht sich längst nicht nur innerhalb der politischen Klasse. Auch die Beziehung von Medien und Bürgern verändert sich rasant. Als Chef von BILD.de beobachtet Julian Reichelt, wie viel Hass und Unverständnis Journalisten in den Foren der sozialen Medien entgegenschlägt: „Wir haben als Medien über Jahrzehnte hinweg unsere enorme Reichweite als enorme Zustimmung interpretiert. Und haben dabei übersehen, dass wir ein Verteilungsmonopol besessen haben. Viele Menschen haben das Gefühl, dass die sozialen Medien ihnen jetzt Zugriff auf die Wahrheit geben, die wir ihnen jahrzehntelang vorenthalten haben könnten. Das hat eine neue Parallelgesellschaft in der digitalen Welt geschaffen.“
Empfänger und Sender nicht auf Augenhöhe
Spannende Dinge passieren in dieser Parallelgesellschaft, auch das wurde bei der Arbeit an dem Film deutlich. Bürger verlangen nach Teilhabe an der Öffentlichkeit, sie melden sich mit Kommentaren zu Wort, Video-Blogger stellen eigene Filme ins Netz, eine neue Diskussionskultur entsteht. Doch Empfänger und Sender tauschen sich natürlich nicht auf Augenhöhe aus, wie sich das Bertold Brecht einst in seiner Radiotheorie erträumte. Nahezu alle Politiker und Journalisten, die ich für den Film interviewen konnte, sind besorgt, dass die Gesellschaft weiter auseinander driftet. Carline Mohr, als Chefin vom Dienst bei SPIEGEL Online auch für sozialen Medien zuständig, hat einen genauen Blick auf die neuartige Meinungsbildung. Sie berichtet: „Während der Flüchtlingskrise gab es nur „Gutmenschen“ und „Nazis“. Was heute passiert, ist eine Folge dieser Entwicklung.“ Auch Tilo Jung, der Polit-Blogger von „Jung & Naiv“, kennt die hermetische Meinungsbildung in sozialen Medien. Sein Befund: „Die Blase wird immer dicker.“
Einige Interviewpartner sprachen gar von einer „Zeitenwende“. Sie standen spürbar unter dem Eindruck des Brexit-Votums und des Wahlsiegs von Donald Trump. Zeitenwende ist ein großes Wort. Ob es für die aktuelle Entwicklung passt, wird sich erst künftig sagen lassen. Schon nach der Präsidentschaftswahl in Frankreich und dem Bundestagswahlkampf werden wir mehr wissen. Die demokratische Öffentlichkeit ist offenkundig anfällig geworden – anfällig für Manipulationen, anfällig für eine Spaltung in „Freunde“ und „Feinde“. Offenkundig ist auch, dass einige Politiker aus dieser Spaltung ihren Nutzen ziehen. Einer von ihnen wohnt jetzt im Weißen Haus.
Videos zu „Nervöse Republik“:
Zum Film:
Die 90-minütige Dokumentation „Nervöse Republik“ wurde von Stephan Lambys Firma ECO Media im Auftrag von NDR und RBB produziert (Redaktion: Dirk Neuhoff, Kuno Haberbusch, Patricia Schlesinger). Das Erste zeigt den Film am 19. April um 22.45 Uhr. Am 29. März wird „Nervöse Republik“ im Berliner Babylon-Kino als Preview gezeigt. Im Anschluss diskutieren einige Protagonisten, moderiert von Anne Will. RBB und Phoenix werden die Diskussion aufzeichnen.
Zum Autor:
Stephan Lamby hat Filme über Angela Merkel, Wolfgang Schäuble, Fidel Castro, Henry Kissinger und die Finanz- und Eurokrise hergestellt. Er wurde u.a. mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Hanns-Joachim-Friedrichspreis ausgezeichnet.
Veröffentlicht am: 03.04.2017 in Artikel
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Veröffentlicht am: 04.04.2016 in Schwerpunkt: "Rechtsruck in Europa"
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Veröffentlicht am: 08.03.2016 in Schwerpunkt: AfD - wie rechts ist Deutschland?
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Veröffentlicht am: 03.02.2016 in Schwerpunkt: Barschel und andere Verschwörungstheorien
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„Tschuldigung, was passiert eigentlich, wenn ich an diesem Kabel hier ziehe?“ Unser Video-Kolumnist Cemcorder hat sich bei der der Vereleihung vom Webvideopreis 2017 in Düsseldorf vor und hinter den Kulissen rumgetrieben und sich ‚mal angeschaut, wie das ganze eigentlich so abläuft. Was Cem zu Bibi und Co. sagt und welche der hochkarätigen Online-Sternchen er getroffen hat, seht ihr im Video.
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dbate.de feiert 1. Geburtstag! dbate.de feiert 1. Geburtstag!
dbate.de feiert 1. Geburtstag! dbate.de feiert 1. Geburtstag!
Über 600 Videos in 365 Tagen – dbate.de feiert den ersten Geburtstag. Jeden Tag ein neues Interview, eine neue Folge eines Videotagebuchs, ein Streitgespräch oder ein Flash-Video aus dem Netz. Wir sagen Danke an alle User, Mitwirkende und Partner mit den Highlights des ersten Jahres. Und versprechen: Wir bleiben rau.
Veröffentlicht am: 11.11.2015 in dbate.de feiert 1. Geburtstag!
Zufällige Auswahl
Nobelpreis-Flop: Warum Bob Dylan nicht nach Stockholm kommt
Kommt er oder kommt er nicht? Das hatte sich die Jury des renommierten Literaturnobelpreises sicherlich anders vorgestellt. Vermutlich hatte sie sich ein bewegendes Konzert mit Weltmusiker Bob Dylan gewünscht. Doch leider beantwortete der nicht einmal die vielen Anrufe nach der Verkündung, ihm werde die höchste Auszeichnung der Literatur verliehen. Natürlich bleibt er also auch der Verleihungszeremonie am 10. Dezember fern.
Clinton oder Trump: Wer hat die besseren Wahlwerbespots?
Der US-Wahlkampf läuft auf Hochtouren – insbesondere in den Medien. Clinton und Trump präsentieren sich in ihren Wahlwerbespots selbst als entscheidungsstark und mitfühlend – und ihren Gegner als verlogen und machtgeil. Selten zuvor wurde so viel Negativ-Werbung gezeigt wie im aktuellen Wahlkampf. Wessen Wahlwerbespots funktionieren besser? Werbefachmann Oskar Valdre bewertet ausgewählte Videos.
Amerikaner besucht deutsches Fußballspiel – und kann es kaum glauben!
Der US-Amerikaner Connor Sullivan gerät auf dem Fußball-Derby des VfB Stuttgart gegen den Karlsruher SC ausgerechnet in den Ultra-Block der gegnerischen Mannschaft. Sein aufregendes und überwältigendes Erlebnis hat er mit der Kamera begleitet.
Karl Marx als Super Mario: Cooles Erklärvideo zum Marxismus
Vor 200 Jahren wurde Karl Marx geboren. Der deutsche Philosoph gilt als berühmteste Stimme der Arbeiterbewegung und als Gegner des Kapitalismus. Welche Ansichten er vertrat und was der Marxismus für die Menschen bedeuten würde, bekommt ihr mit diesem Spiele-Klassiker erklärt: Karl Marxio Brothers.
Bilder von Gewalt und Terror verbreiten – Ja oder Nein?
Der Terroranschlag von Nizza auf YouTube, die tödliche Polizeigewalt in den USA auf Facebook Live – viele drastische Bilder sind in den Sozialen Medien auf Twitter, Facebook und YouTube erschienen – und die Videos haben sich schnell verbreitet. Soll man solche Bilder aufnehmen? Und darf oder sollte man sie verbreiten? Ein Diskussionsgespräch zwischen den Journalisten Harald Staun (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) und Matthias Drobinski (Süddeutsche Zeitung).
#MenInHijab: Iranische Männer tragen für ihre Frauen Kopftuch
Amüsante Aktion, ernster Hintergrund: Unter dem Hashtag #MenInHijab verbreiten sich auf Facebook, Twitter und Instagram gerade Fotos von Männern mit Kopftüchern (Hijab). Ein Zeichen der Solidarität für die Frauen im Iran. In der islamischen Republik herrscht seit der Islamischen Revolution 1979 eine Kopftuch-Pflicht. Verstöße werden von der iranischen Sittenpolizei streng bestraft. Die Aktion „Men In Hijab“ wurde von der Aktivistin Masih Alinejad ins Leben gerufen.
Weitere dbate Artikel
So macht sich Senator Schumer über Trump lustig
Bei der ersten Kabinettssitzung im Weißen Haus hat Donald Trump die Mitglieder aufgefordert, sich zu reihum vorzustellen. Daraufhin folgten ganze Lobhuldigungen auf den US-Präsidenten. Der Senator von New York hat das gleich mal nachgestellt – kann aber auch nur drüber lachen.
Kissinger – die Gegenwart der Vergangenheit
Henry Kissinger gibt gerne Interviews. Nur über seine Verantwortung bei der Bombardierung Kambodschas 1969 und dem Putsch gegen den chilenischen Präsidenten Salvador Allende spricht Kissinger fast nie. Vor einigen Jahren machte er für eine NDR/Arte-Dokumentation eine Ausnahme. dbate.de zeigt die entsprechenden Interviewpassagen erstmals ungekürzt. Und der Bonner Politik-Student Lukas Mengelkamp fordert im Skype-Talk: Kissinger muss sich vor einem Gericht verantworten!
Schwerpunkt: Mein Einsatz für Flüchtlinge
– VIDEOTAGEBUCH: Meine Flüchtlingshilfe
– FLASH: Hamburger für Flüchtlinge
– FLASH: Flüchtlingsheim ins Nobelviertel?
– FLASH: Ehepaar Lohmeyer vs. Neo-Nazis
Dresden: Bürger pöbeln gegen Syrien-Mahnmal
Ein Mahnmal gebaut aus ausrangierten Bussen sorgt in Dresden aktuell für Empörung und Pöbeleien. Am 6. Februar 2017 sind vor der Dresdener Frauenkirche drei ausgediente Linienbusse hochkant aufgestellt worden. Sie stellen ein Mahnmal für den Krieg in Syrien dar und sollen für Frieden werben. Doch, wie dieses Video zeigt, gefällt das vielen Dresdnern gar nicht.
Schwerpunkt: Whistleblower
– INTERVIEW mit Whistleblower Lutz Otte
– INTERVIEW mit Peer Steinbrück über Steuersünder
– INTERVIEW mit Rechtsawanlt Achim Dörfer
– INTERVIEW mit Bankenkritiker Jean Ziegler
Schwerpunkt: Barschel und andere Verschwörungstheorien
– FLASH: Barschel – das Rätsel (komplette Doku)
– INTERVIEW: Erich Böhme über Uwe Barschel
– INTERVIEW mit Kronzeuge Reiner Pfeiffer
– FLASH: TOP 15 Verschwörungstheorien im Netz
– SKYPE-TALK: Professor Butter über Verschwörungstheorien
Schwerpunkt: "Argentinien vor der Wahl", DFB-Skandal Schwerpunkt: "Argentinien vor der Wahl", DFB-Skandal
Schwerpunkt: "Argentinien vor der Wahl", DFB-Skandal Schwerpunkt: "Argentinien vor der Wahl", DFB-Skandal
Diese Woche neu auf dbate.de:
– VIDEOTAGEBUCH: Mein Argentinien – die ewige Krise
– FLASH: Argentinien: wie geht es weiter?
– SKYPE-TALK mit Journalismus-Professor Stephan Weichert zum DFB-Skandal (folgt)
– SKYPE-TALK zum DFB-Skandal: Wer hat jetzt die beste „Krisen-Strategie“?
Veröffentlicht am: 23.10.2015 in Schwerpunkt: "Argentinien vor der Wahl", DFB-Skandal
Zufällige Auswahl
Trailer: Digital Diaries – Doku-Reihe über das Leben im Netz
Die vierteilige Reihe „Digital Diaries“ ist in Kooperation mit dem WDR entstanden und geht dem neuartigen Leben im Internet auf den Grund. Videoblogger in Deutschland und rund um den Globus geben in Skype-Interviews Auskunft über ihre Selbstdarstellungen und zeigen ihre selbstgedrehten Videos. Sie zeigen Bilder ihres Körpers genauso wie ihren Kampf gegen Krebs, sie setzen sich mit ihrer Sexualität auseinander oder geben praktische Lebenshilfen. Ab September im WDR!
Digital Diary – Mein Körper und ich 3/4
Der Bodybuilder und erfolgreiche YouTuber Mischa Janiec hat ein ebenso klares wie unerreichbares Ziel: durch hartes Training und strikte Ernährung will er den perfekten Körper gestalten. Die YouTuberin Anne Engel hat zwar 160 kg abgenommen, dennoch ist sie noch weit entfernt von ihrem Idealgewicht. Sie will vor allem ein authentisches Vorbild für Übergewichtige sein und mit falschen Vorstellungen vom Abnehmen aufräumen. Ähnlich Beatrix Klimpke: Sie kämpft gegen – aus ihrer Sicht – falsche Schönheitsideale im Internet. Bulimie war ihre ständige Krankheit und ihr Körper sehr lange ihr Feind. Schonungslos berichtet sie von ihren Anfällen, der Sehnsucht dünn zu sein, und von dem harten Weg der Gesundung. Jenny Rosenau ist transsexuell und somit ihm falschen Körper geboren. Auf YouTube teilt sie ihre Transformation zur Frau mit ihren Viewern und berichtet sowohl von negativem Feedback wie von der Angst, als Mann erkannt zu werden.
Mein Front-Lazarett 1/4: Der Einsatz
Sind die TV-Bilder vom Krieg realistisch? Der Münchner Arzt Boris Bill zeigt ungewohnte Bilder. Er hat vor 20 Jahren im Kroatienkrieg operiert – und gefilmt. Achtung: Verstörende Aufnahmen!
Liebe Bundesregierung, wo bleibt der Umweltschutz? (probono Magazin)
Weniger CO2 ausstoßen, weniger Müll produzieren, nachhaltiger leben. Eigentlich klingen sie so einfach, die Lösungen auf die dringendsten Belange in Sachen Umweltschutz. Wenn da nur das Wörtchen Wirtschaft nicht wäre…
Schockierendes Drohnen-Video: Das hat „Harvey“ in Texas angerichtet
Der heftige Sturm „Harvey“ hat weite Teile des US-Bundesstaats Texas überflutet. Mehr als 1.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Es soll Tote geben. Viele werden immer noch vermisst. Die entstandenen Hochwasserschäden sollen im Milliardenbereich liegen. Dieses Drohnen-Video aus Houston zeigt das schockierende Ausmaß der Zerstörung.
Das sind die TOP 15 Verschwörungstheorien im Netz
Das Internet ist ein wunderbarer Ort für Verschwörungstheorien aller Art. Immer mit dabei: Die CIA (natürlich), der Mossad (klar) und der KGB (den es gar nicht mehr gibt). Die andere Rankingshow: das sind die 15 schönsten Verschwörungstheorien im Netz.
Weitere dbate Artikel
Schwerpunkt: Blockupy EZB
– Skype-Talk: „Die EZB ist vom Retter zum Monster geworden“
– Skype-Talk: „Troika ist nicht demokratisch legitimiert“
– Flash: EZB-Eröffnungsfeier: Rede von Mario Draghi
– Flash: Frankfurt im Ausnahmezustand
Schwerpunkt: VOCER Innovation Day 2015
– #vid15-Umfrage
– INTERVIEW mit Anja Reschke (NDR)
– INTERVIEW mit Stephan Weichert (VOCER-Herausgeber)
– Interview-Zusammenschnitt
Video-Tweet: Trump verprügelt CNN
Donald Trump sorgt mit seinem Prügel-Video gegen CNN ‚mal wieder für Schlagzeilen. Der US-Präsident gab sich auf Twitter alles andere als staatsmännisch und veröffentlichte ein altes Video von einem Wrestlingkampf. Statt wie damals auf seinen Gegner einzuschlagen, prügelt er in dem Twitter-Video mehrfach auf ein eingeblendetes CNN-Logo ein.
Schwerpunkt: Ausschreitungen in Metropolen
– VIDEOTAGEBUCH: Mein Krawall
– FLASH: 1. Mai-Krawalle in Hamburg
– FLASH: Ausschreitungen in Baltimore
– FLASH: Baltimore: Jugendlicher vs. FOX News
Videotagebuch „Mein Leben unter Putin“
dbate.de zeigt Film über die Jagd auf Homosexuelle in Russland. Schöne Zeiten, vergangene Zeiten: Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, in der Homosexualität verboten war, öffnete Russland sich zunächst: Schwulenfreundliche Werbung wurde im Fernsehen gezeigt, es wurden Bars für Schwule und Lesben eröffnet und die ersten Gay-Prides fanden in Moskau und St. Petersburg statt. Doch unter dem amtierenden Präsidenten Russlands, Vladimir Putin, hat sich die Politik gravierend geändert.
Teheran: Schüsse im iranischen Parlament
In Teheran ist es offenbar zu koordinierten Angriffen gekommen. Beim Khomeini-Mausoleum und im iranischen Parlament waren Schüsse zu hören.
Schwerpunkt: Ausschreitungen in Metropolen Schwerpunkt: Ausschreitungen in Metropolen
Schwerpunkt: Ausschreitungen in Metropolen Schwerpunkt: Ausschreitungen in Metropolen
Zum Schwerpunkt “Ausschreitungen in Metropolen” zeigt dbate.de diese Woche:
– VIDEOTAGEBUCH: Mein Krawall – Polizeigewalt und Widerstand
– FLASH: 1. Mai-Krawalle in Hamburg
– FLASH: Ausschreitungen in Baltimore
– FLASH: Baltimore: Jugendlicher vs. FOX News
Veröffentlicht am: 28.04.2015 in Schwerpunkt: Ausschreitungen in Metropolen
Zufällige Auswahl
„Jetzt mal ein Lied für unsere Freunde in der DDR“ – Udo wird 70
Der Mann mit dem Hut feiert Geburtstag. Bereits vor über 30 Jahren forderte Rock-Musiker Udo Lindenberg dazu auf, die Grenzen zu überwinden – wenn auch vorerst nur mit Musik. Acht Jahre lang wendete er sich immer wieder direkt an den damaligen DDR-Staatschef Erich Honecker und forderte ein Konzert für seine Fans in Ostdeutschland. Einen Monat nach diesem Auftritt auf der Berliner Waldbühne spielte er dann sein erstes (und einziges) Konzert in der DDR vor ausgesuchtem Publikum im Palast der Republik.
Serie: Drohnen-Videos aus Idomeni (Teil 2)
Derzeit dürfen lediglich Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak die mazedonisch-griechische Grenze passieren. Der Grund: Die Länder an der Balkanroute hatten sich unter Führung Österreichs darauf verständigt, täglich nur noch bis zu 580 Migranten nach Norden durchzulassen.
Augenzeugenvideo: Hochwasser in Schwäbisch Gmünd
Auch in der baden-württembergischen Stadt Schwäbisch Gmünd hat das verheerende Unwetter mit starken Regenfällen zu Hochwasser geführt. Teile der Stadt wurden komplett geflutet.
Marokko: Staatssender gibt Schminktipps für geschlagene Frauen
Marokko: Der staatliche TV-Sender 2M hat in einem Beitrag gezeigt, wie Frauen blaue Flecken und andere Spuren von häuslicher Gewalt in ihrem Gesicht übermalen können. Ein Riesen-Shitstorm in den Sozialen Meiden und zahlreiche Beschwerden waren die Folge. Das Original-Video soll inzwischen gelöscht worden sein.
#Corona-Interview: Peter Ruhenstroth-Bauer über die Situation der Flüchtlinge
Im Interview mit Peter Ruhenstroth-Bauer geht es darum, wie sich die Stimmung zur Flüchtlingshilfe gewandelt hat und wie Corona letztendlich zu einer Chance werden kann.
„Wir waren es nicht!“ – Wladimir Kaminer über Russland
„In einem Satz kann man die ganze russische Außenpolitik zusammenfassen: Wir waren es nicht!“, lacht Wladimir Kaminer. Der Autor, der mit „Russendisko“ international berühmt geworden ist und der von sich selbst behauptet, privat ein Russe und beruflich deutscher Schriftsteller zu sein, spricht im Interview über die Politik von Wladimir Putin, RT Deutsch und über sein persönliches Verhältnis zur russischen Heimat.
Weitere dbate Artikel
Augenzeugen filmen brennendes Hochhaus in London
In der Nacht zum 14. Juni 2017 kam es in London zu einem verheerenden Brand in einem Hochhaus. Es gibt mehrere Tote und mindestens 50 Verletzte. Dieses Video zeigt den Kampf der Feuerwehrmänner gegen die Flammen. Die Brandursache ist noch unklar.
Ausschreitungen und Regierungskrise in Venezuela
Die Ausschreitungen in Venezuela erleben einen neuen Höhepunkt. Das südamerikanische Land, das seit Jahren unter einer diktatorischen Regierung leidet und immer wieder in gewalttätige Demonstrationen verwickelt ist, steht kurz vor einem Bürgerkrieg.
Roger Willemsen ist tot
– SKYPE-TALK: Minkmar über Willemsen: „Gegenteil von spießig“
– FLASH: Willemsen vs. Böhmermann: „Entscheide Dich!“
– FLASH: Willemsen interviewt Focus-Chef Markwort
– FLASH: eine szenische Lesung aus Willemsens „Das Hohe Haus“
„Amerika verliert die Wahl“ | Kommentar zur US-Wahl
„Es geht nicht darum, Geschichte zu schreiben, sondern darum, Geschichte zu verhindern“ – Kommentar zur US-Wahl von Stephan Lamby
Brasilien: Chapecoense-Fans trauern um ihr Team
Emotional: Fans des brasilianischen Erstligisten AF Chapecoense haben sich in ihrem Stadion versammelt, um den toten Spielern ihres verunglückten Teams zu gedenken. Die Fans sangen und verwandelten das Stadion in ein Lichtermeer. Bei einem Flugzeugabsturz in Kolumbien waren insgesamt 71 Menschen – darunter 19 Spieler des Fußballclubs – ums Leben gekommen.
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