Interview Prof. Butter über Verschwörungstheorien

Interview Prof. Butter über Verschwörungstheorien

Verschwörungstheorien sind harmlose Hirngespinste  die gefährlich werden können.

Der Tübinger Amerikanistik-Professor Michael Butter ist Experte für Verschwörungstheorien und versucht, ihrem Wesen kulturübergreifend auf den Grund zu gehen. Für ihn ist „das Internet auf dem Prinzip von Verschwörungstheorien aufgebaut“. Verschwörungstheorien sind ein Mittel zur Welterklärung – ein lukratives noch dazu. Was die Theorien so verführerisch macht, ist, „dass sie ganz klar zwischen Gut und Böse unterscheiden“.

Im Skype-Interview mit Denise Jacobs erklärt er (über sein etwas verwackeltes Handy), warum sich viele Menschen gerne der Illusion hingeben, die Illuminaten regierten die Welt und welche Rolle das Internet für die konspirativen Theorien spielt.

Zum Schwerpunkt „Verschwörungstheorien“ zeigt dbate.de diese Woche

TIPP: Die schönsten Verschwörungstheorien Platz 15-13

TIPP: Die schönsten Verschwörungstheorien Platz 12-10

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Veröffentlicht am: 31.03.2015 in Interview

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  • Am 1.04 von „Gisela Stapf“ auf YouTube gepostet: Ich möchte den Michael gerne an die
    Bedeutung seines Vornamens erinnern: Der Vorname Michael stammt aus dem
    Hebräischen (hebräisch מיכאל (Mikha’el)) und bedeutet „Wer ist wie
    Gott?“. Namensgeber ist der Erzengel Michael.
    Weiterhin spielt Michael eine wichtige Rolle im Totenkult des
    traditionellen christlichen Glaubens. Er erstellt ein Verzeichnis über
    die guten und schlechten Taten im Leben eines jeden Menschen und legt es
    an dessen Sterbetag (Partikulargericht) und am Tag des Jüngsten
    Gerichtes Gott für dessen Urteil über den Menschen vor (Paradies oder
    ewige Verdammnis). Als sichtbares Zeichen dieses Status trägt er eine
    Waage in seiner Hand, die Seelenwaage, mit der er Gut und Böse abwägt

    • Anja Sprater

      Das ist richtig, und er ist somit der christliche Nachfolger des altägyptischen Anubis.

  • Am 01.04 von „Toni Kursawa“ auf YouTube gepostet:
    Professor?! ehr Propagandasprecher!
    Das hier ist der größte Bullshit überhaupt, als wenn es keine geheimen
    absprachen um ein bestimmtes ziel zu erreichen (verschwörung) nicht
    geben würde. was bitte machen dann geheimdiesnte. wenns keine
    verschwörungen gibt, warum arbeiten die dann nicht offen?! warum gibt es
    immer pressekonferenzen mit einer offiziellen version und alles was
    hinter verschlossen türen besprochen wird, bleibt inoffiziell?! dieses
    interview dieses „professors“ ist ein versuch der gehrinwäsche zur
    absoluten verblödung -,- eine schande, dass so jmd einen akedimischen
    lehrstuhl bekommt! und da bin ich als Student unter meines gleichen mit
    meiner meinung nicht alleine herr „professor“. schämen sie sich.
    wissenschaft muss objektiv bleiben und ist der wahrheitssuche
    verschrieben, nicht dem glauben, ob sie das für wahrscheinlich halten
    oder nicht. sofern nur ein funken wahrheit in einer theorie vorhanden
    ist, ist dem objektiv nachzugehen! aber sie sind ja hier anscheinend im
    besitz der absoluten wahrheit… sie sollten umgehend ihren lehrstuhl
    räumen. ich hoffe ihre studendschaft bläßt ihnen den marsch

  • Am 01.04 von „ReichHop“ auf Youtube gepostet:
    Der Psychologe Dr. Sebastian
    Bartoschek hat in seiner Studie zum Thema mit einer (nicht ganz
    repräsentativen aber dennoch recht brauchbaren) Onlinebefragung anhand
    von 100 VT den „typischen Verschwörungsgläubigen“ herauskristallisiert
    (es zumindest versucht), dabei kam er zum entgegengesetzten Ergebnis,
    nämlich, dass es (zumindest in Deuschland) typischerweise doch eher
    Frauen sind, die an die verschiedensten Theorien glauben.

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  • Am 22.02.2026 von „alexgoeshollywood“ auf YouTube gepostet:

    Professor der Amerikanistik, aha. Hat aber ziemlich viel Ahnung von Psychologie. Ich habe eher den Eindruck er ist hier der Verschwörungstheoretiker ^^

  • Am 18.03.2016 von „kosta el“ auf YouTube gepostet:

    Das ist ein gutes Beispiel für Argumente ad personam. Man meint, wenn man ein paar (vermeintlich) typische Eigenschaften von einer Personengruppe zusammenträgt, hat man auch alles zur Sache gesagt. Dem ist nicht so. Über die Qualität der Verschwörungstheorien wurde hier überhaupt nichts ausgesagt. Wenn ich sagen würde, der typische Professor ist zwischen 40-55, weiß, männlich, tritt gerne als Experte auf, hat gerne Recht und fühlt sich aufgrund seiner Bildung anderen oft überlegen (deshalb sind da wohl so wenige Frauen), habe ich damit irgendetwas über die Qualität der Arbeit der Professoren gesagt?

    Die interessanten Fragen wurden im Video nicht mal berührt. Z.B.: Wann ist eine Verschwörungstheorie eine Verschwörungstheorie? Etwa wenn sie von der offiziellen Meinung, vom „Gutdenk“, abweicht? Oder, warum denken wir: “O, der hat ne ganz andere Sicht auf die Welt, mit dem muss irgendwas nicht stimmen, was sind seine psychischen Strukturen?“; und nicht: „O, der hat ne ganz andere Sicht auf die Welt, interessant, welche Gründe hat er dafür?“ Oder, wie lässt sich das hohe Gut der Meinungsfreiheit mit der Abwertung anderer Meinungen durch den Begriff „Verschwörungstheorie“ vereinbaren? Und jetzt eine Frage an den Professor. Wofür bekommt man eher Forschungsgelder, wenn man sagt ich würde gern die Merkwürdigkeiten der Verschwörungstheoretiker untersuchen oder wenn man sagt, ich würde gern untersuchen welche Verschwörungstheorien vielleicht doch nicht so abwegig sind? Apropos „Verschwörungstheorien unterscheiden ganz klar zwischen Gut und Böse (2:44)“: etwa so wie: Putin und Assad sind böse und wir sind die Guten?

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