Schlagwort: Erdogan
Artikel So reagiert das Netz auf den Rücktritt von Özil
Artikel So reagiert das Netz auf den Rücktritt von Özil
Für die einen nur eine Ablenkung vom Erdogan-Foto, für die anderen ein alarmierendes Zeichen für Rassismus. Mesut Özils Rücktritt aus der deutschen National-Elf per Twitter sorgt für viel Aufregung aus allerlei Richtungen.
Mesut Özil hat am 22. Juli 2018 mit einem dreiteiligen Tweet Stellung bezogen: zu seinem Foto mit dem türkischen Staatspräsident Erdogan, sowie zum Thema Rassismus bei Sponsoren und beim deutschen Fußball-Bund DFB. Unter diesen Bedingungen wolle er nicht mehr für die deutsche Nationalmannschaft antreten. „In den Augen von DFB-Chef Reinhard Grindel bin ich Deutscher, wenn wir gewinnen und wenn wir verlieren bin ich Immigrant.“ Obwohl er in Deutschland geboren ist, würde er meistens wegen seiner Wurzeln als Deutsch-Türke betitelt, so Özil. Seinen Kollegen Klose und Podolski wäre das nie passiert, dass sie mal als Deutsch-Polen bezeichnet worden wären.
III / III pic.twitter.com/c8aTzYOhWU
— Mesut Özil (@MesutOzil1088) July 22, 2018
Die Twitter-Reaktionen auf Özil
SPD-Politikerin Katarina Barley spricht von einem Alarmzeichen:
Es ist ein Alarmzeichen, wenn sich ein großer, deutscher Fussballer wie @MesutOzil1088 in seinem Land wegen #Rassismus nicht mehr gewollt und vom #DFB nicht repräsentiert fühlt. #Özil
— Katarina Barley (@katarinabarley) July 22, 2018
Von Seiten der AfD kam nicht nur ein #Mimimi von Beatrix von Storch, auch der Politiker Jörg Meuthen kritisiert Özils Nähe zur Türkei:
https://twitter.com/Joerg_Meuthen/status/1021628600720744448
Auch beim Social-Media-Team der Polizei Koblenz wurde plötzlich Stellung bezogen. Am nächsten Morgen kam der Entschuldigungs-Tweet – der Verantwortliche sollte zur Rechenschaft gezogen werden.
Was auf jeden Fall jetzt noch gefehlt hat: Ein verwirrter Polizei-Tweet. #Özil pic.twitter.com/PiGyDSKRUU
— Jan Petter (@lepettre) July 22, 2018
Die Journalistin Eva-Maria Lemke hätte sich wohl gewünscht, dass Özil auf das Foto mit Erdogan verzichtet:
Man kann seine Heimat lieben – und gleichzeitig auf Abstand zu der autokratischen Regierung gehen. Vielleicht ist das sogar das gleiche. #Özil
— Eva-Maria Lemke (@dielemke) July 24, 2018
Für diesen Twitter-User bleibt es aber nur ein Foto. Andere Fußballer würden in Deutschland eher einfach davon kommen. Auch Özil beteuert in seinem Statement, dass das Foto keinem politischen Zweck diente – er sei Fußballer, kein Politiker.
#Hoeneß hinterzieht Steuern in Millionenhöhe = schwere Straftat
Reus fährt monatelang ohne Führerschein = Straftat#Özil & Gündogan machen (ein dummes) FOTO mit Erdogan und alle drehen monatelang durch.
Sagt nochmal einer, es sei kein Rassismus und nicht persönlich. pic.twitter.com/22kmJig0iS
— Jo Hebel (@JoHebel) July 23, 2018
Bei WDR aktuell entschied man sich nach der Eilmeldung noch einen Tweet anzuschließen, der ganz faktisch Özils Leistung für die deutsche Nationalmannschaft auflistet. Auch die Verdienste Özils für die deutsche Elf wurden in den ein oder anderen Tweets und Aussagen in Frage gestellt.
Etwas untergegangen sind heute die sportlichen Fakten zu #Özil und der Nationalmannschaft:
•Debüt: 2009
•92 Länderspiele
•23 Tore
•1 Weltmeistertitel— WDR aktuell (@WDR) July 22, 2018
Katharina König-Preuss (Die Linke) fand vielleicht nicht ganz politisch korrekte, aber ernstgemeinte Worte für die umstrittene Story, die die BILD-Zeitung aus der Özil-Affäre gemacht hat: „Fick dich BILD!“
https://twitter.com/KatharinaKoenig/status/1021315372849467392
Es gibt nicht nur die eine Wahrheit. WELT-Chefredakteurin Salah-Edin pocht auf Differenzierung der einzelnen Fälle. Ihre Aussage: Egal, was Özil gemacht hat, das rechtfertigt nicht Rassismus.
Gerade zu beobachten: ein verstörendes Unvermögen zu differenzieren. War das Erdogan-Foto & der sture Umgang damit falsch? Ja, und wie.
Rechtfertigt es das unsägliche Verhalten des DFB & eindeutig rassistische Kommentare? Nein. Als heilige der Zweck alle Mittel. Gruselig! #Özil— Niddal Salah-Eldin (@Nisalahe) July 22, 2018
Das letzte Wort hat die Satire-Redaktion der ZDF heute-show:
Hier eine Liste mit allen Fehlern, die Mesut #Özil zugibt:
·
·
·
Hier eine Liste mit allen Fehlern, die der DFB zugibt:
·
·
·
Und noch eine Liste mit allen Gewinnern der Nummer:
· Erdogan— ZDF heute-show (@heuteshow) July 23, 2018
Veröffentlicht am: 24.07.2018 in Artikel
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Januar: Trump wird Präsident
In diesem Jahr gab es einen Mann, der sicherlich für die meisten Schlagzeilen gesorgt hat. Donald Trump wurde am 20. Januar in das Amt des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gehoben. Was darauf folgte war ein Jahr voller Kritik und Spott – dank seiner fragwürdigen Aktionen, provokanten Äußerungen und nicht zuletzt seiner Liebe zu Twitter. Seine Ansage zum Amtsantritt lautete „America First“. Über die nächsten Wochen folgten darauf lustige bis satirische Anwärter aus der ganzen Welt. Den Start machte eine Late-Night-Sendung aus den Niederlanden, die sich in Trump-Manier als „Netherlands Second“ bewarb.
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März: Deutsch-türkische Beziehungen
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan veranlasste dieses Jahr ein Referendum, nach dem in der Türkei ein Präsidialsystem möglich werden sollte. Im Vorfeld sollten dafür auch in Deutschland türkische Minister Wahlkampfveranstaltungen durchführen. Doch diese wurden teils untersagt – der Grund: Die Türkei würde keine demokratischen Werte mehr vertreten. Erdogan war empört und verglich diese Entscheidung mit „Nazi-Praktiken“. Wir hatten im März mit Menschen auf der Straße gesprochen, was sie von der Debatte halten.
April: „Fotzen-Arschloch“
Brexit, Trump, AfD, „Volksverräter“, Fake-News. Das Vertrauen in „die da oben“ schwand im letzten Jahr zunehmend. Politische Debatten wurden in sozialen Medien geführt – mal belebend, oft verletzend. Gerüchte und Verschwörungstheorien kamen so ungebremst in Umlauf. Die Dokumentation „Nervöse Republik“ bildete die Stimmung in der deutschen Bevölkerung ab. Als Teil der Doku, forderte der Autor des Films, Stephan Lamby, Politiker und Journalisten dazu auf, an sie adressierte Hass-Mails vorzulesen.
Mai: Macron, der Retter Europas?
Es war fast überall in Europa zu spüren: Das Erstarken der Rechtspopulisten. So kam es auch bei der Präsidentenwahl in Frankreich zu einem Tête-à-tête zwischen dem liberalen Emmanuel Macron und der rechts außen stehenden Marine Le Pen vom Front National. Sieger wurde Macron – ein Zeichen für Europa. Aber für wie lange? „Viele sagen, 2017 sei vielleicht nicht das Jahr des Front National, aber 2022 könnte ihr Jahr werden“, so die Journalistin Amandine Sanchez, die bei der Wahl und den anschließenden Protesten gegen Macron vor Ort war.
Juni: Alexander Gauland zu Deniz Yücel
Seit dem 27. Februar 2017 sitzt der WELT-Journalist Deniz Yücel in türkischer Untersuchungshaft – lange Zeit ohne zu wissen, was ihm vorgeworfen wird. Er solle Mitglied einer Terrororganisation sein, lautet später im Jahr die offizielle Anklage. In seiner Heimat Deutschland kam mit seiner Verhaftung eine riesige Solidaritätsbewegung ins Rollen. Unter #FreeDeniz wurde nicht nur die Freiheit des deutsch-türkischen Journalisten bei Demos, Autokorsos und mit zahlreichen Briefen gefordert. Auch die Freiheit aller in Folge des Putschversuchs in der Türkei willkürlich Inhaftierten. Im Juni trafen wir den AfD-Spitzenkandidaten Alexander Gauland und fragten ihn, ob auch er sich solidarisch zeigt.
Juli: Krawalle zum G20-Gipfel
Ein besonders einschneidendes Ereignis war der G20-Gipfel in Hamburg. Vom 6. bis 8. Juli kam es zu zahlreichen Demonstrationen und Ausschreitungen gegen das Treffen der 20 größten Industrie- und Schwellennationen in der deutschen Hansestadt. Im berühmt-berüchtigten Schanzenviertel eskalierten dann die Krawalle: Hunderte Menschen wurden verletzt und Sachschäden in Millionenhöhe sind entstanden. dbate war an allen Tagen des Gipfels live vor Ort und zeigte auch „am Tag danach“ die mutwillige Zerstörung im Hamburger Schanzenviertel.
August: Leben im „Nazidorf“ – ein Ehepaar leistet Widerstand
Die Diskussion über Rechtsextremismus fing schon nach der „Flüchtlingskrise“ an, als rassistisch motivierte Gewalttaten gegen Migranten und Unterstützern der Integration zunahmen. Schon seit Jahren wehren sich Birgit und Horst Lohmeyer gegen ihre Nachbarn: Sie leben im „Nazidorf“ Jamel (Mecklenburg-Vorpommern) – außer ihnen wohnen hier ausschließlich Neonazis. Im Interview spricht das Ehepaar über die Schwierigkeiten, die sie dadurch erfahren. Sogar Brandstiftung haben sie schon miterlebt. Mit ihrem eigens initiierten Musik-Festival „Jamel rockt den Förster“ setzen sie jährlich ein lautes Zeichen gegen Rechts.
September: Wer gewinnt die Bundestagswahl 2017?
In Deutschland bildete die diesjährige Bundestagswahl den politischen Höhepunkt – monatelang arbeiteten die Parteien auf diesen Moment hin, unter anderem mit aufwendigen Werbespots. Mit 32,9 Prozent holte die CDU/CSU mit Angela Merkel als Kanzlerkandidatin in vierter Folge die meisten Stimmen. Doch nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen steht bis zum Ende des Jahres noch immer keine Bundesregierung fest. Auch der Einzug der AfD in den Bundestag sorgte für Diskussionen. Zwei politische Punkte, die uns auch im Jahr 2018 sicherlich noch beschäftigen werden.
Oktober: Krise in Katalonien
Spanien und die autonome Gemeinschaft Katalonien haben ein sehr aufwühlendes Jahr hinter sich. Die katalanische Regierung rief dieses Jahr ein Unabhängigkeitsreferendum aus und forderte die Bürger auf, für oder gegen die Abspaltung von Spanien zu stimmen. Letzten Endes wurde die Unabhängigkeit Kataloniens von der spanischen Regierung für rechtswidrig erklärt. Kurz vor den umstrittenen und teils gewalttätig verlaufenden Wahlen haben wir mit einem in Katalonien lebenden Deutschen über die Stimmung im Land gesprochen.
November: Holocaust-Mahnmal vor Höckes Tür
Kaum eine andere Partei in Deutschland ist inzwischen so umstritten wie die Alternative für Deutschland. Ein Vorfall kurz vor Jahresende bekam von beiden Seiten herbe Kritik: AfD-Politiker Björn Höcke sagte Anfang des Jahres das Holocaust-Mahnmal in Berlin sei ein „Denkmal der Schande“. Die Aktionskünstler vom Zentrum für politische Schönheit errichteten deshalb einen Nachbau des Berliner Holocaust-Mahnmals direkt neben dem Privathaus von Höcke. Dafür wurde das Grundstück extra angemietet und der Nachbar als „gefährliche Person“ gründlich überwacht – eine Aktion, die eine Kündigungsklage und eine zerstörte Kamera nach sich zog.
Dezember: #MeToo-Bewegung wird Person of the Year
Fernab der politischen Debatten fand dieses Jahr vor allem dieses Thema Platz in den Schlagzeilen: sexuelle Belästigung. Nach den Vorwürfen gegen Hollywood-Filmproduzent Harvey Weinstein fanden Frauen und Männer mithilfe des Hashtags #MeToo ein Sprachrohr für ihre traumatischen Erlebnisse. Ein gesellschaftlicher Wandel wurde vorangetrieben, der nun schon über mehrere Monate stark diskutiert wird. Im Dezember wurde die MeToo-Bewegung deswegen vom US-amerikanischen Time Magazine zur „Person of the Year“ ernannt.
Einen passenden Abschluss für das Jahr bildet somit auch dieser Tweet:
Ein Name in den Trending Topics.
2016: Tot.
2017: Sexuell übergriffig.
Freue mich schon auf 2018.— Sushi Sushi has a farm ee i ee i oh! (@StereoSushisu) 16. November 2017
Die dbate-Redaktion wünscht einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Veröffentlicht am: 20.12.2017 in Artikel
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Sichtlich gerührt verspricht Grohl den Rockin’1000, die mit ihrer Cover Version einen viralen Hit landeten, dass die Foo Fighters nach Cesena kommen. Eine Liebeserklärung gab es noch oben drauf. Das Konzert möchte man wirklich nicht verpassen.
Syrien: Assads Folter-Gefängnisse
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Mein Kuba – Leben im Sozialismus
Kuba war mehr als 50 Jahre politisch und wirtschaftlich vom Westen abgeschnitten. Doch jetzt nähern sich die USA und Kuba an, der Besuch von US-Präsident Obamas in Havanna ist ein deutliches Zeichen. Kuba steht ein extremer Wandel bevor – nicht nur wirtschaftlich, auch gesellschaftlich. Sechs Reisende haben Kuba im Umbruch erlebt und ihre Erlebnisse mit der Kamera dokumentiert.
Ping Pong extrem! Wenn Profis Langeweile haben…
Was passiert, wenn Ping Pong-Spieler Langeweile haben? Sie drehen ein spektakuläres Video! Dieses Video verschiedener Spieler hat in Japan einen regelrechten Trend ausgelöst. Warum? Im Video werden beispielsweise Pins, die ursprünglich aus dem Bowling kommen, mit verschiedensten Tischtennis-Tricks umgehauen. Nun geht das Video – aus guten Gründen – viral.
Istanbul: Erdogan feiert sich auf Großkundgebung
Ein gigantisches Meer aus roten Fahnen – Hunderttausende sind am Sonntag dem Aufruf des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gefolgt und ihn in Istanbul frenetisch gefeiert. Erdogan selbst ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, kritisierte abermals Deutschlands Meinungsfreit und schloss die Einführung der Todesstrafe nicht aus.
probono-Magazin: Wasser ist nicht gleich Wasser
Wasser ist halt Wasser. Stimmt nicht! Stiftung Warentest hat es gerade nochmal bestätigt: abgefülltes Mineralwasser ist überbewertet und Leitungswasser häufig sogar wesentlich besser. Hättet Ihr das gedacht? Das probono-Magazin gibt Einblicke in die Wasser-Industrie und zeigt, wer bei der Wasserproduktion alles mitverdient.
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Frankreich: Erster Bus verlässt den „Dschungel von Calais“
Die französische Polizei hat mit der Räumung des Flüchtlingslagers in Calais begonnen. 6000 Menschen kamen in dem inoffiziellen Camp, genannt „Dschungel von Calais“, unter. 3000 von ihnen sollen bereits heute mit Bussen auf den Rest des Landes verteilt werden. Dieses Video zeigt, wie der erste Bus das Camp verlässt.
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Artikel Deutsche Journalistin Mesale Tolu aus türkischer Haft entlassen
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Nach über sieben Monaten in türkischer Untersuchungshaft ist die deutsche Journalistin und Übersetzerin Mesale Tolu unter Auflagen freigelassen worden. In einer ersten Pressekonferenz äußert sie sich zur Solidarität, die sie während der Haft erfuhr. Das Verfahren gegen sie und andere Journalisten geht allerdings weiter.
Ein Gericht hatte am Montagnachmittag ihre Entlassung unter Auflagen angeordnet. Demnach muss die deutsche Journalistin Mesale Tolu sich einmal pro Woche bei den Behörden melden und darf die Türkei nicht verlassen. Nach der Entscheidung des Gerichts sorgten die widersprüchlichen Anordnungen zu der gerichtlichen Verordnung einer Ausreisesperre kurz für Verwirrung, sodass die Journalistin zunächst weiter festgehalten wurde. Am Montagabend konnte Tolu in Begleitung ihrer Familie dann die Polizeistation im Istanbuler Stadtteil Fatih verlassen.
#Türkei: #MesaleTolu über #Solidarität während ihrer Zeit in Haft. #FreeMesale #FreeDeniz #FreeThemAll pic.twitter.com/y0ZLdicgOr
— ReporterohneGrenzen (@ReporterOG) 19. Dezember 2017
Im Video zur anschließenden Pressekonferenz bringt Tolu ihre Freude über die zahlreichen Solidaritätsbekundungen zum Ausdruck. Das Verfahren gegen die Journalistin und 17 türkische Angeklagte wegen Mitgliedschaft in einer Terrororganisation geht jedoch weiter. Nach Angaben ihrer Anwälte drohen Tolu bis zu 20 Jahre Haft. Der nächste Verhandlungstermin für die 33-Jährige ist im April 2018.
Veröffentlicht am: 19.12.2017 in Artikel
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Der englische Journalist Tim Sebastian hat AfD-Vorsitzende Frauke Petry ganz schön in die Mangel genommen. In knapp 30 Minuten fragt der Journalist so gekonnt und hartnäckig nach, dass Petry gehörig ins Stottern gerät. Ein gutes Vorbild für gelungenen Journalismus.
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Als Praktikant Kaffee kochen zu müssen ist unwürdig? Sky-Moderator Wasserziehr hat den Praktikantenjob noch einmal auf ein ganz anderes Level gebracht und sich dabei blöderweise auch noch filmen lassen. Unter dem Hashtag #Wasserziehr nehmen die Twitter-User den Moderator nun auf die Schippe.
Jamel rockt gegen Rechts
Am vergangenen Wochenende kam die Rock-Elite Deutschlands im Ort Jamel zusammen. Gemeinsam setzten Bands wie Kraftklub und die Beatsteaks mit ihrer Musik ein Zeichen gegen Rechtsextremismus.
Tod im Himalaya
Monatelang hatte dbate an einem Film über die Todeszone Mount Everest gearbeitet. Anlass war ein Lawinenunglück, bei dem im Frühjahr 2014 zahlreiche Sherpas starben. Dann kamen vor kurzem über 40 Bergsteiger in einem Schneesturm im Himalaya ums Leben. Das Videotagebuch „Das Mount Everest-Problem“ ist jetzt auf traurige Weise noch aktueller.
Partyboot: DJ und Gäste verarschen syrische Flüchtlinge
Der DJ des „Partyboots“ bittet um Ruhe. Er kündigt eine Schweigeminute für syrische Flüchtlinge an. Dann sagt er, dass er die syrische Nationalhymne spielen wolle. Was dann folgt ist, lässt einem die Röte ins Gesicht steigen: die Mini-Schweigeminute wird sofort unterbrochen – doch statt der Nationalhymne Syriens dreht der DJ den Popsong „Runaway“ (Galantis) auf.
Artikel Streit um Jerusalem eskaliert: Hamas ruft zu Intifada auf
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US-Präsident Donald Trump bringt das Fass im Nahen Osten zum überlaufen: Er hat Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt. Diese Entscheidung bleibt nicht ohne Reaktionen. Nicht nur Muslime fühlen sich der schon lange zerrissenen Stadt entmachtet. Auch die radikal-islamische Hamas hat Trump geweckt. Diese kündigt gewaltsamen Aufstände der Palästinenser an.
Jerusalem steht als Sinnbild für den Nahost-Konflikt. Israel hatte den Ostteil der Stadt 1967 besetzt und später als seine Hauptstadt ausgerufen. Eine Entscheidung, die international keine Anerkennung findet. Denn gleichzeitig sehen die Palästinenser den Ostteil als Hauptstadt ihres künftigen Staates an. Ausländische Botschaften sind in Tel Aviv angesiedelt, weil der Status um Jerusalem nicht endgültig geklärt ist.
Am 6. Dezember 2017 setzte US-Präsident Donald Trump ein gefährliches Zeichen. Er verkündete den Umzug der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem. Und erkennt die umstrittene Stadt als offizielle Hauptstadt Israels an. Ein Wahlkampfversprechen, das er einhält. Schon vorherige Präsidenten, darunter Barack Obama, wollten die israelische Hauptstadt anerkennen:
I have determined that it is time to officially recognize Jerusalem as the capital of Israel. I am also directing the State Department to begin preparation to move the American Embassy from Tel Aviv to Jerusalem… pic.twitter.com/YwgWmT0O8m
— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 6. Dezember 2017
Reaktion der Hamas
Die radikal-islamische Hamas hat direkt nach Trumps Bekanntgabe eine Pressekonferenz gegeben. Anführer Ismail Haniya spricht von einer Kriegserklärung seitens der USA. Zudem ruft er zu einer neuen Intifada auf, einem oft gewaltsamen Aufstand gegen Israel:
Bereits am Mittwochabend kam es im Gazastreifen sowie in verschiedenen Städten des Westjordanlands zu Protesten. So auch in der palästinensischen Stadt Ramallah:
مظاهرات في رام الله المحتلة الآن.#القدس_عاصمة_فلسطين_الابدية pic.twitter.com/5K06mpqP1V
— جريدة الفجر (@ElfagrNews) 7. Dezember 2017
Beziehung zur Türkei
Die Proteste breiten sich auch bis in die Türkei aus. Laut Medienberichten sagte Präsident Recep Tayyip Erdogan auf einer Parteiveranstaltung: „Herr Trump, Jerusalem ist die rote Linie der Muslime“ und drohte mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Israel. Zusätzlich spricht Erdogan von einem Verstoß gegen internationales Recht und einem harten Schlag gegen das Gewissen der Menschheit.
Im Internet verbreiten sich Videos, die zeigen wie Bilder von Trump sowie der israelischen Flagge verbrannt werden:
🇹🇷 فيديو | مظاهرات بتركيا وإحراق للعلم الإسرائيلي #القدس_عاصمه_فلسطين_الابديه #القدس #المسجد_الاقصى #تركيا pic.twitter.com/ZjBq4jSKvc
— الـكـنـادرة دوت كـوم (@alknadra) 6. Dezember 2017
Internationale Warnungen von der USA ignoriert
Die Europäische Union und Deutschland warnten die USA vor einer Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt, denn alles was die Friedensbemühungen ins Wanken bringen könnte, sollte vermieden werden. Besser wäre es die verhärteten Fronten in Bezug auf Jerusalem auf dem Verhandlungswege zu klären. Doch Donald Trumps Außenpolitik scheint nicht auf Friedensgespräche ausgerichtet zu sein.
Veröffentlicht am: 07.12.2017 in Artikel
Zufällige Auswahl
My Hong Kong – Chronicles of an Uprising (English version)
For months now thousands of people have been protesting in the streets of Hong Kong against the growing influence of China. It started out peacefully but tends to become more and more violent. In the midst of it: courageous video bloggers who have been documenting the protests via social media for months.
Olympia in Hamburg – Ja oder Nein?
Ende November wird in Hamburg abgestimmt. Das entscheidende Referendum über die Olympischen Spiele 2024 in Hamburg ist von der Pro-Fraktion und der Contra-Fraktion hart umkämpft. An zahlreichen Hamburger Litfaßsäulen, Plakatwänden und an Straßenlaternen prangern die Plakate der Gegner und die der Befürworter. Doch was sind eigentlich die Argumente beider Seiten? Schlappe 11,2 Milliarden Euro werden die Spiele laut Hamburgs Oberbürgermeister Olaf Scholz kosten. Mindestens 7,4 Milliarden würden auf den Steuerzahler zukommen. Andererseits könnte der wirtschaftliche Aufschwung die gesamte Region um Hamburg pushen, neue Wohnungen würden gebaut und die Hamburger Verkehrswege sollen ausgebaut und verbessert werden.
#München: De Maizière befeuert Killerspiel-Debatte
Die Debatte um Killerspiele war fast in Vergessenheit geraten. Jetzt ist sie wieder da. Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat sich bei einer Pressekonferenz zum Amoklauf in München deutlich gegen sogenannte Killerspiele ausgesprochen – und einen indirekten Zusammenhang zur Tat des 17-jährigen David S. hergestellt.
TV-Duell in Österreich: Wenn zwei sich streiten…
Spannende Schlammschlacht statt sachlichem TV-Duell: in Österreich hat am Pfingstsonntag das Kandidaten-Duell für die Präsidentschaftswahl zwischen FPÖ-Politiker Norbert Hofer und Grünen-Politiker Alxander Van der Bellen stattgefunden. Ungewöhnlich war das vom Privatsender ATV gewählte Format – kein Moderator und freie Themenwahl für die zwei Politiker.
You are not the majority – Wir sind nicht die Mehrheit
Nur 40 Prozent der Bevölkerung verfügen über das Internet. Nicht jedem auf der Welt stehen die gleichen Möglichkeiten zur Verfügung. Oftmals vergessen wir, dass der Großteil der Welt anders lebt als wir es tun. Das neue Video des kanadischen YouTube-Kanals AsapSCIENCE, stellt wichtige, oft in Vergessenheit geratene Unterschiede des Einkommens, der Religion oder der Kultur der Weltbevölkerung in kreativer und anschaulicher Weise dar.
Mein Minimalismus – Konsumverweigerung als Lebensstil
Das Videotagebuch zeigt fünf Menschen, die sich einem Lebensstil des Minimalismus verschrieben haben. Alle haben ihr Leben voller Luxusgüter hinter sich gelassen und sich von Dingen wie Elektrizität, Plastik oder Beauty-Produkten verabschiedet. Auch wenn nicht immer alles glatt läuft, bereut haben sie nichts. Die Entscheidung, den konsumorientierten Lebensstil abzulegen, haben alle Konsumverweigerer aus unterschiedlichen Gründen getroffen. Wie lebt es sich – ohne?
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#Barcelona: So reagiert das Netz auf den Terror
13 Tote und über 100 Verletzte: Das ist die traurige Bilanz nach dem jüngsten IS-Terroranschlag in Barcelona. Ein Transporter war auf der Flaniermeile Las Ramblas mit hoher Geschwindigkeit in eine Menschenmenge gerast. Von Martin Schulz über Frauke Petry bis zu Donald Trump – wir haben die Twitter-Reaktionen für Euch zusammengestellt.
Schlafe gut, Maradona!
Eine kleine Erinnerung an den großen Fußballer Diego Maradona von Stephan Lamby
Schwerpunkt: Barschel und andere Verschwörungstheorien
– FLASH: Barschel – das Rätsel (komplette Doku)
– INTERVIEW: Erich Böhme über Uwe Barschel
– INTERVIEW mit Kronzeuge Reiner Pfeiffer
– FLASH: TOP 15 Verschwörungstheorien im Netz
– SKYPE-TALK: Professor Butter über Verschwörungstheorien
Scaramucci: So witzig reagiert das Netz auf die Entlassung
Nach nur zehn Tagen im Amt hat US-Präsident Donald Trump seinen Kommunikationschef Anthony Scaramucci gefeuert. Scaramucci hatte sich zuvor diverse verbale Fehltritte erlaubt. Wie witzig das Netz auf die Entlassung des Kommunikationschef reagiert, zeigen wir euch hier.
Schwerpunkt: VOCER Innovation Day 2015
– #vid15-Umfrage
– INTERVIEW mit Anja Reschke (NDR)
– INTERVIEW mit Stephan Weichert (VOCER-Herausgeber)
– Interview-Zusammenschnitt
Kontroverses Video: Tierschützer filmt verhungernden Eisbären
Schwer mit anzusehen: Ein in freier Wildbahn verhungernder Eisbär. Die Tierschutzorganisation SeaLegacy filmte das Tier und half ihm laut eigenen Angaben nicht. Das Netz ist schockiert, doch die Umweltschützer erklären warum.
Artikel Präsident Erdogan bei Pressekonferenz von Müdigkeit übermannt
Artikel Präsident Erdogan bei Pressekonferenz von Müdigkeit übermannt
Zum Gähnen langweilig fand der türkische Präsident Erdogan offenbar die Rede seines ukrainischen Amtskollegen Petro Poroschenko und nickte während einer gemeinsamen Pressekonferenz hin und wieder kurz weg.
Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan besucht anlässlich des 25-jährigen Bestehens der türkisch-ukrainischen Beziehungen seinen Amtskollegen Petro Poroschenko in Kiew. Beide stellen sich während einer Pressekonferenz den Fragen der Journalisten. Im Gegensatz zu seinem ukrainischen Kollegen fand Erdogan die von Poroschenko thematisierten Tagespunkte, beispielsweise die „Annexion der Krim“ oder die „russische Okkupation“, eher ermüdend und fällt immer wieder in einen Sekundenschlaf. Poroschenko gibt sich staatsmännisch und antwortet konzentriert auf die Fragen – obwohl er die Müdigkeit seines Amtskollegen offenbar bemerkt.
Im Video könnt ihr euch Erdogans inneren Kampf zwischen Professionalität und Müdigkeit anschauen:
Erdoğan, Ukrayna Cumhurbaşkanı ile beraber yaptığı basın toplantısında uyuyakaldı, Erdoğan’ı Ukrayna Cumhurbaşkanı masaya vurarak uyandırdı pic.twitter.com/7yhk6OnvmU
— Haberdar (@Haberdar) 9. Oktober 2017
Veröffentlicht am: 11.10.2017 in Artikel
Zufällige Auswahl
„Faschist Erdogan“ – Lautstarke Proteste gegen Wahlkampfauftritt
„Hayir! Nein!“ riefen am Montagabend rund 100 Demonstranten. Sie protestierten gegen das Referendum, das in der Türkei ein Präsidialsystem einführen soll. In der Residenz des tükischen Generalkonsuls in Hamburg veranstaltete der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu zeitgleich einen Wahlkampfauftritt, bei dem er für das Referendum warb. Dafür wurde er von den Protestlern lautstark beschimpft.
Bibi, bitte sing‘ weiter! | Cemcorder zum unbeliebtesten Song des Landes
Das Internet steht gerade Kopf! Der Grund? „Bibi“ vom erfolgreichen YouTube-Kanal „BibisBeautyPalace“ hat ein Musikvideo produziert. Das Video ist nach Ansicht der Internet-Gemeinde so schlecht, dass bei 20 Millionen Aufrufen, mittlerweile knapp zwei Millionen Dislikes zu verbuchen sind. Jeder zehnte User hat also einen „Daumen nach unten“ gegeben. Doch wieso Videos von Bibi & Co. trotzdem wichtig sind, erklärt unser Kolumnist „Cemcorder“ hier.
Toten Hosen gegen Pegida: Überraschungskonzert in Dresden
„Wohoohoo – Arschloch!“ So posaunte es am Montagabend von der Ladefläche des Demowagens auf der Anti-Pegida-Demonstration in Dresden. Die Toten Hosen begleiteten überraschend den gesamten Zug der etwa hundert Protestler musikalisch. Aus Solidarität mit den Pegida-Gegnern spielten sie auch den Anti-Nazi-Song „Schrei nach Liebe“ von ihren Punk-Kollegen Die Ärzte.
Überwachungs-Kamera zeigt Explosion in Manhatten
Ungewissheit nach Bombenexplosion in Manhattan. Am Samstagabend um 20.30 Uhr Ortszeit explodierte ein Sprengsatz im Stadtteil Chelsea (23. Straße, 6. Avenue). Die Polizei spricht von 29 Verletzten. Sofort war in New York von einem terroristischen Hintergrund die Rede. Doch Bürgermeister de Blasio äußerte sich zunächst vorsichtig. Indizien sprechen zwar für eine terroristisch motivierte Tat. Konkrete Hinweise fehlten aber noch.
Mein Argentinien – die ewige Krise
Höhepunkt der Argentinischen Krise: Plünderungen in Tucumán und Córdoba, 2013. Nach einem Polizeistreik versinken diese Städte im Chaos. Die Studentin Abby Gacioppo hat die Plünderungen erlebt und ihre Erfahrungen in einem Lied verarbeitet. Sie erklärt. wie es sich in dem schuldengeplagten Land lebt und wieso die Argentinier auf die Straße gehen. Das Konfliktpotenzial steigt und vermehrt kommt es zu Demonstrationen mit heftigen Ausschreitungen. Seit dem Staatsbankrott 2001 schlägt sich das Land mit ausstehenden Forderungen von Gläubigern umher. Die Inflation nimmt stetig zu und die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer. Wer sind die Verlierer der argentinischen Krise?
Tariks Genderkrise: Deutsche Neger
Gibt es nicht!? dbate-STAR Tarik Tesfu über Rassismus, Pegida und kackende Hunde. Der Kölner YouTuber Tarik Tesfu versteht sich als „Gender-Messias“. Seine Waffen: Witz, Ironie und Authentizität.
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Geplanter Abgang? AfD-Politikerin Weidel verlässt TV-Sendung
In der Sendung „Wie geht’s, Deutschland?“ kam es zum Eklat: AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel verließ die laufende Diskussion über Integration. Kurz zuvor hatte CSU-Politiker Andreas Scheuer ihren Parteikollegen Björn Höcke als rechtsradikal bezeichnete. Kritiker halten Weidels Flucht für inszeniert.
Schwerpunkt: Shitstorms – Hetzjagd im Internet
– VIDEOTAGEBUCH: Mein Shitstorm
– SKYPE-TALK: Mit Nackfotos gegen „Rache-Pornos“
– FLASH: Auch schon mal im Netz „gehated“?
Polizeieinsatz in Köln: Das sind die Twitter-Reaktionen
Eigentlich verlief die Silvesternacht in Deutschland zu großen Teilen friedlich ab. Eigentlich. Denn ein unbedachter Tweet der Kölner Polizei sorgt nun für einen medialen Aufschrei und heftige Diskussionen. Nachdem im letzten Jahr vor allem Männer nordafrikanischer Herkunft für zahlreiche sexuelle Übergriffe und weitere Straftaten in der Kölner Silvesternacht 2015-16 verantwortlich waren, ging die Polizei in diesem Jahr besonders hart gegen (vermeintliche) Angehörige dieser ethnischen Gruppe vor. Beamte kontrollierten hunderte Männer aufgrund ihres ausländischen Aussehens. Ein solches Vorgehen der Polizei wird als „Racial Profiling“ bezeichnet.
„Kommt her und haltet es 24 Stunden aus“ – Syrer laden AfD nach Ost-Ghouta ein
Syrien sei sicher genug, dass Flüchtlinge dorthin zurückkehren können – so das Fazit der AfD-Abgeordneten, die derzeit das Land besuchen. Die Reise wurde nicht nur von der Bundesregierung scharf kritisiert; Aktivisten aus Syrien fordern mit einem Video die AfD-Politiker auf, statt sich die Schönmalerei des Regimes anzuschauen, zu den Betroffenen im umkämpften Gebiet Ost-Ghouta zu reisen.
Vorfall in London: Augenzeugen sprechen von Explosion in U-Bahn
In der Londoner U-Bahn soll es am Morgen des 15. Septembers zu einem „Zwischenfall“ gekommen sein, so nennt es die Londoner Polizei. Augenzeugen zufolge soll es eine Explosion gegeben haben in einer U-Bahn an der Station Parsons Green. Medien sprechen von etwa 20 Verletzten. Hintergründe zu den Motiven oder dem Täter sind noch unbekannt.
Schlafe gut, Maradona!
Eine kleine Erinnerung an den großen Fußballer Diego Maradona von Stephan Lamby
Artikel Happy Birthday, Deniz Yücel: Korso zum Geburtstag
Artikel Happy Birthday, Deniz Yücel: Korso zum Geburtstag
Zum Geburtstag von Deniz Yücel haben sich vor dem Kanzleramt in Berlin zahlreiche Menschen versammelt, um dem in der Türkei inhaftierten Journalisten ein Ständchen zu singen. Es gab auch einen Autokorso durch die Stadt mit dem für seine Freilassung demonstriert wurde: #FreeDeniz
Geburtstagsständchen und -kuchen für @Besser_Deniz vorm Kanzleramt #FreeDeniz #FreeThemAll pic.twitter.com/4S99xuvY0p
— Benjamin Laufer (@rakeeede) 10. September 2017
Ein solidarisches „Happy Birthday“ ging am 10. September 2017 von Berlin in die Türkei. Der seit Februar in der Türkei inhaftierte WELT-Journalist Deniz Yücel musste seinen 44. Geburtstag hinter Gittern verbringen. Deswegen versammelten sich vor dem Berliner Kanzleramt Hunderte Menschen um nicht nur seinen Geburtstag zu feiern, sondern für seine und die Freilassung aller regierungskritischer Journalisten in der Türkei zu demonstrieren.
Autokorso zum Kanzleramt
Mit Plakaten und Ballons bewaffnet fuhren die Demonstranten in Berlin per Auto und per Fahrrad unter anderem über die berühmte Straße Unter den Linden bis zum Bundeskanzleramt:
#FreeDeniz Korso Unter den Linden. pic.twitter.com/3UhnTwRMBf
— ThomasWalde (@ThomasWalde) 10. September 2017
Viele Journalisten und Prominente zeigten sich ebenfalls solidarisch. Auch der Moderator Jan Böhmermann, der eine besondere Beziehung zum türkischen Staatspräsidenten Erdogan pflegt, machte mit:
Korso. #FreeDeniz pic.twitter.com/HhscALPzgs
— Jan Böhmermann (@janboehm) 10. September 2017
Veröffentlicht am: 11.09.2017 in Artikel
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TITANIC-Chef zu „Charlie Hebdo“: “Komik darf nicht sterben!“
Tim Wolff, Chefredakteur des Satire-Magazins „Titanic“, zum Attentat auf „Charlie Hebdo“.
„Das wird ein einziges Chaos“ – Journalistin Dittert zum „Brexit“
Europa, Nein Danke? Am 23. Juni stimmen die Briten für oder gegen den Verbleib in der EU. Das Land ist tief gespalten und blickt in eine zunehmend ungewisse Zukunft. Für Annette Dittert, ehemalige London-Korrespondentin der ARD, bedeutet ein Brexit nichts Gutes – weder für Großbritannien noch Europa.
Ist die Deutsche Bank zu retten? Interview mit Hans-Peter Burghof
Die Deutsche Bank befindet sich in ihrer wohl schwersten Krise. Weltweit ist das Unternehmen in diverse juristische Streitigkeiten verwickelt, die Schadensersatzforderungen erreichen neue Dimensionen. Im Interview mit Stephan Lamby spricht Wirtschaftsprofessor Hans-Peter Burghof darüber, was passieren würde, wenn das Geldhaus zusammenbricht.
Lauter Protest: Festival im „Nazidorf“ Jamel
Zum 11. Mal hat das Ehepaar Lohmeyer dieses Jahr das Festival “Jamel rockt den Förster” in Jamel organisiert. Das Dorf in Mecklemburg-Vorpommern ist vielen wegen der hohen Neonazi-Bewohner als „Nazidorf“ bekannt. Dieses Video gibt einen Rückblick auf das diesjährige Festival.
Meine Weltreise 3/3 – Die Spuren des Tourismus
Immer unterwegs, ständig Neues entdecken und den Rest der Welt auf dem eigenen Blog darüber informieren. Das ist das Leben eines Reisebloggers. Dabei bedeutet Reisen lange nicht mehr, nur neue Kulturen kennen zu lernen – vielmehr gleicht es einem Selbstfindungstrip. Was macht mich glücklich? Sind Geld und Erfolg überhaupt wichtig?
Hamburg: Willkommensparty für Flüchtlinge
Aktuell dominieren fremdenfeindliche Ausschreitungen in Städten wie Heidenau oder Freital die Flüchtlingsdebatte. Dass es auch anders geht, haben zahlreiche Bundesbürger am Wochenende im Hamburg gezeigt. Im Karoviertel, direkt neben den Messehallen, wo aktuell 1200 Flüchtlinge untergebracht sind, wurde getanzt, gesungen und gelacht. Viele hatten Essen mitgebracht und mit kleinen Aktionen wie Fußball-Spielen oder einer Schmink-Aktion für strahlende Gesichter unter den Flüchtlingen gesorgt.
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Schwerpunkt: Menschenrechtsverletzungen in Saudi-Arabien
– Interview: Ehefrau des saudischen Bloggers Badawi
– Interview mit Herausgeber des Badawi-Blogs
– Interview: „Keine Waffen für Saudi-Arabien!“
– Interview: Dahlia Rahaimy „Ich würde lieber ohne Vormund verreisen“
– Tipp: Hinrichtungen in Saudi-Arabien und beim IS
– Flash: Peitschenhiebe für Blogger Badawi
So reagiert das Netz auf das Jamaika-Aus
Wie reagiert das Netz auf das Aus der Jamaika-Verhandlungen? Wir haben verschiedene Reaktionen gesammelt – von den verhandelnden Parteien, über die AfD bis zur SPD.
Schwerpunkt: Besetzung der Brent Spar
– FLASH: Trailer – Der Kampf um die Brent Spar
– INTERVIEW: Jochen Graebert (NDR)
– INTERVIEW: Christian Bussau (Greenpeace)
Spontan-Demo in Chemnitz: Rechte Hooligans hetzen gegen Ausländer
Infolge eines Mordes an einem Deutschen in der Nacht auf Sonntag kam es in Chemnitz zu einer Spontan-Demonstration. Unter den rund 800 Protestlern befanden sich Neonazis. Videos im Netz zeigen aggressives Verhalten gegen ausländische Passanten und die Polizei.
„The dead are in the streets“ – Zivilist berichtet vom Angriff auf Ost-Aleppo
Zouhir al-Shimale ist einer der letzten Zivilisten, die noch im schwer umkämpften Aleppo ausharren. Nachdem die syrische Armee in der Nacht von Montag auf Dienstag den Ostteil Aleppos, der bisher von den Rebellen gehalten wurde, mit erneuten Luftschlägen angegriffen hat, fliehen die meisten Menschen aus der Stadt. Zouhir al-Shimale ist geblieben und berichtet von der katastrophalen Lage – im Hintergrund dabei deutlich zu hören: Kampfflugzeuge und laute Explosionen.
Schwerpunkt: Fremd im eigenen Land?
– VIDEOTAGEBUCH: Mein Kopftuch
– SKYPE-TALK: „Fremdenfeindlichkeit ist allgegenwärtig“
– SKYPE-TALK: „Dialog mit PEGIDA ist wichtig“
Artikel Zeichen für Cumhuriyet: Türkisches Staatsfernsehen gefotobombt
Artikel Zeichen für Cumhuriyet: Türkisches Staatsfernsehen gefotobombt
In der Türkei hat der Prozess gegen siebzehn Mitarbeiter der Zeitung Cumhuriyet begonnen. Das türkische Staatsfernsehen TRT berichtete live vor dem Prozessgebäude. Mit Pro-Cumhuriyet-Plakaten bewaffnet, schlichen sich drei Personen hinter den TRT-Sprecher und teilten still ihre Solidarität mit den angeklagten Journalisten.
In Istanbul startete am 24. Juli 2017 – zynischer Weise am Tag der Pressefreiheit in der Türkei – der Prozess gegen die Cumhuriyet-Mitarbeiter. Viele Nachrichtensender waren Vorort und berichteten über die angeklagten Journalisten. So auch die öffentlich-rechtliche Rundfunk- und Fernsehanstalt TRT. Während der Sprecher in die Kamera seine aktuellen Informationen über den Prozess schilderte, schlichen sich drei Demonstranten von hinten an. Sie stellten sich hinter dem Sprecher auf und hielten Plakate mit Fotos der inhaftierten Cumhuriyet-Mitarbeiter und dem Hashtag #CumhuriyetSusmaz (Cumhuriyet schweigt nicht) in die Höhe. Ein Augenzeuge filmte den stillen Protest mit:
TRT Çağlayan Adliyesi’nden canlı yayın yapıyor ve ne oluyor 😉#GazetecilereÖzgürlük pic.twitter.com/0L1vuVE3oU
— Ertürk Erkek (@erturkerkek) 24. Juli 2017
Die ganze Aktion wurde live beim Staatsfernsehen TRT übertragen, wie dieser Tweet zeigt:
TRT’nin canlı yayında trollendiği anlar 😌#GazetecilereÖzgürlük #BasınBayramı pic.twitter.com/D5WkBrhncF
— Leninist (@DevrimciSinif) 24. Juli 2017
Dem Sprecher selbst fiel die Aktion offensichtlich erst nach seiner Live-Schalte auf. Er dreht sich danach um und erschreckt sich kurz vor den Demonstranten.
Was ist die Cumhuriyet und was wird ihr vorgeworfen?
Die Cumhuriyet gehört zu den letzten unabhängigen Zeitungen in der Türkei. Weltbekannt wurde die Zeitung durch ihren Bericht über die Waffenlieferung des türkischen Geheimdienstes MIT an IS-Kämpfer in Syrien. Der damalige Chefredakteur Can Dündar musste deshalb für ein Jahr ins Gefängnis. Dündar lebt inzwischen im Exil in Berlin.
Seit dem gescheiterten Putschversuch hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan mehr als 160 Journalisten verhaftet. Den Anwälten zufolge, wird allen Mitarbeitern des Cumhuriyets die Unterstützung von Terrororganisationen, wie der kurdischen Arbeiterpartei PKK, der Gülen-Bewegung oder der linksextremen DHKP-C vorgeworfen. Für viele Menschen in der Türkei stehen nicht nur bedeutungsvolle Journalisten und Autoren des Landes vor Gericht, sondern die ganze Presse- und Meinungsfreiheit.
Veröffentlicht am: 24.07.2017 in Artikel
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STANDING – Ein Portrait des Schriftstellers Franz Dobler
Der Film von Hubl Greiner erzählt von einem Schriftsteller, der mit seinem teils brachialen und immer schonungslos kritischen Duktus kein Unbekannter ist. Franz Dobler ist ein provozierender, polarisierender und unabhängiger Autor, der sich vorrangig mit Pop- und Subkultur, Politik und dem alltäglichen Wahnsinn befasst – legendär sind neben seinen Büchern und Texten auch seine außergewöhnlichen Lese- und DJ-Performances.
Blind auf dem Mount Everest – Interview mit Andy Holzer
Für jeden Bergsteiger ist der Gipfel des Mount Everest das ultimative Ziel. Obwohl er seit Geburt blind ist, hat Andy Holzer dieses Jahr die Herausforderung gemeistert. Der blinde Berufsbergsteiger spricht mit uns über seinen gefährlichen Aufstieg und die schwierigsten Momente auf dem Everest.
Merkel und das Flüchtlingsmädchen
Angela Merkel wird direkt mit der Flüchtlingspolitik in ihrem Land konfrontiert. Das Netz ist gespalten. Bei einer Live-Schülerfragestunde in Rostock im Rahmen der groß angelegten Kampagne „Bürgerdialog“ beklagt ein palästinensisches Mädchen aus dem Libanon ihre Angst vor der baldigen Abschiebung.
Rekord- Wellenreiten in Portugal
Gigantische Wellen beim „XXL Global Big Wave Award“– Contest. In diesen Tagen reiten wagemutige, junge Männer auf riesigen Wellen an der portugiesischen Atlantikküste vor Nazaré:
Kim und seine Raketen: Provokation um jeden Preis
Immer und immer wieder: Nordkoreas Diktator Kim Jong-Un provoziert mit Raketentests. Warnungen und Drohungen von Staaten wie den USA scheinen ihn nicht zu beeindrucken. Kim Jong-Uns Ziel? Provokation um jeden Preis. dbate zeigt Aufnahmen aus dem nordkoreanischen Staatsfernsehen.
NEO MAGAZIN ROYALE: So genial verabschiedet sich Dendemann
Das NEO MAGAZIN ROYALE und Deutschrapper Dendemann gehen künftig getrennte Wege. In der letzten Sendung 2016 hat sich der Rapper aber nochmal gebührend bei Jan Böhmermann und dem Rest der NEO MAGAZIN ROYALE-Crew verabschiedet. Dazu hat Dendemann mit freundlicher Unterstützung zahlreicher namenhafter Gäste den zweiten Teil von „Eine deutsche Rapgeschichte“ performt. So kann man sich verabschieden: Tschüss, Dende!
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Schwerpunkt: Terror in Brüssel
– FLASH: Terror in Brüssel: Augenzeugenvideos
– SKYPE-TALK: „Wir haben darauf gewartet“
– FLASH: Explosion am Flughafen: Augenzeugenvideo
– FLASH: Explosion in Metro: Augenzeugenvideo
Schwerpunkt: Nacktheit in den Medien
– SKYPE-TALK mit Playboy-Chefredakteur
– SKYPE-TALK mit #NippelStattHetze-Initiator
– SKYPE-TALK mit ex-FEMEN-Aktivistin
– SKYPE-TALK: PINKSTINKS über ‚gute‘ und ’schlechte‘ Nacktheit
– SKYPE-TALK mit Florian Boitin (Chefredakteur Playboy Deutschland) (folgt)
London: Gigantischer Fettberg verstopft Kanalisation
Ein riesiger Fettberg (im Video) verstopft aktuell einen Teil der Londoner Kanalisation. Der Klumpen soll rund 250 Meter lang und 130 Tonnen schwer sein.
Schwerpunkt: Terror in Paris
– VIDEOTAGEBUCH zu Terror in Paris
– FLASH: Netz-Reaktionen auf Paris-Terror
– SKYPE-TALK: „Die Regierung hat versagt.“
– SKYPE-TALK: „Ihr macht uns keine Angst“
– SKYPE-TALK: Augenzeugen-Bericht aus Fußball-Stadion
– FLASH: Reaktionen aus dem Netz zu #ParisAttacks
– FLASH: Augenzeugenvideo zeigt Szenen direkt nach Anschlag
– FLASH: Obama zu Terror in Paris
– FLASH: Explosionen vor Stadion
– FLASH: Eagles of Death Metal-Konzert (Juni 2015)
Der große dbate-Jahresrückblick 2017
Schlimmer als das verhexte 2016 konnte 2017 ja nicht werden, oder? Damals beschäftigte uns der zunehmende Populismus in Europa, politische Unruhen in der Türkei, der globale Terrorismus, die Wahl Donald Trumps zum US-Präsident und die Brexit-Entscheidung. Doch das Katastrophenjahr hinterließ so seine Spuren. Viele Ereignisse zeigten erst in diesem Jahr ihre Folgen. Wir haben euch die besten Videos des Jahres zusammengestellt.
Nationalratswahl Österreich: Demo gegen Schwarz-Blau
Am Abend der österreichischen Nationalratswahl zogen rund 400 Demonstranten durch die Wiener Innenstadt und protestierten gegen die rechtspopulistische FPÖ – und eine mögliche schwarz-blaue Koalition mit der ÖVP.
Schwerpunkt: "Böhmermanns Schmähgedicht und die Folgen" Schwerpunkt: "Böhmermanns Schmähgedicht und die Folgen"
Schwerpunkt: "Böhmermanns Schmähgedicht und die Folgen" Schwerpunkt: "Böhmermanns Schmähgedicht und die Folgen"
Zum Schwerpunkt „Böhmermanns Schmähgedicht und die Folgen“ zeigt dbate.de:
– FLASH: Erdogan vs. Böhmermann: Alle Türken beleidigt?
– INTERVIEW: „Böhmermann wurde missverstanden!“ – Türkei-Korrespondentin Kristina Karasu
– INTERVIEW: „Türken in den Dreck gezogen!“ – Erdogan-Unterstützer Bülent Bilgi
– FLASH: Böhmermann-Gedicht – Version für Erdoğan und Merkel
– INTERVIEW: „Strafbar, aber politische Glanzleistung“ – Medienanwalt zum Erdogan-Schmähgedicht
– INTERVIEW mit Titantic-Chef Tim Wolff „Steckt Böhmermann in den Knast!“
– FLASH: So reagiert das Netz auf Böhmermanns Schmähgedicht
– FLASH: Kabarett-Manager Axel Hegmann zum Böhmermann-Gedicht
– FLASH: Provokant: Türkischer Reporter beim ZDF in Mainz
– FLASH: Hallervorden: „Erdogan, zeig mich an!“
– INTERVIEW: Christian Ehring (extra 3): „Erdoğan ist schlauer als wir denken“
Veröffentlicht am: 08.04.2016 in Schwerpunkt: "Böhmermanns Schmähgedicht und die Folgen"
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Drohnen-Video zeigt zerstörtes Aleppo
Es scheint, als stehe kein Stein mehr auf dem anderen: Diese schockierenden Drohnen-Bilder zeigen die zerbombte, syrische Großstadt Aleppo. Das Video zeigt den östlichen Teil der Stadt nach Bombardements der syrischen und russischen Luftwaffe. Seit Jahren ist die strategisch wichtige Stadt heftig umkämpft. In der Stadt ereignet sich momentan eine humanitäre Katstrophe. Viele Bewohner sind eingekesselt und können die Stadt nicht verlassen.
Die neue Macht YouTube ● Podiumsdiskussion
YouTube möchte beim täglichen (Politik-) Diskurs eine Rolle spielen. Doch ist seriöser Journalismus über YouTube und Co. möglich?
Deutschland : Schweden – Nachspiel bei Pressekonferenz
Deutschland schlägt Schweden mit 2:1. Das ist die gute Nachricht. Doch offenbar gab es nach dem Match ein unschönes Nachspiel. Der Trainer der schwedischen Nationalmannschaft, Janne Andersson, beschwerte sich bei der Pressekonferenz, Mitglieder des deutschen Teams hätten nach dem Schlusspfiff das schwedische Team an der Bank mit hässlichen Gesten beleidigt. „Normalerweise reicht man sich nach einem Schlusspfiff die Hände“, so der schwedische Trainer. „Ich bin sehr verärgert.“
Clausnitz: Sächsische Normalität?
Dass Sachsen ein Problem hat, wissen wir. Warum das so ist, darüber lässt sich streiten. Für den sächsischen Abgeordnete Michael Leutert (Die Linke), der über die langanhaltende Fremdenfeindlichkeit in Sachsen klagt, ist der Schuldige schnell ausgemacht. Die CDU und Landrat Damm (CDU) tragen eine Mitschuld am Erstarken der Rechtsextremen im sächsischen Mittweida. „Der Rechte Mob fühlt sich in Sachsen in Sicherheit – das ist das Problem!“, so Leutert. Die CDU in Sachsen habe schon immer alles dafür getan, zivil-gesellschaftliches Engagement gegen Rechts zu kriminalisieren und die rechte Gefahr zu verharmlosen. Leutert berichtet von seinen Zeiten im linken Jugendverein: der Verein sei damals wiederholt von Rechtsextremen angegriffen worden. Die Behörden hätten darauf reagiert, indem sie Bußgeldbescheide an die Jugendlichen verteilten, weil die Scherben am nächsten Tag noch auf dem Gehweg lagen. Der Vorwurf ist keine Bagatelle. Werden hier alte Rechnungen beglichen?
Proteste gegen Arbeitsmarktreform: Ausschreitungen in Rennes
Seit Wochen protestieren zehntausende Menschen in ganz Frankreich gegen die Arbeitsmarktreform der französischen Regierung. Im westfranzösischen Rennes kam es gestern zu Ausschreitungen zwischen streikenden Arbeitern und der Polizei.
Postfaktische Politik – Fake News statt Fakten (probono Magazin)
Was haben Rechtspopulisten und unser Vorfahre, der Homo erectus, gemeinsam? Die Antwort erfahrt ihr in dieser Ausgabe des probono Magazins.
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Kurzer Prozess: Eine Frage und ihr Shitstorm
Nach einem Amoklauf in einem Zug bei Würzburg hinterfragt Renate Künast auf Twitter den finalen Rettungsschuss – und erntet einen Shitstorm. Zu Unrecht. Wonach man nicht fragen soll, darüber darf man erst recht nicht schweigen. Ein Kommentar von Denise Jacobs
Metal-Sänger rastet bei Auftritt wegen Grapscher aus
Auf dem Lowland Festival in den Niederlanden hat „Architects“-Sänger Sam Carter ein starkes Statement gegen sexuelle Belästigung gesetzt. Als er sah, wie eine Crowdsurferin von einem Konzertbesucher begrapscht wurde, fand er mehr als deutliche Worte. Er kommentierte den Vorfall von der Bühne unter anderem mit: „Das ist nicht dein scheiß Körper!“
Präsident Erdogan bei Pressekonferenz von Müdigkeit übermannt
Zum Gähnen langweilig fand der türkische Präsident Erdogan offenbar die Rede seines ukrainischen Amtskollegen Petro Poroschenko und nickte während einer gemeinsamen Pressekonferenz hin und wieder kurz weg.
No Pets! No Porn! – wir machen Journalismus! dbate.de ist online
Deutsche Fußballfans filmen die letzten Tage vor dem WM-Finale in Rio de Janeiro, zwei Frauen in Donezk zeigen die Spuren der Bombardierung ihrer Nachbarschaft, ein deutscher Mount-Everest-Bergsteiger hält seine Kamera auf eine sich nähernde Lawine, zwei Männer streiten via Skype über Sterbehilfe, und die User geben ihre eigenen Gedanken dazu – das alles und noch viel mehr passiert auf unserer neuen Videoplattform dbate.de.
Kooperation mit Alexander Kluge und dctp.tv
dbate.de und der Web-TV-Sender dctp.tv des Autors und Filmemachers Alexander Kluge werden künftig projektbezogen kooperieren.
Jamel rockt gegen Rechts
Am vergangenen Wochenende kam die Rock-Elite Deutschlands im Ort Jamel zusammen. Gemeinsam setzten Bands wie Kraftklub und die Beatsteaks mit ihrer Musik ein Zeichen gegen Rechtsextremismus.
Schwerpunkt: Türkei unter Erdoğan Schwerpunkt: Türkei unter Erdoğan
Schwerpunkt: Türkei unter Erdoğan Schwerpunkt: Türkei unter Erdoğan
Zum Schwerpunkt “Parlamentswahl in der Türkei” zeigt dbate.de:
– VIDEOTAGEBUCH: Mein Leben unter Erdogan – Videotagebuch aus Istanbul
– SKYPE-TALK mit Prof. Uslucan: „Erdoğan gibt vielen Türken Stolz“
– FLASH: Kurioser Werbefilm: Erdoğans illegaler Prunk-Palast
– FLASH: Istanbul: Demonstranten stürmen Taksim-Platz
– FLASH: Gezi-Park: Protestaktion für getöteten Berkin Elvan
Veröffentlicht am: 27.05.2015 in Schwerpunkt: Türkei unter Erdoğan
Zufällige Auswahl
Mein Leben in Quarantäne – Coronavirus in China
Das Videotagebuch „Mein Leben in Quarantäne“ erzählt die persönlichen Geschichten von Menschen, die Zeugen des Coronavirus-Ausbruchs in China geworden sind.
USA vs. Russland: Was bringen Sanktionen? (probono Magazin)
America First: Der US-Senat will Unternehmen bestrafen, die Russland bei Öl- und Gasexporten unterstützen. Klingt erst mal gut. Aber leider hängt davon die Energieversorgung von ganz Europa ab. Und auch für die US-Wirtschaft wäre das kein Vorteil, zeigt das probono Magazin.
Mein Shitstorm – Das erste Mal
Hurensohn, Schlampe, Missgeburt – Beleidigungen, die im Netz ganz alltäglich sind. Wer steckt hinter den anonymen Stimmen und welche Auswirkungen haben Shitstorms im realen Leben? Das Videotagebuch „Mein Shitstorm“ geht in vier Episoden dem Netz-Phänomen nach und lässt Betroffene und Akteure zu Wort kommen.
„Böhmermann in den Knast!“ – TITANIC-Chef
Ist Jan Böhmermann mit seinem Erdogan-Schmähgedicht zu weit gegangen? „Na klar!“, meint der Chef des Satiremagazins TITANIC Tim Wolff. Frech fordert er: „…steckt ihn drei oder fünf Jahre ins Gefängnis.“ Wir haben mit dem Berufs-Satiriker über Grenzen von Satire, Konflikte mit dem Gesetz und die Bundeskanzlerin gesprochen. Bitte nicht zu ernst nehmen.
Geht unter die Haut: Lebendige Tattoos
Tätowierungen werden immer beliebter. Mittlerweile gibt es Tattoos nicht nur in bunten Farben, sondern auch mit Leuchttinte für die Dunkelheit. Doch bewegen konnten sich die Bildchen unter Haut bislang noch nicht. Die zwei Künstler Oksar und Gaspar aus Lissabon haben das geändert und erwecken mit ihren beeindruckenden Videoprojektionen Tätowierungen zum Leben.
SPD-Wertekonferenz zu Gerechtigkeit: Rede von Sigmar Gabriel
Die SPD will heraus aus ihrem Umfragetief. Da passt es ihr natürlich gar nicht, dass kurz vor der Wertekonferenz zum Thema „Gerechtigkeit“ Rücktrittsgerüchte um Sigmar Gabriel die Runde machen. Doch von Rücktritt war in der Eröffnungsrede Gabriels keine Spur. Wir zeigen die viel beachtete Rede nochmal in voller Länge.
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Schwerpunkt: Das Griechenland-Dilemma
– Interview: Alexis Tsipras über Angela Merkel
– Videotagebuch: Mein Aufstand
– Flash: Der Rockstar unter den Finanzministern
„Drecksloch“: Künstler projiziert „Poop“-Emojis auf Trump Hotel
Der Multimedia-Künstler Robin Bell ließ über dem Eingang zum Trump Hotel in Washington DC verschiedene Anti-Trump Projektionen laufen. Darunter bezeichnete er den US-Präsident als Nazi-Unterstützer, Rassist und sein Hotel als „Drecksloch“. Donald Trump wird vorgeworfen so vor kurzem die Herkunftsländer von Flüchtlingen genannt zu haben.
Glyphosat-Alleingang: So reagieren Politik und das Netz
Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat der EU-Zulassung des stark umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat zugestimmt. Ganz ohne Absprache mit der Kanzlerin oder der noch mitregierenden SPD. Das sorgte bei den anderen Parteien, aber auch bei den Bürgern für Ärger.
Schwerpunkt: Jahrestag des Tsunamis
– Videotagebuch: Mein Tsnuami 1/4
– Skype-Talk: Japanologin Susanne Klien
– Skype-Talk: Greenpeace Japan: “Krebsrate steigt”
– Flash: Fukushima Tomioka – die verlassene Stadt
Schwerpunkt: Gewalt und Politik im Deutschrap
– VIDEOTAGEBUCH: Meine Fresse
– SKYPE-TALK mit DENYO (Absolute Beginner)
– SKYPE-TALK mit Rapper Blumio
– SKYPE-TALK mit der „Antilopen Gang“
Schlammschlacht in Österreich – Sternstunde der TV-Demokratie
Die Kommentatoren im In- und Ausland waren sofort einer Meinung: „Desaster“, „abgründig“, „würdeloser Hahnenkampf“. Das, was da die beiden Politiker am Pfingstsonntag aufgeführt haben, war beschämend. Für sie, für ihre Parteien, für das Amt des Bundespräsidenten, für Österreich. Stimmt alles. Der Grüne Alexander Van der Bellen und der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer wollen ja beide am 22. Mai Bundespräsident von Österreich werden. In einer Vorwahl vor einigen Wochen sind sie als Sieger hervorgegangen. Jetzt geht´s in die Stichwahl. Gut also, dass sich die Österreicher noch einmal einen Eindruck verschaffen können. So weit, so üblich.