Artikel #HeyTwitter, löscht den Scheiß! – Shahak Shapira gegen Hass-Tweets
Artikel #HeyTwitter, löscht den Scheiß! – Shahak Shapira gegen Hass-Tweets
Satiriker Shahak Shapira hat über 300 Hassbeiträge auf Twitter gesammelt und dem Unternehmen gemeldet. Die Mehrheit dieser Tweets wurde von Twitter nicht gelöscht. Als Reaktion hat Shapira diese Hassbeiträge nun vor der deutschen Twitterzentrale in Hamburg auf die Straße gesprüht.
Mit seiner Aktion Yolocaust sorgte der Schriftsteller und Satiriker Shahak Shapira schon in der Vergangenheit für Aufsehen. Er hatte in sozialen Netzwerken Bilder von Touristen, die sich fröhlich am Holocaust-Denkmal in Berlin abfotografiert hatten, gesammelt und diese dann Aufnahmebildern aus Vernichtungslagern der Nazis gegenübergestellt.
Nun sorgt Shapira mit einer neuen Aktion für Aufsehen:
Vor der deutschen Twitterzentrale in Hamburg wurden Hass-Tweets auf den Boden gesprüht. Diese Aktion ist Shapiras Reaktion darauf, dass Twitter die Mehrheit seiner gemeldeten Hassbeiträge – trotz Aufforderung – nicht gelöscht hat. Zwischen den vielen Hassbotschaften steht in blauer Schrift die Aufforderung „Ey Twitter, löscht den Scheiss“.
In diesem Video erklärt Shapira die Hintergründe seiner Aktion und zeigt wie Passanten auf die Hassbeiträge reagieren.
Veröffentlicht am: 07.08.2017 in Artikel
Zufällige Auswahl
Ciao, Renzi! Italien stimmt gegen die Verfassungsreform
Knapp 60 Prozent der italienischen Wähler haben gegen die von Matteo Renzi angestrebte Verfassungsreform gestimmt. Was bedeutet das für Italien und für Europa? Interview mit André Tauber, EU-Korrespondent DIE WELT, über die Gefahren einer weiteren instabilen, europäischen Demokratie.
„I can’t breathe“ – Unruhen in den USA
Am 25. Mai 2020 kam der Afroamerikaner George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis ums Leben. Sein Tod löste eine Welle von Protesten in Hunderte von amerikanischen Städten aus. Es ist die Wut über den fortwährenden Rassismus, der sich nicht allein in Polizeigewalt widerspiegelt.
Stinkefinger oder Fälschung?
Yanis Varoufakis behauptet in der ARD: Er hat die Deutschen nicht beleidigt. Ein Video wurde manipuliert. Der Mittelfinger des griechischen Finanzministers erregt die Republik.
Unsere Mode: 100 Jahre im Zeitraffer
Über die Jahrzehnte hinweg hat sich im Bereich Mode viel getan. Tag für Tag lassen wir uns von der Mode beeinflussen – allein, wenn wir morgens vor dem Kleiderschrank stehen und mal wieder nicht wissen, was wir anziehen sollen. Das von „Mode“ produzierte Video führt uns durch die Trends der letzten Jahrzehnte. Wer schneidet besser ab – Männer oder Frauen? Und welches ist das Sieger-Jahrzehnt in Sachen bad taste?
„Es gibt so viele Shitstorms“ Noch-BILD-Chefin Tanit Koch
Die erste BILD-Chefredakteurin – zwei Jahre lang entschied Tanit Koch, welche Buchstaben fett gedruckt werden dürfen. Sie brachte einen anderen Ton in die Redaktion, aber nicht ins Blatt. Interview (2016) über Schnappatmigkeit und Empörungswellen.
Flucht nach Europa: Wohin mit den Flüchtlingen? (Doku)
Bis Ende 2015 werden über eine Million Flüchtlinge in Deutschland erwartet – Bürgermeister und Landespolitiker sowie EU-Politiker plagen dieselben Fragen: Wohin mit den Flüchtlingen? Wie können so viele Asylsuchende menschenwürdig untergebracht werden? Und: Wie viele Flüchtlinge verträgt eine Gesellschaft? Wie lassen sie sich dauerhaft integrieren?
Weitere dbate Artikel
„Übertreiben ist unsere Aufgabe“ – Charlie Hebdo Deutschland-Chefin im Interview
Marine Le Pen oder Emmanuel Macron: Wer regiert künftig Frankreich? Diese Frage stellt sich auch das Satiremagazin Charlie Hebdo. Mit witzigen und teilweise grenzwertigen Karikaturen wurde und wird der Wahlkampf begleitet. Doch es geht um mehr: Charlie Hebdo will nicht nur an der politischen Debatte teilnehmen, sondern hat sich im Wahlkampf auch klar positioniert. Warum, erklärt Minka Schneider, Chefredakteurin der deutschen Charlie Hebdo-Ausgabe.
ESC – gute Idee, schlechte Musik
Allein der Klang: „douze points“. Das klingt weich und verheißungsvoll. Nicht so hart und gebraucht wie „zwölf Punkte“. Diese „douze points“ also, der Kontakt mit einer fremden Sprache, einer anderen Kultur, macht die Veranstaltung zu einer Grenzüberschreitung. Und lässt aus dem politisch so neurotischen Europa für einen Abend die Luft raus. Die Harmlosigkeit des ESC ist der nette Gegenentwurf zum Griechenlandkrise-Türkeibashing-Krimkrieg-Brexit-Europa. Ein Abend lang Frieden in europäischen Wohnzimmern. Prima Sache.
Schwerpunkt: Reiseblogger – mit dem Laptop um die Welt
– VIDEOTAGEBUCH: Meine Weltreise
– SKYPE-TALK mit „Salt and Silver“
– SKYPE-TALK mit „ersieweltreise“
– SKYPE-TALK mit Reisebloggerin Meike Winnemuth
VIDEOTAGEBUCH-REIHE: „Das große (Arbeits)Los“
– Thomas – vom Unternehmensberater zum Flötenspieler 1/5
– Yolanda – Spanischlehrerin in Berlin 2/5
– Dimitrios – Traum vom Showbusiness 3/5
– Dominik – zwischen Call-Center und Gedichten 4/5
– Teepeeland – die Aussteiger-Kommune 5/5
Schlafe gut, Maradona!
Eine kleine Erinnerung an den großen Fußballer Diego Maradona von Stephan Lamby
Schwerpunkt: Helmut Kohl
– „Helmut Kohl – das Interview“
– „Hannelore Kohl – im Kanzlerbungalow“
– „Walter Kohl – im Schatten des Vaters“ (making of)
– Richard von Weizsäcker-Interview
– Hans-Christian Ströbele-Interview