Schlagwort: Terror
Artikel Terror in Manhattan: Reaktionen aus dem Netz
Artikel Terror in Manhattan: Reaktionen aus dem Netz
Der jüngste Terror-Anschlag in New York sorgt für weltweites Entsetzen. Im Netz reagieren etliche Politiker und sprechen ihr Mitgefühl für die Opfer der Attacke, bei der acht Personen getötet wurden, aus. Wir haben einige Netz-Reaktionen gesammelt.
Der ehemalige US-Präsident Barack Obama bekundete via Twitter Mitleid von sich und seiner Frau Michelle mit. Danach folgten ermutigende Worte: Er schrieb, die New Yorker sollen weiterhin stark bleiben.
Michelle and I are thinking of the victims of today’s attack in NYC and everyone who keeps us safe. New Yorkers are as tough as they come.
— Barack Obama (@BarackObama) 1. November 2017
So reagiert Trump auf den Terror in Manhattan
Kurz nach dem Anschlag zeigte sich der amtierende Präsident der Vereinigten Staaten Donald Trump bestürzt. In Großbuchstaben schrieb er: „Nicht in den USA!“
In NYC, looks like another attack by a very sick and deranged person. Law enforcement is following this closely. NOT IN THE U.S.A.!
— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 31. Oktober 2017
Etwas später nutzte er die Gelegenheit und forderte ein schärferes Einreiseverbot für mögliche IS-Terroristen.
We must not allow ISIS to return, or enter, our country after defeating them in the Middle East and elsewhere. Enough!
— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 31. Oktober 2017
Auch Hillary Clinton, letzte Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten, äußerte sich über Twitter zu dem Terroranschlag.
New York’s resilience is stronger than a cowardly act of terror. Thinking of the victims, their families, & the responders who saved lives.
— Hillary Clinton (@HillaryClinton) 1. November 2017
New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio veröffentlichte ein Video von der Pressekonferenz zum Anschlag. Im Video geht es um die bis dahin bekannten Informationen:
This is a very painful day in our city, but New Yorkers will not be changed by an act of terror. pic.twitter.com/pJWVyihFaW
— Bill de Blasio (@NYCMayor) 31. Oktober 2017
Kanadas Staatsoberhaupt Justin Trudeau hebt hervor, dass die New Yorker für ihre Stärke bekannt seien. Dazu twitterte er ein offizielles Statement:
New Yorkers are known for their strength – and we know they’ll stand together once again: https://t.co/LqXvA2XBWX
— Justin Trudeau (@JustinTrudeau) 1. November 2017
Reaktionen aus Europa
Auch der Sprecher der Bundesregierung Steffen Seibert sprach den New Yorkern seinen Beistand zu:
Horrified at the evil terrorist #ManhattanAttack. Our hearts go out to the victims + families. From Berlin to NYC: We stand with you.
— Steffen Seibert (@RegSprecher) 1. November 2017
Andere Staatschefs aus Europa teilten bei Twitter ebenfalls ihr Mitgefühl mit. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und auch Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy äußerten sich bei Twitter wie folgt.
I convey my emotion and the solidarity of France for New York City and the US. Our fight for freedom unites us more than ever. #Manhattan
— Emmanuel Macron (@EmmanuelMacron) 31. Oktober 2017
En estos difíciles momentos en #Manhattan, nos sentimos cerca del pueblo norteamericano. Nuestro apoyo, afecto y sentidas condolencias. MR
— Mariano Rajoy Brey (@marianorajoy) 31. Oktober 2017
Veröffentlicht am: 01.11.2017 in Artikel
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Ein Video auf Twitter zeigt was die Explosion ausgelöst haben soll: Ein Eimer mit Drähten versehen in einer Lidl-Tüte eingepackt, Flammen sind noch zu erkennen. Hintergründe zu den Motiven oder dem Täter sind noch unbekannt.
#parsonsgreen pic.twitter.com/0OUV819EtE
— Sylvain Pennec (@sylvainpennec) 15. September 2017
Inzwischen spricht die Londoner Polizei von einem Terroranschlag. Was genau die Explosion ausgelöst habe, sei hingegen noch unklar.
The Met’s Counter Terrorism Command are investigating after the incident at #ParsonsGreen tube station is declared a terrorist incident
— Metropolitan Police (@metpoliceuk) 15. September 2017
Too early to confirm cause of fire – now subject to the investigation that is underway. Station remains cordoned off. Please avoid the area
— Metropolitan Police (@metpoliceuk) 15. September 2017
Viele Menschen scheinen sich bei der Flucht aus der U-Bahn und der Station Parsons Green verletzt haben, so heißt es bei BBC News. Videos zeigen die Situation kurz nach dem Vorfall rund um Parsons Green:
Scene outside #parsonsgreen be safe ❤ pic.twitter.com/tiSGEqPjNC
— Logan Banks (@LoganBanks2) 15. September 2017
Pandemonium in #ParsonsGreen pic.twitter.com/1S1q9WecWJ
— Henry (@HenryStreeten) 15. September 2017
Veröffentlicht am: 15.09.2017 in Artikel
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#France#Marseille Autre vidéo du #vieuxport
Le bilan s’élève pour l’instant à 1 mort (femme 42ans) & 1 blessé
Secteur Charles Livon bloqué pic.twitter.com/DW1lztGGYY— Rebecca Rambar (@RebeccaRambar) 21. August 2017
Update: Die Polizei behandelt den Vorfall wohl nicht als Terrorakt.
Ein zweites Video zeigt, wie die Straße von Polizei und offensichtlich auch von Soldaten gesichert wird:
#Marseille 2 attacks on 2 separate bus stops, the car was drove onto the pavement on purpose #France pic.twitter.com/EzvMJnp1Yh
— Darren Oatway (@DarrenOatway) 21. August 2017
Teile der Stadt werden offenbar evakuiert. Das schreibt zumindest dieser Twitter-User:
#Marseille #saintcharles évacuation totale…. pic.twitter.com/MG96r67GaX
— Valentine B.M. (@MickNovitch) 20. August 2017
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Veröffentlicht am: 21.08.2017 in Artikel
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Dieses auf Twitter publizierte Augenzeugen-Video soll die Szenen nach der Attacke in Turku zeigen:
Sent by friend that lives in Turku pic.twitter.com/UzufFwSiEC
— Travis (@TravisLaPew) 18. August 2017
Die Echtheit der Bilder konnte nicht abschließend geklärt werden.
Die finnische Polizei bestätigte auf Twitter, dass auf ein Angreifer geschossen wurde und dass ein Mann in Gewahrsam ist:
Several persons stabbed in central Turku. Police has shot at suspected perpetrator. One person is apprehendee
— L-S poliisi (@L_S_poliisi) 18. August 2017
Veröffentlicht am: 18.08.2017 in Artikel
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13 Tote und über 100 Verletzte: Das ist die traurige Bilanz nach dem jüngsten IS-Terroranschlag in Barcelona. Ein Transporter war auf der Flaniermeile Las Ramblas mit hoher Geschwindigkeit in eine Menschenmenge gerast. Von Martin Schulz über Frauke Petry bis zu Donald Trump – wir haben die Twitter-Reaktionen für Euch zusammengestellt.
SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz: ist geschockt über die Nachrichten aus Barcelona: Für ihn ist dieser Terrorakt „ein feiger Anschlag auf unsere Werte“
Geschockt und wütend über Nachrichten aus Barcelona. Ein feiger Anschlag auf unsere Werte! Meine Gedanken sind bei Opfern und Angehörigen.
— Martin Schulz (@MartinSchulz) 17. August 2017
Der FC Barcelona sendet dieses stille Trauer-Video mit dem Hashtag #TotsSomBarcelona:
#TotsSomBarcelona pic.twitter.com/c8cU3clVin
— FC Barcelona (@FCBarcelona) 18. August 2017
US-Präsident Donald Trump verurteilt die Terroranschläge in Barcelona und bietet Hilfe an.
The United States condemns the terror attack in Barcelona, Spain, and will do whatever is necessary to help. Be tough & strong, we love you!
— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 17. August 2017
AfD-Politkerin Frauke Petry: Hat gleich mehrere Tweets zu #Barcelona abgesetzt. Zunächst zeigt sie sich traurig über die Nachrichten aus Barcelona.
Nun trifft es #Barcelona . Traurig und unfassbar.
— Frauke Petry (@FraukePetry) 17. August 2017
Dann plötzlich sieht sie die Terrormeldungen schon als “0815-Meldungen“, die nicht auszuhalten sind – und verweist auf den Tweet von Martin Schulz.
0815-Meldungen sind nicht auszuhalten.
Europa braucht Veränderung.
Wir müssen uns Realität stellen.#Barcelona *
https://t.co/dtmorOyTWe— Frauke Petry (@FraukePetry) 17. August 2017
Heute Morgen formuliert die AfD-Politikerin dann schon die ersten Forderungen und teilt dazu einen Artikel von Roland Tichy:
Suis-je Barcelona? Nein!!!!
Grenzen kontrollieren, illegale Migration beenden, Terroristen abschieben!!!https://t.co/x0mKKlnPTp— Frauke Petry (@FraukePetry) 18. August 2017
Angela Merkels Sprecher Steffen Seibert bezeichnet den Terroranschlag als „widerwärtigen Anschlag“.
In tiefer Trauer sind wir bei den Opfern des widerwärtigen Anschlags in #Barcelona – in Solidarität + Freundschaft an d. Seite der Spanier.
— Steffen Seibert (@RegSprecher) 17. August 2017
Seibert twittert außerdem die Reaktion der Bundeskanzlerin: Die Kanzlerin hat der spanischen Regierung ihr Beileid übermittelt. Zitat: „dem spanischen Volk in dieser schweren Stunde eng verbunden.“
Kanzlerin #Merkel hat der span. Regierung ihr Beileid übermittelt, „dem spanischen Volk in dieser schweren Stunde eng verbunden.“ #Barcelona
— Steffen Seibert (@RegSprecher) 17. August 2017
Das sagt FDP-Bundesvorsitzender Christian Lindner:
Terror erklärt der freien Welt den Krieg, aber wir bleiben stärker. Jedes Opfer ist Verpflichtung, Lebensweise zu verteidigen.CL #barcelona
— Christian Lindner (@c_lindner) 17. August 2017
Auch Hillary Clinton bekundet ihr Mitleid: „Wir stehen gemeinsam gegen den Terrorismus, egal wo er einschlägt“
Barcelona, you have our resolve and support in the face of this cowardly attack. We stand together against terrorism wherever it strikes.
— Hillary Clinton (@HillaryClinton) 17. August 2017
Der ehemalige Spieler des FC Barcelona Neymar Jr. postete ein Bild von Barcelona mit den Hashtags #PrayForBarcelona“ und #NoMoreTerrorism:
Que Deus conforte todas as famílias 🙏🏻😢😪😭 #PrayForBarcelona te quiero BARCELONA pic.twitter.com/EFv1mvT0pD
— Neymar Jr (@neymarjr) 17. August 2017
Der frühere US-Präsident Barack Obama und seine Ehefrau Michelle Obama sind ebenfalls mit ihren Gedanken bei den Opfern und Angehörigen. „Wir Amerikaner halten immer mit unseren spanischen Freunden zusammen“.
Michelle and I are thinking of the victims and their families in Barcelona. Americans will always stand with our Spanish friends. Un abrazo.
— Barack Obama (@BarackObama) 17. August 2017
Veröffentlicht am: 18.08.2017 in Artikel
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Streiks in Frankreich: Schwarzer Rauch über Treibstoffdepot
Ausnahmezustand in Frankreich: Seit Wochen wird im ganzen Land gegen die geplante Arbeitsmarktreform protestiert. Nun wurden auch die Treibstoffdepots im nordfranzösischen Douchy-les-Mines durch die Gewerkschaften bestreikt.
50 Stimmen in 5 Minuten
Von Yoda bis Chewbacca, von Kermit bis Elmo und von Jack Sparrow bis Optimus Prime – der Belgier Nic de Houwer kann sie alle. Über 50 verschiedene Stimmen aus Film und Fernsehen hat der Mann auf Lager. Die meisten davon beherrscht er perfekt oder zumindest zum Verwechseln ähnlich. Na gut, über Nicholas Cage lässt sich sicher diskutieren. Und wie kommt man ausgerechnet auf Star Wars-Trottel JarJar Binks? Aber Gollum und Elmo sind dafür absolut herausragend.
Afghanistans erste Pilotin
Junge Pilotin und Preisträgerin, Niloofar Rahmani, unterwegs mit den Blue Angels.
„Prenzlschwäbin“ Bärbel Stolz über Schwaben in Berlin
Nein, sie spielt sich nicht selbst – „wenn, dann nur ein kleines bisschen.“ „Prenzlschwäbin“ ist eine neureiche Yuppie-Mutter im Berliner Szene-Stadtteil Prenzlauer Berg. Ihre zwei Kinder heißen Wikipedia und Buro-Hugo-Luis und mit philisterhaften Ratschlägen zum Thema „Bio“ und „Öko“ stört die „Prenzlschwäbin“ das Treiben der Großstadt. Bärbel Stolz ist gelernte Schauspielerin und hat unter anderem Rollen in „Fack Ju Göhte“ und „Türkisch für Anfänger“ gespielt. Im Juni 2014 hat sie ihr erstes YouTube-Video veröffentlicht und die Kunstfigur „Prenzlschwäbin“ ins Leben gerufen. Der Humor, über den nach Aussage von Bärbel Stolz auch Schwaben selbst lachen, ist nun mit dem „Goldenen Blogger“ ausgezeichnet worden. Für Stolz kam der Preis überraschend. „Bis zum Gewinn wusste ich gar nichts von der Nominierung“, sagt die Schwäbin im Skype-Talk. Gefreut hat sie sich trotzdem.
Chinesische Werbung: Rassismus, der sich gewaschen hat
Die Netzcommunity ist geschockt. Die chinesische Firma „Qiaobi“ hat einen offensichtlich rassistischen Werbespot für ein Waschmittel veröffentlicht. Ein schwarzer Mann landet samt Waschmittelkapsel in der Waschmaschine – und steigt nach dem Durchgang als Chinese mit heller Haut wieder raus.
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Istanbul, 15. Juli 2016: Kampfjets fliegen über Istanbul, die Bosporusbrücke wird besetzt, Panzer rollen durch die Straßen. Teile des Militärs versuchen, mit Gewalt die Macht zu übernehmen. Präsident Erdoğan ruft via Skype im Fernsehen zum Widerstand auf. Das türkische Volk geht auf die Straßen und stellt sich den Soldaten und Panzern entgegen. Zahlreiche Menschen zücken ihre Smartphones und streamen den Putschversuch via Facebook. Im Videotagebuch berichten Augenzeugen von ihrer Putschnacht.
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Überflüssig, aber gut – dbate-Empfehlungen für die Katastrophe
Krieg, Terroranschläge oder sonstige Katastrophen. Die Bundesregierung will vorbereitet sein und stellt deshalb ein Versorgungskonzept für die Bürger zusammen. Darin heißt es: „Bürger werden angehalten, sich einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln für einen Zeitraum von zehn Tagen anzulegen.“ Allerdings dürften die im Eigenheim Verschanzten spätestens nach ein paar Tagen zwar noch Wasservorräte haben, der individuelle Vorrat an Langeweile wäre jedoch mindestens bedenklich. Deswegen haben wir ein paar Empfehlungen für den guten Geschmack – der im Ernstfall mindestens so wichtig sein kann, wie ein Stück Schokolade: vier Alben, Filme und Bücher, die vielleicht überflüssig – aber ziemlich gut sind. Und um es mit P.J. O’Rourke zu sagen: „Lies nur, was dich gut aussehen lässt, falls du mittendrin stirbst“.
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Nach der Bombenexplosion in New York City sollen nach CNN-Angaben auch in New Jersey fünf Sprengsätze gefunden worden sein. Dieses Twitter-Video zeigt eine fehlgeschlagene Bombenentschärfung eines Polizei-Roboters in New Jersey. Als der Roboter ein Kabel der Bombe durchtrennt, explodiert der Sprengsatz.
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Artikel Terror in Cambrils: Polizei erschießt fünf Tatverdächtige
Im südlich von Barcelona gelegenen Cambrils hat die Polizei offenbar fünf Tatverdächtige erschossen. Wie auf den Videoaufnahmen eines Augenzeugen (Achtung, verstörende Bilder!) zu sehen ist, trugen die Männer offenbar Sprengstoffgürtel. Ob dies Attrappen oder echte Sprengstoffgürtel sind, wird derzeit untersucht.
#ULTIMAHORA new terrorist attack against pedestrians on #Cambrils ride, 4 terrorists were killed. pic.twitter.com/eAvE6y3mOXhttps://t.co/HQUtaeupAp
— Gene Gerena (@GeneGerena) 18. August 2017
Zuvor sollen die Männer in eine Menschenmenge gefahren sein und sieben Personen verletzt haben.
Zweites Augenzeugenvideo: Schüsse in Cambris
In diesem zweiten Twitter-Video ist zu hören, wie Schüsse an der Promenade von Cambrils fallen. Passanten gehen in Deckung. Vermutlich handelt es sich um den Schusswechsel zwischen den Terrorverdächtigen und der spanischen Polizei:
Police in Cambrils, Spain are engaging terrorists. You can hear the rounds passing by the person filming – unbelievable. #Barcelonapic.twitter.com/SauCwy3AwA
— Based Monitored 🇺🇸 (@BasedMonitored) 18. August 2017
Die Echtheit der Bilder konnte nicht abschließend geklärt werden!
Veröffentlicht am: 18.08.2017 in Artikel
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Video Terror in Barcelona: Ausgewählte Augenzeugenvideos
Video Terror in Barcelona: Ausgewählte Augenzeugenvideos
Barcelona: Ein Transporter ist auf der bekannten Flaniermeile Las Ramblas in eine Menschenmenge gerast und hat 13 Menschen getötet. Über 100 Menschen sollen verletzt worden sein. Der IS hat sich zu dem Anschlag bekannt. Zumindest einer der Täter soll noch auf der Flucht sein. Südlich von Barcelona in Cambrils soll es einen weiteren Anschlag (ohne Tote) gegeben haben. Fünf Tatverdächtige wurden offenbar erschossen.
Verschiedene Augenzeugen-Videos zeigen die Szenen nach dem Anschlag auf Las Ramblas (Barcelona):
Barcelona: Im türkischen Restaurant Bar Luna de Estambul werden Kunden als Geiseln gehalten. Laut Augenzeugen gab es Schüsse. #Barcelona pic.twitter.com/qBYSAH8CNr
— Turgay 🌙 (@TurAdalet) 17. August 2017
🔴CRITICAL UPDATE |
People are in panic following the truck raming into the crowd in #Barcelona. Many injuredpic.twitter.com/tqCF9l6oEs
— Vocal Europe (@thevocaleurope) 17. August 2017
Die Polizei veröffentlichte gestern Abend dieses Foto eines Tatverdächtigen. Es handelt sich um einen Mann mit dem Namen Driss Oukabir:
ÚLTIMA HORA | La policía identifica a uno de los implicados en el atentado de Barcelona: Driss Oukabir https://t.co/7GVta71l4U pic.twitter.com/pUDR1pAmhy
— EL PAÍS (@el_pais) 17. August 2017
In den Straßen von Barcelona waren bewaffnete Polizisten im Einsatz. Offenbar durchkämmten sie mehrere Gebäude. Ob mittlerweile alle Angreifer gefasst sind, ist unklar:
Hinweis: Die Echtheit der Bilder konnte nicht abschließend geklärt werden!
Veröffentlicht am: 17.08.2017 in Video
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In der Nacht zum 14. Juni 2017 kam es in London zu einem verheerenden Brand in einem Hochhaus. Es gibt mehrere Tote und mindestens 50 Verletzte. Dieses Video zeigt den Kampf der Feuerwehrmänner gegen die Flammen. Die Brandursache ist noch unklar.
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Im Finsbury Park in London fuhr ein Lieferwagen in eine Menschenmenge vor einer Moschee. Mindestens eine Person wurde getötet, zehn Menschen wurden verletzt, zwei von ihnen schwer. Das Video zeigt den mutmaßlichen Angreifer bei seiner Festnahme.
In der Nacht zum 19. Juni 2017 kam es in London mutmaßlich zu einem Anschlag. Ein Mann fuhr mit einem Lieferwagen in eine Menschenmenge vor einer Moschee im Londoner Stadtteil Finsbury Park, kurz nachdem die Gebete in dieser beendet wurden. Dieses Augenzeugenvideo zeigt den mutmaßlichen Angreifer:
The moment the suspect was arrested in a bus attack on worshipers outside the #FinsburyPark mosque in #London pic.twitter.com/nWrnNSFeLp
— rami zahra (@rami_zahra) 19 June 2017
Mutmaßlicher Täter wurde festgenommen
Die Opfer sollen größtenteils Muslime gewesen sein. Bei dem Anschlag wurde eine Person getötet, mindestens zehn Menschen verletzt. Die Verletzten werden mittlerweile in Krankenhäusern behandelt.
Der Täter wurde noch am Unfallort festgenommen und ebenfalls ins Krankenhaus gebracht, um dort auf psychische Erkrankungen untersucht zu werden.
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Veröffentlicht am: 19.06.2017 in Artikel
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Mit seinem Rap-Song „Hey Mr. Nazi“ wurde Blumio 2009 bundesweit bekannt. Sechs Jahre und fünf Alben später, kommentiert Blumio nun wöchentlich mit „Rap da News“ auf YouTube und Yahoo.com das aktuelle gesellschaftliche und politische Geschehen – und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Der Rapper spricht aus, was er denkt. Sein Themenspektrum ist breit: von israelischer Außenpolitik über Rechtsradikale in Dortmund bis hin zur Scharia-Polizei – von allem ist etwas dabei.
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Barack Obama wird nach acht Jahren sein Amt als US-Präsident niederlegen. Dazu wird er auch nochmal in Berlin auftreten und sich bei Bundeskanzlerin Angela Merkel verabschieden. In unserem „Best of Obama“ blicken wir auf lustige Momente seiner Amtszeit zurück und sagen „Goodbye, Mr. President!“.
Terror in Barcelona: Ausgewählte Augenzeugenvideos
Ein Transporter ist auf der bekannten Flaniermeile Las Ramblas in eine Menschenmenge gerast und hat wohl mehrere Menschen getötet und zahlreiche verletzt. Die Polizei spricht von Terror. Es gibt verschiedene Medienberichte darüber, dass der oder die Täter mittlerweile gefasst sind. Verschiedene Augenzeugen-Videos zeigen die Szenen danach.
SPD-Chef Gabriel zeigt rechten Pöblern den Stinkefinger
Da ist ihm wohl der Kragen geplatzt. Bei einem Besuch in Salzgitter haben rechte Pöbler SPD-Chef Sigmar Gabriel als „Volksverräter“ beschimpft. Außerdem warfen die sie ihm vor, „sein Land zu zerstören“. Kurz darauf hebt Gabriel, der sich von den Störern zunächst nicht aus der Ruhe bringen ließ, den Mittelfinger und dreht sich anschließend weg.
Präsident Erdogan bei Pressekonferenz von Müdigkeit übermannt
Zum Gähnen langweilig fand der türkische Präsident Erdogan offenbar die Rede seines ukrainischen Amtskollegen Petro Poroschenko und nickte während einer gemeinsamen Pressekonferenz hin und wieder kurz weg.
Fürs Klima schwänzen
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Sterbehilfe – der Streit
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Artikel London: Van soll in Menschenmenge gefahren sein
Artikel London: Van soll in Menschenmenge gefahren sein
Laut der Londoner Polizei kam es in der Nacht zum 4. Juni 2017 zu drei „Vorfällen“ in der Nähe der London Bridge, dem Borough Market und in Vauxhall. Ein Fahrzeug soll in der Nähe der Brücke auf den Gehweg gerast sein und Fußgänger verletzt haben – so Medienberichte.
Augenzeugen auf Twitter berichten von möglichen Messerattacken. Auch Schüsse sollen gefallen sein. Das Gebiet um die London Bridge wurde von der Polizei geräumt.
Possible stabbing attack at #LondonBridge police telling people told to leave IMMEDIATELY @BBCBreaking pic.twitter.com/OvoFR5e5Hw
— Kaine Pieri (@PieriKaine) 3. Juni 2017
Panische Szenen in einer Bar: Dieses Augenzeugenvideo zeigt, wie die Polizei in einer Bar nahe der London Bridge, die Menschen dazu auffordert, in Deckung zu gehen.
London bridge bar now. Police everywhere pic.twitter.com/0gWH9jhgdX
— James Yates (@Yatesy17) 3. Juni 2017
Der Van soll dann bis zum nicht weit entfernten Borough Market gefahren sein. Hier seien drei Menschen aus dem Lieferwagen ausgestiegen und haben Passanten mit Messern attackiert. Schüsse gefallen sein, wie die Polizei meldet. In Vauxhall gab es ebenfalls einen Polizeieinsatz.
Officers have then responded to reports of stabbings in #BoroughMarket. Armed officers responded and shots have been fired. 2/3
— Metropolitan Police (@metpoliceuk) 3. Juni 2017
Laut Polizeiberichten gibt es mindestens sechs Tote und etwa 50 Verletzte. Die Polizei und die britische Regierung behandeln die Anschläge als terroristischen Angriff. Die Täter wurden von der Polizei erschossen.
Veröffentlicht am: 04.06.2017 in Artikel
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„Wer auspackt, wird bestraft“ – Doping-Experte Seppelt zu Olympia 2016
Den Olympischen Spielen in Rio droht ein Desaster: der Zika-Virus wütet, die Kosten explodieren und ein Gewaltproblem bahnt sich an. Dazu kommt der Skandal um systematisches Doping bei russischen Sportlern. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) reagiert – freundlich ausgedrückt – zurückhaltend. Für den Doping-Experten und Journalisten (ARD) Hajo Seppelt gleicht das einer Bankrott-Erklärung.
Charlottesville: Trump beschimpft die Medien – schon wieder!
Fake, Fake, Fake: Bei einer Rede vor Anhängern in Phoenix (US-Bundesstaat Arizona) hat US-Präsident Donald Trump die Medien wieder einmal scharf angegriffen. Anlass war die Berichterstattung über seine Äußerungen zur Eskalation in Charlottesville. Trumps Äußerungen waren von vielen Medien, aber auch von Politikern – sogar aus Reihen der Republikaner – heftig kritisiert wurden.
#PanamaPapers: Tausende fordern Rücktritt von Islands Premier
Nach den „Panama Papers“-Enthüllungen hat sich der Druck auf Islands Premier Sigmundur Davíð Gunnlaugsson deutlich erhöht. Nun hat er Neuwahlen beantragt. Am Morgen waren Tausende in der isländischen Hauptstadt Reykjavik vor das Parlament gekommen. Die Demonstranten forderten den Rücktritt des in Verruf geratenen Politikers.
Deutschlands erste „Street-Pong“-Ampel
In Hildesheim können Fußgänger während der Rotphase neuerdings im Spieleklassiker „Pong“ gegeneinander antreten.
Wir schaffen das! Flüchtlingshilfe in Deutschland (2/3)
Merkels vehementes „Wir schaffen das!“ hat für viele Kontroversen gesorgt. Der Satz ist weniger politisches Kalkül als humanistisches Credo. Und er betrifft, so der Eindruck, in erster Linie die Bürger, denen er Mut zum Handeln zuspricht. Denn während die Politiker streiten, versuchen jeden Tag Tausende Freiwillige, Ordnung ins Chaos zu bringen. Wer sind diese Menschen, die bis zum Rand der Erschöpfung ehrenamtlich arbeiten? Und wie hat das ungewöhnliche Engagement ihr Leben verändert?
5 Fragen an Klaus Brinkbäumer und Stephan Lamby zu „Im Wahn – die amerikanische Katastrophe“
Ein Gespräch mit Klaus Brinkbäumer und Stephan Lamby über ihr Buch, die USA unter Trump und die Wahlnacht.
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Wie umgehen mit Enthauptungsvideos?
Erneut wird im Internet die Enthauptung einer Geisel durch IS-Terroristen gezeigt. Das Opfer: Der 26jährige Amerikaner Peter Kassig. Und erneut stellt sich Medien die Frage: Wie sollen sie über die Enthauptung berichten?
Happy Birthday, Deniz Yücel: Korso zum Geburtstag
Zum Geburtstag von Deniz Yücel haben sich vor dem Kanzleramt in Berlin zahlreiche Menschen versammelt, um dem in der Türkei inhaftierten Journalisten ein Ständchen zu singen. Es gab auch einen Autokorso durch die Stadt mit dem für seine Freilassung demonstriert wurde: #FreeDeniz
Frankreichs 11. September
– Videotagebuch – „Mein 7.1.“
– Kurzfilm – Charlie Hebdo für „Clowns Sans Frontière“
– Skype-Talks – Nils Minkmar, FAZ-Korrespondent und Mathias Wedel, „Eulenspiegel“
Jamel rockt gegen Rechts
Am vergangenen Wochenende kam die Rock-Elite Deutschlands im Ort Jamel zusammen. Gemeinsam setzten Bands wie Kraftklub und die Beatsteaks mit ihrer Musik ein Zeichen gegen Rechtsextremismus.
So heftig wütet Hurrikan Maria in Puerto Rico
Nach dem Hurrikan Irma fegt nun Maria mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Stundenkilometern über die Karibik. Auf Puerto Rico sollen neun Menschen gestorben sein. Augenzeugenvideos zeigen die zerstörerische Kraft des Wirbelsturms.
Religion an Schulen: Wie sinnvoll ist der Pflicht-Unterricht?
Ein Religionslehrer und ein bekennender Atheist diskutieren über Religionsunterricht. Ist das alles nur ein missionarischer Auftrag der katholischen Kirche, oder hilft der Unterricht den Kindern verschiedene Religionen kennen und verstehen zu lernen?
Artikel Nervöse Republik - ein Jahr Deutschland
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Für seine ARD-Dokumentation „Nervöse Republik“ beobachtete Stephan Lamby Politiker und Journalisten ein Jahr lang aus der Nähe. Das Jahr hatte es in sich. Ein Strukturwandel der Öffentlichkeit zeichnet sich ab.
Es war irgendwann im Winter 2015/2016, „Brexit“ war nur ein Modewort und Donald Trump nicht mehr als ein Horrorclown. Doch schon lag eine gewaltige Veränderung in der Luft. In Dresden gingen montags tausende Menschen auf die Straße und brüllten „Volksverräter“. Selbst Hinterbänkler des Bundestages erhielten Hassmails – mit den Klarnamen der Absender. Und der Schlachtruf „Lügenpresse“ jagte auch hartgesottenen Redakteuren einen Schrecken ein. In diesen Monaten taten sich Risse auf, hässliche, gefährliche Risse. Würden sie wieder zuwachsen, wenn der Streit um die Flüchtlinge abklingen würde? Oder hatte sich das Misstrauen zu tief ins Land gefressen, um wieder zu verschwinden?
Nervöse Republik: ein ungewöhnliches Fernseh-Projekt
Über solche Fragen sprach ich mit einigen NDR-Redakteuren. Uns interessierte, wie sich die unter Druck geratenen Politiker und Journalisten in der neuen Situation verhalten, möglicherweise verändern. Sind sie überfordert? Oder heizen sie die permanente öffentliche Erregung selbst an? Wir verabredeten ein ungewöhnliches Fernseh-Projekt: Für die Dauer eines Jahres würde ich einige Politiker und Journalisten aus der Nähe beobachten – ergebnisoffen, ohne Drehbuch. Aus vielen kleinen Eindrücken ließe sich vielleicht ein größeres Bild zusammensetzten. Mitglieder der Bundesregierung sollten im Film vorkommen, Strategen der Volksparteien genauso wie Oppositionspolitiker. Und ein paar Journalisten, die im politischen Berlin ebenfalls den Takt vorgeben.
Also machte ich mich auf den Weg, besuchte Ministerien, Parteien und Redaktionen. Und versuchte, in Worte zu fassen, was sich so leicht gar nicht formulieren lässt: „Etwas verändert sich gerade im Land – dürfte ich Ihnen dabei über die Schulter sehen?“ Die beiden Minister Thomas de Maizière und Heiko Maas sagten zu, die Generalsekretäre Katarina Barley und Peter Tauber, Sahra Wagenknecht als Oppositionsführerin und Frauke Petry als Führerin der außerparlamentarischen Opposition. Auch die Redaktionen von BILD bzw. BILD.de und SPIEGEL Online öffneten mir ihre Türen.
Große Parteien in Deutschland wurden während der Dreharbeiten mächtig durchgerüttelt
So konnte ich beobachten, wie die Verunsicherung in Politik und Medien weiter anwächst. Niemand etwa, der am 24. Juni 2016 in der Redaktion von SPIEGEL Online Spätschicht hatte, wird diese Nacht vergessen. Noch Stunden zuvor hielten die Redakteure, genau wie ich, einen Brexit für unwahrscheinlich. Doch gegen 4.00 Uhr morgens – inzwischen waren die Kollegen der Frühschicht dazugekommen – zeichnete sich eine Entscheidung der Briten für einen EU-Austritt ab. Ungläubiges Staunen, Entsetzen – und schließlich Rätseln, warum man die Stimmung auf der Insel so falsch eingeschätzt hatte. Ähnliches wiederholte sich bei der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten. Auch die großen Parteien in Deutschland wurden während der Dreharbeiten mächtig durchgerüttelt: Die CDU steckte bei zwei Landtagswahlen schwere Niederlagen ein, musste einmal sogar die AfD an sich vorbeiziehen lassen. Und die SPD hatte es lange mit miserablen Umfragewerten und – gezielt gestreuten – Gerüchten um die Zukunft ihrer Parteispitze zu tun. Ungewöhnlich offen ließen mich die Generalsekretäre der beiden Parteien auch in schweren Stunden Aufnahmen machen. In diesen Monaten wurde Heiko Maas von aufgebrachten Bürgern aus Zwickau vertrieben, Sahra Wagenknecht Opfer einer Torten-Attacke. Und Frauke Petry, die ihren AfD-Mitgliedern im Wahlkampf „sorgfältig geplante Provokationen“ empfiehlt, musste erleben, wie Unbekannte ihr Auto in Brand setzten. Dazu kamen Terroranschläge, ein Amoklauf, Hackerangriffe. Nicht alle Ereignisse hängen miteinander zusammen. Doch sie alle erhöhen den Druck im Kessel namens Öffentlichkeit. Wie reagieren Politik und Medien auf die hohe Schlagzahl von Ereignissen?
Das Reiz-Reaktions-Schema der Hauptstadt, das wurde bald klar, erlaubt kein langes Nachdenken. Während Online-Medien hektisch Eilmeldungen ins Land blasen, schicken Politiker ihre Botschaften schon kurz danach über Twitter oder Facebook-Live – und versuchen, die Deutungshoheit zu besetzen. Nur eine Stunde nach dem Attentat auf den Berliner Weihnachtsmarkt twitterte der AfD-Politiker Marcus Pretzell: „Es sind Merkels Tote.“ Und CSU-Chef Horst Seehofer ließ am Morgen danach twittern: „Zuwanderungspolitik neu justieren.“ Zu diesem Zeitpunkt war noch unklar, wer warum mit dem LKW auf den Breitscheidplatz gerast war. Zu schnell verdrängte Streit die Trauer.
Methode „Trump“ ist einfach zu verlockend
Algorithmen, die in sozialen Medien als Reichweitenbeschleuniger zum Einsatz kommen, ermöglichen diese dramatische Veränderung der politischen Kommunikation. Am Ende der Entwicklung könnte eine Spaltung der Öffentlichkeit in „Freunde“ und „Feinde“ stehen – während klassische Medien als vermittelnde Instanz an Bedeutung verlieren. Die Methode „Trump“ ist einfach zu verlockend. Und sie beginnt scheinbar harmlos. „Wenn ich in der Woche eine Million Menschen über Facebook erreiche, ist das eine mittlere Zeitung. Und da filtert mich keiner,“ freut sich Sahra Wagenknecht. Auch Frauke Petry schwärmt: „Die sozialen Medien haben für uns den großen Vorteil, dass kein Filter zwischen uns und dem Bürger mehr ist. Nicht umsonst ist die AfD gerade in diesen Medien so erfolgreich.“ Kein Filter? Klingt gut, klingt demokratisch. Und ist doch gefährlich. Denn in der maximal reduzierten Kommunikation werden Journalisten umgangen, deren Arbeit für eine demokratische Öffentlichkeit systemrelevant ist: Recherche, Analyse, Kritik. Wohin das führen kann, zeigt Donald Trump der Welt seit Monaten. Über seine vielen Millionen Twitter- und Facebook-„Freunde“ bringt er „ungefiltert“ Gerüchte und Falschmeldungen in Umlauf – und brandmarkt anschließend kritische Medien wie CNN und New York Times via Twitter als „Feinde des Volkes“. In den USA tobt längst ein Kampf zwischen Politikern wie Trump und Journalisten. Und Deutschland ist gar nicht so weit davon entfernt. Kai Diekmann, bis vor kurzem mächtiger BILD-Herausgeber, gab im Interview die Richtung vor: „Wir haben das Gefühl, dass in der AfD gefährlicher Antisemitismus steckt, auch viele ausländerfeindliche Äußerungen. Das ist brandgefährlicher Populismus. Das wird von uns bekämpft. Und deshalb werden wir umgekehrt auch von der AfD bekämpft.“
Ein Strukturwandel der Öffentlichkeit zeichnet sich ab. Und er vollzieht sich längst nicht nur innerhalb der politischen Klasse. Auch die Beziehung von Medien und Bürgern verändert sich rasant. Als Chef von BILD.de beobachtet Julian Reichelt, wie viel Hass und Unverständnis Journalisten in den Foren der sozialen Medien entgegenschlägt: „Wir haben als Medien über Jahrzehnte hinweg unsere enorme Reichweite als enorme Zustimmung interpretiert. Und haben dabei übersehen, dass wir ein Verteilungsmonopol besessen haben. Viele Menschen haben das Gefühl, dass die sozialen Medien ihnen jetzt Zugriff auf die Wahrheit geben, die wir ihnen jahrzehntelang vorenthalten haben könnten. Das hat eine neue Parallelgesellschaft in der digitalen Welt geschaffen.“
Empfänger und Sender nicht auf Augenhöhe
Spannende Dinge passieren in dieser Parallelgesellschaft, auch das wurde bei der Arbeit an dem Film deutlich. Bürger verlangen nach Teilhabe an der Öffentlichkeit, sie melden sich mit Kommentaren zu Wort, Video-Blogger stellen eigene Filme ins Netz, eine neue Diskussionskultur entsteht. Doch Empfänger und Sender tauschen sich natürlich nicht auf Augenhöhe aus, wie sich das Bertold Brecht einst in seiner Radiotheorie erträumte. Nahezu alle Politiker und Journalisten, die ich für den Film interviewen konnte, sind besorgt, dass die Gesellschaft weiter auseinander driftet. Carline Mohr, als Chefin vom Dienst bei SPIEGEL Online auch für sozialen Medien zuständig, hat einen genauen Blick auf die neuartige Meinungsbildung. Sie berichtet: „Während der Flüchtlingskrise gab es nur „Gutmenschen“ und „Nazis“. Was heute passiert, ist eine Folge dieser Entwicklung.“ Auch Tilo Jung, der Polit-Blogger von „Jung & Naiv“, kennt die hermetische Meinungsbildung in sozialen Medien. Sein Befund: „Die Blase wird immer dicker.“
Einige Interviewpartner sprachen gar von einer „Zeitenwende“. Sie standen spürbar unter dem Eindruck des Brexit-Votums und des Wahlsiegs von Donald Trump. Zeitenwende ist ein großes Wort. Ob es für die aktuelle Entwicklung passt, wird sich erst künftig sagen lassen. Schon nach der Präsidentschaftswahl in Frankreich und dem Bundestagswahlkampf werden wir mehr wissen. Die demokratische Öffentlichkeit ist offenkundig anfällig geworden – anfällig für Manipulationen, anfällig für eine Spaltung in „Freunde“ und „Feinde“. Offenkundig ist auch, dass einige Politiker aus dieser Spaltung ihren Nutzen ziehen. Einer von ihnen wohnt jetzt im Weißen Haus.
Videos zu „Nervöse Republik“:
Zum Film:
Die 90-minütige Dokumentation „Nervöse Republik“ wurde von Stephan Lambys Firma ECO Media im Auftrag von NDR und RBB produziert (Redaktion: Dirk Neuhoff, Kuno Haberbusch, Patricia Schlesinger). Das Erste zeigt den Film am 19. April um 22.45 Uhr. Am 29. März wird „Nervöse Republik“ im Berliner Babylon-Kino als Preview gezeigt. Im Anschluss diskutieren einige Protagonisten, moderiert von Anne Will. RBB und Phoenix werden die Diskussion aufzeichnen.
Zum Autor:
Stephan Lamby hat Filme über Angela Merkel, Wolfgang Schäuble, Fidel Castro, Henry Kissinger und die Finanz- und Eurokrise hergestellt. Er wurde u.a. mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Hanns-Joachim-Friedrichspreis ausgezeichnet.
Veröffentlicht am: 03.04.2017 in Artikel
Zufällige Auswahl
Boliviens Todesstraße (komplett)
erkehrsregeln? Keine. Wenden und Überholen? Kaum möglich. Die Strecke kostete früher jedes Jahr mehr als 200 Menschen das Leben. Am Wegesrand erinnern deshalb unzählige Kreuze an die Verunglückten. Vier deutsche Touristen haben in den letzten Jahren die Todesstraße von Bolivien bewältigt, mit dem Fahrrad oder dem Bus.
Amnesty International: „Schafft die Todesstrafe ab!“
Die Todesstrafe wird noch immer weltweit in einem Drittel der Länder eingesetzt. Eines der Hauptargumente ist die Abschreckung für Strafttäter – aber ist das überhaupt so? Für Alexander Bojčević von Amnesty International Deutschland bleibt die Verurteilung zum Tod eine Verletzung der Menschenrechte. Er setzt sich für ihre Abschaffung ein.
Japan: US-Präsident Obama in Hiroshima
US-Präsident Barack Obama besucht gemeinsam mit Japans Premier Shinzo Abe. Bei dem Besuch gedacht er der Oper des Atombombenabwurfs 1945. An der Gedenkstätte legte er einen Kranz nieder. Barack Obama ist der erste US-Präsident, der Hiroshima besucht. In seiner Rede forderte Obama eine Welt ohne Nuklearwaffen.
„Amerika gewinnt, Deutschland verliert“ – Umfrage zu TTIP
Beworben, gefürchtet und von manchen auch verdammt: das Freihandelsabkommen “TTIP” wird kontrovers diskutiert. Doch wissen die Deutschen eigentlich, womit sie es zu tun haben? Unsere Umfrage in Hamburg zeigt: wirklich interessieren tut es kaum jemanden.
Thilo Sarrazin – Der Populisten-Poet (probono Magazin)
Feindliche Übernahme: Das neue Buch von Thilo Sarrazin befasst sich mit dem Islam und wie dieser „den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“. Schon der Titel klingt eher aus der Feder eines rechten Populisten als aus der eines SPD-Mitglieds. Das probono Magazin über die Geldmacherei des ehemaligen Finanzsenators von Berlin.
Böhmermann ist zurück: „Mich haben immer Leute scheiße gefunden“
Mit Rooz von hiphop.de auf der Rückbank durch Köln cruisen: so sieht Jan Böhmermanns erstes großes Video-Interview nach der Erdogan-Affäre aus. Der NEO MAGAZIN ROYALE-Moderator meldet sich mit Sonnenbrille und Wollmütze aus der Sommerpause zurück.
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– INTERVIEW mit Bankenkritiker Jean Ziegler
Shutdown in den USA: Donald Trumps Mauer legt Teile der US-Regierung lahm
Es ist der längste Shutdown der US-Geschichte: Seit dem 22. Dezember 2018 ist der US-amerikanische Haushalt eingefroren, Hunderttausende Staatsangestellte bekommen seitdem kein Gehalt mehr und wurden entweder in einen unbezahlten Zwangsurlaub geschickt oder müssen ohne Bezahlung weiterarbeiten.
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Bilder des Terrors – Ein Kommentar
Darf man als Augenzeuge Videos von einem Terroranschlag machen? Darf man solche Videos veröffentlichen? Der Anschlag von Nizza hat – mal wieder – fundamentale Fragen aufgeworfen: über das Verhältnis von Nachricht und Bild, über die Würde von Opfern, über Sensationslust in Zeiten von Klick-Journalismus.
Nordkorea | Saudi-Arabien
– FLASH: Strafen in Saudi-Arabien und beim „Islamischen Staat“
– VIDEOTAGEBUCH: Mein Besuch in Nordkorea
– FLASH: Kim Jong Un – Der Mann, der alles kann…
#EheFürAlle: Das sagen Kritiker und Befürworter im Netz
Überraschend rückte Bundeskanzlerin Angela Merkel von ihrer bisherigen Position ab und gab nun die Abstimmmung über die „Ehe für alle“ im Bundestag frei. Auf Twitter und Facebook kam es dadurch zu vielfältigen Reaktionen.