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Artikel Shitstorm nach BILD-Interview: Heiko Maas und Rock gegen Links
Artikel Shitstorm nach BILD-Interview: Heiko Maas und Rock gegen Links
In einem Live-Interview mit BILD Politik zum Thema G20-Gipfel spricht sich Justizminister Heiko Maas für mehr öffentliche Zeichen gegen Linksextremismus aus. Was darauf folgt, ist ein Shitstorm unter dem Hashtag #RockgegenLinks.
In der wöchentlichen Talkshow „Die richtigen Fragen“ ließ BILD Politik einige Experten zu dem G20-Chaos in Hamburg zu Worte kommen. So auch den Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD). Dieser äußert sich abfällig gegen Gewalt und Extremismus jeder Art. Außerdem fordert er, dass mehr „gesellschaftliche Zeichen“ dagegen gesetzt werden.
Daraufhin hakt BILD-Moderatorin Anna von Bayern nach: „Also Sie wünschen sich ein Rock gegen Links?“. Maas‘ Antwort darauf, noch im Redefluss: „Ja, ein Rock gegen Links oder was auch immer. Das werden diejenigen entscheiden müssen, die das dann auf die Beine stellen.“
Shitstorm um #RockgegenLinks
Obwohl es noch nicht einmal der Vorschlag des Ministers war, zieht seine Aussage im Internet jetzt weite Kreise nach sich. Die besten Reaktionen haben wir hier:
Huhu @HeikoMaas,wir haben bspw. am Samstag in Thüringen ein #RockGegenLinks. Laut Prognose 3500-5000 Teilnehmer. Wir nennen sie hier #Nazis.
— (((KatharinaKönig))) (@KatharinaKoenig) 10. Juli 2017
Dieser User merkt an, dass sich der Aufschrei um Rechtsextremismus eindeutig abgeschwächt habe.
Wenn in Deutschlands Autos brennen ist die Erregung größer, als wenn Asylheime brennen. #RockgegenLinks
— alf frommer (@siegstyle) 10. Juli 2017
Keine guten Schlagzeilen für die SPD, so kurz vor der Bundestagswahl…
Heute bei der SPD#RockGegenLinks pic.twitter.com/1c9o7Fijzi
— Hör auf! (@daskritzelt) 10. Juli 2017
Doch der Name Rock gegen Links ist tatsächlich schon vergeben: An einen Song der Rechtsrock-Gruppe Freikorps.
.@HeikoMaas wünscht sich nach #nog20 ein #RockgegenLinks? Gibt’s längst und liebe #SPD, viel Spaß mit Freikorps und anderen Nazis! pic.twitter.com/45ydJp3Q4m
— Blockupy (@Blockupy) 10. Juli 2017
Viele Twitter-User sind sich einig, dass Rock gegen Links eine rechte Veranstaltung wäre. Ein Facebook-User hat bereits ein entsprechendes (satirisches) Event erstellt. Stattfinden soll das Festival in Dresden, mit berüchtigten Bands wie Freiwild, den Böhsen Onkelz und auch Xavier Naidoo, der mit seinen reichsbürgerischen Tendenzen schon mehrmals auf sich aufmerksam gemacht hat.
Und hier noch ein paar Band-Vorschläge von Philipp Walulis:
The Reichs Pistols
Hans Söldner
Sting & The Staatspolice
Sportfreunde Himmler
Kraft-durch-Freude-Klub
Söhne Mannheims#rockgegenlinks— Philipp Walulis (@Walulis) 10. Juli 2017
Inzwischen äußerte sich auch Heiko Maas auf seinem Facebook-Account zu dem Interview. Dabei geht er zwar nicht explizit auf ein Rock gegen Links-Festival ein, nutzt die Gelegenheit aber, um seinen Standpunkt nochmal klar zu machen:
50.000 friedliche Demonstranten beim G20-Gipfel in Hamburg waren doch ein eindeutiges Zeichen gegen Extremismus.
Veröffentlicht am: 11.07.2017 in Artikel
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Ein paar Minuten später wurden die Polizisten von der Menschenmenge auf dem Millerntorplatz bejubelt, als sie ihre Helme abnahmen und Demonstranten die Hände reichten.
Das sind kleine, aber friedliche Momente, die neben den ganzen Bildern von Gewalt und Zerstörung ebenfalls zum G20-Gipfel gehören und uns im Gedächtnis bleiben sollten.
Veröffentlicht am: 10.07.2017 in Artikel
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Am Sonntag postete US-Präsident Donald Trump auf Twitter ein bearbeitetes Video von seinem Auftritt bei einem Ringkampf vor zehn Jahren. Anstelle des Gesichts der Person, die von Trump im Video verprügelt wird, hält hier das Logo des US-Fernsehsenders CNN her. Auf Twitter gab es darauf einige besser Vorschläge, wer von wem auf die Fresse kriegen sollte.
Hier sind die lustigsten Tweets:
Gegen einen echten Wrestler hätte „Midget Trump“ wohl keine Chance:
LLLLLLLLLLLET’S GET READY TO RUUUUUMMMMBBBBLLLLLLE!#Trump @CNN #Wrestling pic.twitter.com/4Og6RmQgJ0
— HappyToast ★ (@IamHappyToast) 2. Juli 2017
Auch das FBI verteilt einige Schellen an den Präsidenten:
Ok Twitter- let’s see if this wrestling meme can get MORE RETWEETS that the president’s wrestling meme. pic.twitter.com/bTWJhttCAo
— Jesse McLaren (@McJesse) 2. Juli 2017
Neben CNN hat es Trump auch noch auf die Freiheit abgesehen:
#TrumpRussia #FakeNews #TraitorTrump #TrumpHatesFreeSpeech #Trump #DonnySlimeball #FraudNewsCNN #FNN #TrumpGate #TrumpcaresUnAmerican pic.twitter.com/1BFeM2NNwy
— PunPics (@punpics_app) 3. Juli 2017
Nur einer kann uns noch helfen – Dwyane The Rock Johnson:
@TheRock Could you arrange for this? #DonaldTrump #CNN #CNNTrump pic.twitter.com/gVVU91vZG3
— Kadge (@kadge_com) 3. Juli 2017
Aber warum auf Amerika beschränken? Die Satirezeitschrift Titanic hat eine gute Ahnung, wer in Deutschland wem eine runterhaut:
Aus dem Twitterfeed von @RegSprecher (inzwischen gelöscht)#FraudPartySPD #Merkeltwitterhttps://t.co/MNWLQl2ta3 pic.twitter.com/O67OVDx6vY
— TITANIC (@titanic) 3. Juli 2017
Die lustigste Reaktion kam aus Australien. Der Comedian Mark Humphries hat folgende Hintergrund-Geschichte über den Mann mit dem CNN-Logo als Kopf veröffentlicht:
CNN responds to Trump’s tweet pic.twitter.com/tYCTyFRLYd
— Mark Humphries (@markhumphries) 3. Juli 2017
Doch nicht nur beim Wrestling muss CNN leiden. Auch auf dem Eis gibt es eine heftige Attacke gegen den News-Sender:
Another great @POTUS @realDonaldTrump gif @CNN crybabies like @brianstelter can air.
It’s only getting started!
pic.twitter.com/MaSkX7FzNI— A.D. WHITMAN (@AD_WHITMAN) 4. Juli 2017
Veröffentlicht am: 04.07.2017 in Artikel
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Schwerpunkt: Googles Macht
Ist Google zu mächtig? Das EU-Parlament diskutiert, ob der Konzern zerschlagen werden soll. Und am 1.12. zeigt die ARD die Dokumentation „Die Geheime Macht von Google“. dbate.de zeigt Ausschnitte aus dem Film und diskutiert in den nächsten Tagen die Vor- und Nachteile der Suchmaschine.
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Antisemitismus in Deutschland: Video zeigt Angriff in Berlin
Adam und sein Freund tragen eine jüdische Kippa – sie wollen zeigen wie sicher es für Juden ist, sich in Berlin zu bewegen. Kurz nachdem sie ihre Wohnung im Prenzlauer Berg verlassen, entsteht dieses Video: Es zeigt, wie sie beschimpft und mit einem Gürtel ausgepeitscht werden. Die Debatte über Antisemitismus in Deutschland entfacht erneut.
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Artikel Video-Tweet: Trump verprügelt CNN
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#FraudNewsCNN #FNN pic.twitter.com/WYUnHjjUjg
— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 2. Juli 2017
Das Video sorgt im Netz natürlich für ordentlich Furore. Zu dem umstrittenen Video twitterte Trump „#FraudNewsCNN #FNN“. Der US-Präsident hat schon seit Längerem ein Zwist mit dem Nachrichtensender CNN. Immer wieder bezeichnet er den TV-Sender öffentlich als „Fake News“. Statt „Fake News“ schrieb Trump dieses Mal allerdings „FraudNewsCNN“ (Fraud = Betrug) und legte damit sogar noch eine Schippe oben drauf.
So reagiert CNN auf das geschmacklose Prügel-Video:
CNN statement responding to the president: „We will keep doing our jobs. He should start doing his.“ pic.twitter.com/Gn1YRA2DRG
— Brian Stelter (@brianstelter) 2. Juli 2017
Veröffentlicht am: 03.07.2017 in Artikel
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Mit einem hauchdünnen Pinsel bringt der türkische Künstler Hasan Kale Miniatur-Bilder auf allerlei Gestände. Neben Muscheln, Körnern und auch nur mal auf Papier, nimmt er sich in diesem Video eine Nudel vor. Und zaubert auf beeindruckende Weise einen türkischen Palast am Meer vor einem goldenen Himmel.
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Artikel JA zur Ehe für alle – So feiert das Netz den historischen Beschluss
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Mit 393 ‚Ja‘-Stimmen wurde am 30. Juni 2017 die Ehe für alle erlaubt. Das ermöglicht homosexuellen Paaren ebenfalls die Ehe zu vollziehen. Ein großer Schritt Richtung Gleichberechtigung.
Selten wurde so schnell über ein Gesetz im Bundestag abgestimmt wie über die „Ehe für alle“. Erst am Anfang der Woche gab Bundeskanzlerin Angela Merkel das Gesetz zur Abstimmung frei, ohne Fraktionszwang. Die SPD hatte das Thema dann umgehend für die Sitzungswoche angemeldet. Am 30. Juni 2017 fiel dann die historische Entscheidung: JA zur Ehe für alle.
So reagierten Twitter-User auf das JA zur Homo-Ehe:
Große Erleichterung auf der Besuchertribüne im Bundestag:
Jubel auf der Besuchertribüne! #Ehefüralle pic.twitter.com/pju4lQpVWA
— Michael Schubert (@fcmfan1992) 30 June 2017
Diese Userin lässt ihren Gefühlen freien Lauf:
Wenn man sich erstmal eine Weile auf der Toilette verkriechen muss, um vor Freude zu weinen. Ich bin gerade so glücklich. #Ehefueralle
— Svenja. 🌈 (@SvenjuSchneufel) 30 June 2017
Willkommen im 21. Jahrhundert, Deutschland!
Yes: 393
No: 226
Abstention: 4we have finally marriage equality in germany. i’m glad we joined the 21st century. #Ehefueralle
— antisocial kenway 🌈 (@inspirxd_) 30 June 2017
Eine Prise “Ehe für alle”:
GAY MARRIAGE IS OFFICIALLY LEGAL IN MY COUNTRY #Ehefueralleeralle pic.twitter.com/E5hzRg2rti
— gina 👁 (@rihftperry) 30 June 2017
Diese Userin freut sich über die Solidarität des SPD-Politikers Karl-Heinz Brunner:
High five for the rainbow tie, Karl-Heinz Brunner! #Ehefueralle pic.twitter.com/07l4O5Wf7c
— WaywardDream ❄💗💜💙 (@MashiaraDream) 30 June 2017
Einige sind schon in den Startlöchern für die Ehe:
So. Bin ready. #EheFuerAlle
— marten (@mrtnloo) 30 June 2017
Dieser User lässt das Brandenburger Tor in Regenbogenfarben erstrahlen:
Well done Germany! Marriage for all 🏳️🌈🇩🇪 #EheFuerAlle #meinjahabtihr #deutschlanddukannstdas #lovewins #lgbtq #LoveIsLove pic.twitter.com/1HFcKPp32p
— urbangay (@urbangay) 30 June 2017
Süß! Auch die Maus und der Elefant feiern die Entscheidung:
Mehr Liebe! 💖 #Ehefueralle pic.twitter.com/K9ezof1DY5
— Sendung mit der Maus (@DieMaus) 30. Juni 2017
Aber nicht alle scheinen sich über die Abstimmung zu freuen. Immerhin gab es 236 Stimmen für ‚Nein‘ und 4 Enthaltungen. Dreimal dürft ihr raten, was Frau von Storch gewählt hat:
Die Fahrkarte zum Bundestag: 2,70€
Der Cappuccino im Besucher-Café: 3,50€
Das Gesicht von Beatrix zur #Ehefüralle Abstimmung: unbezahlbar pic.twitter.com/hjLLJSw7wg
— thore (@ricokauert) 30. Juni 2017
Und auch Bundeskanzlerin Angela Merkel stimmt für ‚Nein‘:
You had one job!#aufdieliebe #Ehefueralle pic.twitter.com/uqxsHOcJr2
— bento (@bento_de) 30. Juni 2017
Veröffentlicht am: 30.06.2017 in Artikel
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– SKYPE-TALK mit Reisebloggerin Meike Winnemuth
Sterbehilfe – der Streit
Der katholische Publizist Martin Lohmann und Dieter Graefe, Rechtsanwalt des Sterbehilfe-Vereins Dignitas, sind sich nie persönlich begegnet. Vermittelt von dbate.de treffen sie jetzt im Internet aufeinander – und streiten über Sterbehilfe. Es ist die Premiere eines neuen Genres – das Skype-Streitgespräch.
Schwerpunkt: AfD – wie rechts ist Deutschland?
– UMFRAGE: Wer hat´s gesagt: NPD oder AfD?
– INTERVIEW: Armin Rohde über die AfD
– SKYPE-TALK: „Ignorieren der AfD bringt nichts“
– FLASH: So tickt die AfD (wirklich)
– SKYPE-TALK: Wie rechts ist die AfD?
Sexismus auch im Bundestag: Diese Frauen haben es erlebt
Dass Sexismus auch in der Politik eine Rolle spielt, führt dieses Video eindringlich vor Augen. Frauen des Deutschen Bundestags erzählen darin von Situationen, in denen sie sich mit Sexismus, Vorurteilen und sogar sexueller Belästigung konfrontiert sahen.
Artikel #EheFürAlle: Das sagen Kritiker und Befürworter im Netz
Artikel #EheFürAlle: Das sagen Kritiker und Befürworter im Netz
Überraschend rückte Bundeskanzlerin Angela Merkel von ihrer bisherigen Position ab und gab nun die Abstimmmung über die „Ehe für alle“ im Bundestag frei. Auf Twitter und Facebook gab es gemischte Reaktionen.
Schon am 30. Juni 2017 könnte ohne Fraktionszwang über die gleichberechtigte Heirat von homosexuellen Paaren entschieden werden. Die Gesetzesänderung hat somit gute Chancen, angenommen zu werden.
Wir haben für euch die Stimmen der Kritiker und Befürworter der „Ehe für alle“ zusammengertragen
Trotz der lesbischen Spitzenkandidatin Alice Weidel, setzt die AfD auf „konservative Wähler“ und versucht, die Diskussion umzulenken:
Dr. @Alice_Weidel:
»#Ehefueralle-Debatte, während Mio. von Muslimen illegal nach 🇩🇪 einwandern, ist ein Witz!«
➡️ https://t.co/F7nX9vCE19 pic.twitter.com/d4XJzXY9zH— Alternative für 🇩🇪 (@AfD_Bund) 27. Juni 2017
Frauke Petry (AfD) wirft Merkel zudem vor, durch die Aufhebung des Fraktionszwangs die (eigentlichen) Interessen der CDU zu übergehen:
Bei den Grünen ist klar, was bei der Abstimmung gewählt wird. Sie kämpfen schon seit Jahren für die gleichgeschlechtliche Ehe. Umso größer ist die Freude über die bevorstehende Entscheidung:
Wir haben ein Regenbogenherz. #EhefürAlle pic.twitter.com/I2BkEV8kYe
— Renate Künast (@RenateKuenast) 27. Juni 2017
In meiner Timeline ist so ein kleiner #Candystorm 🍭🍬🍡 #Ehefueralle 🌈🌈🌈🌈Danke sehr🌈🌈🌈🌈, aber wir müssen erst noch gewinnen.
— Volker Beck (@Volker_Beck) 27. Juni 2017
Grünen-Spitzenpolitiker Cem Özdemir ist das noch nicht genug. So kurz vor der Bundestagswahl will er noch mehr „grüne“ Themen umgesetzt sehen:
#Ehefueralle ist morgen möglich. Was Grüne Beschlüsse alles auslösen können! Jetzt: Kohleausstieg, Agrarwende und das emissionsfreie Auto?!
— Cem Özdemir (@cem_oezdemir) 27. Juni 2017
SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz äußert sich trocken und gibt sich gewohnt zuversichtlich:
Wir werden die Ehe für alle beschließen. Diese Woche.
— Martin Schulz (@MartinSchulz) 27. Juni 2017
Ganz nach dem Motto: Weniger ist mehr. Bei der CSU wurde eine Pressemitteilung veröffentlicht in der es heißt, dass die Ehe für alle nicht der Grundposition der Partei entspräche. Bei der Abstimmung ohne Fraktionszwang, abweichende Entscheidungen der Mitglieder respektiert werden:
Die Erklärung der CSU zur aktuellen Diskussion um die #Ehefueralle gibt es hier: https://t.co/eiSqJgCyV3
— CSU (@CSU) 27. Juni 2017
Ein bissiger Kommentar aus der FDP-Fraktion. Christian Lindner begrüßt die Abstimmung und sieht #Ehefüralle als „eines der Modernisierungsprojekte der FDP“.
Weiser Merkel-Schwenk bei #ehefueralle: jetzt also Wahlkampf um Zukunftsthemen statt um gesellschaftspolitische Rückzugsgefechte. CL
— Christian Lindner (@c_lindner) 27. Juni 2017
Auch beim Straight Magazin sieht man die überraschende Wende der Kanzlerin als Taktik für die Bundestagswahl und postete dieses bewegende Bild:
Clever gemacht, Frau #Bundeskanzlerin #btw17 #Ehefueralle pic.twitter.com/L7pK03QIX0
— Felicia Mutterer (@FrauMutterer) 27. Juni 2017
Alles nur Wahlkampftaktik? Egal! Hauptsache „Ehe für alle“, sagt Dietmar Bartsch von der Linken:
#Merkel will nicht die #Ehefüralle, sondern dass sie kein Wahlkampfthema ist. Egal! Mehrheit im #Bundestag steht. Sofort beschließen!
— Dietmar Bartsch (@DietmarBartsch) 27. Juni 2017
In der taz gab es diese satirische Karikatur:
Endlich! #Ehefüralle auch in Bayern. @tazgezwitscher pic.twitter.com/sxOzJAzWTf
— chewbacca ⚓️ (@istbraunweiss) 28. Juni 2017
ZDF-Moderatorin Dunya Hayali freut sich über die Abstimmung. Und zitiert eine Tortengrafik der Zeit, um zu zeigen, dass sie rein gar nichts für heterosexuelle Paare ändert, wenn es eine Ehe für alle gibt.
wow! #Ehefüralle – na dann herzlich willkommen 2017 🏳️🌈 pic.twitter.com/iyJPLdYWcx
— Dunja Hayali (@dunjahayali) 27. Juni 2017
Die ehemalige CDU-Politikerin und Organisatorin der „Demo für alle“ Hedwig von Beverfoerde scheint „not amused“ und rechnet mit ihrer alten Partei ab:
Veröffentlicht am: 28.06.2017 in Artikel
Zufällige Auswahl
Interview mit Horst Seehofer aus „Die Notregierung“
Horst Seehofer spricht er über seine Zeit als Innenminister („die härteste“) und sein bevorstehendes Karriereende („Akku leer“).
G20-Gipfel in Hamburg: Zahlreiche Autos brennen
G20-Gipfel in Hamburg: Dieses Video, das aus einem fahrenden Auto gefilmt wurde und sich aktuell in den Sozialen Medien verbreitet, zeigt zahlreiche brennende Autos auf der Hamburger Elbchaussee. Nach der „Welcome To Hell“-Demonstration am 6. Juli 2017 ist es in der Nacht und auch am Morgen des 7. Juli zu heftigen Ausschreitungen gekommen.
NATO Games: Mögen die Kriegsspiele beginnen
Riesige Raketenwerfer feuern aus allen Rohren, schwer bewaffnete Soldaten stürmen ein Gebäude, Kampfjets jagen durch die Luft, das Spektakel ist von martialischer Musik unterlegt. Was im ersten Moment wie ein Trailer zum neuesten Actionstreifen aus Hollywood wirkt, ist ein ‚Werbevideo‘ für das internationale Truppenmanöver „Anakonda 16“
Überdosis Adrenalin: Heiratsantrag in „Slingshot“
Mit einer Achterbahn zu fahren, ist für viele schon Adrenalin-Kick genug. Dass sich die Aufregung aber noch deutlich steigern lässt, hat nun der US-Amerikaner Michael Garcia bewiesen. Im sogenannten „Slingshot“, einer Attraktion in Orlando (US-Bundesstaat Florida), hat er seiner Freundin einen Heiratsantrag gemacht.
Mein Argentinien – die ewige Krise
Höhepunkt der Argentinischen Krise: Plünderungen in Tucumán und Córdoba, 2013. Nach einem Polizeistreik versinken diese Städte im Chaos. Die Studentin Abby Gacioppo hat die Plünderungen erlebt und ihre Erfahrungen in einem Lied verarbeitet. Sie erklärt. wie es sich in dem schuldengeplagten Land lebt und wieso die Argentinier auf die Straße gehen. Das Konfliktpotenzial steigt und vermehrt kommt es zu Demonstrationen mit heftigen Ausschreitungen. Seit dem Staatsbankrott 2001 schlägt sich das Land mit ausstehenden Forderungen von Gläubigern umher. Die Inflation nimmt stetig zu und die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer. Wer sind die Verlierer der argentinischen Krise?
USA: Blutige Kämpfe bei Erdogan-Besuch
Erdogan-Besuch in Washington D.C.: Am Rande des Antrittsbesuches von Recep Tayyip Erdogan bei Donald Trump ist es zu blutigen Kämpfen zwischen Erdogan-Gegnern und Erdogan-Anhängern gekommen. Nach Angaben der Nachrichtenangentur AP wurden neuen Menschen festgenommen. Mehrere Personen wurden verletzt.
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Israel lädt zur größten Musikparty der Welt ein
Heute findet der Eurovision Song Contest statt. Die Mega-Party steigt dieses Jahr, nach dem Sieg der Israelin Netta im letzten Jahr, in Tel Aviv.
Scaramucci: So witzig reagiert das Netz auf die Entlassung
Nach nur zehn Tagen im Amt hat US-Präsident Donald Trump seinen Kommunikationschef Anthony Scaramucci gefeuert. Scaramucci hatte sich zuvor diverse verbale Fehltritte erlaubt. Wie witzig das Netz auf die Entlassung des Kommunikationschef reagiert, zeigen wir euch hier.
„Fake News“ über Tumulte auf Frankfurter Buchmesse
Auf der Frankfurter Buchmesse soll DIE PARTEI-Politiker Nico Wehnemann von Nazis „zusammengeschlagen“ worden sein. So kam es zu den „Fake News“.
Feine Sahne Fischfilet: Darf Steinmeier die umstrittene Band unterstützen?
Vor wenigen Jahren wurde die Band Feine Sahne Fischfilet vom Verfassungsschutz noch als linksradikal eingestuft. Ihr Sänger wurde für das Anzünden eines Autos bestraft und verherrlichte in seinen Texten unter anderem die Gewalt gegen Polizisten. Jetzt spielt die Band auf einem Konzert gegen Rechts, und wird von Zehntausenden bejubelt. Ist das richtig?
Schwerpunkt: Reiseblogger – mit dem Laptop um die Welt
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Schwerpunkt: Kiffen in Deutschland
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Artikel Terror in London: Van rast in Menschenmenge vor Moschee
Artikel Terror in London: Van rast in Menschenmenge vor Moschee
Im Finsbury Park in London fuhr ein Lieferwagen in eine Menschenmenge vor einer Moschee. Mindestens eine Person wurde getötet, zehn Menschen wurden verletzt, zwei von ihnen schwer. Das Video zeigt den mutmaßlichen Angreifer bei seiner Festnahme.
In der Nacht zum 19. Juni 2017 kam es in London mutmaßlich zu einem Anschlag. Ein Mann fuhr mit einem Lieferwagen in eine Menschenmenge vor einer Moschee im Londoner Stadtteil Finsbury Park, kurz nachdem die Gebete in dieser beendet wurden. Dieses Augenzeugenvideo zeigt den mutmaßlichen Angreifer:
The moment the suspect was arrested in a bus attack on worshipers outside the #FinsburyPark mosque in #London pic.twitter.com/nWrnNSFeLp
— rami zahra (@rami_zahra) 19 June 2017
Mutmaßlicher Täter wurde festgenommen
Die Opfer sollen größtenteils Muslime gewesen sein. Bei dem Anschlag wurde eine Person getötet, mindestens zehn Menschen verletzt. Die Verletzten werden mittlerweile in Krankenhäusern behandelt.
Der Täter wurde noch am Unfallort festgenommen und ebenfalls ins Krankenhaus gebracht, um dort auf psychische Erkrankungen untersucht zu werden.
Ist Terror abhängig von der Hautfarbe?
Die Attacke des Van-Fahrers sorgt für große Diskussionen, da die Tat aufgrund der Hautfarbe des Täters und der Religion der Opfer in einigen Berichten nicht als Terrorakt dargestellt wird. Viele Social-Media-Nutzer lehnen sich nun dagegen auf und sprechen sich dafür aus, dass auch Anschläge weißhäutiger Menschen als Terrorakt gelten müssen.
Veröffentlicht am: 19.06.2017 in Artikel
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Walter Kohl – im Schatten des Vaters (Making-of)
Der ewige Sohn zwischen Erwartungsdruck, Selbstmordgedanken und Talkshow-Auftritten. Ein Befreiungsversuch.
Mein Leben im All 1/4
„Space Oddity“ machte ihn berühmt. Chris Hadfield sang das Lied von David Bowie im Weltall. Doch der Astronaut hat viel mehr zu erzählen. Ein kosmischer Trip. Teil 1: So leicht, so schwer.
Minderheitsregierung: Vorbild Skandinavien (probono Magazin)
Die Debatte um eine Regierungsbildung in Deutschland hält weiterhin an. Das probono Magazin hat diesbezüglich einen Vorschlag für die Politiker: Eine Minderheitsregierung. Denn diese feiert in Skandinavien schon große Erfolge.
Roland Tichy zur EZB-Politik: „Deutsche Sparer werden an der Nase herumgeführt“
Die Europäische Zentralbank bleibt bei ihrem Kurs des billigen Geldes: Sie belässt den Leitzins weiter auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent – und pumpt jeden Monat rund 80 Milliarden Euro in Anleihekäufe. Für Roland Tichy, ehemaliger Chefredakteur der WirtschaftsWoche, steht fest: Der Euro ist gescheitert, die EZB macht vieles falsch. Interview mit einem Euro-Skeptiker.
„Lieber Erdogan als ein Militärregime“ – türkische Politikwissenschaftlerin zum Putschversuch
Eine kleine Gruppe im türkischen Militär unternimmt einen Putschversuch und scheitert – vor allem am Protest der Bevölkerung. Die türkische Politikwissenschaftlerin Mine Eder betrachtet den Putschversuch als entscheidenden Moment in der jungen türkischen Demokratie, trotz aller ihrer Kritik an Erdogans Regierung.
The Mirror Project: Der Spiegel zur Seele von IS-Opfern
Der Fotograf Kevin McElvaney wollte mehr über das Leben von Menschen in IS-besetzten Ländern erfahren. Deshalb bereiste er den Nordirak und porträtierte unterschiedliche Leute auf eindrucksvolle und intime Weise. Sechs Fragen und ein Spiegel reichen aus, um sich diesen Fremden ungewöhnlich nahe zu fühlen.
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dbate.de jetzt auch auf SPIEGEL.TV
Ab sofort sind ausgewählte Videotagebücher und Interviews von dbate.de auch auf SPIEGEL.TV, dem Web-TV auf SPIEGEL ONLINE, zu sehen.
Das Arschloch-Jahr: Hau ab, 2016!
Der Tod von George Michael passt ins düstere Bild: 2016 war das Jahr, in dem bedeutende Popstars starben – Bowie, Prince, Cohen und jetzt eben George Michael. „2016 ist ein Arschloch“, so haben wir von dbate bei jedem gestorbenen Sänger geschrieben.
Überflüssig, aber gut – dbate-Empfehlungen für die Katastrophe
Krieg, Terroranschläge oder sonstige Katastrophen. Die Bundesregierung will vorbereitet sein und stellt deshalb ein Versorgungskonzept für die Bürger zusammen. Darin heißt es: „Bürger werden angehalten, sich einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln für einen Zeitraum von zehn Tagen anzulegen.“ Allerdings dürften die im Eigenheim Verschanzten spätestens nach ein paar Tagen zwar noch Wasservorräte haben, der individuelle Vorrat an Langeweile wäre jedoch mindestens bedenklich. Deswegen haben wir ein paar Empfehlungen für den guten Geschmack – der im Ernstfall mindestens so wichtig sein kann, wie ein Stück Schokolade: vier Alben, Filme und Bücher, die vielleicht überflüssig – aber ziemlich gut sind. Und um es mit P.J. O’Rourke zu sagen: „Lies nur, was dich gut aussehen lässt, falls du mittendrin stirbst“.
Dresden: Bürger pöbeln gegen Syrien-Mahnmal
Ein Mahnmal gebaut aus ausrangierten Bussen sorgt in Dresden aktuell für Empörung und Pöbeleien. Am 6. Februar 2017 sind vor der Dresdener Frauenkirche drei ausgediente Linienbusse hochkant aufgestellt worden. Sie stellen ein Mahnmal für den Krieg in Syrien dar und sollen für Frieden werben. Doch, wie dieses Video zeigt, gefällt das vielen Dresdnern gar nicht.
Bundestagswahl 2017 – der Sieg der Spießer
Dokumentarfilmer Stephan Lamby kommentiert den Wahlkampf und den Ausgang der Bundestagswahl 2017.
Schwerpunkt: „Böhmermanns Schmähgedicht und die Folgen“
– FLASH: Alle Türken beleidigt?
– INTERVIEW: „Da hört der Spaß auf!“ – Türkei-Korrespondentin
– INTERVIEW: „Türken in den Dreck gezogen!“ – Erdogan-Unterstützer
– FLASH: Böhmermann-Gedicht – Version für Erdoğan und Merkel
Artikel Helmut Kohl – im Halbdunkel
Artikel Helmut Kohl – im Halbdunkel
Im Jahr 2003 stellte sich Helmut Kohl einem ungewöhnlichen Gespräch. Es dauerte vier Tage. Und wurde Kohls letztes großes TV-Interview.
von Stephan Lamby
Der Weg ins Herz des Altkanzlers führte über seinen Magen. Der Abend war geplant als Abklopfen, als Versuch herauszufinden, ob er uns vertrauen kann. Uns, den Journalisten, die für den NDR einen Film über sein Leben drehen wollten. Ausgerechnet für den NDR, mit dem Kohl immer wieder im Streit lag. Michael Rutz, meinen Co-Autor, kannte er bereits. Rutz war Chefredakteur der katholischen Wochenzeitung Rheinischer Merkur – aus Sicht von Kohl kein Nachteil. Aber mich kannte Kohl nicht. Also wollte er mir auf den Zahn fühlen. Wir hatten einen Tisch bei seinem Lieblingsitaliener in Berlin-Grunewald reserviert. Kohl brachte seine Entourage mit, auch Juliane Weber, seine Büroleiterin. Bevor die Befragung richtig losging, wurden große Mengen Vorspeisen und Spaghetti verzehrt.

So verging viel Zeit, bis die Prüfung begann. Ich wusste um meine weichen Stellen – Wehrdienstverweigerung, Demonstrationen gegen Atomkraft, vier Jahre ZEIT TV, dem Fernsehmagazin von Kohls verhasster ZEIT. Jetzt keine falsche Antwort. Wo ich denn aufgewachsen sei? Die Frage, das fand ich später heraus, war für Kohl von großer Bedeutung. Die regionale Herkunft half ihm, einen Menschen einzuordnen. Also: „In Bad Godesberg“. Kohl freute sich. Bad Godesberg ist Rheinland, Ludwigshafen-Oggersheim ist Rheinland. Wer aus dem Rheinland kommt, kann kein ganz schlechter Mensch sein. Nächste Frage, die nach der Schule: „Jesuitisches Jungen-Gymnasium“. Helmut Kohl widmete sich zufrieden der Nachspeise und verzichtete auf die heiklen Fragen. Er wollte vertrauen. So war Helmut Kohl eben auch. Ein Interview und Drehreisen wurden vereinbart, ohne Anwalt, ohne Vertrag. Ein Handschlag reichte.
dbate zeigt das Interview von 2003 in sechs einstündigen Folgen. Hier geht´s zu den Videos
Das Interview zog sich dann über vier Tage – zwei Tage im Frühjahr, zwei Tage im Herbst. Das Wohnzimmer seines Hauses in Oggersheim hatten wir wegen der Scheinwerfer etwas verdunkelt, stets stand genug Essen auf dem Tisch. Vier Tage Jugend im Krieg, Aufstieg in der CDU, Kanzlerschaft, Machtkämpfe, Mauerfall, Europa. Vier Tage Adenauer-Brandt-Schmidt-Honecker-Thatcher-Mitterand-Clinton-Bush-Gorbatschow. Und dann, natürlich, die Spendenaffäre. Jetzt stellten Michael Rutz und ich die Fragen, auch die unangenehmen.
„Was ich gesagt habe, genügt völlig“
Und Kohl schwitzte, sein Fuß wippte nervös. „Die Spender? Das waren vier, fünf Leute. Ich habe denen versprochen, dass ich das für mich behalte“ „Vier oder fünf?“ Kohl wurde ungehalten. Fühlte er sich beim Schwindeln ertappt, gab es diese Spender gar nicht? Jetzt keine falsche Antwort. „Was ich gesagt habe, genügt völlig.“ Helmut Kohl hatte sich vorgenommen, sein größtes Geheimnis mit ins Grab zu nehmen.
Helmut Kohl spricht über den Tod seiner Ehefrau Hannelore
Als die Sprache auf seine Ehefrau Hannelore kam, die sich zwei Jahre zuvor im Stockwerk über uns das Leben genommen hatte, brach Helmut Kohl die Stimme, Tränen traten in seine Augen. Hannelore Kohl hatte ich 1998 einmal im Bonner Kanzlerbungalow kennengelernt – eine selbstbewusste, stolze Frau. Wir gingen, vom Kamerateam gefilmt, an einem heißen Sommertag im Garten spazieren. Die Sonne machte ihr nichts aus. Wie muss sich ihr Seelenleben seitdem verändert haben, wie muss sie gelitten haben unter der Spendenaffäre, unter dem Ansehensverlust, vielleicht auch unter dem, was sie über ihren Mann erfuhr und was nur Eheleute wirklich etwas angeht. Auch Hannelore Kohl hatte sich entschlossen, ihre Geheimnisse mit ins Grab zu nehmen. Jetzt also saß der Witwer Helmut Kohl ziemlich einsam in seinem großen Haus, abgedunkelt wie in den letzten Lebenswochen seiner Ehefrau, die wegen ihrer Lichtallergie Sonnenstrahlen nicht mehr ertrug. Helmut Kohl fühlte sich an die düstere Zeit erinnert. Lange Pausen. Dann versuchte er, das Gespräch wieder auf die Höhepunkte seines Lebens zu führen, sprach über den Mantel der Geschichte, das Haus Europa, über Männerfreundschaften mit anderen großen Staatsmännern. Doch richtig hell wurde die Stimmung nicht mehr. Am Ende, als wir alle Fragen gestellt hatten, bedankten wir uns, schalteten das Kameralicht aus und zogen die Jalousien wieder hoch. Die Herbstsonne schien durch die Fenster. Als wäre nichts gewesen.
Dieser Text wird in wenigen Tagen auch im Helmut-Kohl-Sonderheft des SPIEGEL erscheinen.
Helmut Kohl – das Interview. Folge 1: Aufstieg und Kämpfe in der CDU
Veröffentlicht am: 19.06.2017 in Artikel
Zufällige Auswahl
probono-Magazin: EM-Gesetze – war da was?
Habt Ihr auch nichts von neuen Anti-Terror-Gesetzen oder der Erbschaftssteuer-Reform mitbekommen? Während die halbe Welt der Fußball-EM in Frankreich folgt, werden im Bundestag fleißig weiter Gesetze verabschiedet. Warum und wie das abläuft, erklärt das probono-Magazin „EM-Gesetze“.
„Kein Kandidat sollte sich zum Wahlsieger erklären, bis das Ergebnis feststeht“ – Interview mit Robert Traynham
„Kein Kandidat sollte sich zum Wahlsieger erklären, bis das Ergebnis feststeht“ sagt Robert Traynham, Kommunikationsdirektor von Facebook, über seinen Konzerns bei der US-Wahl.
Mein Leben in der Euro-Krise 2/3
Griechenland in der Dauerkrise: Sind weitere Sparmaßnahmen noch tragbar? Oder ist der Staatsbankrott – trotz der Hilfen aus Europa – unabwendbar? Die Dokumentation „Mein Leben in der Euro-Krise – Videotagebuch […]
Don’t call it Arbeitslos! (probono Magazin)
Hurra, nur noch 2,7 Millionen Menschen sind 2016 in Deutschland arbeitslos gewesen. Damit erreichen die Arbeitslosenzahlen (schon wieder) ein neues Rekordtief. Aber kann das sein? Das probono Magazin hat einen genaueren Blick auf die Statistik geworfen – und erklärt, wie diese Zahlen von Politikern manipuliert werden.
Syrien: Bergung der Toten nach Luftangriff 3/3
Tod und Zerstörung – grausamer Alltag in Syrien. Bei einem Luftangriff auf ein Flüchtlingslager im Norden Syriens – nahe der türkischen Grenze – sind nach Angaben oppositioneller Aktivisten mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen, dutzende Menschen wurden verletzt. Bisher ist unklar, wer den Angriff geflogen hat. Jetzt sind auf der Website des britischen Videoportals liveleaks.com Augenzeugenvideos von den Anschlägen und den Stunden danach aufgetaucht. Vorsicht, verstörende Aufnahmen!
Tariks Genderkrise: Depp des Monats März
Wer ist der „Depp des Monats“? dbate-STAR Tarik Tesfu hat entschieden. Jeden Monat kürt der Videokolumnist Tarik der, die, das „Depp des Monats“. Zwischen drei Nominierten, die sich seiner Meinung nach so „richtig daneben benommen“ haben, hat Tarik den „Ober-Deppen“ ausgewählt.
Weitere dbate Artikel
Augenzeugen filmen brennendes Hochhaus in London
In der Nacht zum 14. Juni 2017 kam es in London zu einem verheerenden Brand in einem Hochhaus. Es gibt mehrere Tote und mindestens 50 Verletzte. Dieses Video zeigt den Kampf der Feuerwehrmänner gegen die Flammen. Die Brandursache ist noch unklar.
AfD: Einzug in den Bundestag, aber ohne Petry
Schon länger sind sich die Spitzenpolitiker der AfD politisch uneins. Und bereits einen Tag nach dem Einzug in den Bundestag kommt es erneut zu Reibereien zwischen der Bundesvorsitzenden Frauke Petry und den Spitzenkandidaten Alexander Gauland und Alice Weidel. Petry will nicht als Teil der AfD-Fraktion sondern als Einzelperson dem Bundestag beisitzen.
Schwerpunkt: Politische Blogger
– Politik 2.0 – Fünf politische Videoblogs
– Interview: Jakob Augstein
– Skype-Talk: Markus Beckedahl (netzpolitik.org)
– Skype-Talk: Leonard Novy (carta.info)
Der große dbate-Jahresrückblick 2017
Schlimmer als das verhexte 2016 konnte 2017 ja nicht werden, oder? Damals beschäftigte uns der zunehmende Populismus in Europa, politische Unruhen in der Türkei, der globale Terrorismus, die Wahl Donald Trumps zum US-Präsident und die Brexit-Entscheidung. Doch das Katastrophenjahr hinterließ so seine Spuren. Viele Ereignisse zeigten erst in diesem Jahr ihre Folgen. Wir haben euch die besten Videos des Jahres zusammengestellt.
Schwerpunkt: Blockupy EZB
– Skype-Talk: „Die EZB ist vom Retter zum Monster geworden“
– Skype-Talk: „Troika ist nicht demokratisch legitimiert“
– Flash: EZB-Eröffnungsfeier: Rede von Mario Draghi
– Flash: Frankfurt im Ausnahmezustand
Doppelschwerpunkt: „Flüchtlinge“ und „Wahlen in Griechenland“
– VIDEOTAGEBUCH: Meine Flüchtlingshilfe
– FLASH: Hamburger für Flüchtlinge
– VIDEOTAGEBUCH: Mein Leben in der Euro-Krise
– INTERVIEW: Varoufakis und Tsipras
Artikel Augenzeugen filmen brennendes Hochhaus in London
Artikel Augenzeugen filmen brennendes Hochhaus in London
In der Nacht zum 14. Juni 2017 kam es in London zu einem verheerenden Brand in einem Hochhaus. Es gibt mehrere Tote und mindestens 50 Verletzte. Dieses Video zeigt den Kampf der Feuerwehrmänner gegen die Flammen des Grenfell Towers. Die Brandursache ist noch unklar.
Ein einsamer Feuerwehrmann auf einer langen Leiter kämpft gegen die Flammen. Immer wieder stürzen brennende Teile den 27-stöckige Grenfell Tower hinab. Menschen in den verrauchten Wohnungen rufen um Hilfe. Passanten rufen „Bleibt ruhig! Hilfe kommt!“ Einige Menschen können von den insgesamt 200 Feuerwehrmänner vor Ort gerettet werden. Doch der Londoner Feuerwehrchef spricht in den frühen Morgenstunden von mehreren Toten.
.@KomenCents on #Periscope: Londons burning! Fire! Peak!! #londonfire #breakingnews https://t.co/AOgI7taIzq
— teati (@teatii) 14. Juni 2017
Die Zahl der Toten und die Brandursache ist noch unklar. Die Löscharbeiten gehen weiter.
Veröffentlicht am: 14.06.2017 in Artikel
Zufällige Auswahl
Interview: Richard von Weizsäcker über Helmut Kohl
„Ich werde Euer Amnestiegesetz nicht unterschreiben“. Ein offenes Gespräch über die Spannungen zwischen Bundespräsident und Bundeskanzler. Über Machtkämpfe, Dankbarkeit – und die Wiedervereinigung.
Nikolaus-Tradition: Der Krampus sorgt für Angst und Schrecken
Wer artig ist bekommt vom Nikolaus am 6. Dezember Geschenke und Süßigkeiten. Für die unartigen Kinder gibt es in einigen Ländern und Teilen Deutschlands eine ganz besondere Überraschung: Hier kommt der Krampus und sorgt für gruselige Unterhaltung. Auf sogenannten Krampusläufen streifen Verkleidete durch die Städte und Dörfer.
Rechtsanwalt Dörfer über Steuerbetrug und Whistleblower
„Der Fall Lutz Otte ist in der Schweiz wie ein Terrorakt behandelt worden.“ Rechtsanwalt Achim Dörfer hat den Whistleblower Lutz Otte vertreten. Er spricht über Schlupflöcher für Steuerbetrüger, Schwarzgeld und fehlenden Mut deutscher Politiker.
Türkei: „Eier-Angriff“ auf ZDF-Auslandsstudio
Der Wirbel um Jan Böhmermanns Schmähgedicht auf Türkeis Präsident Recep Tayyip Erdogan will nicht abreißen. Der Beitrag wurde vom Auswärtigen Amt juristisch geprüft, nun drohen Böhmermann möglicherweise sogar strafrechtliche Konsequenzen. Auch in der Türkei wächst der Unmut. Protestler haben dort nun in der Folge das Ausslandsstudio des ZDF mit faulen Eiern beworfen.
Wie eine Blinde das Weltall durch Musik entdeckt
Wie klingt eigentlich das Weltall? Keine Ahnung? Die blinde Puerto Ricanerin Wanda Diaz-Merced zeigt´s euch in diesem Video.
Freust du dich über den Klimawandel?
Fakt ist, dass sich die Erde um ein paar Grad erwärmt. Doch eigentlich ist wärmeres Wetter im regnerischen Hamburg doch gar nicht so schlecht, oder? Wir haben gefragt, wer sich (heimlich) über den Klimawandel freut…
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Kurzer Prozess: Eine Frage und ihr Shitstorm
Nach einem Amoklauf in einem Zug bei Würzburg hinterfragt Renate Künast auf Twitter den finalen Rettungsschuss – und erntet einen Shitstorm. Zu Unrecht. Wonach man nicht fragen soll, darüber darf man erst recht nicht schweigen. Ein Kommentar von Denise Jacobs
Schwerpunkt: Nacktheit in den Medien
– SKYPE-TALK mit Playboy-Chefredakteur
– SKYPE-TALK mit #NippelStattHetze-Initiator
– SKYPE-TALK mit ex-FEMEN-Aktivistin
– SKYPE-TALK: PINKSTINKS über ‚gute‘ und ’schlechte‘ Nacktheit
– SKYPE-TALK mit Florian Boitin (Chefredakteur Playboy Deutschland) (folgt)
Die Demokraten machen Ernst: Amtsenthebungsverfahren gegen Trump gestartet
Seitdem Donald Trump Präsident der USA ist, geistert ein Wort durch die US-amerikanischen aber auch internationalen Medien: Impeachment.
Nervöse Republik – ein Jahr Deutschland
Für eine ARD-Dokumentation beobachtete Stephan Lamby Politiker und Journalisten ein Jahr lang aus der Nähe. Das Jahr hatte es in sich. Ein Strukturwandel der Öffentlichkeit zeichnet sich ab.
„So habe ich das Interview mit Jan Böhmermann gefaket“
„So habe ich das Interview mit Jan Böhmermann gefaket“ – Exklusiv-Interview mit BILD-Herausgeber Kai Diekmann über falsche Interviews und die angebliche Geliebte von Helmut Kohl Ein strahlender Frühlingstag in Potsdam. Kai Diekmann […]
Millionen Fliegen können irren – Scheiße schmeckt scheiße
So ist eben Demokratie – das Volk hat die Macht. Auch die Macht, sich für einen falschen Weg zu entscheiden. Sogar die Macht, einen Politiker zu wählen, der das Volk später als Diktator vergewaltigt (wie die Deutschen 1933). So haben die Briten jetzt mehrheitlich entschieden, die Europäische Union zu verlassen, das größte europäische Friedens-Projekt nach dem Zweiten Weltkrieg. Warum? Weil zu viele Briten offenkundig engstirnig sind, weil der gedankliche Horizont zu vieler an den Küsten ihrer Insel jäh abreißt.
Artikel So macht sich Senator Schumer über Trump lustig
Artikel So macht sich Senator Schumer über Trump lustig
Bei der ersten Kabinettssitzung im Weißen Haus hat Donald Trump die Mitglieder aufgefordert, sich zu reihum vorzustellen. Daraufhin folgten ganze Lobhuldigungen auf den US-Präsidenten. Der Senator von New York, ein Demokrat, hat das gleich mal nachgestellt – kann aber auch nur drüber lachen.
Die Mitglieder des US-amerikanischen Kabinetts nutzen die Gelegenheit ihrer ersten Zusammenkunft am 12. Juni 2017, um dem Donald Trump vor versammelter Presse ausgiebig zu loben. Es ist fast, als würden sich alle Anwesenden in ihren Erklärungen an Merkwürdigkeit übertrumpfen wollen. „Wir danken Ihnen für die Chance und den Segen, den Sie uns gegeben haben, Ihrer Sache und der amerikanischen Bevölkerung zu dienen“, so zum Beispiel Reince Priebus, der Stabschef im Weißen Haus. Hier zunächst das Original-Video:
Ein Demokrat parodiert Trump
Selbstverständlich lässt das Internet das Spektakel um US-Präsident Donald Trump nicht lange unkommentiert. Der Senator von New York, Charles „Chuck“ Schumer, veröffentlicht kurze Zeit nach der Kabinettsitzung auf Twitter eine Parodie – selbst in diesem Video kann sich Schumers Team angesichts Priebus‘ merkwürdiger Danksagung das Lachen nicht verkneifen.
GREAT meeting today with the best staff in the history of the world!!! pic.twitter.com/ocE1xhEAac
— Chuck Schumer (@SenSchumer) 12. Juni 2017
Veröffentlicht am: 13.06.2017 in Artikel
Zufällige Auswahl
Digital Diary – Mein Tutorial 1/4
Der YouTuber Alexi Bexi etwa hat über 600.000 Abonnenten und ist bekannt für seine bissigen Gebrauchsanleitungen und Präsentationen neuester Technikprodukte. Er setzt sich kritisch mit Product Placement auf YouTube auseinander und der Massenveranstaltung „Video Days“ – einem YouTuber-Treffen.
Tolerantes Amazon: Rechte Artikel zu verkaufen! (probono Magazin)
Wer gerne Wehrmachtsgranaten, T-Shirts mit fremdenfeindlichen Sprüchen oder Hitler-Büsten kaufen möchte, wird bei Amazon schnell fündig. Das probono Magazin stellt mit Erschrecken fest, dass man sich beim bekanntesten Online-Großhändler so einige zwielichtige, braune Artikel in den Warenkorb legen kann.
Syrischer UNO-Botschafter: zahlreiche Tote ein Witz?
Sind die Toten in Aleppo für den syrischen UNO-Botschafter Bashar Jaafari ein Witz? Nachdem gestern zwei Krankenhäuser in der schwer umkämpften Stadt bebombt wurden, fragt ein Reporter Jafaari nach der Beteiligung des syrischen Regimes. Seine Reaktion: ein hässliches Lachen.
Mahsa: Die Parkour-Läuferin von Teheran
Parkour-Laufen in Teheran? Das ist heutzutage nichts Ungewöhnliches mehr. Doch in der iranischen Hauptstadt wird Parkour nicht nur bei jungen Männern, sondern auch bei jungen Frauen immer beliebter. Die 24-jährige Mahsa Rezaie ist eine von ihnen. Trotz zahlreicher gesellschaftlicher Hürden läuft, springt und klettert sie sich ihre Wege durch Teheran – über alle Hindernisse hinweg.
Silvesternacht in Köln: Protokoll einer Betroffenen
„Hätte ich auf dem Boden gelegen, wären mir selbst noch die Schuhe von den Füßen geklaut worden“, sagt Sabrina F. Als Frau wurde man wie „ein Fleischstück durch die Gegend geschubst“. Die junge Frau aus Osnabrück ist eines der Opfer der Kölner Silvesternacht. Jener Nacht, die zu einer Zäsur in der Flüchtlingsdebatte geführt hat, die einen tiefen Riss in der Gesellschaft hinterlassen hat – und die, weit über die Stadtgrenze hinaus, Köln zu unrühmlicher Popularität verhalf.
Brüssel-Korrespondent: „Wir haben darauf gewartet“
Stille in der belgischen Hauptstadt. Nichts geht mehr. Chefredakteur vom EUobserver Eric Maurice über die Situation in Brüssel.
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