Interview Impfpflicht in der Diskussion - Interview und Stimmen zur Coronaimpfung
Interview Impfpflicht in der Diskussion - Interview und Stimmen zur Coronaimpfung
Seit Beginn des Jahres 2021 beschäftigt das Thema Impfen die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Während in den Medien schon früh über Lieferprobleme und Impfstoff-Knappheit berichtet wurde, bestimmte ein regelrechter Wettlauf um die heiß begehrten Impftermine den Sommer. Doch seitdem die Impfwilligen unserer Gesellschaft durchgeimpft sind, stagniert das Impftempo: Impfgegner:innen und -zweifler:innen weigern sich gegen eine Impfung, die Corona-Fallzahlen steigen vielerorts ein weiteres Mal enorm an und die inzwischen alltagsbestimmenden Regeln „2G“ oder „3G“ stellen die Gesellschaft vor einen ethischen Konflikt.
Impfpflicht ja oder nein? Das sagen die Bürgerinnen und Bürger
Wir haben uns in Hamburg umgehört und die Stimmen der Stadt eingefangen. Was beschäftigt die Menschen im Herbst 2021 hinsichtlich der Corona-Pandemie? Wie stehen die Menschen zu einer Impfpflicht? Gibt es eine moralische Pflicht, sich impfen zu lassen oder droht der Staat durch zunehmende Einschränkungen für Ungeimpfte übergriffig zu werden?
Ein Interview mit dem Historiker Prof. Dr. Malte Thießen
Im dbate-Interview thematisiert der Historiker Prof. Dr. Malte Thießen verschiedene Fragen rund um das Thema Impfen und wirft einen Blick auf vergangene Seuchen und Pandemien. Dabei werden gesellschaftliche Parallelen in der Seuchengeschichte deutlich, aber auch Alleinstellungsmerkmale der Corona Pandemie. Prof. Dr. Malte Thießen arbeitet heraus, wieso historische Vergleiche in diesem Zusammenhang problematisch sein können, kommentiert die deutsche Impfpolitik und bewertet eine Impfpflicht aus historischer Sicht.
Veröffentlicht am: 03.11.2021 in Interview
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