Artikel Die Europawahl aus Sicht des Internets
Artikel Die Europawahl aus Sicht des Internets
Bis zum 26. Mai wurde in Europa gewählt. Alle 28 Länder (inklusive des Vereinigten Königreichs, trotz Brexit-Referendums) stimmten ab, um das europäische Parlament für die nächsten 5 Jahre zu bestimmen. Es geht dabei auch um die Nachfolge des scheidenden Kommissionspräsidenten Juncker. Dabei geht es hauptsächlich um das Duell Manfred Weber der Christdemokraten gegen Frans Timmermanns der Sozialdemokraten.
Twitter gibt einen Einblick in die Gemütswelt der Europäer.
Dieser Twitter-Nutzer freut sich – ungeachtet der nationalen Ergebnisse – über den europäischen Geist, der vor allem online die Menschen verband.
Am I the only one who finds it incredible that people from 28 countries are talking to each other on all social networks, waiting and commenting on the results of the #EuropeanElectionResults together? Don’t tell me that there is not a “European people” now!
— Nicolas Salaün (@Nicolas_sln) 26. Mai 2019
Wenn es um die Ergebnisse geht, so war auf deutscher Ebene schnell ein großer Gewinner der Wahl ausgemacht:
Die Grünen sind so erfolgreich wie nie zuvor. Bei ARD-Wahlexperte Jörg Schönenborn sprengen sie die Grafik. #europawahl2019 #ep2019 pic.twitter.com/xUzNE9HKMV
— Weltspiegel (@Weltspiegel_ARD) 26. Mai 2019
Großes Thema war dabei der massive Unterschied beim Alter der Wähler im Zusammenhang mit der gewählten Partei.
Mit das wichtigste Bild des Abends#EUWahl19#europawahl2019#EP2019pic.twitter.com/DVxpcEq6X2
— Akuilius (@akuilius) 26. Mai 2019
Darauf reagierten Mitglieder der „Volksparteien“ am Tag nach der Wahl etwas verschnupft:
Wenn die #Erstwähler mal ihr eigenes Geld verdienen und selber spüren wer das alles bezahlen muss sieht die #Wahl vielleicht auch wieder anders aus. Ich bin sicher, dass schlussendlich die #Vernunft siegt. Also mal abwarten….
— Thomas Bareiß (@Thomas_Bareiss) 27. Mai 2019
Einen (weiteren) herben Rückschlag erlitt die SPD, die mit nur 15,8% ihr schlechtestes Ergebnis bei einer bundesweiten Wahl bekam.
Die SBD holt ihr historisch schlechtestes Ergebnis bei Europawahlen.
So hießen die doch, oder? #Europawahl2019— ZDF heute-show (@heuteshow) 26. Mai 2019
Ihren Anteil von Abgeordneten verdoppeln konnte Die Partei. Während einige Bürger sich von einer Satirepartei nicht repräsentiert fühlen, suchen andere nach einfachen Erklärungen für diesen Erfolg:
Viele wundern sich über den Erfolg von @DiePartei. Warum eigentlich? Da waren die Wähler wohl überzeugt: Wenn schon nur Clowns die Politik bestimmen, da können ein paar Komiker mehr auch nicht schaden… Mich freut’s 🙂 #EUWahl19 #Europwahl2019
— Planetgossner (@planetgossner) 27. Mai 2019
2016 stimmte Großbritannien für den Austritt aus der EU, 2019 müssen sie an den Parlamentswahlen teilnehmen, da es immer noch zu keiner Einigung der Austrittsbedingungen kam. Während in England die Brexit-Party von Nigel Farage dominierte, sieht das Bild im nördlichen Schottland völlig anders aus.
It’s almost like it should be an independent nation or something. #EP2019 pic.twitter.com/tg3TUinVul
— Angry Scotland Podcast 🎙 (@AngryScotland) 26. Mai 2019
Auch bei den neuen Mitgliedern im EU-Parlament gibt es einige Überraschungen.
Most interesting new MEPs:
Majid Majid
Linus Torvald’s dad
Carles Puidgemont— adamleonsmith (@adamleonsmith) 27. Mai 2019
So schaffte es der katalonische Separatist Carles Puidgemont, einen Platz im Parlament zu bekommen. Möchte er diesen allerdings annehmen, müsste er vorher nach Madrid und würde damit seine Festnahme provozieren. Der junge Brite Magid Magid schaffte es auch das erste Mal ins Parlament, als Bürgermeister von Sheffield sprach er einmal ein Donald-Trump-Verbot für die britische Stadt aus.
Veröffentlicht am: 27.05.2019 in Artikel
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