Schlagwort: Anschlag
Artikel Vorfall in London: Augenzeugen sprechen von Explosion in U-Bahn
Artikel Vorfall in London: Augenzeugen sprechen von Explosion in U-Bahn
In der Londoner U-Bahn soll es am Morgen des 15. Septembers zu einem „Zwischenfall“ gekommen sein, so nennt es die Londoner Polizei. Augenzeugen zufolge soll es eine Explosion gegeben haben in einer U-Bahn an der Station Parsons Green. Medien sprechen von etwa 20 Verletzten. Die Polizei spricht von einem Terroranschlag.
Ein Video auf Twitter zeigt was die Explosion ausgelöst haben soll: Ein Eimer mit Drähten versehen in einer Lidl-Tüte eingepackt, Flammen sind noch zu erkennen. Hintergründe zu den Motiven oder dem Täter sind noch unbekannt.
#parsonsgreen pic.twitter.com/0OUV819EtE
— Sylvain Pennec (@sylvainpennec) 15. September 2017
Inzwischen spricht die Londoner Polizei von einem Terroranschlag. Was genau die Explosion ausgelöst habe, sei hingegen noch unklar.
The Met’s Counter Terrorism Command are investigating after the incident at #ParsonsGreen tube station is declared a terrorist incident
— Metropolitan Police (@metpoliceuk) 15. September 2017
Too early to confirm cause of fire – now subject to the investigation that is underway. Station remains cordoned off. Please avoid the area
— Metropolitan Police (@metpoliceuk) 15. September 2017
Viele Menschen scheinen sich bei der Flucht aus der U-Bahn und der Station Parsons Green verletzt haben, so heißt es bei BBC News. Videos zeigen die Situation kurz nach dem Vorfall rund um Parsons Green:
Scene outside #parsonsgreen be safe ❤ pic.twitter.com/tiSGEqPjNC
— Logan Banks (@LoganBanks2) 15. September 2017
Pandemonium in #ParsonsGreen pic.twitter.com/1S1q9WecWJ
— Henry (@HenryStreeten) 15. September 2017
Veröffentlicht am: 15.09.2017 in Artikel
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#France#Marseille Autre vidéo du #vieuxport
Le bilan s’élève pour l’instant à 1 mort (femme 42ans) & 1 blessé
Secteur Charles Livon bloqué pic.twitter.com/DW1lztGGYY— Rebecca Rambar (@RebeccaRambar) 21. August 2017
Update: Die Polizei behandelt den Vorfall wohl nicht als Terrorakt.
Ein zweites Video zeigt, wie die Straße von Polizei und offensichtlich auch von Soldaten gesichert wird:
#Marseille 2 attacks on 2 separate bus stops, the car was drove onto the pavement on purpose #France pic.twitter.com/EzvMJnp1Yh
— Darren Oatway (@DarrenOatway) 21. August 2017
Teile der Stadt werden offenbar evakuiert. Das schreibt zumindest dieser Twitter-User:
#Marseille #saintcharles évacuation totale…. pic.twitter.com/MG96r67GaX
— Valentine B.M. (@MickNovitch) 20. August 2017
Die Echtheit der Bilder konnte nicht abschließend geklärt werden!
Veröffentlicht am: 21.08.2017 in Artikel
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Verschiedene Augenzeugen-Videos zeigen die Szenen nach dem Anschlag auf Las Ramblas (Barcelona):
Barcelona: Im türkischen Restaurant Bar Luna de Estambul werden Kunden als Geiseln gehalten. Laut Augenzeugen gab es Schüsse. #Barcelona pic.twitter.com/qBYSAH8CNr
— Turgay 🌙 (@TurAdalet) 17. August 2017
🔴CRITICAL UPDATE |
People are in panic following the truck raming into the crowd in #Barcelona. Many injuredpic.twitter.com/tqCF9l6oEs
— Vocal Europe (@thevocaleurope) 17. August 2017
Die Polizei veröffentlichte gestern Abend dieses Foto eines Tatverdächtigen. Es handelt sich um einen Mann mit dem Namen Driss Oukabir:
ÚLTIMA HORA | La policía identifica a uno de los implicados en el atentado de Barcelona: Driss Oukabir https://t.co/7GVta71l4U pic.twitter.com/pUDR1pAmhy
— EL PAÍS (@el_pais) 17. August 2017
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Hinweis: Die Echtheit der Bilder konnte nicht abschließend geklärt werden!
Veröffentlicht am: 17.08.2017 in Video
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The moment the suspect was arrested in a bus attack on worshipers outside the #FinsburyPark mosque in #London pic.twitter.com/nWrnNSFeLp
— rami zahra (@rami_zahra) 19 June 2017
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Selbstmordanschlag in Manchester: Am Montagabend sind in der britischen Stadt Manchester bei einem Anschlag mindestens 22 Menschen getötet. Die Explosion ereignete sich bei einem Konzert von US-Sängerin Ariana Grande in der Manchester Arena. Von Martin Schulz über die AfD bis zu Ariana Grande selbst: Wir haben Social Media-Reaktionen von Politikern und Prominenten zusammengefasst.
Bei ihrem Konzert ist der Anschlag passiert. Ariana Grande findet auf Twitter kaum Worte für das Ereignis:
broken.
from the bottom of my heart, i am so so sorry. i don’t have words.— Ariana Grande (@ArianaGrande) 23. Mai 2017
SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz teilt auf Twitter sein Mitleid für die Opfer:
Grauenhafte Nachrichten aus Manchester. Wissen noch nicht viel, aber das Leid ist unfassbar. Meine Gedanken sind bei Opfern und Angehörigen.
— Martin Schulz (@MartinSchulz) 23. Mai 2017
Merkel zu Manchester: „Unbegreiflich, dass jemand ein fröhliches Popkonzert ausnutzt.“
Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ über den Kanal von ihrem Regierungssprecher Steffen Seibert verlautbaren:
Kanzlerin #Merkel zum Anschlag in #Manchester: pic.twitter.com/FDGc3Y1Dz4
— Steffen Seibert (@RegSprecher) 23. Mai 2017
Gegen Mittag hielt Frau Merkel eine Rede im Rahmen des Klimadialoges in Petersberg, bei der sie ein solidarisches Versprechen gab:
„Den Menschen in Großbritannien versichere ich: Deutschland steht an Ihrer Seite.“ – Kanzlerin #Merkel zum Anschlag in #Manchester: pic.twitter.com/uC6typWKm0
— Steffen Seibert (@RegSprecher) 23. Mai 2017
Auch auf dem Twitter-Kanal der AfD finden sich andächtige Reaktionen:
Unabhängig davon, ob es ein Unfall, ein Terroranschlag oder was auch immer war:
Sympathy with the victims of #Manchester! Heartbreaking 💔
— Alternative für 🇩🇪 (@AfD_Bund) 22. Mai 2017
ARD-Moderator Constantin Schreiber hat einige arabische Reaktionen zusammengetragen. Neben Beileidsbekundung finden sich darunter leider auch solche Nachrichten:
Auch das eine arabische Reaktion: „Ein guter Morgen – Anschlag in #Manchester“ pic.twitter.com/afIViGqAsA
— Constantin Schreiber (@ConstantinARD) 23. Mai 2017
Für Grünen-Chef Cem Özdemir scheint klar zu sein, dass es sich in Manchester um IS-Terror handelt:
Trauer & Wut. Müssen an die ideologischen & finanziellen Quellen des #Islamismus ran. ISIS & Co mit voller Härte bekämpfen. #Manchester
— Cem Özdemir (@cem_oezdemir) 23. Mai 2017
Gabriels Reaktionen auf Anschlag in Manchester: „United we stand.“
Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) teilt seine Mitleidsbekundungen wie folgt mit:
Entsetzliche Nachrichten aus #Manchester! Unsere Gedanken sind jetzt bei unseren britischen Freundinnen und Freunden. United we stand.
— Sigmar Gabriel (@sigmargabriel) 23. Mai 2017
Auch Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrat der Muslime, hat auf Twitter reagiert:
In tiefer Trauer blicke ich nach #Manchester.Wir beten für die Hinterbliebenen, Verletzten, deren Angehörigen.Viele Kinderopfer- schrecklich
— Aiman A. Mazyek (@aimanMazyek) 23. Mai 2017
Auch der Fußball-Verein Manchester United teilte seinen Schock über den Selbstmordanschlag im Netz
We are deeply shocked by last night’s terrible events at the Manchester Arena. Our thoughts and prayers go out to all those affected.
— Manchester United (@ManUtd) 23. Mai 2017
Veröffentlicht am: 23.05.2017 in Artikel
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Trump-Sprecher: „Nicht mal Hitler hat Chemiewaffen eingesetzt“
Trumps Pressesprecher Sean Spicer hat schon wieder für Furore gesorgt. Er hat mit einem Hitler-Vergleich für Verwirrung gesorgt. Mit Blick auf den mutmaßlichen Einsatz von Chemiewaffen durch den syrischen Machthaber Baschar al-Assad sagte Spicer: „Nicht einmal Hitler ist so tief gesunken.“ Beim Versuch seine falsche Aussage klarzustellen, brauchte der Trump-Sprecher dann zwei Anläufe.
Happy Birthday, Otto! Unser Lieblings-Sketch des Ostfriesen
Von „Englisch für Fortgeschrittene (English for Runaways)“ bis zur lustigen Variation des Hänsel und Gretel-Märchens. Otto ist einfach Kult in Deutschland. Zum 70. Geburtstag des quirligen Ostfriesen hat die dbate-Redaktion einen alten Comedy-Klassiker rausgesucht.
Social Credit System: Das Spiel des Lebens (probono Magazin)
Sie sind verheiratet, fahren immer vorbildlich und haben gerade online Babynahrung gekauft? Dann bekommen Sie 500 Punkte für Ihr „Spiel des Lebens“! Ein chinesisches Social Credit System macht es möglich. Mehr dazu im probono Magazin.
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Das macht betroffen: Siemens wollte bei der Vorstellung einer neuen Tochterfirma wohl besonders hip klingen und gab ihr den für deutsche Zungen unaussprechlichen Namen Healthineers. Um die Blamage zu komplementieren, wurde ein Song mit passender Tanz-Choreografie, bei der Vorstellung der neuen Marke aufgeführt.
Istanbul: Erdogan feiert sich auf Großkundgebung
Ein gigantisches Meer aus roten Fahnen – Hunderttausende sind am Sonntag dem Aufruf des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gefolgt und ihn in Istanbul frenetisch gefeiert. Erdogan selbst ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, kritisierte abermals Deutschlands Meinungsfreit und schloss die Einführung der Todesstrafe nicht aus.
Aktivisten kippen Brand-Reste von Flüchtlingsheim vor AfD-Büro
Aktivisten der Gruppe „NIKA“ (Nationalismus ist keine Alternative) haben Reste eines abgebrannten Flüchtlingsheims vor die AfD-Bundeszentrale in Berlin gekippt. Unter dem Motto „Return to Sender“ wollte die Gruppe die AfD dazu bewegen, eine Zustellungsurkunde für den Schutt zu unterzeichnen. Wir haben mit den Aktivisten über ihre Motivation, Ziele und weitere Protest-Aktionen gesprochen.
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Trump: Sieg des Populismus – Niederlage des Journalismus
Viele Kollegen werden heute starke Zweifel bekommen haben. Zweifel an den USA, an der Welt – vor allem Zweifel an sich selbst. Kommentar von Stephan Lamby.
Schwerpunkt: Wer ist das Volk? #Clausnitz
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– VIDEOTAGEBUCH: Mein Kuba – Leben im Sozialismus
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G20-Gipfel: Auch diese schönen Dinge sind in Hamburg passiert
Auch diese Bilder gehören zum G20-Gipfel in Hamburg: Am Samstag konnte man gegen Ende der Demonstration „Grenzenlose Solidarität gegen G20“ auf dem Millerntorplatz berührende Szenen zwischen Demonstranten und Polizisten beobachten.
Die Europawahl aus Sicht des Internets
Bis zum 26. Mai wurde in Europa gewählt. Alle 28 Länder (inklusive des Vereinigten Königreichs, trotz Brexit-Referendums) stimmten ab, um das europäische Parlament für die nächsten 5 Jahre zu bestimmen.
Flüchtlingsboot überrascht Touristen am Strand
Am Strand von Zahara de los Atunes (Spanien) sonnen sich Touristen, als am Mittwochnachmittag plötzlich ein Flüchtlingsboot mit Dutzenden Männern aus Afrika anlandet. Eine Augenzeugin hat die Situation gefilmt.
Artikel Nervöse Republik - ein Jahr Deutschland
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Für seine ARD-Dokumentation „Nervöse Republik“ beobachtete Stephan Lamby Politiker und Journalisten ein Jahr lang aus der Nähe. Das Jahr hatte es in sich. Ein Strukturwandel der Öffentlichkeit zeichnet sich ab.
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Nervöse Republik: ein ungewöhnliches Fernseh-Projekt
Über solche Fragen sprach ich mit einigen NDR-Redakteuren. Uns interessierte, wie sich die unter Druck geratenen Politiker und Journalisten in der neuen Situation verhalten, möglicherweise verändern. Sind sie überfordert? Oder heizen sie die permanente öffentliche Erregung selbst an? Wir verabredeten ein ungewöhnliches Fernseh-Projekt: Für die Dauer eines Jahres würde ich einige Politiker und Journalisten aus der Nähe beobachten – ergebnisoffen, ohne Drehbuch. Aus vielen kleinen Eindrücken ließe sich vielleicht ein größeres Bild zusammensetzten. Mitglieder der Bundesregierung sollten im Film vorkommen, Strategen der Volksparteien genauso wie Oppositionspolitiker. Und ein paar Journalisten, die im politischen Berlin ebenfalls den Takt vorgeben.
Also machte ich mich auf den Weg, besuchte Ministerien, Parteien und Redaktionen. Und versuchte, in Worte zu fassen, was sich so leicht gar nicht formulieren lässt: „Etwas verändert sich gerade im Land – dürfte ich Ihnen dabei über die Schulter sehen?“ Die beiden Minister Thomas de Maizière und Heiko Maas sagten zu, die Generalsekretäre Katarina Barley und Peter Tauber, Sahra Wagenknecht als Oppositionsführerin und Frauke Petry als Führerin der außerparlamentarischen Opposition. Auch die Redaktionen von BILD bzw. BILD.de und SPIEGEL Online öffneten mir ihre Türen.
Große Parteien in Deutschland wurden während der Dreharbeiten mächtig durchgerüttelt
So konnte ich beobachten, wie die Verunsicherung in Politik und Medien weiter anwächst. Niemand etwa, der am 24. Juni 2016 in der Redaktion von SPIEGEL Online Spätschicht hatte, wird diese Nacht vergessen. Noch Stunden zuvor hielten die Redakteure, genau wie ich, einen Brexit für unwahrscheinlich. Doch gegen 4.00 Uhr morgens – inzwischen waren die Kollegen der Frühschicht dazugekommen – zeichnete sich eine Entscheidung der Briten für einen EU-Austritt ab. Ungläubiges Staunen, Entsetzen – und schließlich Rätseln, warum man die Stimmung auf der Insel so falsch eingeschätzt hatte. Ähnliches wiederholte sich bei der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten. Auch die großen Parteien in Deutschland wurden während der Dreharbeiten mächtig durchgerüttelt: Die CDU steckte bei zwei Landtagswahlen schwere Niederlagen ein, musste einmal sogar die AfD an sich vorbeiziehen lassen. Und die SPD hatte es lange mit miserablen Umfragewerten und – gezielt gestreuten – Gerüchten um die Zukunft ihrer Parteispitze zu tun. Ungewöhnlich offen ließen mich die Generalsekretäre der beiden Parteien auch in schweren Stunden Aufnahmen machen. In diesen Monaten wurde Heiko Maas von aufgebrachten Bürgern aus Zwickau vertrieben, Sahra Wagenknecht Opfer einer Torten-Attacke. Und Frauke Petry, die ihren AfD-Mitgliedern im Wahlkampf „sorgfältig geplante Provokationen“ empfiehlt, musste erleben, wie Unbekannte ihr Auto in Brand setzten. Dazu kamen Terroranschläge, ein Amoklauf, Hackerangriffe. Nicht alle Ereignisse hängen miteinander zusammen. Doch sie alle erhöhen den Druck im Kessel namens Öffentlichkeit. Wie reagieren Politik und Medien auf die hohe Schlagzahl von Ereignissen?
Das Reiz-Reaktions-Schema der Hauptstadt, das wurde bald klar, erlaubt kein langes Nachdenken. Während Online-Medien hektisch Eilmeldungen ins Land blasen, schicken Politiker ihre Botschaften schon kurz danach über Twitter oder Facebook-Live – und versuchen, die Deutungshoheit zu besetzen. Nur eine Stunde nach dem Attentat auf den Berliner Weihnachtsmarkt twitterte der AfD-Politiker Marcus Pretzell: „Es sind Merkels Tote.“ Und CSU-Chef Horst Seehofer ließ am Morgen danach twittern: „Zuwanderungspolitik neu justieren.“ Zu diesem Zeitpunkt war noch unklar, wer warum mit dem LKW auf den Breitscheidplatz gerast war. Zu schnell verdrängte Streit die Trauer.
Methode „Trump“ ist einfach zu verlockend
Algorithmen, die in sozialen Medien als Reichweitenbeschleuniger zum Einsatz kommen, ermöglichen diese dramatische Veränderung der politischen Kommunikation. Am Ende der Entwicklung könnte eine Spaltung der Öffentlichkeit in „Freunde“ und „Feinde“ stehen – während klassische Medien als vermittelnde Instanz an Bedeutung verlieren. Die Methode „Trump“ ist einfach zu verlockend. Und sie beginnt scheinbar harmlos. „Wenn ich in der Woche eine Million Menschen über Facebook erreiche, ist das eine mittlere Zeitung. Und da filtert mich keiner,“ freut sich Sahra Wagenknecht. Auch Frauke Petry schwärmt: „Die sozialen Medien haben für uns den großen Vorteil, dass kein Filter zwischen uns und dem Bürger mehr ist. Nicht umsonst ist die AfD gerade in diesen Medien so erfolgreich.“ Kein Filter? Klingt gut, klingt demokratisch. Und ist doch gefährlich. Denn in der maximal reduzierten Kommunikation werden Journalisten umgangen, deren Arbeit für eine demokratische Öffentlichkeit systemrelevant ist: Recherche, Analyse, Kritik. Wohin das führen kann, zeigt Donald Trump der Welt seit Monaten. Über seine vielen Millionen Twitter- und Facebook-„Freunde“ bringt er „ungefiltert“ Gerüchte und Falschmeldungen in Umlauf – und brandmarkt anschließend kritische Medien wie CNN und New York Times via Twitter als „Feinde des Volkes“. In den USA tobt längst ein Kampf zwischen Politikern wie Trump und Journalisten. Und Deutschland ist gar nicht so weit davon entfernt. Kai Diekmann, bis vor kurzem mächtiger BILD-Herausgeber, gab im Interview die Richtung vor: „Wir haben das Gefühl, dass in der AfD gefährlicher Antisemitismus steckt, auch viele ausländerfeindliche Äußerungen. Das ist brandgefährlicher Populismus. Das wird von uns bekämpft. Und deshalb werden wir umgekehrt auch von der AfD bekämpft.“
Ein Strukturwandel der Öffentlichkeit zeichnet sich ab. Und er vollzieht sich längst nicht nur innerhalb der politischen Klasse. Auch die Beziehung von Medien und Bürgern verändert sich rasant. Als Chef von BILD.de beobachtet Julian Reichelt, wie viel Hass und Unverständnis Journalisten in den Foren der sozialen Medien entgegenschlägt: „Wir haben als Medien über Jahrzehnte hinweg unsere enorme Reichweite als enorme Zustimmung interpretiert. Und haben dabei übersehen, dass wir ein Verteilungsmonopol besessen haben. Viele Menschen haben das Gefühl, dass die sozialen Medien ihnen jetzt Zugriff auf die Wahrheit geben, die wir ihnen jahrzehntelang vorenthalten haben könnten. Das hat eine neue Parallelgesellschaft in der digitalen Welt geschaffen.“
Empfänger und Sender nicht auf Augenhöhe
Spannende Dinge passieren in dieser Parallelgesellschaft, auch das wurde bei der Arbeit an dem Film deutlich. Bürger verlangen nach Teilhabe an der Öffentlichkeit, sie melden sich mit Kommentaren zu Wort, Video-Blogger stellen eigene Filme ins Netz, eine neue Diskussionskultur entsteht. Doch Empfänger und Sender tauschen sich natürlich nicht auf Augenhöhe aus, wie sich das Bertold Brecht einst in seiner Radiotheorie erträumte. Nahezu alle Politiker und Journalisten, die ich für den Film interviewen konnte, sind besorgt, dass die Gesellschaft weiter auseinander driftet. Carline Mohr, als Chefin vom Dienst bei SPIEGEL Online auch für sozialen Medien zuständig, hat einen genauen Blick auf die neuartige Meinungsbildung. Sie berichtet: „Während der Flüchtlingskrise gab es nur „Gutmenschen“ und „Nazis“. Was heute passiert, ist eine Folge dieser Entwicklung.“ Auch Tilo Jung, der Polit-Blogger von „Jung & Naiv“, kennt die hermetische Meinungsbildung in sozialen Medien. Sein Befund: „Die Blase wird immer dicker.“
Einige Interviewpartner sprachen gar von einer „Zeitenwende“. Sie standen spürbar unter dem Eindruck des Brexit-Votums und des Wahlsiegs von Donald Trump. Zeitenwende ist ein großes Wort. Ob es für die aktuelle Entwicklung passt, wird sich erst künftig sagen lassen. Schon nach der Präsidentschaftswahl in Frankreich und dem Bundestagswahlkampf werden wir mehr wissen. Die demokratische Öffentlichkeit ist offenkundig anfällig geworden – anfällig für Manipulationen, anfällig für eine Spaltung in „Freunde“ und „Feinde“. Offenkundig ist auch, dass einige Politiker aus dieser Spaltung ihren Nutzen ziehen. Einer von ihnen wohnt jetzt im Weißen Haus.
Videos zu „Nervöse Republik“:
Zum Film:
Die 90-minütige Dokumentation „Nervöse Republik“ wurde von Stephan Lambys Firma ECO Media im Auftrag von NDR und RBB produziert (Redaktion: Dirk Neuhoff, Kuno Haberbusch, Patricia Schlesinger). Das Erste zeigt den Film am 19. April um 22.45 Uhr. Am 29. März wird „Nervöse Republik“ im Berliner Babylon-Kino als Preview gezeigt. Im Anschluss diskutieren einige Protagonisten, moderiert von Anne Will. RBB und Phoenix werden die Diskussion aufzeichnen.
Zum Autor:
Stephan Lamby hat Filme über Angela Merkel, Wolfgang Schäuble, Fidel Castro, Henry Kissinger und die Finanz- und Eurokrise hergestellt. Er wurde u.a. mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Hanns-Joachim-Friedrichspreis ausgezeichnet.
Veröffentlicht am: 03.04.2017 in Artikel
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Walter Kohl – im Schatten des Vaters (Making-of)
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„Worldwide Berlin“ – Südafrika 1
www.worldwideberlin.de: Berlin liegt am Meer – jedenfalls in Berlinhafen, Papua-Neuguinea. Berlin ist Ruhe – jedenfalls in Bolivien, mit 1000 Lamas und 10 Menschen. Es gibt weltweit mehr als 100 Orte mit diesem Namen. Es gibt weltweit mehr als 100 Orte mit diesem Namen. In einem einmaligen Crossmedia-Projekt verbindet sich die deutsche Hauptstadt mit den Berlins der Welt. Teil 1: Südafrika.
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Hardcore-Gamer, Netzpolitik, Krieg gegen Kurden, CSD
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Zum „Terror in Paris“ zeigt dbate:
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Veröffentlicht am: 14.11.2015 in Schwerpunkt: Terror in Paris
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Türkei: Ausschreitungen nach Ankara-Attentat
Das unkommentierte Video des pro-russischen Nachrichtensender Ruptly TV zeigt Ausschreitungen in der türkischen Hauptstadt Ankara.
Firas Al Shater: „Dachte nicht, dass ich überlebe“
Firas Al Shater hat bereits 2011, zu Beginn der Demonstrationen in Syrien, als Aktivist und Filmemacher die Entwicklung in seinem Land dokumentiert, um der Propaganda etwas entgegen zu setzen. Das ist ein Grund, warum Firas jetzt in Deutschland lebt; auch ein Grund, warum er nicht mehr zurück kann. Seit 2,5 Jahren lebt er mittlerweile in Berlin und hat gerade seine Webserie „Zukar“ gestartet. Der syrische Flüchtling aus Aleppo erzählt uns darin, wie die Deutschen ticken. Dass Humor jedoch nicht nur der Unterhaltung dient, sondern auch als besonders wirksame Form des Widerstandes fungiert, wird schnell klar, wenn Firas über seine Vergangenheit in Syrien erzählt.
Urlaub machen in Syrien? Öffentlichkeitsarbeit in Zeiten des Krieges
Assad gehen wohl die Touristen aus. Und sein Berater hat da offensichtlich zu einem PR-Video geraten, das mal wieder die Sonnenseite des vom Krieg geplagten Landes zu Vorschein bringen soll. Erholung pur an einem Strand bei Tartus. Der syrische Ferienort an der Mittelmeerküste lockt mit paradiesischen Einblicken inmitten einer Kriegshölle.
Sexualisierte Gewalt: NEIN heißt NEIN!
Haben wir ein Problem mit sexualisierter Gewalt? Blickt man auf die Übergriffe an Silvester in Köln, glaubt man den Vorwürfen gegen Star-Geiger David Garett oder Schauspieler Johnny Depp, dann muss man diese Frage mit „Ja“ beantworten. Eine breite gesellschaftliche Debatte ist notwendig.
Das Lied, das Leonard Cohen unsterblich macht
Leonard Cohen ist tot. Der kanadische Sänger und Songwriter starb im Alter von 82 Jahren. Seine Geburtsstadt Montreal ordnete an, alle Flaggen auf Halbmast zu setzen. Sie würdigt damit ein herausragendes Künstlerleben.
Palin ist zurück: „Trump wird ISIS in den Arsch treten!“
Sarah Palin will nicht mehr „chillen“, wie einige „Opiumsüchtige in Washington“. Es sei Zeit, „das Establishment zu sprengen“ und Donald Trump sei dafür genau der Richtige. In einer feurigen Rede im Bundesstaat Iowa sichert die ehemalige Gouverneurin von Alaska dem Präsidentschaftskandidaten ihre Unterstützung zu.
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AfD: Einzug in den Bundestag, aber ohne Petry
Schon länger sind sich die Spitzenpolitiker der AfD politisch uneins. Und bereits einen Tag nach dem Einzug in den Bundestag kommt es erneut zu Reibereien zwischen der Bundesvorsitzenden Frauke Petry und den Spitzenkandidaten Alexander Gauland und Alice Weidel. Petry will nicht als Teil der AfD-Fraktion sondern als Einzelperson dem Bundestag beisitzen.
Warnstufe Rot: Überschwemmungen in Nord-Italien
Starke Unwetter sorgten für Überschwemmungen in Italien. Über Tausend Menschen mussten in der Region um Parma in Sicherheit gebracht werden. Videoaufnahmen zeigen die Ausmaße des Hochwassers.
Schwerpunkt: Ausschreitungen in Metropolen
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Homosexualität und Religion: Wie tolerant sind Juden und Muslime?
Zwei schwule Männer treffen aufeinander: Der eine ist Jude, der andere ehemaliger Muslim. Es entwickelt sich ein Gespräch über Toleranz in der Religion gegenüber Homosexualität, und über Freiheit und Heimat.
Floridas Gouverneur wirbt für die Jagd auf Pythons
Mit diesem kurzen Clip auf seinem Twitterprofil möchte der Gouverneur von Florida auf ein langjähriges Problem seines Heimatstaats aufmerksam machen: eine Python-Plage. Die will Carlos Lopez-Cantera nun bekämpfen, indem er die Bevölkerung zur Jagd aufruft, und geht mit gutem Beispiel voran.
So macht sich Senator Schumer über Trump lustig
Bei der ersten Kabinettssitzung im Weißen Haus hat Donald Trump die Mitglieder aufgefordert, sich zu reihum vorzustellen. Daraufhin folgten ganze Lobhuldigungen auf den US-Präsidenten. Der Senator von New York hat das gleich mal nachgestellt – kann aber auch nur drüber lachen.
Schwerpunkt: "Argentinien vor der Wahl", DFB-Skandal Schwerpunkt: "Argentinien vor der Wahl", DFB-Skandal
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Diese Woche neu auf dbate.de:
– VIDEOTAGEBUCH: Mein Argentinien – die ewige Krise
– FLASH: Argentinien: wie geht es weiter?
– SKYPE-TALK mit Journalismus-Professor Stephan Weichert zum DFB-Skandal (folgt)
– SKYPE-TALK zum DFB-Skandal: Wer hat jetzt die beste „Krisen-Strategie“?
Veröffentlicht am: 23.10.2015 in Schwerpunkt: "Argentinien vor der Wahl", DFB-Skandal
Zufällige Auswahl
Mein Argentinien – die ewige Krise 3/3
Höhepunkt der Argentinischen Krise: Plünderungen in Tucumán und Córdoba, 2013. Nach einem Polizeistreik versinkt das Land im Chaos. Die Studentin Abby Gacioppo hat die Plünderungen erlebt und ihre Erfahrungen in einem Lied verarbeitet. Sie erklärt. wie es sich in dem schuldengeplagten Land lebt und wieso die Argentinier auf die Straße gehen. Das Konfliktpotenzial steigt und vermehrt kommt es zu Demonstrationen mit heftigen Ausschreitungen. Seit dem Staatsbankrott 2001 schlägt sich das Land mit ausstehenden Forderungen von Gläubigern umher. Die Inflation nimmt stetig zu und die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer. Wer sind die Verlierer der argentinischen Krise?
#Corona-Interviews: Mai Thi Nguyen-Kim über Wissenschaft in der Krise
Mit ihren Videos zur Corona-Pandemie erreicht Mai Thi Nguyen-Kim ein Millionenpublikum. Doch die Wissenschaftsjournalistin (MaiLab) ist frustriert.
Digital Diary – Mein Körper und ich 2/4
Der Bodybuilder und erfolgreiche YouTuber Mischa Janiec hat ein ebenso klares wie unerreichbares Ziel: durch hartes Training und strikte Ernährung will er den perfekten Körper gestalten. Die YouTuberin Anne Engel hat zwar 160 kg abgenommen, dennoch ist sie noch weit entfernt von ihrem Idealgewicht. Sie will vor allem ein authentisches Vorbild für Übergewichtige sein und mit falschen Vorstellungen vom Abnehmen aufräumen. Ähnlich Beatrix Klimpke: Sie kämpft gegen – aus ihrer Sicht – falsche Schönheitsideale im Internet. Bulimie war ihre ständige Krankheit und ihr Körper sehr lange ihr Feind. Schonungslos berichtet sie von ihren Anfällen, der Sehnsucht dünn zu sein, und von dem harten Weg der Gesundung. Jenny Rosenau ist transsexuell und somit ihm falschen Körper geboren. Auf YouTube teilt sie ihre Transformation zur Frau mit ihren Viewern und berichtet sowohl von negativem Feedback wie von der Angst, als Mann erkannt zu werden.
probono-Magazin: Wohin mit dem Atommüll?
Atomausstieg schön und gut. Doch da war ja auch noch das Problem mit unserem Atommüll. Keiner weiß, wohin damit. Wer dafür blechen soll, allerdings schon! Mehr dazu im probono-Magazin Folge 85.
„Neustaffelansprache“: Böhmermann meldet sich zurück
Jetzt übernimmt „der kleine blasse Junge“ auch noch die Führung der Bundesrepublik Deutschland. Nach der Winterpause ist Jan Böhmermann wieder zurück und hält noch kurz eine freche „Neustaffelansprache“ für sein am Donnerstag startendes Neo Magazin Royale 2017. Eine gewohnt satirische Videobotschaft in „politisch unsicheren Zeiten“.
Krise in Katalonien: „Das macht mir Angst!“
Schon in wenigen Tagen könnte Katalonien seine Unabhängigkeit ausrufen. Eskaliert die Lage dann komplett? Sascha Siebenmorgen lebt und arbeitet seit 16 Jahren in Katalonien. Im Interview schildert er seine persönlichen Eindrücke.
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Boliviens Todesstraße| Wie tickt Patricia Riekel? | „Goldener Blogger“-Preis
– VIDEOTAGEBUCH: Boliviens Todesstraße
– INTERVIEW: Wie tickt Patricia Riekel?
– SKYPE-TALK mit „Twitter-Omi“ Renate Bergmann
– SKYPE-TALK: Bärbel Stolz über Schwaben in Berlin
– FLASH: „Wer sind diese Deutschen?
Zeichen für Cumhuriyet: Türkisches Staatsfernsehen gefotobombt
In der Türkei hat der Prozess gegen siebzehn Mitarbeiter der Zeitung Cumhuriyet begonnen. Das türkische Staatsfernsehen TRT berichtete live vor dem Prozessgebäude. Mit Pro-Cumhuriyet-Plakaten bewaffnet, schlichen sich drei Personen hinter den TRT-Sprecher und teilten still ihre Solidarität mit den angeklagten Journalisten.
Kreativer Torjubel oder ein Schritt zu weit?
Der italienische Nationalstürmer Mario Balotelli ist bekannt für seine extrovertierte Art und fällt mit seinem Verhalten auch neben dem Spielfeld auf. Beim Sonntag-Spiel seines Vereins Olympique Marseille gegen AS Saint-Etienne in der französischen Ligue 1 setzte er allerdings noch einen drauf.
Die Bundestagswahl aus Sicht des Internets
Die SPD zeigt der CDU die kalte Schulter – als einzige Koalitionsmöglichkeit bleibt jetzt nur noch eine „Jamaika-Koalition“ für Deutschland. Auf Twitter wird Martin Schulz scharf kritisiert und über eine mögliche Koalition aus Uniton, FDP und Grünen gescherzt. Für Wahlsiegerin Angela Merkel, aber auch auch für die AfD als drittstärkste Kraft, regnet es Glückwünsche aus Übersee.
Videotagebuch „Mein Leben unter Putin“
dbate.de zeigt Film über die Jagd auf Homosexuelle in Russland. Schöne Zeiten, vergangene Zeiten: Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, in der Homosexualität verboten war, öffnete Russland sich zunächst: Schwulenfreundliche Werbung wurde im Fernsehen gezeigt, es wurden Bars für Schwule und Lesben eröffnet und die ersten Gay-Prides fanden in Moskau und St. Petersburg statt. Doch unter dem amtierenden Präsidenten Russlands, Vladimir Putin, hat sich die Politik gravierend geändert.
Schwerpunkt: David Bowie ist tot, David Bowie lebt
– SKYPE-TALK: “Ein Rock´n´Roll Suicide wäre doof gewesen”
– FLASH: „Lazarus“ – Bowie erwacht von den Toten
– FLASH: Bowie im Weltall
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Schwerpunkt: Verschwörungstheorien Schwerpunkt: Verschwörungstheorien
Schwerpunkt: Verschwörungstheorien Schwerpunkt: Verschwörungstheorien
Zum Schwerpunkt „Verschwörunsgtheorien“ zeigt dbate.de diese Woche:
– Flash: Die TOP 15 Verschwörungstheorien im Netz
– Skype-Talk: Michael Butter, Experte für Verschwörungstheorien
Veröffentlicht am: 31.03.2015 in Schwerpunkt: Verschwörungstheorien
Zufällige Auswahl
Madrid: Fußballfans demütigen bettelnde Frauen
Fans des niederländischen Fußballclubs PSV Eindhoven haben ihren Aufenthalt in der spanischen Hauptstadt für einen abscheulichen Zeitvertreib genutzt. Unter stadionähnlicher Anfeuerung verspotteten sie bettelnde Frauen, warfen Kleingeld auf den Boden und lachten laut darüber, wie die Frauen die Münzen eilig vom Boden sammelten.
Hans-Christian Ströbele über Moral und Lügen in der Politik
Hans-Christian Ströbele will seine Zeit im Deutschen Bundestag beenden. Der GRÜNEN-Politiker, der seit 1998 im Bundestag sitzt, will sich nicht noch einmal zur Wahl stellen. Er ist der einzige direkt gewählte Grüne im deutschen Bundestag. 2013 hat sich Ströbele im Interview unangenehmen Fragen gestellt – zu Fraktionszwang, Lügen und Moral in der Politik und den umstrittenen Afghanistan-Einsatz.
Lars Vilks – Tumult in Uppsala 2010
Beim Anschlag auf ein Kulturzentrum in Kopenhagen wurde ein Besucher getötet, mehrere Menschen wurden verletzt. Der Anschlag galt nach Angaben der dänischen Polizei dem schwedischen Zeichner Lars Vilks. Er hatte im Jahr 2007 eine Mohammed-Karikatur veröffentlicht und – am 14. Februar 2015 – an einer Diskussionsveranstaltung in dem Kulturzentrum teilgenommen. Es ist nicht der erste Anschlag auf Vilks. Kurz nach der Veröffentlichung der umstrittenen Karikatur im Jahr 2007 hatte die damals noch recht unbekannte Terrorgruppe „Islamischer Staat“ per Videobotschaft ein Kopfgeld 100.000 Dollar auf Vilks ausgesetzt.
Die Bitcoin-Millionäre – Mit vollem Einsatz ins Risiko (Doku)
Traumhafte Gewinne, ohne staatliche Kontrollen – die Versprechen von Bitcoins und anderen Internetwährungen sind groß. Ihre Anhänger glauben an eine gesellschaftliche und technologische Revolution. Trotz extrem schwankender Kurse und Warnungen vor einer gefährlichen Blase investieren sie weltweit Millionen in das digitale Geld. Mit welchem Ziel?
Der Arabische Frühling in 2 Minuten
Doch was war nochmal genau der Arabische Frühling? In den letzten vier Jahren ist so viel passiert, dass es schwierig ist, alles in Reihenfolge und auf den Punkt zu bringen. Dieses Hintergrund-Video schafft es in nur zwei Minuten die wichtigsten Eckpunkte zu erläutern…
Konkurrenz für GPS? Europa schickt „Galileo“ ins All (probono Magazin)
Auf einen Meter genau solll das Satellitennetzwerk „Galileo“ des europäischen Raumfahrtprogramms ESA sein. Damit wäre es besser als das US-amerikanische GPS. Doch das Projekt steckt noch in den Kinderschuhen: Ein Drittel der insgesamt 30 Satelliten sind erst im All unterwegs und seit Dezember 2016 im Testbetrieb. Ob Europa mit den Systemen aus den USA, Russland und China mithalten kann? 2020 soll es fertig gestellt sein.
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Neue Barbie mit Kopftuch: Richtiges Zeichen?
Die Plastikpuppe Barbie ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil vieler Kinderzimmer. Immer wieder wurde die Barbie-Puppe, die in der Regel lange Haare und einen in der Realität nur selten vorkommenden Körperbau hat, für ihr Aussehen kritisiert. In Anlehnung an die muslimische US-Olympionikin Ibtihaj Muhammad hat der Puppenhersteller Mattel jetzt eine Barbie mit Kopftuch präsentiert.
Roger Willemsen ist tot
– SKYPE-TALK: Minkmar über Willemsen: „Gegenteil von spießig“
– FLASH: Willemsen vs. Böhmermann: „Entscheide Dich!“
– FLASH: Willemsen interviewt Focus-Chef Markwort
– FLASH: eine szenische Lesung aus Willemsens „Das Hohe Haus“
Schwerpunkt: AfD – wie rechts ist Deutschland?
– UMFRAGE: Wer hat´s gesagt: NPD oder AfD?
– INTERVIEW: Armin Rohde über die AfD
– SKYPE-TALK: „Ignorieren der AfD bringt nichts“
– FLASH: So tickt die AfD (wirklich)
– SKYPE-TALK: Wie rechts ist die AfD?
Kooperation mit Alexander Kluge und dctp.tv
dbate.de und der Web-TV-Sender dctp.tv des Autors und Filmemachers Alexander Kluge werden künftig projektbezogen kooperieren.
Schwerpunkt: „Böhmermanns Schmähgedicht und die Folgen“
– FLASH: Alle Türken beleidigt?
– INTERVIEW: „Da hört der Spaß auf!“ – Türkei-Korrespondentin
– INTERVIEW: „Türken in den Dreck gezogen!“ – Erdogan-Unterstützer
– FLASH: Böhmermann-Gedicht – Version für Erdoğan und Merkel
Feine Sahne Fischfilet: Darf Steinmeier die umstrittene Band unterstützen?
Vor wenigen Jahren wurde die Band Feine Sahne Fischfilet vom Verfassungsschutz noch als linksradikal eingestuft. Ihr Sänger wurde für das Anzünden eines Autos bestraft und verherrlichte in seinen Texten unter anderem die Gewalt gegen Polizisten. Jetzt spielt die Band auf einem Konzert gegen Rechts, und wird von Zehntausenden bejubelt. Ist das richtig?