Video "Alternative Fakten" - So redet sich Team Trump seine Lügen schön
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Diese Formulierung gibt die Richtung von Donald Trumps künftiger Pressearbeit vor: Er habe „alternative Fakten“ benannt, verteidigte Trump-Beraterin Kellyanne Conway den neuen Pressesprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer. Der hatte offenkundig falsche Angaben zu den Zuschauerzahlen bei Donald Trumps Vereidigung gemacht.
Es ist ein irrwitziger Einstieg in das Amt des US-Präsidenten: Donald Trumps neuer Pressesprecher Sean Spicer sprach bei seiner ersten Presseunterrichtung im Weißen Haus von einer „absichtlich falschen Berichterstattung“ der Medien.
Auslöser der Medienschelte waren Bilder, die die Besucherzahlen bei der Vereidigung Donald Trumps mit denen seines Vorgängers Barack Obama verglichen wurden. Das Foto von Trumps Vereidigung zeigte zum Teil leere Flächen, während bei Obama derselbe Bereich voller Menschen gewesen war. Zudem hatten Luftaufnahmen und Berichte verschiedener Verkehrsbetriebe in Washington die Besucherzahlen auf nur 150.000 geschätzt. (2008 bei der Amtseinführung Barack Obamas waren es 500.000 gewesen.)
Medienkrieg und „alternative Fakten“
Daraufhin sagte Pressesprecher Spicer über Trumps Amtseinführung: „Das war die größte Zuschauerzahl, die jemals einer Amtseinführung beigewohnt hat“, sagte er. „Punkt.“ Er drohte gar damit, die Medien dafür „zur Rechenschaft zu ziehen“.
Der Moderator der NBC-News-Sendung „Meet the Press“ konfrontierte die Trump-Vertraute Kellyanne Conway mit der strittigen Behauptung. Die Antwort Kellyanne Conways: „Sie sagen, dass es eine falsche Behauptung ist. Sean Spicer, unser Pressesprecher, hat dazu alternative Fakten vorgelegt.“
Veröffentlicht am: 22.01.2017 in Video
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