Schlagwort: Frankreich
Artikel Was vom G7-Gipfel bleibt: Twitter-Reaktionen auf ein vielsagendes Bild
Artikel Was vom G7-Gipfel bleibt: Twitter-Reaktionen auf ein vielsagendes Bild
Mutti Merkel und Trump als trotziges Kind – so sieht Twitter die aktuelle politische Lage. Grund dafür ist ein offizielles Pressefoto der Bundesregierung, das jetzt schon als Foto des Jahres gehandelt wird. Es hat den G7-Gipfel vom Wochenende perfekt eingefangen und wir die besten Reaktionen darauf zusammengetragen.
Was vom diesjährigen G7-Gipfel in Kanada bleibt ist nicht nur, dass US-Präsident Donald Trump wenige Stunden nach dem Gipfel per Twitter von der gemeinsamen Erklärung der G7 wieder zurückgetreten ist. Vor allem das offizielles Pressebild der Bundesregierung, aufgenommen von Jesco Denzel, machte im Internet mit lustigen und kritischen Ergänzungen die Runde. Warum? Kanzlerin Angela Merkel stützt sich bestimmend auf einem Tisch ab, während Trump in Mitten der anderen Staatsoberhäupter sitzend, scheinbar trotzig die Arme verschränkt.
Die besten Twitter-Reaktionen
Als Mutti Merkel ist unsere Kanzlerin ja schon länger bekannt…
„So. Das war’s. Heute keinen Nachtisch und sofort ins Bett.“ #MerkelLookingAtThings #Merkel #Trump pic.twitter.com/UlPxG5Egza
— Achim Kansy (@AchimKansy) 9. Juni 2018
Passend dazu auch dieses veränderte Bild: Baby Trump
Gipfel Momente.#G7 #Trump pic.twitter.com/jGko3F0rI0
— Ich bin nicht Bela B (@Schefdenker) 10. Juni 2018
Auch beim Spielen muss sich Trump wieder daneben benehmen!
„Donald, so ist nun mal die Regel bei ‚Die Reise nach Jerusalem‘: JEDER steht zum Anfang der nächsten Runde auf!“#G7 pic.twitter.com/m6y4OxERUB
— Ralf Podszus (@RalfPodszus) 9. Juni 2018
Dieser Twitter-User hat sich an die biblische Szene des letzten Abendmahls erinnert gefühlt. Einige User erwarten dem entsprechend nächstes Jahr nur noch einen „G6-Gipfel“.
Ein Meisterwerk: „The Last Covfefe“ … 🙂#Merkel #Trump #G7 @heuteshow pic.twitter.com/jfHcNhscwQ
— A. M. 🇪🇺 Heitmann! Live, in Farbe und bunt… (@AndyGER) 10. Juni 2018
Viele posteten Bilder von G8-Gipfeln aus Obamas Präsidentschaftszeit als Vergleich. Nicht nur, dass die Teilnehmer miteinander freundschaftlicher wirkten, auch die Körperhaltung des damaligen US-Präsidenten Obama soll weltmännischer und diplomatischer gewesen sein, so die Kritiker Trumps.
Then Vs. Now 😐 #G7 #G7Summit #Trump #Obama #Merkel pic.twitter.com/X0kCZIx4Tp
— james whitney (@jwhitneyphoto) 9. Juni 2018
These two photos speak volumes about the decline of America’s standing in the world. President Obama hosted the G8 summit in 2012; the bottom photo is from this year’s summit. True #patriots understand diplomacy and international cooperation are essential to America’s success. pic.twitter.com/7CinUroSqU
— Brass Nucklez🇺🇸🏳️🌈 (@BrassNucklez) 10. Juni 2018
In diesem „Sketch“ schwingt Trumps Kritik an Deutschland mit, das Land würde sich im Vergleich zu den USA kaum an NATO-Ausgaben beteiligen.
Angela #Merkel & Donald #Trump – Von den Lippen abgelesen #merkeltrump pic.twitter.com/CY3xJQpc3w
— Contrapunctus (@Contrapunktus) 10. Juni 2018
Doch am Ende bleibt dieses Foto nur ein Blickwinkel, wie dieser Post beweist. Je nach Presseteam der Länder fällt die Szene ganz anders aus:
One scene – four different perspectives #G7
1) by Merkel‘s team 🇩🇪
2) by Macron’s team 🇫🇷
3) by Conte’s team 🇮🇹
4) by Trump’s team 🇺🇸 pic.twitter.com/q3qaSfaiQS— Fabian Reinbold (@fabreinbold) 9. Juni 2018
Veröffentlicht am: 11.06.2018 in Artikel
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Januar: Trump wird Präsident
In diesem Jahr gab es einen Mann, der sicherlich für die meisten Schlagzeilen gesorgt hat. Donald Trump wurde am 20. Januar in das Amt des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gehoben. Was darauf folgte war ein Jahr voller Kritik und Spott – dank seiner fragwürdigen Aktionen, provokanten Äußerungen und nicht zuletzt seiner Liebe zu Twitter. Seine Ansage zum Amtsantritt lautete „America First“. Über die nächsten Wochen folgten darauf lustige bis satirische Anwärter aus der ganzen Welt. Den Start machte eine Late-Night-Sendung aus den Niederlanden, die sich in Trump-Manier als „Netherlands Second“ bewarb.
Februar: Dutertes Drogenkrieg
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März: Deutsch-türkische Beziehungen
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan veranlasste dieses Jahr ein Referendum, nach dem in der Türkei ein Präsidialsystem möglich werden sollte. Im Vorfeld sollten dafür auch in Deutschland türkische Minister Wahlkampfveranstaltungen durchführen. Doch diese wurden teils untersagt – der Grund: Die Türkei würde keine demokratischen Werte mehr vertreten. Erdogan war empört und verglich diese Entscheidung mit „Nazi-Praktiken“. Wir hatten im März mit Menschen auf der Straße gesprochen, was sie von der Debatte halten.
April: „Fotzen-Arschloch“
Brexit, Trump, AfD, „Volksverräter“, Fake-News. Das Vertrauen in „die da oben“ schwand im letzten Jahr zunehmend. Politische Debatten wurden in sozialen Medien geführt – mal belebend, oft verletzend. Gerüchte und Verschwörungstheorien kamen so ungebremst in Umlauf. Die Dokumentation „Nervöse Republik“ bildete die Stimmung in der deutschen Bevölkerung ab. Als Teil der Doku, forderte der Autor des Films, Stephan Lamby, Politiker und Journalisten dazu auf, an sie adressierte Hass-Mails vorzulesen.
Mai: Macron, der Retter Europas?
Es war fast überall in Europa zu spüren: Das Erstarken der Rechtspopulisten. So kam es auch bei der Präsidentenwahl in Frankreich zu einem Tête-à-tête zwischen dem liberalen Emmanuel Macron und der rechts außen stehenden Marine Le Pen vom Front National. Sieger wurde Macron – ein Zeichen für Europa. Aber für wie lange? „Viele sagen, 2017 sei vielleicht nicht das Jahr des Front National, aber 2022 könnte ihr Jahr werden“, so die Journalistin Amandine Sanchez, die bei der Wahl und den anschließenden Protesten gegen Macron vor Ort war.
Juni: Alexander Gauland zu Deniz Yücel
Seit dem 27. Februar 2017 sitzt der WELT-Journalist Deniz Yücel in türkischer Untersuchungshaft – lange Zeit ohne zu wissen, was ihm vorgeworfen wird. Er solle Mitglied einer Terrororganisation sein, lautet später im Jahr die offizielle Anklage. In seiner Heimat Deutschland kam mit seiner Verhaftung eine riesige Solidaritätsbewegung ins Rollen. Unter #FreeDeniz wurde nicht nur die Freiheit des deutsch-türkischen Journalisten bei Demos, Autokorsos und mit zahlreichen Briefen gefordert. Auch die Freiheit aller in Folge des Putschversuchs in der Türkei willkürlich Inhaftierten. Im Juni trafen wir den AfD-Spitzenkandidaten Alexander Gauland und fragten ihn, ob auch er sich solidarisch zeigt.
Juli: Krawalle zum G20-Gipfel
Ein besonders einschneidendes Ereignis war der G20-Gipfel in Hamburg. Vom 6. bis 8. Juli kam es zu zahlreichen Demonstrationen und Ausschreitungen gegen das Treffen der 20 größten Industrie- und Schwellennationen in der deutschen Hansestadt. Im berühmt-berüchtigten Schanzenviertel eskalierten dann die Krawalle: Hunderte Menschen wurden verletzt und Sachschäden in Millionenhöhe sind entstanden. dbate war an allen Tagen des Gipfels live vor Ort und zeigte auch „am Tag danach“ die mutwillige Zerstörung im Hamburger Schanzenviertel.
August: Leben im „Nazidorf“ – ein Ehepaar leistet Widerstand
Die Diskussion über Rechtsextremismus fing schon nach der „Flüchtlingskrise“ an, als rassistisch motivierte Gewalttaten gegen Migranten und Unterstützern der Integration zunahmen. Schon seit Jahren wehren sich Birgit und Horst Lohmeyer gegen ihre Nachbarn: Sie leben im „Nazidorf“ Jamel (Mecklenburg-Vorpommern) – außer ihnen wohnen hier ausschließlich Neonazis. Im Interview spricht das Ehepaar über die Schwierigkeiten, die sie dadurch erfahren. Sogar Brandstiftung haben sie schon miterlebt. Mit ihrem eigens initiierten Musik-Festival „Jamel rockt den Förster“ setzen sie jährlich ein lautes Zeichen gegen Rechts.
September: Wer gewinnt die Bundestagswahl 2017?
In Deutschland bildete die diesjährige Bundestagswahl den politischen Höhepunkt – monatelang arbeiteten die Parteien auf diesen Moment hin, unter anderem mit aufwendigen Werbespots. Mit 32,9 Prozent holte die CDU/CSU mit Angela Merkel als Kanzlerkandidatin in vierter Folge die meisten Stimmen. Doch nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen steht bis zum Ende des Jahres noch immer keine Bundesregierung fest. Auch der Einzug der AfD in den Bundestag sorgte für Diskussionen. Zwei politische Punkte, die uns auch im Jahr 2018 sicherlich noch beschäftigen werden.
Oktober: Krise in Katalonien
Spanien und die autonome Gemeinschaft Katalonien haben ein sehr aufwühlendes Jahr hinter sich. Die katalanische Regierung rief dieses Jahr ein Unabhängigkeitsreferendum aus und forderte die Bürger auf, für oder gegen die Abspaltung von Spanien zu stimmen. Letzten Endes wurde die Unabhängigkeit Kataloniens von der spanischen Regierung für rechtswidrig erklärt. Kurz vor den umstrittenen und teils gewalttätig verlaufenden Wahlen haben wir mit einem in Katalonien lebenden Deutschen über die Stimmung im Land gesprochen.
November: Holocaust-Mahnmal vor Höckes Tür
Kaum eine andere Partei in Deutschland ist inzwischen so umstritten wie die Alternative für Deutschland. Ein Vorfall kurz vor Jahresende bekam von beiden Seiten herbe Kritik: AfD-Politiker Björn Höcke sagte Anfang des Jahres das Holocaust-Mahnmal in Berlin sei ein „Denkmal der Schande“. Die Aktionskünstler vom Zentrum für politische Schönheit errichteten deshalb einen Nachbau des Berliner Holocaust-Mahnmals direkt neben dem Privathaus von Höcke. Dafür wurde das Grundstück extra angemietet und der Nachbar als „gefährliche Person“ gründlich überwacht – eine Aktion, die eine Kündigungsklage und eine zerstörte Kamera nach sich zog.
Dezember: #MeToo-Bewegung wird Person of the Year
Fernab der politischen Debatten fand dieses Jahr vor allem dieses Thema Platz in den Schlagzeilen: sexuelle Belästigung. Nach den Vorwürfen gegen Hollywood-Filmproduzent Harvey Weinstein fanden Frauen und Männer mithilfe des Hashtags #MeToo ein Sprachrohr für ihre traumatischen Erlebnisse. Ein gesellschaftlicher Wandel wurde vorangetrieben, der nun schon über mehrere Monate stark diskutiert wird. Im Dezember wurde die MeToo-Bewegung deswegen vom US-amerikanischen Time Magazine zur „Person of the Year“ ernannt.
Einen passenden Abschluss für das Jahr bildet somit auch dieser Tweet:
Ein Name in den Trending Topics.
2016: Tot.
2017: Sexuell übergriffig.
Freue mich schon auf 2018.— Sushi Sushi has a farm ee i ee i oh! (@StereoSushisu) 16. November 2017
Die dbate-Redaktion wünscht einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Veröffentlicht am: 20.12.2017 in Artikel
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Schwerpunkt: Terror in Paris
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#France#Marseille Autre vidéo du #vieuxport
Le bilan s’élève pour l’instant à 1 mort (femme 42ans) & 1 blessé
Secteur Charles Livon bloqué pic.twitter.com/DW1lztGGYY— Rebecca Rambar (@RebeccaRambar) 21. August 2017
Update: Die Polizei behandelt den Vorfall wohl nicht als Terrorakt.
Ein zweites Video zeigt, wie die Straße von Polizei und offensichtlich auch von Soldaten gesichert wird:
#Marseille 2 attacks on 2 separate bus stops, the car was drove onto the pavement on purpose #France pic.twitter.com/EzvMJnp1Yh
— Darren Oatway (@DarrenOatway) 21. August 2017
Teile der Stadt werden offenbar evakuiert. Das schreibt zumindest dieser Twitter-User:
#Marseille #saintcharles évacuation totale…. pic.twitter.com/MG96r67GaX
— Valentine B.M. (@MickNovitch) 20. August 2017
Die Echtheit der Bilder konnte nicht abschließend geklärt werden!
Veröffentlicht am: 21.08.2017 in Artikel
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Am Strand von Zahara de los Atunes (Spanien) sonnen sich Touristen, als am Mittwochnachmittag plötzlich ein Flüchtlingsboot mit Dutzenden Männern aus Afrika anlandet. Eine Augenzeugin hat die Situation gefilmt.
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Nachdem ein chinesischer Familienvater den Schussverletzungen eines Polizisten in seiner Wohnung erlegen sein soll, ist die Stimmung in der französischen Hauptstadt aufgeheizt. Am Abend des 27. März 2017 versammelten sich ca. 150 Personen aus der „asiatischen Gemeinschaft“, um gemeinsam zu trauern. Das Treffen verlief jedoch nicht friedlich. Der Reporter Clément Lanot war dabei und teilte die heftigen Bilder auf Twitter.
Am 19. März 2017 rückte eine polizeiliche Einsatztruppe in Paris aus, um einer Meldung von häuslicher Gewalt in einer chinesischen Familie nachzugehen. Als die Polizisten eintrafen, sahen sie sich von dem 50-jährigen Shaoyo Liu mit einer Schere bedroht. Daraufhin wurde der Mann in einem Handgemenge erschossen. Die Familie von Liu beteuert, es habe keinen Angriff des Familienvaters auf die Polizei gegeben und es wäre mutwillig auf ihn geschossen worden. Die „asiatische Gemeinschaft“ von Paris ist entsprechend verstimmt. Was am Montag, den 27. März, ein friedliches Trauertreffen werden sollte, eskalierte gegen Abend heftig. Diese Bilder des Reporters Clément Lanot zeigen, wie gewaltbereit die Menschen im Nordosten Paris an diesem Abend waren:
Débordements et manifestation sauvage hier soir lors d’un second rassemblement après la mort d’un homme, tué par la police. #mortdeLiuShaoyo pic.twitter.com/eIhOVd4qts
— Clément Lanot (@ClementLanot) 29. März 2017
Brennende Gegenstände und voll einsatzbereite Polizisten verdunkeln das Straßenbild. Verschiedene Medien berichten, dass etwa 35 Demonstranten verhaftet und drei Polizisten verletzt wurden. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet sogar über den Einsatz von Tränengas.
Vorwürfe und Besorgnis gab es auch aus dem chinesischen Außenministerium in Peking. „Die Sicherheit aller chinesischen Staatsbürger in Frankreich ist eine Priorität für die französischen Behörden“, versicherte hingegen der Sprecher der französischen Polizei. Die Ermittlungen im Fall des Familienvaters Shaoyo Liu dauern weiter an. Ob sein Tod durch einen Polizisten verursacht wurde, muss sich noch herausstellen.
Bereits im Februar dieses Jahres kam es in der französischen Hauptstadt zu Aufständen. Hintergrund war ebenfalls Polizeigewalt: Théo, ein junger Erwachsener mit Migrationshintergrund, wurde zuvor von der französischen Polizei missbraucht.
Veröffentlicht am: 29.03.2017 in Artikel
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Wer ist Bernie Sanders?
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Tausende demonstrierten am 06.06.2015 gegen das G7-Treffen in Garmesch-Patenkirchen. Nur zehn Kilometer vom Schloss Elmau entfernt, wo das Gipfeltreffen der Großmächte stattfand, zogen die Protestierenden mit Plakaten und Bannern durch die Stadt.
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Ferguson: Ausschreitungen und Polizeigewalt
Nach einer Gedenkfeier für den vor einem Jahr getöteten schwarzen Teenager Michael Brown geriet die Situation außer Kontrolle. Bürger und Polizei lieferten sich heftige Straßenschlachten. Das dbate.de-FLASH-Video zeigt eine Amateur-Nachtaufnahme aus Ferguson. Mittlerweile wurde für Ferguson wieder der Notstand ausgerufen.
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Unter dem Hashtag #NoHateSpeech ist die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag an die Öffentlichkeit gegangen. Es war eine Flucht nach vorne. Viele Flüchtlingshelfer können das nicht. Auch in ihrem Namen geht Göring-Eckardt in die Offensive. Hetze gegen Flüchtlinge und engagierte Bürger, Drohungen und Aufrufe zu Gewalttaten sind bei Facebook unter vielen Postings zu lesen. Facebook steht in der Kritik, da das soziale Netzwerk nur wenige solcher Beiträge löscht. Bei entblößten Körperteilen geht das deutlich schneller.
Schockierendes Drohnen-Video: Das hat „Harvey“ in Texas angerichtet
Der heftige Sturm „Harvey“ hat weite Teile des US-Bundesstaats Texas überflutet. Mehr als 1.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Es soll Tote geben. Viele werden immer noch vermisst. Die entstandenen Hochwasserschäden sollen im Milliardenbereich liegen. Dieses Drohnen-Video aus Houston zeigt das schockierende Ausmaß der Zerstörung.
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So bewertet das Netz die Wahl in Niedersachsen
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Bilder des Terrors – Ein Kommentar
Darf man als Augenzeuge Videos von einem Terroranschlag machen? Darf man solche Videos veröffentlichen? Der Anschlag von Nizza hat – mal wieder – fundamentale Fragen aufgeworfen: über das Verhältnis von Nachricht und Bild, über die Würde von Opfern, über Sensationslust in Zeiten von Klick-Journalismus.
„Glückwunsch, Frau Merkel!“ – dbate-User über Martin Schulz
Wir haben dbate-User auf Facebook zur SPD-Kanzlerkandidatur von Martin Schulz gefragt: Von großer Zustimmung bis zu reichlich Häme – hier eine Auswahl von (leicht gekürzten) Kommentaren.
Insel Manus: Polizei stürmt australisches Flüchtlingslager
Der Konflikt in dem australischen Flüchtlingslager auf der Insel Manus eskaliert. Eigentlich wurde das Lager schon vor einigen Wochen geschlossen, doch noch immer leben knapp 400 Männer dort – aus Protest. Jetzt stürmte die Polizei die Unterkunft und soll dabei Menschen verletzt haben.
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– SKYPE-TALK mit Serge Menga: „Redet Klartext!“
– STREITGESPRÄCH: Abschiebegesetz verschärfen?
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Schwerpunkt: "Rechtsruck in Europa" Schwerpunkt: "Rechtsruck in Europa"
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Zum Schwerpunkt „Rechtsruck in Europa“ zeigt dbate.de:
– DOKU: „Rechts, zwo, drei – driftet Europa ab?“
– INTERVIEW: Ralf Stegner (SPD) über die AfD
– INTERVIEW: AfD-Gründungsmitglied Konrad Adam über die Werte der AfD
– INTERVIEW: Uwe Junge (AfD-Rheinland Pfalz) über Flüchtlinge und Kriminalität
– INTERVIEW: Prof. Michael Minkenberg über den Rechtsruck in Deutschland
– INTERVIEW: Armin Rohde über die AfD, Hatecrime und Til Schweiger
– SKYPE-INTERVIEW: „Ignorieren der AfD bringt nichts!“ – Antje Kapek (GRÜNE)
– UMFRAGE: Wer hat´s gesagt: NPD oder AfD?
– PROBONO-MAGAZIN: Die netten Rechten von nebenan?
– FLASH: So tickt die AfD (wirklich)
– SKYPE-TALK mit Toralf Staud: Wie rechts ist die AfD?
– FLASH: Aktivisten kippen Brand-Reste von Flüchtlingsheim vor AfD-Büro
Veröffentlicht am: 04.04.2016 in Schwerpunkt: "Rechtsruck in Europa"
Zufällige Auswahl
Kachelmann empört sich bei Vortrag von Alice Schwarzer
Bei ihrem Vortrag zum Thema „Sexualgewalt gegen Frauen” an der Universität Köln bekam Alice Schwarzer unerwarteten Besuch: Jörg Kachelmann saß im Publikum und meldete sich zu Wort, nachdem Schwarzer seinen Fall als Negativbeispiel für Täterjustiz in Deutschland genannt hatte. Eine Aufnahme aus dem Hörsaal der Universität zeigt, wie sich Kachelmann gegen die Falschanschuldigungen verteidigt und Schwarzer verbal angreift.
Erdbeben in Italien: Drohnen-Video von Amatrice
Nach dem Erdbeben in Italien: Diese Luftaufnahmen der italienischen Feuerwehr zeigen die zerstörerische Kraft des jüngsten Erdbebens in Italien. Insbesondere der italienische Ort Amatrice scheint fast komplett zerstört. Ein Erdbeben hat am frühen Morgen des 24. August 2016 Mittelitalien erschüttert. Über 240 Menschen sind gestorben. Die Suche nach Verschütteten geht unterdessen weiter.
„Tomorrowland Unite“ in Barcelona: Festival-Bühne abgebrannt
Tomorrowland Unite: Bei einer Liveübertragung des belgischen Musik-Festivals „Tomorrowland“ ist am Samstagabend in Barcelona die Hauptbühne abgebrannt. Rund 20.000 Menschen, die sich dort den Livestream aus Belgien anschauten, mussten evakuiert werden. Die Brandursache ist noch nicht geklärt.
Das große (Arbeits-)Los 2/5 – Yolanda
Trotz Hochschulabschluss gibt es in Spanien keine Zukunft für Yolanda. Sie geht nach Berlin, um Spanisch zu unterrichten. Doch sie merkt schnell, dass sie dafür zunächst Deutsch im Großstadtdschungel Berlin lernen muss.
Brüssel: So emotional gedenkt die Stadt der Terroropfer
Ein Jahr nach den Terroranschlägen in Brüssel gedenkt die Stadt heute den Ofern des IS-Terrors. Überlebende, Hinterbliebene und Bewohner der Stadt erinnern mit unterschiedlichen Aktionen am Flughafen und an der Metrostation Maelbeek an die Opfer. Damit setzen sie ein deutliches Zeichen und trotzen dem Terror und der Angst, die er verbreiten will.
Mein Leben unter Erdogan – Videotagebuch aus Istanbul
2013 – nachdem sich die Proteste um den Bau eines Einkaufszentrums in der türkischen Millionenmetropople ausgeweitet hatten – begannen türkische Videoblogger, die Proteste rund um den Gezi-Park zu filmen. Der komplette Film.
Weitere dbate Artikel
Fürs Klima schwänzen
Seit August 2018 bleibt die Schwedin Greta Thunberg jeden Freitag der Schule fern und demonstriert für den Klimaschutz. Sie fragt: „Why should I be studying for a future that soon may be no more, when no one is doing anything to save that future?”
„Everysecondcounts“: So antwortet Europa auf Trumps „America First“
Nach der „America First“-Ankündigung des neuen US-Präsidenten Donald Trump antworteten erst die Niederlande mit einem witzigen Vorstellungsvideo, in dem sie Trump in seinen eigenen Worten begrüßen und für „The Netherlands Second“ warben. Das Video entwickelte sich zu einem viralen Internethit, der millionenfach geklickt wurde. Nun ziehen auch andere europäische Länder nach und bewerben auf ironische Art und Weise ihr Land bei Trump als zweitwichtigsten Staat der Welt.
Schwerpunkt: „Körperkult im Netz“
– DIGITAL DIARY: Mein Körper und ich
– FLASH: Geht unter die Haut – lebendige Tattoos
VIDEOTAGEBUCH-REIHE: „Das große (Arbeits)Los“
– Thomas – vom Unternehmensberater zum Flötenspieler 1/5
– Yolanda – Spanischlehrerin in Berlin 2/5
– Dimitrios – Traum vom Showbusiness 3/5
– Dominik – zwischen Call-Center und Gedichten 4/5
– Teepeeland – die Aussteiger-Kommune 5/5
Israel lädt zur größten Musikparty der Welt ein
Heute findet der Eurovision Song Contest statt. Die Mega-Party steigt dieses Jahr, nach dem Sieg der Israelin Netta im letzten Jahr, in Tel Aviv.
London: Gigantischer Fettberg verstopft Kanalisation
Ein riesiger Fettberg (im Video) verstopft aktuell einen Teil der Londoner Kanalisation. Der Klumpen soll rund 250 Meter lang und 130 Tonnen schwer sein.
Schwerpunkt: Terror in Paris Schwerpunkt: Terror in Paris
Schwerpunkt: Terror in Paris Schwerpunkt: Terror in Paris
Zum „Terror in Paris“ zeigt dbate:
– VIDEOTAGEBUCH: Terror in Paris – meine Stadt in Trauer
– FLASH: So reagiert das Netz auf Paris-Terror
– SKYPE-TALK mit Nils Minkmar: „Die Regierung hat versagt. Das macht mich wütend“
– SKYPE-TALK: Augenzeugen-Bericht aus dem Fußball-Stadion „Mir flatterten die Hosenbeine“
– FLASH: Reaktionen aus dem Netz zu #ParisAttacks
– FLASH: Augenzeugenvideo zeigt Szenen direkt nach Anschlag
– FLASH: Obama zu Terror in Paris
– FLASH: Explosionen vor Stadion
– FLASH: Eagles of Death Metal-Konzert (Juni 2015)
Veröffentlicht am: 14.11.2015 in Schwerpunkt: Terror in Paris
Zufällige Auswahl
Fremdenhass nach Brexit-Votum
Eine ältere Dame wird in England zur Zielscheibe fremdenfeindlicher Übergriffe, nur weil sie aus Deutschland kommt. Unter Tränen berichtet sie, wie ihre Haustür mit Hundekot beschmiert wurde und fleht im Radio um Hilfe.
Neuer Pussy Riot-Song: Das passiert mit Frauen, wenn Trump Präsident wird
Im neuen Pussy Riot-Song sagt die feministische Musikgruppe den USA eine düstere Zukunft voraus – sollte Donald Trump US-Präsident werden. In „Make America Great Again“ warnt die Pussy Riot-Sängerin Nadya Tolokonnikova […]
Türkei: Schwuler Modedesigner nach Regierungskritik zusammengeschlagen
„Willkommen in der Türkei!“ Weil der homosexuelle Modedesigner Barbaros Şansal die türkische Regierung in einem Facebook-Video unter anderem mit den Worten „Ersticke an deiner Scheiße“ kritisiert hatte, wurde der Modedesigner von einem regelrechten Lynchmob in Istanbul zusammengeschlagen und anschließend sogar verhaftet.
Katalonien: Angst vor neuer Polizeigewalt
Katalonien könnte schon am Montag seine Unabhängigkeit ausrufen. Der katalanische Ministerpräsident Carles Puigdemont hat am Mittwoch verkündet, dass er Verhandlungen mit der spanischen Regierung führen möchte. Die spanische Regierung lehnt ab. Doch was passiert, wenn Katalonien sich für unabhängig erklärt? Greift die Polizei oder sogar das Militär ein? Viele Bürger haben Angst vor einer erneuten Eskalation der Gewalt.
What the fuck is MERKEL? German Slow Politics explained (probono Magazin)
Die deutsche Bundeskanzlerin. Ihr Name ist weltweit bekannt, aber welcher Mensch verbirgt sich dahinter? Das probono Magazin hat ein kleines Erklärfilmchen für alle Englischsprachigen produziert. Damit auch die verstehen, was Mutti für uns Deutsche bedeutet.
Orchester imitiert Sounds: So klingt eine brutzelnde Currywurst
Orchestermusik mal anders: Die Komponisten des Berliner Konzerthauses rekreieren für die neue Kampagne „Du bist Berlin. Wir sind der Klang“ mithilfe von Trompete, Bass und Co. die einzigartigen Klänge der Hauptstadt – von U-Bahn bis Currywurst – auf völlig neue Art und Weise.
Weitere dbate Artikel
Schwerpunkt: Nordkorea – Blick in ein abgeschottetes Land
– Videotagebuch: „Mein Besuch in Nordkorea“
– Skype-Talk: „Alles Farce in Nordkorea“
– Flash: Kim Jong Un – Der Mann, der alles kann…
London: Gigantischer Fettberg verstopft Kanalisation
Ein riesiger Fettberg (im Video) verstopft aktuell einen Teil der Londoner Kanalisation. Der Klumpen soll rund 250 Meter lang und 130 Tonnen schwer sein.
Das falsche Leben der Petra Hinz, MdB
So sieht ein gefälschter Lebenslauf aus: „1984 Abitur, 1985 bis 1995 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften, Abschluss erstes und zweites Staatsexamen“. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Hinz aus Essen hat zugegeben, weite Teile ihrer Vita erfunden zu haben. Anders als bislang behauptet, hat sie demnach nicht Abitur gemacht, nicht Jura studiert und keine Staatsexamen gemacht. Die Angaben von Hinz hatten die „WAZ“ und die „NRZ“ hinterfragt.
Feine Sahne Fischfilet: Darf Steinmeier die umstrittene Band unterstützen?
Vor wenigen Jahren wurde die Band Feine Sahne Fischfilet vom Verfassungsschutz noch als linksradikal eingestuft. Ihr Sänger wurde für das Anzünden eines Autos bestraft und verherrlichte in seinen Texten unter anderem die Gewalt gegen Polizisten. Jetzt spielt die Band auf einem Konzert gegen Rechts, und wird von Zehntausenden bejubelt. Ist das richtig?
Das Arschloch-Jahr: Hau ab, 2016!
Der Tod von George Michael passt ins düstere Bild: 2016 war das Jahr, in dem bedeutende Popstars starben – Bowie, Prince, Cohen und jetzt eben George Michael. „2016 ist ein Arschloch“, so haben wir von dbate bei jedem gestorbenen Sänger geschrieben.
No Pets! No Porn! – wir machen Journalismus! dbate.de ist online
Deutsche Fußballfans filmen die letzten Tage vor dem WM-Finale in Rio de Janeiro, zwei Frauen in Donezk zeigen die Spuren der Bombardierung ihrer Nachbarschaft, ein deutscher Mount-Everest-Bergsteiger hält seine Kamera auf eine sich nähernde Lawine, zwei Männer streiten via Skype über Sterbehilfe, und die User geben ihre eigenen Gedanken dazu – das alles und noch viel mehr passiert auf unserer neuen Videoplattform dbate.de.