Schlagwort: Terror
Artikel Terror in Manhattan: Reaktionen aus dem Netz
Artikel Terror in Manhattan: Reaktionen aus dem Netz
Der jüngste Terror-Anschlag in New York sorgt für weltweites Entsetzen. Im Netz reagieren etliche Politiker und sprechen ihr Mitgefühl für die Opfer der Attacke, bei der acht Personen getötet wurden, aus. Wir haben einige Netz-Reaktionen gesammelt.
Der ehemalige US-Präsident Barack Obama bekundete via Twitter Mitleid von sich und seiner Frau Michelle mit. Danach folgten ermutigende Worte: Er schrieb, die New Yorker sollen weiterhin stark bleiben.
Michelle and I are thinking of the victims of today’s attack in NYC and everyone who keeps us safe. New Yorkers are as tough as they come.
— Barack Obama (@BarackObama) 1. November 2017
So reagiert Trump auf den Terror in Manhattan
Kurz nach dem Anschlag zeigte sich der amtierende Präsident der Vereinigten Staaten Donald Trump bestürzt. In Großbuchstaben schrieb er: „Nicht in den USA!“
In NYC, looks like another attack by a very sick and deranged person. Law enforcement is following this closely. NOT IN THE U.S.A.!
— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 31. Oktober 2017
Etwas später nutzte er die Gelegenheit und forderte ein schärferes Einreiseverbot für mögliche IS-Terroristen.
We must not allow ISIS to return, or enter, our country after defeating them in the Middle East and elsewhere. Enough!
— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 31. Oktober 2017
Auch Hillary Clinton, letzte Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten, äußerte sich über Twitter zu dem Terroranschlag.
New York’s resilience is stronger than a cowardly act of terror. Thinking of the victims, their families, & the responders who saved lives.
— Hillary Clinton (@HillaryClinton) 1. November 2017
New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio veröffentlichte ein Video von der Pressekonferenz zum Anschlag. Im Video geht es um die bis dahin bekannten Informationen:
This is a very painful day in our city, but New Yorkers will not be changed by an act of terror. pic.twitter.com/pJWVyihFaW
— Bill de Blasio (@NYCMayor) 31. Oktober 2017
Kanadas Staatsoberhaupt Justin Trudeau hebt hervor, dass die New Yorker für ihre Stärke bekannt seien. Dazu twitterte er ein offizielles Statement:
New Yorkers are known for their strength – and we know they’ll stand together once again: https://t.co/LqXvA2XBWX
— Justin Trudeau (@JustinTrudeau) 1. November 2017
Reaktionen aus Europa
Auch der Sprecher der Bundesregierung Steffen Seibert sprach den New Yorkern seinen Beistand zu:
Horrified at the evil terrorist #ManhattanAttack. Our hearts go out to the victims + families. From Berlin to NYC: We stand with you.
— Steffen Seibert (@RegSprecher) 1. November 2017
Andere Staatschefs aus Europa teilten bei Twitter ebenfalls ihr Mitgefühl mit. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und auch Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy äußerten sich bei Twitter wie folgt.
I convey my emotion and the solidarity of France for New York City and the US. Our fight for freedom unites us more than ever. #Manhattan
— Emmanuel Macron (@EmmanuelMacron) 31. Oktober 2017
En estos difíciles momentos en #Manhattan, nos sentimos cerca del pueblo norteamericano. Nuestro apoyo, afecto y sentidas condolencias. MR
— Mariano Rajoy Brey (@marianorajoy) 31. Oktober 2017
Veröffentlicht am: 01.11.2017 in Artikel
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Ein Video auf Twitter zeigt was die Explosion ausgelöst haben soll: Ein Eimer mit Drähten versehen in einer Lidl-Tüte eingepackt, Flammen sind noch zu erkennen. Hintergründe zu den Motiven oder dem Täter sind noch unbekannt.
#parsonsgreen pic.twitter.com/0OUV819EtE
— Sylvain Pennec (@sylvainpennec) 15. September 2017
Inzwischen spricht die Londoner Polizei von einem Terroranschlag. Was genau die Explosion ausgelöst habe, sei hingegen noch unklar.
The Met’s Counter Terrorism Command are investigating after the incident at #ParsonsGreen tube station is declared a terrorist incident
— Metropolitan Police (@metpoliceuk) 15. September 2017
Too early to confirm cause of fire – now subject to the investigation that is underway. Station remains cordoned off. Please avoid the area
— Metropolitan Police (@metpoliceuk) 15. September 2017
Viele Menschen scheinen sich bei der Flucht aus der U-Bahn und der Station Parsons Green verletzt haben, so heißt es bei BBC News. Videos zeigen die Situation kurz nach dem Vorfall rund um Parsons Green:
Scene outside #parsonsgreen be safe ❤ pic.twitter.com/tiSGEqPjNC
— Logan Banks (@LoganBanks2) 15. September 2017
Pandemonium in #ParsonsGreen pic.twitter.com/1S1q9WecWJ
— Henry (@HenryStreeten) 15. September 2017
Veröffentlicht am: 15.09.2017 in Artikel
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#France#Marseille Autre vidéo du #vieuxport
Le bilan s’élève pour l’instant à 1 mort (femme 42ans) & 1 blessé
Secteur Charles Livon bloqué pic.twitter.com/DW1lztGGYY— Rebecca Rambar (@RebeccaRambar) 21. August 2017
Update: Die Polizei behandelt den Vorfall wohl nicht als Terrorakt.
Ein zweites Video zeigt, wie die Straße von Polizei und offensichtlich auch von Soldaten gesichert wird:
#Marseille 2 attacks on 2 separate bus stops, the car was drove onto the pavement on purpose #France pic.twitter.com/EzvMJnp1Yh
— Darren Oatway (@DarrenOatway) 21. August 2017
Teile der Stadt werden offenbar evakuiert. Das schreibt zumindest dieser Twitter-User:
#Marseille #saintcharles évacuation totale…. pic.twitter.com/MG96r67GaX
— Valentine B.M. (@MickNovitch) 20. August 2017
Die Echtheit der Bilder konnte nicht abschließend geklärt werden!
Veröffentlicht am: 21.08.2017 in Artikel
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Artikel Terror in Finnland: Messerattacke in Turku (Augenzeugen-Video)
Artikel Terror in Finnland: Messerattacke in Turku (Augenzeugen-Video)
Finnland: In der Stadt Turku soll ein Mann auf mehrere Menschen eingestochen haben. Unklar ist, ob der Mann, wie in dem Augenzeugen-Video zu hören ist, „Allahu Akbar“ oder „Varokaa“ (Finnisch: aufpassen/lauft weg) gerufen hat. Verschiedene Medien berichten davon, dass die Polizei den mutmaßlichen Täter angeschossen und festgenommen hat.
Dieses auf Twitter publizierte Augenzeugen-Video soll die Szenen nach der Attacke in Turku zeigen:
Sent by friend that lives in Turku pic.twitter.com/UzufFwSiEC
— Travis (@TravisLaPew) 18. August 2017
Die Echtheit der Bilder konnte nicht abschließend geklärt werden.
Die finnische Polizei bestätigte auf Twitter, dass auf ein Angreifer geschossen wurde und dass ein Mann in Gewahrsam ist:
Several persons stabbed in central Turku. Police has shot at suspected perpetrator. One person is apprehendee
— L-S poliisi (@L_S_poliisi) 18. August 2017
Veröffentlicht am: 18.08.2017 in Artikel
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‚Learn to fly‘ – Gänsehaut auf Italienisch
Nach einem Jahr der Planung war es soweit: hunderte Schlagzeuger, Gitarristen und Bassisten sowie ebenso viele Sänger versammeln sich auf einer großen Wiese in der Stadt Cesena und performen gemeinsam „Learn To Fly“ von den Foo Fighters.
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Bilder von Gewalt und Terror verbreiten – Ja oder Nein?
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Was die Anzahl der Facebook-Likes angeht, liegt die AfD weit vor den anderen politischen Parteien Deutschlands. Aber warum ist die Alternative für Deutschland in den Sozialen Medien so erfolgreich? Politikberater und Blogger Martin Fuchs analysiert die Online-Strategie der jungen Partei und fasst sie in einem Wort zusammen: Provokation.
Krankenhaus in Syrien: Amateur-Video zeigt offenbar Angriff
Dieses Handyvideo zeigt offenbar den verheerenden Bombenangriff auf ein Krankenhaus im Norden Syriens. Das Krankenhaus, das in der Stadt Azaz liegen soll, wird von Ärzte ohne Grenzen unterstützt. Mehrere Menschen sollen bei dem Angriff getötet worden sein. Wer hinter dem Bombenangriff steckt, ist noch unklar.
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Denis und Catherine haben sich für eine vegane Lebensweise entschieden. Zusammen mit ihrer vierjährigen Tochter Clara reinigen sie ihren Körper und Geist. Im dbate-Film stellen sie sich den gesellschaftlichen Fragen: Gesund oder Mangelernährung? Nur ein Trend oder die Zukunft?
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Schwer mit anzusehen: Ein in freier Wildbahn verhungernder Eisbär. Die Tierschutzorganisation SeaLegacy filmte das Tier und half ihm laut eigenen Angaben nicht. Das Netz ist schockiert, doch die Umweltschützer erklären warum.
Kreativer Torjubel oder ein Schritt zu weit?
Der italienische Nationalstürmer Mario Balotelli ist bekannt für seine extrovertierte Art und fällt mit seinem Verhalten auch neben dem Spielfeld auf. Beim Sonntag-Spiel seines Vereins Olympique Marseille gegen AS Saint-Etienne in der französischen Ligue 1 setzte er allerdings noch einen drauf.
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Artikel #Barcelona: So reagiert das Netz auf den Terror
Artikel #Barcelona: So reagiert das Netz auf den Terror
13 Tote und über 100 Verletzte: Das ist die traurige Bilanz nach dem jüngsten IS-Terroranschlag in Barcelona. Ein Transporter war auf der Flaniermeile Las Ramblas mit hoher Geschwindigkeit in eine Menschenmenge gerast. Von Martin Schulz über Frauke Petry bis zu Donald Trump – wir haben die Twitter-Reaktionen für Euch zusammengestellt.
SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz: ist geschockt über die Nachrichten aus Barcelona: Für ihn ist dieser Terrorakt „ein feiger Anschlag auf unsere Werte“
Geschockt und wütend über Nachrichten aus Barcelona. Ein feiger Anschlag auf unsere Werte! Meine Gedanken sind bei Opfern und Angehörigen.
— Martin Schulz (@MartinSchulz) 17. August 2017
Der FC Barcelona sendet dieses stille Trauer-Video mit dem Hashtag #TotsSomBarcelona:
#TotsSomBarcelona pic.twitter.com/c8cU3clVin
— FC Barcelona (@FCBarcelona) 18. August 2017
US-Präsident Donald Trump verurteilt die Terroranschläge in Barcelona und bietet Hilfe an.
The United States condemns the terror attack in Barcelona, Spain, and will do whatever is necessary to help. Be tough & strong, we love you!
— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 17. August 2017
AfD-Politkerin Frauke Petry: Hat gleich mehrere Tweets zu #Barcelona abgesetzt. Zunächst zeigt sie sich traurig über die Nachrichten aus Barcelona.
Nun trifft es #Barcelona . Traurig und unfassbar.
— Frauke Petry (@FraukePetry) 17. August 2017
Dann plötzlich sieht sie die Terrormeldungen schon als “0815-Meldungen“, die nicht auszuhalten sind – und verweist auf den Tweet von Martin Schulz.
0815-Meldungen sind nicht auszuhalten.
Europa braucht Veränderung.
Wir müssen uns Realität stellen.#Barcelona *
https://t.co/dtmorOyTWe— Frauke Petry (@FraukePetry) 17. August 2017
Heute Morgen formuliert die AfD-Politikerin dann schon die ersten Forderungen und teilt dazu einen Artikel von Roland Tichy:
Suis-je Barcelona? Nein!!!!
Grenzen kontrollieren, illegale Migration beenden, Terroristen abschieben!!!https://t.co/x0mKKlnPTp— Frauke Petry (@FraukePetry) 18. August 2017
Angela Merkels Sprecher Steffen Seibert bezeichnet den Terroranschlag als „widerwärtigen Anschlag“.
In tiefer Trauer sind wir bei den Opfern des widerwärtigen Anschlags in #Barcelona – in Solidarität + Freundschaft an d. Seite der Spanier.
— Steffen Seibert (@RegSprecher) 17. August 2017
Seibert twittert außerdem die Reaktion der Bundeskanzlerin: Die Kanzlerin hat der spanischen Regierung ihr Beileid übermittelt. Zitat: „dem spanischen Volk in dieser schweren Stunde eng verbunden.“
Kanzlerin #Merkel hat der span. Regierung ihr Beileid übermittelt, „dem spanischen Volk in dieser schweren Stunde eng verbunden.“ #Barcelona
— Steffen Seibert (@RegSprecher) 17. August 2017
Das sagt FDP-Bundesvorsitzender Christian Lindner:
Terror erklärt der freien Welt den Krieg, aber wir bleiben stärker. Jedes Opfer ist Verpflichtung, Lebensweise zu verteidigen.CL #barcelona
— Christian Lindner (@c_lindner) 17. August 2017
Auch Hillary Clinton bekundet ihr Mitleid: „Wir stehen gemeinsam gegen den Terrorismus, egal wo er einschlägt“
Barcelona, you have our resolve and support in the face of this cowardly attack. We stand together against terrorism wherever it strikes.
— Hillary Clinton (@HillaryClinton) 17. August 2017
Der ehemalige Spieler des FC Barcelona Neymar Jr. postete ein Bild von Barcelona mit den Hashtags #PrayForBarcelona“ und #NoMoreTerrorism:
Que Deus conforte todas as famílias 🙏🏻😢😪😭 #PrayForBarcelona te quiero BARCELONA pic.twitter.com/EFv1mvT0pD
— Neymar Jr (@neymarjr) 17. August 2017
Der frühere US-Präsident Barack Obama und seine Ehefrau Michelle Obama sind ebenfalls mit ihren Gedanken bei den Opfern und Angehörigen. „Wir Amerikaner halten immer mit unseren spanischen Freunden zusammen“.
Michelle and I are thinking of the victims and their families in Barcelona. Americans will always stand with our Spanish friends. Un abrazo.
— Barack Obama (@BarackObama) 17. August 2017
Veröffentlicht am: 18.08.2017 in Artikel
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Rolling Stones in Hamburg: Wir waren live im Stadtpark
Am 09. September war der große Tourauftakt für die Rolling Stones‘ „No Filter“-Tour. Ausgerechnet im deutschen Hamburg geht es los. 82.000 Menschen werden im Hamburger Stadtpark erwartet, in dem eigens für dieses Happening eine Open-Air-Bühne mit zahlreichen Tribünen aufgebaut wurde. dbate ist live vor Ort.
Tödliche Polizeigewalt in Chicago
Am 20.Oktober 2014 stirbt der 17-jährige Laguan McDonald. Insgesamt 16 Kugeln treffen den jungen Mann. Der Polizist Jason van Dyke schießt scheinbar ohne Skrupel. Jetzt muss er sich vor Gericht wegen Mordes verantworten. Bislang sprach die Polizei von Notwehr. Doch nun wurde dieses Video veröffentlicht. Das Aufnahmen zeigen keinerlei Bedrohung und trotzdem fallen Schüsse. Der schwarze Teenager wurde an diesem Abend verfolgt, weil er zuvor Autoradios gestohlen und Reifen zerstochen haben soll. Der Polizist beteuert, dass der Jungendliche mit einem Messer bewaffnet gewesen sei.
LED-Kunst mit Schafen
Eine Schafsherde in Wales imitiert Computerspiele. Mit LED-Lampen auf dem Rücken werden Schafe zu Kunst.
„Russland wollte den Eklat“ – Jan Feddersen zum ESC 2017
Die russische Sängerin Julia Samoylova ist auf der von Russland besetzten Krim aufgetreten. Deshalb darf sie jetzt nicht am ESC 2017 in der Ukraine teilnehmen. Ein von Russland bewusst provozierter Eklat? „Ja“, sagt ESC-Experte Jan Feddersen. Interview über Europas größte Musik-Show, die eigentlich nie politisch sein wollte…
Wie ich 2014 Weltmeister wurde 1/5
Der ganz andere WM-Film. Die Finalspiele aus Sicht von Fans. Wenn sich deutsche Männer in Südamerika als Sieger fühlen. Teil 1:
Opa schockt mit Jackson-Moves
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Der Konflikt in dem australischen Flüchtlingslager auf der Insel Manus eskaliert. Eigentlich wurde das Lager schon vor einigen Wochen geschlossen, doch noch immer leben knapp 400 Männer dort – aus Protest. Jetzt stürmte die Polizei die Unterkunft und soll dabei Menschen verletzt haben.
Paris: Tod eines Chinesen durch Polizisten sorgt erneut für Unruhen
Nachdem ein chinesischer Familienvater den Schussverletzungen eines Polizisten in seiner Wohnung erlegen sein soll, ist die Stimmung in der französischen Hauptstadt aufgeheizt. Am Abend des 27. März 2017 versammelten sich ca. 150 Personen aus der „asiatischen Gemeinschaft“, um gemeinsam zu trauern. Das Treffen verlief jedoch nicht friedlich. Der Reporter Clément Lanot war dabei und teilte die heftigen Bilder auf Twitter.
Schwerpunkt: Alles Pop? Das ESC-Gegenprogramm
– Skype-Talk mit Stefanie Heinzmann
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Wie wird 2018? Erwartungen ans nächste Jahr
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Alles für die Kohle: Hambacher Forst wird geräumt
Seit Jahren wird sich um den Hambacher Forst gestritten. Während Braunkohlegegner seit Jahren den Wald mit Barrikaden und Baumhäusern vor einer Rodung bewahren, versucht der Stromerzeuger RWE, das Land für den Kohlebergbau zugänglich zu machen. Jetzt mit der Unterstützung der Landesregierung Nordrhein-Westfalen: Augenzeugenvideos zeigen die Räumung.
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Auf der Frankfurter Buchmesse soll DIE PARTEI-Politiker Nico Wehnemann von Nazis „zusammengeschlagen“ worden sein. So kam es zu den „Fake News“.
Artikel Terror in Cambrils: Polizei erschießt fünf Tatverdächtige
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#ULTIMAHORA new terrorist attack against pedestrians on #Cambrils ride, 4 terrorists were killed. pic.twitter.com/eAvE6y3mOXhttps://t.co/HQUtaeupAp
— Gene Gerena (@GeneGerena) 18. August 2017
Zuvor sollen die Männer in eine Menschenmenge gefahren sein und sieben Personen verletzt haben.
Zweites Augenzeugenvideo: Schüsse in Cambris
In diesem zweiten Twitter-Video ist zu hören, wie Schüsse an der Promenade von Cambrils fallen. Passanten gehen in Deckung. Vermutlich handelt es sich um den Schusswechsel zwischen den Terrorverdächtigen und der spanischen Polizei:
Police in Cambrils, Spain are engaging terrorists. You can hear the rounds passing by the person filming – unbelievable. #Barcelonapic.twitter.com/SauCwy3AwA
— Based Monitored 🇺🇸 (@BasedMonitored) 18. August 2017
Die Echtheit der Bilder konnte nicht abschließend geklärt werden!
Veröffentlicht am: 18.08.2017 in Artikel
Zufällige Auswahl
München – die Szene auf dem Parkdeck
Die Polizei spricht inzwischen von neun Toten, mehreren Verletzten – und einem Einzeltäter, der sich offenkundig selbst getötet hat. Ein Augenzeugenvideo zeigt offenbar, wie der Täter auf einem Parkdeck mit Anwohnern in einiger Entfernung diskutiert. Der Mann ruft: „Ich bin Deutscher“. Noch gibt es jedoch viele offene Fragen zu der Szene, die jetzt von der Polizei ausgewertet werden muss. Die Lage hat sich in München inzwischen wieder beruhigt.
Probono Magazin: Gefahr an der Grenze
Atomkraft – nein danke? Das Bundesverfassungsgericht hat den Atomausstieg bis 2022 in Deutschland bestätigt. Das Problem: unsere Nachbarn lassen ihre Kraftwerke in den Grenzgebieten weiterlaufen. In Frankreich und Belgien stehen einige der gefährlichsten Atomkraftwerke weltweit. Prophylaktisch werden in Belgien sogar schon kostenlose Jodtabletten verteilt. Da Strahlung keinen Respekt vor Grenzen hat, sollten wir uns damit vielleicht auch eindecken.
Leben mit dem Terror – Das Trauma der Augenzeugen (Doku)
Paris, Brüssel, Barcelona – der „Islamische Staat“ trägt seinen Terror mitten nach Europa. Durch die schnelle Verbreitung von Bildern erleben wir die Anschläge beinahe in Echtzeit. Auch Tage danach werden die Schlagzeilen vom Terror dominiert. Die Augenzeugen geraten dabei immer mehr in Vergessenheit. Doch wer den Terror überlebt, ist nicht selten ein Leben lang traumatisiert.
Nervöse Republik – Ein Jahr Deutschland (kompletter Film)
Deutschland im Zustand der Dauererregung. dbate zeigt den kompletten Film „Nervöse Republik – Ein Jahr Deutschland“.
Schwereloser Sprint auf Meeresgrund
So ein Unterwassersprint ist natürlich nicht überall möglich. In Französisch-Polynesien schon.
„The Great Wall Of Nigeria“ oder „Tischtennis extrem“
So spannend kann Tischtennis sein. 41 spannende, hart geschossene Bälle von Ning Gao (Singapur) und ebenso viele Rettungsaktionen des Nigerianers Segun Toriola machen diesen Tischtennis-Ballwechsel legendär. Jeden Schmetterball pariert der Nigerianer so gut, dass er im Netz einfach nur „The Great Wall Of Nigeria“ genannt wird. Besonders kurios: Segun Toriola gewinnt den Ballwechsel am Ende sogar noch.
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Kissinger – die Gegenwart der Vergangenheit
Henry Kissinger gibt gerne Interviews. Nur über seine Verantwortung bei der Bombardierung Kambodschas 1969 und dem Putsch gegen den chilenischen Präsidenten Salvador Allende spricht Kissinger fast nie. Vor einigen Jahren machte er für eine NDR/Arte-Dokumentation eine Ausnahme. dbate.de zeigt die entsprechenden Interviewpassagen erstmals ungekürzt. Und der Bonner Politik-Student Lukas Mengelkamp fordert im Skype-Talk: Kissinger muss sich vor einem Gericht verantworten!
Überflüssig, aber gut – dbate-Empfehlungen für die Katastrophe
Krieg, Terroranschläge oder sonstige Katastrophen. Die Bundesregierung will vorbereitet sein und stellt deshalb ein Versorgungskonzept für die Bürger zusammen. Darin heißt es: „Bürger werden angehalten, sich einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln für einen Zeitraum von zehn Tagen anzulegen.“ Allerdings dürften die im Eigenheim Verschanzten spätestens nach ein paar Tagen zwar noch Wasservorräte haben, der individuelle Vorrat an Langeweile wäre jedoch mindestens bedenklich. Deswegen haben wir ein paar Empfehlungen für den guten Geschmack – der im Ernstfall mindestens so wichtig sein kann, wie ein Stück Schokolade: vier Alben, Filme und Bücher, die vielleicht überflüssig – aber ziemlich gut sind. Und um es mit P.J. O’Rourke zu sagen: „Lies nur, was dich gut aussehen lässt, falls du mittendrin stirbst“.
Trump, Erdowahn, Brexit – 2016 war ein Arschloch
Das ereignisreiche Jahr 2016 neigt sich dem Ende entgegen. Die US-Wahl, Terror-Anschläge oder die zahlreichen Todesfälle brühmter Persönlichkeiten waren in den Medien und auch auf dbate allgegenwärtig. In unserem kleinen Jahresrückblick zeigen wir einige spannende und im Netz viel beachtete Videos, die dbate dieses Jahr gezeigt hat. Auf ein (besseres) neues Jahr 2017!
Floridas Gouverneur wirbt für die Jagd auf Pythons
Mit diesem kurzen Clip auf seinem Twitterprofil möchte der Gouverneur von Florida auf ein langjähriges Problem seines Heimatstaats aufmerksam machen: eine Python-Plage. Die will Carlos Lopez-Cantera nun bekämpfen, indem er die Bevölkerung zur Jagd aufruft, und geht mit gutem Beispiel voran.
Neonazi-Festival in Themar: Polizei ermittelt wegen Hitlergruß
Themar: Rund 6.000 Neonazis haben am Samstag (15. Juli) beim größten Rechtsrock-Konzert des Jahres teilgenommen. Nun hat die Thüringer Polizei Ermittlungen gegen mehrere Besucher eingeleitet. Verschiedene Videos, die u.a. auf Twitter kursieren, zeigen offenbar Männer, die ihre Hände mehrmals zum verbotenen „Hitlergruß“ erheben. Außerdem sind „Heil“-Rufe zu hören.
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Von Instagram bis Twitter: Unter #MeToo teilen aktuell immer mehr Frauen ihre Erfahrungen zu sexueller Belästigung und sexuellem Missbrauch. Eine Auswahl.
Video Terror in Barcelona: Ausgewählte Augenzeugenvideos
Video Terror in Barcelona: Ausgewählte Augenzeugenvideos
Barcelona: Ein Transporter ist auf der bekannten Flaniermeile Las Ramblas in eine Menschenmenge gerast und hat 13 Menschen getötet. Über 100 Menschen sollen verletzt worden sein. Der IS hat sich zu dem Anschlag bekannt. Zumindest einer der Täter soll noch auf der Flucht sein. Südlich von Barcelona in Cambrils soll es einen weiteren Anschlag (ohne Tote) gegeben haben. Fünf Tatverdächtige wurden offenbar erschossen.
Verschiedene Augenzeugen-Videos zeigen die Szenen nach dem Anschlag auf Las Ramblas (Barcelona):
Barcelona: Im türkischen Restaurant Bar Luna de Estambul werden Kunden als Geiseln gehalten. Laut Augenzeugen gab es Schüsse. #Barcelona pic.twitter.com/qBYSAH8CNr
— Turgay 🌙 (@TurAdalet) 17. August 2017
🔴CRITICAL UPDATE |
People are in panic following the truck raming into the crowd in #Barcelona. Many injuredpic.twitter.com/tqCF9l6oEs
— Vocal Europe (@thevocaleurope) 17. August 2017
Die Polizei veröffentlichte gestern Abend dieses Foto eines Tatverdächtigen. Es handelt sich um einen Mann mit dem Namen Driss Oukabir:
ÚLTIMA HORA | La policía identifica a uno de los implicados en el atentado de Barcelona: Driss Oukabir https://t.co/7GVta71l4U pic.twitter.com/pUDR1pAmhy
— EL PAÍS (@el_pais) 17. August 2017
In den Straßen von Barcelona waren bewaffnete Polizisten im Einsatz. Offenbar durchkämmten sie mehrere Gebäude. Ob mittlerweile alle Angreifer gefasst sind, ist unklar:
Hinweis: Die Echtheit der Bilder konnte nicht abschließend geklärt werden!
Veröffentlicht am: 17.08.2017 in Video
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Im Finsbury Park in London fuhr ein Lieferwagen in eine Menschenmenge vor einer Moschee. Mindestens eine Person wurde getötet, zehn Menschen wurden verletzt, zwei von ihnen schwer. Das Video zeigt den mutmaßlichen Angreifer bei seiner Festnahme.
In der Nacht zum 19. Juni 2017 kam es in London mutmaßlich zu einem Anschlag. Ein Mann fuhr mit einem Lieferwagen in eine Menschenmenge vor einer Moschee im Londoner Stadtteil Finsbury Park, kurz nachdem die Gebete in dieser beendet wurden. Dieses Augenzeugenvideo zeigt den mutmaßlichen Angreifer:
The moment the suspect was arrested in a bus attack on worshipers outside the #FinsburyPark mosque in #London pic.twitter.com/nWrnNSFeLp
— rami zahra (@rami_zahra) 19 June 2017
Mutmaßlicher Täter wurde festgenommen
Die Opfer sollen größtenteils Muslime gewesen sein. Bei dem Anschlag wurde eine Person getötet, mindestens zehn Menschen verletzt. Die Verletzten werden mittlerweile in Krankenhäusern behandelt.
Der Täter wurde noch am Unfallort festgenommen und ebenfalls ins Krankenhaus gebracht, um dort auf psychische Erkrankungen untersucht zu werden.
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Die Attacke des Van-Fahrers sorgt für große Diskussionen, da die Tat aufgrund der Hautfarbe des Täters und der Religion der Opfer in einigen Berichten nicht als Terrorakt dargestellt wird. Viele Social-Media-Nutzer lehnen sich nun dagegen auf und sprechen sich dafür aus, dass auch Anschläge weißhäutiger Menschen als Terrorakt gelten müssen.
Veröffentlicht am: 19.06.2017 in Artikel
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Keine Angst vor der Organspende! – Interview mit Junge Helden e.V.
Sollte ich meine Organe spenden? Und wenn ja, welche? Auf 10.000 Menschen, die dringend eine Organtransplantation bräuchten, kommen nur jährlich rund 850 Spender. Angela Ipach vom Verein „Junge Helden“ beantwortet im Interview die wichtigsten Fragen und erklärt, warum es für uns alle wichtig ist, einen Organspendeausweis zu besitzen.
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Mann oder Frau – was bin ich? Menschen, die im „falschen“ Körper geboren, stellen sich diese Frage jeden Tag aufs Neue. Sie sind Transgender! In dem Videotagebuch „Transgender Online“ berichten fünf Transgender aus Deutschland und der Welt von ihrem Weg ins neue Geschlecht. Teil 2 von 4: Geschlechtsangleichung.
Was kostet eine Oscar-Nominierung?
In der Nacht zum Montag werden in L.A. die Oscars verliehen. Mit „Toni Erdmann“ geht dieses Jahr in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ ein viel versprechender Vertreter des Deutschen Films ins Rennen. Mariette Rissenbeek von der Exportförderung German Films spricht über die Kriterien, die ein Film erfüllen muss, um in Hollywood zu bestehen. Zudem erklärt Sie, welchen finanziellen Aufwand Produzenten und Vertriebe betreiben müssen, damit deutsche Filme in den USA überhaupt Beachtung finden.
ESC-Experte Jan Feddersen über Xavier Naidoo
Jan Feddersen kennt sich aus. Er ist ein regelrechter „Eurovision Song Contest“-Experte. Für den NDR moderiert er sogar den jährlich stattfindenden ESC. Fedddersen versteht die Aufregung um die ARD-Nomierung, Xavier Naidoo als Deutschland-Vertreter zum ESC zu schicken, nur bedingt. „Einen erfolgreicheren Pop-Künstler hat es in Deutschland in den letzten 15 Jahren nicht gegeben“, sagt er im Skype-Interview, „selbst ein Westernhagen kann da nicht mithalten.“ Vielmehr glaubt Feddersen an positive Effekte durch die ARD-Nominierung Naidoos: „Da ist Auseinandersetzung und Kontroverse mit dabei. Das ist kein langweiliges Ding.“
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Abrissbirne zerstört gegnerischen Mannschaftsbus. Gibt es einen Preis für das am wenigsten politisch korrekte Video? Dieses hätte gute Chancen.
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Derzeit dürfen lediglich vereinzelt Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak die mazedonisch-griechische Grenze passieren. Der Grund: Die Länder an der Balkanroute hatten sich unter Führung Österreichs darauf verständigt, täglich nur noch bis zu 580 Migranten nach Norden durchzulassen.
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Wie umgehen mit Enthauptungsvideos?
Erneut wird im Internet die Enthauptung einer Geisel durch IS-Terroristen gezeigt. Das Opfer: Der 26jährige Amerikaner Peter Kassig. Und erneut stellt sich Medien die Frage: Wie sollen sie über die Enthauptung berichten?
Truthahn im All: So feiern Astronauten Thanksgiving
Thanksgiving wird in Amerika groß gefeiert. Doch fernab der Erde gibt es das Fest sogar auch: Auf der internationalen Raumstation ISS. Doch wie bereiten die NASA-Astronauten das traditionelle Essen in völliger Schwerelosigkeit zu? Die NASA zeigt in einem Video, wie es funktioniert.
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Schwerpunkt: AfD – wie rechts ist Deutschland?
– UMFRAGE: Wer hat´s gesagt: NPD oder AfD?
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– SKYPE-TALK: Wie rechts ist die AfD?
AfD, Trump – und wir | Etablierte Medien verlieren Deutungshoheit
Es hat ja nun wirklich nicht an kritischen Berichten zur AfD gefehlt. SPIEGEL, STERN, ZEIT, SZ, FAZ, ARD, ZDF, die großen Online-Medien – sie alle haben sich redlich Mühe gegeben, vor den neuen Rechten zu warnen. Das Ergebnis: 1.349.620 Deutsche haben im März die AfD gewählt.
AfD: Einzug in den Bundestag, aber ohne Petry
Schon länger sind sich die Spitzenpolitiker der AfD politisch uneins. Und bereits einen Tag nach dem Einzug in den Bundestag kommt es erneut zu Reibereien zwischen der Bundesvorsitzenden Frauke Petry und den Spitzenkandidaten Alexander Gauland und Alice Weidel. Petry will nicht als Teil der AfD-Fraktion sondern als Einzelperson dem Bundestag beisitzen.
Artikel London: Van soll in Menschenmenge gefahren sein
Artikel London: Van soll in Menschenmenge gefahren sein
Laut der Londoner Polizei kam es in der Nacht zum 4. Juni 2017 zu drei „Vorfällen“ in der Nähe der London Bridge, dem Borough Market und in Vauxhall. Ein Fahrzeug soll in der Nähe der Brücke auf den Gehweg gerast sein und Fußgänger verletzt haben – so Medienberichte.
Augenzeugen auf Twitter berichten von möglichen Messerattacken. Auch Schüsse sollen gefallen sein. Das Gebiet um die London Bridge wurde von der Polizei geräumt.
Possible stabbing attack at #LondonBridge police telling people told to leave IMMEDIATELY @BBCBreaking pic.twitter.com/OvoFR5e5Hw
— Kaine Pieri (@PieriKaine) 3. Juni 2017
Panische Szenen in einer Bar: Dieses Augenzeugenvideo zeigt, wie die Polizei in einer Bar nahe der London Bridge, die Menschen dazu auffordert, in Deckung zu gehen.
London bridge bar now. Police everywhere pic.twitter.com/0gWH9jhgdX
— James Yates (@Yatesy17) 3. Juni 2017
Der Van soll dann bis zum nicht weit entfernten Borough Market gefahren sein. Hier seien drei Menschen aus dem Lieferwagen ausgestiegen und haben Passanten mit Messern attackiert. Schüsse gefallen sein, wie die Polizei meldet. In Vauxhall gab es ebenfalls einen Polizeieinsatz.
Officers have then responded to reports of stabbings in #BoroughMarket. Armed officers responded and shots have been fired. 2/3
— Metropolitan Police (@metpoliceuk) 3. Juni 2017
Laut Polizeiberichten gibt es mindestens sechs Tote und etwa 50 Verletzte. Die Polizei und die britische Regierung behandeln die Anschläge als terroristischen Angriff. Die Täter wurden von der Polizei erschossen.
Veröffentlicht am: 04.06.2017 in Artikel
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Alexis Tsipras: „Merkel will uns zur Schuldenkolonie machen!“
Ende 2012 sprach Alexis Tsipras ausführlich über die Bundeskanzlerin. Ein Interview über die Angst vor Deutschland und vor einer mächtigen Frau.
3 Jahre Geiselhaft – die Spätfolgen
Immer mehr Geiselnahmen, immer grausamere Misshandlungen. Heinrich Strübig hat das schon hinter sich. Er saß 3 Jahre als Geisel im Libanon fest. Ein Skype-Talk über inszenierte Videos, Verhandlungen und Versöhnung.
„Worldwide Berlin“ – Südafrika 4
Berlin liegt am Meer – in Berlinhafen, Papua-Neuguinea. In Berlin wächst Kaffee – in Berlin, Nicaragua. In Berlin kann man Gold finden – in Berlin Guinea. Berlin ist Ruhe – in Bolivien, mit 1000 Lamas und 10 Menschen. Es gibt weltweit mehr als 100 Orte mit diesem Namen. In einem einmaligen Crossmedia-Projekt verbindet sich die deutsche Hauptstadt mit den Berlins der Welt. Südafrika 4/4:
„Dismaland“: Bloß keinen Spaß!
In seinem neusten Projekt „Dismaland“ hat der Street Artist Kunstwerke und Installationen von 60 Künstlern (u.a. Damien Hirst) zusammengetragen
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Immer unterwegs, ständig Neues entdecken und den Rest der Welt auf dem eigenen Blog darüber informieren. Das ist das Leben eines Reisebloggers. Dabei bedeutet Reisen lange nicht mehr, nur neue Kulturen kennen zu lernen – vielmehr gleicht es einem Selbstfindungstrip. Was macht mich glücklich? Sind Geld und Erfolg überhaupt wichtig?
Jetzt mitmachen! AOK-Videowettbewerb „Gesunde Nachbarschaften“
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dbate.de zeigt Doku-Film #myescape
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Schwerpunkt: Nordkorea – Blick in ein abgeschottetes Land
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– Skype-Talk: „Alles Farce in Nordkorea“
– Flash: Kim Jong Un – Der Mann, der alles kann…
Publikum vertreibt Nazis aus Ballermann-Bar
Ein Zeichen gegen Rechts: Bei ihrem Auftritt am Ballermann forderte die Sängerin Mia Julia zusammen mit ihrem Publikum den Rausschmiss einer Gruppe Neonazis aus der Bar. Die Männer hatten eine Reichskriegsflagge hochgehalten und „Ausländer raus!“ gegrölt. Das Publikum hielt lautstark dagegen.
London: Van soll in Menschenmenge gefahren sein
Laut der Londoner Polizei kam es in der Nacht zum 4. Juni 2017 zu zwei „Vorfällen“ in der Nähe der London Bridge und dem Borough Market. Ein Fahrzeug soll in der Nähe der Brücke auf den Gehweg gerast sein und Fußgänger verletzt haben – so Medienberichte.
Augenzeugen filmen brennendes Hochhaus in London
In der Nacht zum 14. Juni 2017 kam es in London zu einem verheerenden Brand in einem Hochhaus. Es gibt mehrere Tote und mindestens 50 Verletzte. Dieses Video zeigt den Kampf der Feuerwehrmänner gegen die Flammen. Die Brandursache ist noch unklar.
Sexismus auch im Bundestag: Diese Frauen haben es erlebt
Dass Sexismus auch in der Politik eine Rolle spielt, führt dieses Video eindringlich vor Augen. Frauen des Deutschen Bundestags erzählen darin von Situationen, in denen sie sich mit Sexismus, Vorurteilen und sogar sexueller Belästigung konfrontiert sahen.
Artikel Nervöse Republik - ein Jahr Deutschland
Artikel Nervöse Republik - ein Jahr Deutschland
Für seine ARD-Dokumentation „Nervöse Republik“ beobachtete Stephan Lamby Politiker und Journalisten ein Jahr lang aus der Nähe. Das Jahr hatte es in sich. Ein Strukturwandel der Öffentlichkeit zeichnet sich ab.
Es war irgendwann im Winter 2015/2016, „Brexit“ war nur ein Modewort und Donald Trump nicht mehr als ein Horrorclown. Doch schon lag eine gewaltige Veränderung in der Luft. In Dresden gingen montags tausende Menschen auf die Straße und brüllten „Volksverräter“. Selbst Hinterbänkler des Bundestages erhielten Hassmails – mit den Klarnamen der Absender. Und der Schlachtruf „Lügenpresse“ jagte auch hartgesottenen Redakteuren einen Schrecken ein. In diesen Monaten taten sich Risse auf, hässliche, gefährliche Risse. Würden sie wieder zuwachsen, wenn der Streit um die Flüchtlinge abklingen würde? Oder hatte sich das Misstrauen zu tief ins Land gefressen, um wieder zu verschwinden?
Nervöse Republik: ein ungewöhnliches Fernseh-Projekt
Über solche Fragen sprach ich mit einigen NDR-Redakteuren. Uns interessierte, wie sich die unter Druck geratenen Politiker und Journalisten in der neuen Situation verhalten, möglicherweise verändern. Sind sie überfordert? Oder heizen sie die permanente öffentliche Erregung selbst an? Wir verabredeten ein ungewöhnliches Fernseh-Projekt: Für die Dauer eines Jahres würde ich einige Politiker und Journalisten aus der Nähe beobachten – ergebnisoffen, ohne Drehbuch. Aus vielen kleinen Eindrücken ließe sich vielleicht ein größeres Bild zusammensetzten. Mitglieder der Bundesregierung sollten im Film vorkommen, Strategen der Volksparteien genauso wie Oppositionspolitiker. Und ein paar Journalisten, die im politischen Berlin ebenfalls den Takt vorgeben.
Also machte ich mich auf den Weg, besuchte Ministerien, Parteien und Redaktionen. Und versuchte, in Worte zu fassen, was sich so leicht gar nicht formulieren lässt: „Etwas verändert sich gerade im Land – dürfte ich Ihnen dabei über die Schulter sehen?“ Die beiden Minister Thomas de Maizière und Heiko Maas sagten zu, die Generalsekretäre Katarina Barley und Peter Tauber, Sahra Wagenknecht als Oppositionsführerin und Frauke Petry als Führerin der außerparlamentarischen Opposition. Auch die Redaktionen von BILD bzw. BILD.de und SPIEGEL Online öffneten mir ihre Türen.
Große Parteien in Deutschland wurden während der Dreharbeiten mächtig durchgerüttelt
So konnte ich beobachten, wie die Verunsicherung in Politik und Medien weiter anwächst. Niemand etwa, der am 24. Juni 2016 in der Redaktion von SPIEGEL Online Spätschicht hatte, wird diese Nacht vergessen. Noch Stunden zuvor hielten die Redakteure, genau wie ich, einen Brexit für unwahrscheinlich. Doch gegen 4.00 Uhr morgens – inzwischen waren die Kollegen der Frühschicht dazugekommen – zeichnete sich eine Entscheidung der Briten für einen EU-Austritt ab. Ungläubiges Staunen, Entsetzen – und schließlich Rätseln, warum man die Stimmung auf der Insel so falsch eingeschätzt hatte. Ähnliches wiederholte sich bei der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten. Auch die großen Parteien in Deutschland wurden während der Dreharbeiten mächtig durchgerüttelt: Die CDU steckte bei zwei Landtagswahlen schwere Niederlagen ein, musste einmal sogar die AfD an sich vorbeiziehen lassen. Und die SPD hatte es lange mit miserablen Umfragewerten und – gezielt gestreuten – Gerüchten um die Zukunft ihrer Parteispitze zu tun. Ungewöhnlich offen ließen mich die Generalsekretäre der beiden Parteien auch in schweren Stunden Aufnahmen machen. In diesen Monaten wurde Heiko Maas von aufgebrachten Bürgern aus Zwickau vertrieben, Sahra Wagenknecht Opfer einer Torten-Attacke. Und Frauke Petry, die ihren AfD-Mitgliedern im Wahlkampf „sorgfältig geplante Provokationen“ empfiehlt, musste erleben, wie Unbekannte ihr Auto in Brand setzten. Dazu kamen Terroranschläge, ein Amoklauf, Hackerangriffe. Nicht alle Ereignisse hängen miteinander zusammen. Doch sie alle erhöhen den Druck im Kessel namens Öffentlichkeit. Wie reagieren Politik und Medien auf die hohe Schlagzahl von Ereignissen?
Das Reiz-Reaktions-Schema der Hauptstadt, das wurde bald klar, erlaubt kein langes Nachdenken. Während Online-Medien hektisch Eilmeldungen ins Land blasen, schicken Politiker ihre Botschaften schon kurz danach über Twitter oder Facebook-Live – und versuchen, die Deutungshoheit zu besetzen. Nur eine Stunde nach dem Attentat auf den Berliner Weihnachtsmarkt twitterte der AfD-Politiker Marcus Pretzell: „Es sind Merkels Tote.“ Und CSU-Chef Horst Seehofer ließ am Morgen danach twittern: „Zuwanderungspolitik neu justieren.“ Zu diesem Zeitpunkt war noch unklar, wer warum mit dem LKW auf den Breitscheidplatz gerast war. Zu schnell verdrängte Streit die Trauer.
Methode „Trump“ ist einfach zu verlockend
Algorithmen, die in sozialen Medien als Reichweitenbeschleuniger zum Einsatz kommen, ermöglichen diese dramatische Veränderung der politischen Kommunikation. Am Ende der Entwicklung könnte eine Spaltung der Öffentlichkeit in „Freunde“ und „Feinde“ stehen – während klassische Medien als vermittelnde Instanz an Bedeutung verlieren. Die Methode „Trump“ ist einfach zu verlockend. Und sie beginnt scheinbar harmlos. „Wenn ich in der Woche eine Million Menschen über Facebook erreiche, ist das eine mittlere Zeitung. Und da filtert mich keiner,“ freut sich Sahra Wagenknecht. Auch Frauke Petry schwärmt: „Die sozialen Medien haben für uns den großen Vorteil, dass kein Filter zwischen uns und dem Bürger mehr ist. Nicht umsonst ist die AfD gerade in diesen Medien so erfolgreich.“ Kein Filter? Klingt gut, klingt demokratisch. Und ist doch gefährlich. Denn in der maximal reduzierten Kommunikation werden Journalisten umgangen, deren Arbeit für eine demokratische Öffentlichkeit systemrelevant ist: Recherche, Analyse, Kritik. Wohin das führen kann, zeigt Donald Trump der Welt seit Monaten. Über seine vielen Millionen Twitter- und Facebook-„Freunde“ bringt er „ungefiltert“ Gerüchte und Falschmeldungen in Umlauf – und brandmarkt anschließend kritische Medien wie CNN und New York Times via Twitter als „Feinde des Volkes“. In den USA tobt längst ein Kampf zwischen Politikern wie Trump und Journalisten. Und Deutschland ist gar nicht so weit davon entfernt. Kai Diekmann, bis vor kurzem mächtiger BILD-Herausgeber, gab im Interview die Richtung vor: „Wir haben das Gefühl, dass in der AfD gefährlicher Antisemitismus steckt, auch viele ausländerfeindliche Äußerungen. Das ist brandgefährlicher Populismus. Das wird von uns bekämpft. Und deshalb werden wir umgekehrt auch von der AfD bekämpft.“
Ein Strukturwandel der Öffentlichkeit zeichnet sich ab. Und er vollzieht sich längst nicht nur innerhalb der politischen Klasse. Auch die Beziehung von Medien und Bürgern verändert sich rasant. Als Chef von BILD.de beobachtet Julian Reichelt, wie viel Hass und Unverständnis Journalisten in den Foren der sozialen Medien entgegenschlägt: „Wir haben als Medien über Jahrzehnte hinweg unsere enorme Reichweite als enorme Zustimmung interpretiert. Und haben dabei übersehen, dass wir ein Verteilungsmonopol besessen haben. Viele Menschen haben das Gefühl, dass die sozialen Medien ihnen jetzt Zugriff auf die Wahrheit geben, die wir ihnen jahrzehntelang vorenthalten haben könnten. Das hat eine neue Parallelgesellschaft in der digitalen Welt geschaffen.“
Empfänger und Sender nicht auf Augenhöhe
Spannende Dinge passieren in dieser Parallelgesellschaft, auch das wurde bei der Arbeit an dem Film deutlich. Bürger verlangen nach Teilhabe an der Öffentlichkeit, sie melden sich mit Kommentaren zu Wort, Video-Blogger stellen eigene Filme ins Netz, eine neue Diskussionskultur entsteht. Doch Empfänger und Sender tauschen sich natürlich nicht auf Augenhöhe aus, wie sich das Bertold Brecht einst in seiner Radiotheorie erträumte. Nahezu alle Politiker und Journalisten, die ich für den Film interviewen konnte, sind besorgt, dass die Gesellschaft weiter auseinander driftet. Carline Mohr, als Chefin vom Dienst bei SPIEGEL Online auch für sozialen Medien zuständig, hat einen genauen Blick auf die neuartige Meinungsbildung. Sie berichtet: „Während der Flüchtlingskrise gab es nur „Gutmenschen“ und „Nazis“. Was heute passiert, ist eine Folge dieser Entwicklung.“ Auch Tilo Jung, der Polit-Blogger von „Jung & Naiv“, kennt die hermetische Meinungsbildung in sozialen Medien. Sein Befund: „Die Blase wird immer dicker.“
Einige Interviewpartner sprachen gar von einer „Zeitenwende“. Sie standen spürbar unter dem Eindruck des Brexit-Votums und des Wahlsiegs von Donald Trump. Zeitenwende ist ein großes Wort. Ob es für die aktuelle Entwicklung passt, wird sich erst künftig sagen lassen. Schon nach der Präsidentschaftswahl in Frankreich und dem Bundestagswahlkampf werden wir mehr wissen. Die demokratische Öffentlichkeit ist offenkundig anfällig geworden – anfällig für Manipulationen, anfällig für eine Spaltung in „Freunde“ und „Feinde“. Offenkundig ist auch, dass einige Politiker aus dieser Spaltung ihren Nutzen ziehen. Einer von ihnen wohnt jetzt im Weißen Haus.
Videos zu „Nervöse Republik“:
Zum Film:
Die 90-minütige Dokumentation „Nervöse Republik“ wurde von Stephan Lambys Firma ECO Media im Auftrag von NDR und RBB produziert (Redaktion: Dirk Neuhoff, Kuno Haberbusch, Patricia Schlesinger). Das Erste zeigt den Film am 19. April um 22.45 Uhr. Am 29. März wird „Nervöse Republik“ im Berliner Babylon-Kino als Preview gezeigt. Im Anschluss diskutieren einige Protagonisten, moderiert von Anne Will. RBB und Phoenix werden die Diskussion aufzeichnen.
Zum Autor:
Stephan Lamby hat Filme über Angela Merkel, Wolfgang Schäuble, Fidel Castro, Henry Kissinger und die Finanz- und Eurokrise hergestellt. Er wurde u.a. mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Hanns-Joachim-Friedrichspreis ausgezeichnet.
Veröffentlicht am: 03.04.2017 in Artikel
Zufällige Auswahl
Nikolaus mal anders: Die schrecklichsten Krampus-Läufe 2018
Wer artig ist bekommt vom Nikolaus am 6. Dezember Geschenke und Süßigkeiten. Für die unartigen Kinder gibt es in einigen Ländern und Teilen Deutschlands eine ganz besondere Überraschung: Hier kommt der Krampus und sorgt für gruselige Unterhaltung. Auf sogenannten Krampusläufen streifen Verkleidete durch die Städte und Dörfer.
Das große (Arbeits-)Los 2/5 – Yolanda
Trotz Hochschulabschluss gibt es in Spanien keine Zukunft für Yolanda. Sie geht nach Berlin, um Spanisch zu unterrichten. Doch sie merkt schnell, dass sie dafür zunächst Deutsch im Großstadtdschungel Berlin lernen muss.
Tariks Genderkrise: Papperlapapp und Schabernack mit Hengameh
dbate-STAR Tarik Tesfu trifft Hengameh Yaghoobifarah, Online-Redakteurin beim Missy Magazin, und holt die Klischee-Keule raus: geschnackt wird über Body- und Fat-Shaming, Diskriminierung und „Gender-Fuck“. Der Kölner YouTuber Tarik Tesfu versteht sich als „Gender-Messias“. Seine Waffen: Witz, Ironie und Authentizität.
Zum Abschied: Disstrack gegen Circus HalliGalli
In der letzten Ausgabe von Circus HalliGalli ist nicht alles Bauchpinselei: In einem ironischen Rap-Medley von Kool Savas, Marteria, den Beginnern und anderen deutschen Rap-Größen, wird mit dem Sender und den beiden Moderatoren abgerechnet: „Was ihr Nutten als nächstes macht, ist dem Rest der Welt so latte“.
Serie: Drohnen-Videos aus Idomeni (Teil 4)
Derzeit dürfen lediglich vereinzelt Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak die mazedonisch-griechische Grenze passieren. Der Grund: Die Länder an der Balkanroute hatten sich unter Führung Österreichs darauf verständigt, täglich nur noch bis zu 580 Migranten nach Norden durchzulassen.
Türkei: Prügelei im Parlament
Eskalation im türkischen Parlament: Am Montag ist es im türkischen Parlament zu einer Massenschlägerei gekommen. Die Parlamentarier gingen mit Händen und Füßen aufeinander los, selbst Gegenstände wurden geworfen. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu, soll es mehrere verletze gegeben haben.
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Partyboot: DJ und Gäste verarschen syrische Flüchtlinge
Der DJ des „Partyboots“ bittet um Ruhe. Er kündigt eine Schweigeminute für syrische Flüchtlinge an. Dann sagt er, dass er die syrische Nationalhymne spielen wolle. Was dann folgt ist, lässt einem die Röte ins Gesicht steigen: die Mini-Schweigeminute wird sofort unterbrochen – doch statt der Nationalhymne Syriens dreht der DJ den Popsong „Runaway“ (Galantis) auf.
Schwerpunkt: Barschel und andere Verschwörungstheorien
– FLASH: Barschel – das Rätsel (komplette Doku)
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Rapper Eminem teilt aus: „Wir hassen Trump.“
Donald Trump oder Eminem? Vor diese Wahl stellt der Rapper seine Fans in seinem neuen Song, der sich klar gegen die Arbeit des US-amerikanischen Präsidenten richtet. Und ihn unter anderem als unkalkulierbaren Opa beschimpft.
Happy Birthday, Deniz Yücel: Korso zum Geburtstag
Zum Geburtstag von Deniz Yücel haben sich vor dem Kanzleramt in Berlin zahlreiche Menschen versammelt, um dem in der Türkei inhaftierten Journalisten ein Ständchen zu singen. Es gab auch einen Autokorso durch die Stadt mit dem für seine Freilassung demonstriert wurde: #FreeDeniz
Schlägerei bei AfD-Vortrag an Magdeburger Uni
Eskalation an der Uni in Magdeburg: Eine Veranstaltung der AfD-nahen Hochschulgruppe „Campus-Alternative“ mit dem Namen „Gender an der Uni?!“ ist nach einer Schlägerei beendet worden. Der geplante Vortrag an der Otto-von-Guericke-Universität wurde durch massiven Protest von rund 400 Studenten zunächst lautstark und dann mit Gewalt verhindert. Der anwesende AfD-Landespolitiker André Poggenburg soll sogar mit einem Böller beworfen worden sein. Die Veranstaltung wurde aufgelöst.
ESC – gute Idee, schlechte Musik
Allein der Klang: „douze points“. Das klingt weich und verheißungsvoll. Nicht so hart und gebraucht wie „zwölf Punkte“. Diese „douze points“ also, der Kontakt mit einer fremden Sprache, einer anderen Kultur, macht die Veranstaltung zu einer Grenzüberschreitung. Und lässt aus dem politisch so neurotischen Europa für einen Abend die Luft raus. Die Harmlosigkeit des ESC ist der nette Gegenentwurf zum Griechenlandkrise-Türkeibashing-Krimkrieg-Brexit-Europa. Ein Abend lang Frieden in europäischen Wohnzimmern. Prima Sache.