Interview Clown von Aleppo: Interview mit Bruder des getöteten Sozialarbeiters
Interview Clown von Aleppo: Interview mit Bruder des getöteten Sozialarbeiters
Kindern inmitten des Leids in Aleppo ein Lächeln aufs Gesicht zaubern – das war das Ziel des syrischen Sozialarbeiters Anas Al Basha. Für seine mutige Arbeit ist der 24-Jährige als letzter „Clown von Aleppo“ bekanntgeworden. Nun wurde er bei einem Luftangriff in Aleppo getötet. Interview mit seinem Bruder Mahmoud Al Basha über die Arbeit und Motivation seines Bruders und die Folgen des Kriegs für Aleppos Kinder.
Jeden Tag gibt es mehr und mehr Tote in Aleppo – nicht zuletzt, weil die syrische Armee mit Unterstützung der russischen Luftwaffe ihre Offensive stark ausgeweitet hat. Zigtausende Menschen versuchen und versuchten in den letzten Monaten aus der umkämpften Stadt zu fliehen. Nicht so Anas Al Basha – der letzte „Clown von Aleppo“. Er hatte es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder in Aleppo trotz Leides, zum Lachen zu bringen. Bei einem Luftangriff wurde der 24-Jährige nun getötet. Er hinterlässt eine Ehefrau, die er erst vor wenigen Wochen geheiratet hatte.
Bruder von getötetem Clown von Aleppo: „Er wollte Kindern Hoffnung geben“
dbate hat via Skype mit dem Bruder des „Clowns von Aleppo“ gesprochen. Im Interview sagt er über seinen verstorbenen Bruder: „Er hat immer dafür gekämpft, dass es den Kindern besser geht – trotz aller Widrigkeiten in Aleppo.“ Auf die Frage, was seinen Bruder zu seiner gefährlichen Arbeit motiviert hat, antwortet Mahmoud Al Basha: „Er wollte den Kindern immer Hoffnung geben.“ Diesen beeindrucken Einsatz musste der „Clown von Aleppo“ jetzt mit seinem Leben bezahlen.
Mahmoud Al Basha arbeitet als Journalist und Kameramann in Aleppo. Aktuell hält er sich in der Türkei auf.
Hier ein Video des „Clowns von Aleppo“:
Veröffentlicht am: 02.12.2016 in Interview
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