Schlagwort: Afd
Artikel Nervöse Republik - ein Jahr Deutschland
Artikel Nervöse Republik - ein Jahr Deutschland
Für seine ARD-Dokumentation „Nervöse Republik“ beobachtete Stephan Lamby Politiker und Journalisten ein Jahr lang aus der Nähe. Das Jahr hatte es in sich. Ein Strukturwandel der Öffentlichkeit zeichnet sich ab.
Es war irgendwann im Winter 2015/2016, „Brexit“ war nur ein Modewort und Donald Trump nicht mehr als ein Horrorclown. Doch schon lag eine gewaltige Veränderung in der Luft. In Dresden gingen montags tausende Menschen auf die Straße und brüllten „Volksverräter“. Selbst Hinterbänkler des Bundestages erhielten Hassmails – mit den Klarnamen der Absender. Und der Schlachtruf „Lügenpresse“ jagte auch hartgesottenen Redakteuren einen Schrecken ein. In diesen Monaten taten sich Risse auf, hässliche, gefährliche Risse. Würden sie wieder zuwachsen, wenn der Streit um die Flüchtlinge abklingen würde? Oder hatte sich das Misstrauen zu tief ins Land gefressen, um wieder zu verschwinden?
Nervöse Republik: ein ungewöhnliches Fernseh-Projekt
Über solche Fragen sprach ich mit einigen NDR-Redakteuren. Uns interessierte, wie sich die unter Druck geratenen Politiker und Journalisten in der neuen Situation verhalten, möglicherweise verändern. Sind sie überfordert? Oder heizen sie die permanente öffentliche Erregung selbst an? Wir verabredeten ein ungewöhnliches Fernseh-Projekt: Für die Dauer eines Jahres würde ich einige Politiker und Journalisten aus der Nähe beobachten – ergebnisoffen, ohne Drehbuch. Aus vielen kleinen Eindrücken ließe sich vielleicht ein größeres Bild zusammensetzten. Mitglieder der Bundesregierung sollten im Film vorkommen, Strategen der Volksparteien genauso wie Oppositionspolitiker. Und ein paar Journalisten, die im politischen Berlin ebenfalls den Takt vorgeben.
Also machte ich mich auf den Weg, besuchte Ministerien, Parteien und Redaktionen. Und versuchte, in Worte zu fassen, was sich so leicht gar nicht formulieren lässt: „Etwas verändert sich gerade im Land – dürfte ich Ihnen dabei über die Schulter sehen?“ Die beiden Minister Thomas de Maizière und Heiko Maas sagten zu, die Generalsekretäre Katarina Barley und Peter Tauber, Sahra Wagenknecht als Oppositionsführerin und Frauke Petry als Führerin der außerparlamentarischen Opposition. Auch die Redaktionen von BILD bzw. BILD.de und SPIEGEL Online öffneten mir ihre Türen.
Große Parteien in Deutschland wurden während der Dreharbeiten mächtig durchgerüttelt
So konnte ich beobachten, wie die Verunsicherung in Politik und Medien weiter anwächst. Niemand etwa, der am 24. Juni 2016 in der Redaktion von SPIEGEL Online Spätschicht hatte, wird diese Nacht vergessen. Noch Stunden zuvor hielten die Redakteure, genau wie ich, einen Brexit für unwahrscheinlich. Doch gegen 4.00 Uhr morgens – inzwischen waren die Kollegen der Frühschicht dazugekommen – zeichnete sich eine Entscheidung der Briten für einen EU-Austritt ab. Ungläubiges Staunen, Entsetzen – und schließlich Rätseln, warum man die Stimmung auf der Insel so falsch eingeschätzt hatte. Ähnliches wiederholte sich bei der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten. Auch die großen Parteien in Deutschland wurden während der Dreharbeiten mächtig durchgerüttelt: Die CDU steckte bei zwei Landtagswahlen schwere Niederlagen ein, musste einmal sogar die AfD an sich vorbeiziehen lassen. Und die SPD hatte es lange mit miserablen Umfragewerten und – gezielt gestreuten – Gerüchten um die Zukunft ihrer Parteispitze zu tun. Ungewöhnlich offen ließen mich die Generalsekretäre der beiden Parteien auch in schweren Stunden Aufnahmen machen. In diesen Monaten wurde Heiko Maas von aufgebrachten Bürgern aus Zwickau vertrieben, Sahra Wagenknecht Opfer einer Torten-Attacke. Und Frauke Petry, die ihren AfD-Mitgliedern im Wahlkampf „sorgfältig geplante Provokationen“ empfiehlt, musste erleben, wie Unbekannte ihr Auto in Brand setzten. Dazu kamen Terroranschläge, ein Amoklauf, Hackerangriffe. Nicht alle Ereignisse hängen miteinander zusammen. Doch sie alle erhöhen den Druck im Kessel namens Öffentlichkeit. Wie reagieren Politik und Medien auf die hohe Schlagzahl von Ereignissen?
Das Reiz-Reaktions-Schema der Hauptstadt, das wurde bald klar, erlaubt kein langes Nachdenken. Während Online-Medien hektisch Eilmeldungen ins Land blasen, schicken Politiker ihre Botschaften schon kurz danach über Twitter oder Facebook-Live – und versuchen, die Deutungshoheit zu besetzen. Nur eine Stunde nach dem Attentat auf den Berliner Weihnachtsmarkt twitterte der AfD-Politiker Marcus Pretzell: „Es sind Merkels Tote.“ Und CSU-Chef Horst Seehofer ließ am Morgen danach twittern: „Zuwanderungspolitik neu justieren.“ Zu diesem Zeitpunkt war noch unklar, wer warum mit dem LKW auf den Breitscheidplatz gerast war. Zu schnell verdrängte Streit die Trauer.
Methode „Trump“ ist einfach zu verlockend
Algorithmen, die in sozialen Medien als Reichweitenbeschleuniger zum Einsatz kommen, ermöglichen diese dramatische Veränderung der politischen Kommunikation. Am Ende der Entwicklung könnte eine Spaltung der Öffentlichkeit in „Freunde“ und „Feinde“ stehen – während klassische Medien als vermittelnde Instanz an Bedeutung verlieren. Die Methode „Trump“ ist einfach zu verlockend. Und sie beginnt scheinbar harmlos. „Wenn ich in der Woche eine Million Menschen über Facebook erreiche, ist das eine mittlere Zeitung. Und da filtert mich keiner,“ freut sich Sahra Wagenknecht. Auch Frauke Petry schwärmt: „Die sozialen Medien haben für uns den großen Vorteil, dass kein Filter zwischen uns und dem Bürger mehr ist. Nicht umsonst ist die AfD gerade in diesen Medien so erfolgreich.“ Kein Filter? Klingt gut, klingt demokratisch. Und ist doch gefährlich. Denn in der maximal reduzierten Kommunikation werden Journalisten umgangen, deren Arbeit für eine demokratische Öffentlichkeit systemrelevant ist: Recherche, Analyse, Kritik. Wohin das führen kann, zeigt Donald Trump der Welt seit Monaten. Über seine vielen Millionen Twitter- und Facebook-„Freunde“ bringt er „ungefiltert“ Gerüchte und Falschmeldungen in Umlauf – und brandmarkt anschließend kritische Medien wie CNN und New York Times via Twitter als „Feinde des Volkes“. In den USA tobt längst ein Kampf zwischen Politikern wie Trump und Journalisten. Und Deutschland ist gar nicht so weit davon entfernt. Kai Diekmann, bis vor kurzem mächtiger BILD-Herausgeber, gab im Interview die Richtung vor: „Wir haben das Gefühl, dass in der AfD gefährlicher Antisemitismus steckt, auch viele ausländerfeindliche Äußerungen. Das ist brandgefährlicher Populismus. Das wird von uns bekämpft. Und deshalb werden wir umgekehrt auch von der AfD bekämpft.“
Ein Strukturwandel der Öffentlichkeit zeichnet sich ab. Und er vollzieht sich längst nicht nur innerhalb der politischen Klasse. Auch die Beziehung von Medien und Bürgern verändert sich rasant. Als Chef von BILD.de beobachtet Julian Reichelt, wie viel Hass und Unverständnis Journalisten in den Foren der sozialen Medien entgegenschlägt: „Wir haben als Medien über Jahrzehnte hinweg unsere enorme Reichweite als enorme Zustimmung interpretiert. Und haben dabei übersehen, dass wir ein Verteilungsmonopol besessen haben. Viele Menschen haben das Gefühl, dass die sozialen Medien ihnen jetzt Zugriff auf die Wahrheit geben, die wir ihnen jahrzehntelang vorenthalten haben könnten. Das hat eine neue Parallelgesellschaft in der digitalen Welt geschaffen.“
Empfänger und Sender nicht auf Augenhöhe
Spannende Dinge passieren in dieser Parallelgesellschaft, auch das wurde bei der Arbeit an dem Film deutlich. Bürger verlangen nach Teilhabe an der Öffentlichkeit, sie melden sich mit Kommentaren zu Wort, Video-Blogger stellen eigene Filme ins Netz, eine neue Diskussionskultur entsteht. Doch Empfänger und Sender tauschen sich natürlich nicht auf Augenhöhe aus, wie sich das Bertold Brecht einst in seiner Radiotheorie erträumte. Nahezu alle Politiker und Journalisten, die ich für den Film interviewen konnte, sind besorgt, dass die Gesellschaft weiter auseinander driftet. Carline Mohr, als Chefin vom Dienst bei SPIEGEL Online auch für sozialen Medien zuständig, hat einen genauen Blick auf die neuartige Meinungsbildung. Sie berichtet: „Während der Flüchtlingskrise gab es nur „Gutmenschen“ und „Nazis“. Was heute passiert, ist eine Folge dieser Entwicklung.“ Auch Tilo Jung, der Polit-Blogger von „Jung & Naiv“, kennt die hermetische Meinungsbildung in sozialen Medien. Sein Befund: „Die Blase wird immer dicker.“
Einige Interviewpartner sprachen gar von einer „Zeitenwende“. Sie standen spürbar unter dem Eindruck des Brexit-Votums und des Wahlsiegs von Donald Trump. Zeitenwende ist ein großes Wort. Ob es für die aktuelle Entwicklung passt, wird sich erst künftig sagen lassen. Schon nach der Präsidentschaftswahl in Frankreich und dem Bundestagswahlkampf werden wir mehr wissen. Die demokratische Öffentlichkeit ist offenkundig anfällig geworden – anfällig für Manipulationen, anfällig für eine Spaltung in „Freunde“ und „Feinde“. Offenkundig ist auch, dass einige Politiker aus dieser Spaltung ihren Nutzen ziehen. Einer von ihnen wohnt jetzt im Weißen Haus.
Videos zu „Nervöse Republik“:
Zum Film:
Die 90-minütige Dokumentation „Nervöse Republik“ wurde von Stephan Lambys Firma ECO Media im Auftrag von NDR und RBB produziert (Redaktion: Dirk Neuhoff, Kuno Haberbusch, Patricia Schlesinger). Das Erste zeigt den Film am 19. April um 22.45 Uhr. Am 29. März wird „Nervöse Republik“ im Berliner Babylon-Kino als Preview gezeigt. Im Anschluss diskutieren einige Protagonisten, moderiert von Anne Will. RBB und Phoenix werden die Diskussion aufzeichnen.
Zum Autor:
Stephan Lamby hat Filme über Angela Merkel, Wolfgang Schäuble, Fidel Castro, Henry Kissinger und die Finanz- und Eurokrise hergestellt. Er wurde u.a. mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Hanns-Joachim-Friedrichspreis ausgezeichnet.
Veröffentlicht am: 03.04.2017 in Artikel
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Sie dachten, Sie kennen Berlin. Sie werden sich wundern. Papua-Neuguinea 4/4 (mehr unter www.worldwideberlin.de). Berlin liegt am Meer – in Berlinhafen, Papua-Neuguinea. In Berlin wächst Kaffee – in Berlin, Nicaragua. […]
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Artikel Dresden: Bürger pöbeln gegen Syrien-Mahnmal
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#Dresden: Der stellvertretende Ministerpräsident #Sachsen @martindulig im Gespräch m. Anwesenden. Wird immer wieder beschimpft. #DD0702 pic.twitter.com/uqQHnkDo4d
— Straßengezwitscher (@streetcoverage) 7. Februar 2017
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Der YouTube-Kanal „Pegida in Dresden – Die Dokumentation“ zeigt dazu dieses Video:
Veröffentlicht am: 08.02.2017 in Artikel
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Artikel Schlägerei bei AfD-Vortrag an Magdeburger Uni
Artikel Schlägerei bei AfD-Vortrag an Magdeburger Uni
Eskalation an der Uni in Magdeburg: Eine Veranstaltung der AfD-nahen Hochschulgruppe „Campus-Alternative“ mit dem Namen „Gender an der Uni?!“ ist nach einer Schlägerei beendet worden. Der geplante Vortrag an der Otto-von-Guericke-Universität wurde durch massiven Protest von rund 400 Studenten zunächst lautstark und dann mit Gewalt verhindert. Der anwesende AfD-Landespolitiker André Poggenburg soll sogar mit einem Böller beworfen worden sein. Die Veranstaltung wurde aufgelöst.
In einem Hörsaal der Magdeburger Uni sollte eigentlich über das Thema „Gender an der Uni?!“ diskutiert werden. Eine Veranstaltung, die von der Magdeburger „Campus-Alternative“ – einem Ableger der Jungen Alternative – organisiert worden war. Mit André Poggenburg sollte auch ein bekannter AfD-Politiker reden. Dazu kam es jedoch nicht.
Magdeburg: AfD-Vortrag „Gender an der Uni?!“ endet mit Schlägerei
Was war passiert? Rund 400 Studenten protestieren im Hörsaal mit „Hau ab!“- und „Nazis raus!“-Rufen und Pfiffen lautstark gegen die Veranstaltung an. Warum die Situation, wie im Video zu sehen, vollständig eskalierte und die Redner in Sicherheit gebracht werden mussten, ist nicht abschließend geklärt. Feststeht, dass sowohl Protestler als auch anwesende AfD-Sympathisanten aneinander gerieten und Fäuste flogen.
André Poggenburg (AfD) empört über Störaktion bei AfD-Vortrag
Poggenburg selbst äußerte sich über den Ausgang der Veranstaltung. Seiner Meinung nach zeige die Eskalation die „linke Vereinnahmung der Uni“ und sie sei ein „Lehrstück für fehlendes Demokratieverständnis“. Außerdem behauptete Poggenburg auf Twitter, dass an Unis „Linksextremismus“ regiere. Die Universität Magdeburg sah das anders und verwies darauf, dass schon die Organisation der Veranstaltung darauf ausgelegt worden wäre, einen gewissen Aufruhr zu erzeugen.
„Campus Alternative Magdeburg“ dringender denn je nötig. An Unis regiert der Linksextremismus!
— André Poggenburg (@PoggenburgAndre) 12. Januar 2017
Veröffentlicht am: 13.01.2017 in Artikel
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Natalie Agustin erhält mit 25 Jahren die Diagnose Brustkrebs – und schaltet nur wenige Minuten später die Kamera an. Eine Kampfansage. Chemotherapie, Haarausfall, Übelkeit und sogar die Entfernung ihrer Brust – Natalie nimmt alles auf. Martin Stolle ist 18 Jahre alt, als er an Leukämie erkrankt. Seine Videos bieten ihm die nötige Ablenkung im Isolationszimmer, auch eine Möglichkeit, mit der Familie zu kommunizieren. Anders bei Luise Ganschor. Sie hat sich für das Bloggen entschieden, als sie erfahren hat, dass ihr Krebs nicht heilbar ist. Sie möchte ihrer Familie und ihren Freunden Videos hinterlassen und ganz persönlich Abschied nehmen. Der erfolgreiche Bratschist Francis Norman erzählt eine ganz andere Geschichte. Vor zehn Jahren hat er seinen Krebs besiegt. Er ist überzeugt: Geholfen hat ihm die Musik und sein Hobby Segelfliegen. Vor kurzem dann ein Rückschlag: Sein bester Freund erhält die Diagnose Leberkrebs – gemeinsam machen sie sich auf eine letzte Reise nach Afrika.
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Antonella Romeo lebt in Turin. Sie erzählt von der immer noch bedrückenden Situation in Norditalien.
Protest-Camps in Hong Kong geräumt
Rund 7.000 Einsatzkräfte haben am Donnerstag die Zelte abgebaut und die letzten Demonstranten von der Straße verbannt.
Trump-Schubser: Fremdschäm-Moment beim NATO-Gipfel
Kein Tag ohne peinlichen Moment von Donald Trump. Dieses Mal: der „Trump-Schubser“. Immer in der ersten Reihe, immer gut im Bild: Bei seiner Besichtigung des neuen NATO-Hauptquartiers in Brüssel hat sich sich Donald Trump rüde an Montenegros Premier Dusko Markovic vorbeigedrängelt. Das Video sorgt jetzt für Spott und Häme.
Exoten bei der Bundestagswahl: V-Partei³
Die V-Partei³ sieht sich als Sprachrohr der Vegetarier und Veganer in Deutschland. Ihr geht es um kompromisslosen Tierschutz, Klima- und Verbraucherschutz. Warum, das erklärt ihr Bundesvorsitzender Roland Wegner im Skype-Interview.
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Anschlag in Manchester: Von Martin Schulz über die AfD bis zu Ariana Grande selbst: Wir haben Social Media-Reaktionen von Politikern und Prominenten zusammengefasst.
Neonazi-Festival in Themar: Polizei ermittelt wegen Hitlergruß
Themar: Rund 6.000 Neonazis haben am Samstag (15. Juli) beim größten Rechtsrock-Konzert des Jahres teilgenommen. Nun hat die Thüringer Polizei Ermittlungen gegen mehrere Besucher eingeleitet. Verschiedene Videos, die u.a. auf Twitter kursieren, zeigen offenbar Männer, die ihre Hände mehrmals zum verbotenen „Hitlergruß“ erheben. Außerdem sind „Heil“-Rufe zu hören.
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Deutsche Journalistin Mesale Tolu aus türkischer Haft entlassen
Nach über sieben Monaten in türkischer Untersuchungshaft ist die deutsche Journalistin und Übersetzerin Mesale Tolu unter Auflagen freigelassen worden. In einer ersten Pressekonferenz äußert sie sich zur Solidarität, die sie während der Haft erfuhr. Das Verfahren gegen sie und andere Journalisten geht allerdings weiter.
Jagd auf Homosexuelle in Russland
dbate arbeitet an einem Videotagebuch zur Lage von Homosexuellen in Russland. Darin geht es um die Jagd auf Schwule und Lesben, sowie um die Flucht einiger Aktivisten aus Russland. Der Film „Mein Leben unter Putin“ wird bald auf dbate.de zu sehen sein.
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Diese Woche auf dbate.de: Wer ist das Volk? Die Clausnitz-Videos.
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– FLASH: Hass und Scham – Clausnitz-Videos und die Reaktionen auf dbate.de
Veröffentlicht am: 23.02.2016 in Schwerpunkt: Wer ist das Volk? #Clausnitz
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Rache-Porno: Emma Holtens „Nackt-Revanche“
2011 – Emma Holten kann weder ihr E-Mail-Postfach noch ihren Facebook-Account öffnen. In der Nacht wurden ihre Zugangsdaten von Unbekannten gehackt. Doch damit nicht genug. In einem Forum werden die Zugangsdaten veröffentlicht und zahlreiche Onliner verschaffen sich Zugang zu Holtens Daten. Als der anonyme Mob in den Emails Nacktbilder der Dänin findet, werden diese verbreitet. Der Schaden für Holtens ist irreversibel. Nie wird sie alle ihre privaten Bilder aus dem Internet löschen können.
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Die AfD feiert ihren bislang größten Erfolg: Die Partei zieht als drittstärkste Kraft in den Deutschen Bundestag ein. Doch was bedeutet dieser Rechtsruck für die AfD selbst und die anderen Parteien? Wie wird sich die politische Debatte dadurch verändern? Interview mit Politikwissenschaftler und AfD-Experte Jan Müller von der Universität Rostock.
Erstaufnahmelager Röszke in Ungarn
Die Flüchtlingssituation an der ungarisch-serbischen Grenze droht zu eskalieren. Polizeikräfte im Erstaufnahmelager in Röszke hindern die Menschen an ihrer Weiterreise.
Terror – die Antwort der Karikaturisten
Mit Bleistift gegen Gewehre – Zeichner in Frankreich reagieren auf den Anschlag gegen „Charlie Hebdo“. Eine stille Videobotschaft gegen den Terror.
Trump provoziert mit zweideutigem Waffen-Kommentar
Er hat es schon wieder getan. Der Polit-Rüpel Donald Trump hat in seiner jüngsten Rede über Waffengewalt gesprochen. Doch nicht nur das: zweideutig hat er über Schüsse auf seine Konkurrentin Hillary Clinton sinniert (laut) und damit seinen nächsten Skandal provoziert. Sogar der Secret Service hat sich mittlerweile eingeschaltet. Kalkulierter Skandal oder folgenschwerer Ausrutscher? Wir zeigen die Aussagen im Original.
Ist unsere Netzneutralität in Gefahr? (probono Magazin)
Internetanbieter locken mit Angeboten für „dauerhaft schnelles“ Datenvolumen für bestimmte Streaming-Dienste wie Spotify oder Netflix. Mit einem gewieften Trick umgehen sie so die Netzneutralität. Gut für den Kunden, unfair für die Konkurrenz. Kommt jetzt doch das Zwei-Klassen-Internet?
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Nach der Bombenexplosion in New York City sollen nach CNN-Angaben auch in New Jersey fünf Sprengsätze gefunden worden sein. Dieses Twitter-Video zeigt eine fehlgeschlagene Bombenentschärfung eines Polizei-Roboters in New Jersey. Als der Roboter ein Kabel der Bombe durchtrennt, explodiert der Sprengsatz.
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Der katholische Publizist Martin Lohmann und Dieter Graefe, Rechtsanwalt des Sterbehilfe-Vereins Dignitas, sind sich nie persönlich begegnet. Vermittelt von dbate.de treffen sie jetzt im Internet aufeinander – und streiten über Sterbehilfe. Es ist die Premiere eines neuen Genres – das Skype-Streitgespräch.
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