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Artikel Der große dbate-Jahresrückblick 2017
Artikel Der große dbate-Jahresrückblick 2017
Schlimmer als das verhexte 2016 konnte 2017 ja nicht werden, oder? Damals beschäftigte uns der zunehmende Populismus in Europa, politische Unruhen in der Türkei, der globale Terrorismus, die Wahl Donald Trumps zum US-Präsident und die Brexit-Entscheidung. Doch das Katastrophenjahr hinterließ so seine Spuren. Viele Ereignisse zeigten erst in diesem Jahr ihre Folgen. Wir haben euch die besten Videos des Jahres zusammengestellt – im großen dbate Jahresrückblick.
Januar: Trump wird Präsident
In diesem Jahr gab es einen Mann, der sicherlich für die meisten Schlagzeilen gesorgt hat. Donald Trump wurde am 20. Januar in das Amt des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gehoben. Was darauf folgte war ein Jahr voller Kritik und Spott – dank seiner fragwürdigen Aktionen, provokanten Äußerungen und nicht zuletzt seiner Liebe zu Twitter. Seine Ansage zum Amtsantritt lautete „America First“. Über die nächsten Wochen folgten darauf lustige bis satirische Anwärter aus der ganzen Welt. Den Start machte eine Late-Night-Sendung aus den Niederlanden, die sich in Trump-Manier als „Netherlands Second“ bewarb.
Februar: Dutertes Drogenkrieg
Über 7.000 Tote hat der brutale Anti-Drogenkrieg des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte bereits gefordert. Mit sogenannten extralegalen Morden versucht er, dem Drogenproblem auf den Philippinen Herr zu werden. Wer darunter leidet, sind vor allem die armen Menschen, berichten Journalisten und Bewohner des Landes. Unsere Web-Doku zeigt die dramatischen Lebensumstände der Filipinos unter Duterte.
März: Deutsch-türkische Beziehungen
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan veranlasste dieses Jahr ein Referendum, nach dem in der Türkei ein Präsidialsystem möglich werden sollte. Im Vorfeld sollten dafür auch in Deutschland türkische Minister Wahlkampfveranstaltungen durchführen. Doch diese wurden teils untersagt – der Grund: Die Türkei würde keine demokratischen Werte mehr vertreten. Erdogan war empört und verglich diese Entscheidung mit „Nazi-Praktiken“. Wir hatten im März mit Menschen auf der Straße gesprochen, was sie von der Debatte halten.
April: „Fotzen-Arschloch“
Brexit, Trump, AfD, „Volksverräter“, Fake-News. Das Vertrauen in „die da oben“ schwand im letzten Jahr zunehmend. Politische Debatten wurden in sozialen Medien geführt – mal belebend, oft verletzend. Gerüchte und Verschwörungstheorien kamen so ungebremst in Umlauf. Die Dokumentation „Nervöse Republik“ bildete die Stimmung in der deutschen Bevölkerung ab. Als Teil der Doku, forderte der Autor des Films, Stephan Lamby, Politiker und Journalisten dazu auf, an sie adressierte Hass-Mails vorzulesen.
Mai: Macron, der Retter Europas?
Es war fast überall in Europa zu spüren: Das Erstarken der Rechtspopulisten. So kam es auch bei der Präsidentenwahl in Frankreich zu einem Tête-à-tête zwischen dem liberalen Emmanuel Macron und der rechts außen stehenden Marine Le Pen vom Front National. Sieger wurde Macron – ein Zeichen für Europa. Aber für wie lange? „Viele sagen, 2017 sei vielleicht nicht das Jahr des Front National, aber 2022 könnte ihr Jahr werden“, so die Journalistin Amandine Sanchez, die bei der Wahl und den anschließenden Protesten gegen Macron vor Ort war.
Juni: Alexander Gauland zu Deniz Yücel
Seit dem 27. Februar 2017 sitzt der WELT-Journalist Deniz Yücel in türkischer Untersuchungshaft – lange Zeit ohne zu wissen, was ihm vorgeworfen wird. Er solle Mitglied einer Terrororganisation sein, lautet später im Jahr die offizielle Anklage. In seiner Heimat Deutschland kam mit seiner Verhaftung eine riesige Solidaritätsbewegung ins Rollen. Unter #FreeDeniz wurde nicht nur die Freiheit des deutsch-türkischen Journalisten bei Demos, Autokorsos und mit zahlreichen Briefen gefordert. Auch die Freiheit aller in Folge des Putschversuchs in der Türkei willkürlich Inhaftierten. Im Juni trafen wir den AfD-Spitzenkandidaten Alexander Gauland und fragten ihn, ob auch er sich solidarisch zeigt.
Juli: Krawalle zum G20-Gipfel
Ein besonders einschneidendes Ereignis war der G20-Gipfel in Hamburg. Vom 6. bis 8. Juli kam es zu zahlreichen Demonstrationen und Ausschreitungen gegen das Treffen der 20 größten Industrie- und Schwellennationen in der deutschen Hansestadt. Im berühmt-berüchtigten Schanzenviertel eskalierten dann die Krawalle: Hunderte Menschen wurden verletzt und Sachschäden in Millionenhöhe sind entstanden. dbate war an allen Tagen des Gipfels live vor Ort und zeigte auch „am Tag danach“ die mutwillige Zerstörung im Hamburger Schanzenviertel.
August: Leben im „Nazidorf“ – ein Ehepaar leistet Widerstand
Die Diskussion über Rechtsextremismus fing schon nach der „Flüchtlingskrise“ an, als rassistisch motivierte Gewalttaten gegen Migranten und Unterstützern der Integration zunahmen. Schon seit Jahren wehren sich Birgit und Horst Lohmeyer gegen ihre Nachbarn: Sie leben im „Nazidorf“ Jamel (Mecklenburg-Vorpommern) – außer ihnen wohnen hier ausschließlich Neonazis. Im Interview spricht das Ehepaar über die Schwierigkeiten, die sie dadurch erfahren. Sogar Brandstiftung haben sie schon miterlebt. Mit ihrem eigens initiierten Musik-Festival „Jamel rockt den Förster“ setzen sie jährlich ein lautes Zeichen gegen Rechts.
September: Wer gewinnt die Bundestagswahl 2017?
In Deutschland bildete die diesjährige Bundestagswahl den politischen Höhepunkt – monatelang arbeiteten die Parteien auf diesen Moment hin, unter anderem mit aufwendigen Werbespots. Mit 32,9 Prozent holte die CDU/CSU mit Angela Merkel als Kanzlerkandidatin in vierter Folge die meisten Stimmen. Doch nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen steht bis zum Ende des Jahres noch immer keine Bundesregierung fest. Auch der Einzug der AfD in den Bundestag sorgte für Diskussionen. Zwei politische Punkte, die uns auch im Jahr 2018 sicherlich noch beschäftigen werden.
Oktober: Krise in Katalonien
Spanien und die autonome Gemeinschaft Katalonien haben ein sehr aufwühlendes Jahr hinter sich. Die katalanische Regierung rief dieses Jahr ein Unabhängigkeitsreferendum aus und forderte die Bürger auf, für oder gegen die Abspaltung von Spanien zu stimmen. Letzten Endes wurde die Unabhängigkeit Kataloniens von der spanischen Regierung für rechtswidrig erklärt. Kurz vor den umstrittenen und teils gewalttätig verlaufenden Wahlen haben wir mit einem in Katalonien lebenden Deutschen über die Stimmung im Land gesprochen.
November: Holocaust-Mahnmal vor Höckes Tür
Kaum eine andere Partei in Deutschland ist inzwischen so umstritten wie die Alternative für Deutschland. Ein Vorfall kurz vor Jahresende bekam von beiden Seiten herbe Kritik: AfD-Politiker Björn Höcke sagte Anfang des Jahres das Holocaust-Mahnmal in Berlin sei ein „Denkmal der Schande“. Die Aktionskünstler vom Zentrum für politische Schönheit errichteten deshalb einen Nachbau des Berliner Holocaust-Mahnmals direkt neben dem Privathaus von Höcke. Dafür wurde das Grundstück extra angemietet und der Nachbar als „gefährliche Person“ gründlich überwacht – eine Aktion, die eine Kündigungsklage und eine zerstörte Kamera nach sich zog.
Dezember: #MeToo-Bewegung wird Person of the Year
Fernab der politischen Debatten fand dieses Jahr vor allem dieses Thema Platz in den Schlagzeilen: sexuelle Belästigung. Nach den Vorwürfen gegen Hollywood-Filmproduzent Harvey Weinstein fanden Frauen und Männer mithilfe des Hashtags #MeToo ein Sprachrohr für ihre traumatischen Erlebnisse. Ein gesellschaftlicher Wandel wurde vorangetrieben, der nun schon über mehrere Monate stark diskutiert wird. Im Dezember wurde die MeToo-Bewegung deswegen vom US-amerikanischen Time Magazine zur „Person of the Year“ ernannt.
Einen passenden Abschluss für das Jahr bildet somit auch dieser Tweet:
Ein Name in den Trending Topics.
2016: Tot.
2017: Sexuell übergriffig.
Freue mich schon auf 2018.— Sushi Sushi has a farm ee i ee i oh! (@StereoSushisu) 16. November 2017
Die dbate-Redaktion wünscht einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Veröffentlicht am: 20.12.2017 in Artikel
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Präsident Donald Trumps letzter Faux-pax: Er verprügelt CNN in einem seiner Twitter-Videos. Die Reaktionen auf Twitter lassen nicht lange auf sich warten: Von Merkel bis FBI gibt es so einige die mal austeilen wollen.
Video-Tweet: Trump verprügelt CNN
Donald Trump sorgt mit seinem Prügel-Video gegen CNN ‚mal wieder für Schlagzeilen. Der US-Präsident gab sich auf Twitter alles andere als staatsmännisch und veröffentlichte ein altes Video von einem Wrestlingkampf. Statt wie damals auf seinen Gegner einzuschlagen, prügelt er in dem Twitter-Video mehrfach auf ein eingeblendetes CNN-Logo ein.
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Die Bundestagswahl aus Sicht des Internets
Die SPD zeigt der CDU die kalte Schulter – als einzige Koalitionsmöglichkeit bleibt jetzt nur noch eine „Jamaika-Koalition“ für Deutschland. Auf Twitter wird Martin Schulz scharf kritisiert und über eine mögliche Koalition aus Uniton, FDP und Grünen gescherzt. Für Wahlsiegerin Angela Merkel, aber auch auch für die AfD als drittstärkste Kraft, regnet es Glückwünsche aus Übersee.
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Mit 393 ‚Ja‘-Stimmen wurde am 30. Juni 2017 die Ehe für alle erlaubt. Das ermöglicht homosexuellen Paaren ebenfalls die Ehe zu vollziehen. Ein großer Schritt Richtung Gleichberechtigung. So reagierten Twitter-User auf die historische Entscheidung:
Kontroverses Video: Tierschützer filmt verhungernden Eisbären
Schwer mit anzusehen: Ein in freier Wildbahn verhungernder Eisbär. Die Tierschutzorganisation SeaLegacy filmte das Tier und half ihm laut eigenen Angaben nicht. Das Netz ist schockiert, doch die Umweltschützer erklären warum.
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Die AfD zieht mit 12,6 Prozent der Stimmen in den Bundestag ein und ist damit die drittstärkste Kraft. Das Netz reagiert teils schockiert auf den Wahlerfolg und die AfD-Spitzenpolitiker. Wir haben für euch die besten Twitter-Reaktionen gesammelt.
Nachdem im Vorfeld in den Sozialen Medien oft dazu aufgerufen wurde, unbedingt wählen zu gehen, um den Einzug der AfD zu verhindern, reagieren jetzt die Twitter-User entsprechend schockiert über das Wahlergebnis der Bundestagswahl 2017. Bei der Alternative für Deutschland hingegen ist die Freude groß.
Für viel Empörung sorgt der Tweet der AfD-Parteivorsitzenden Frauke Petry:
„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“ – Gandhi.
DANKE 🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪#Btw17 #AfD— Frauke Petry (@FraukePetry) 24. September 2017
Ein Twitter-User reagiert darauf wie folgt:
„Ich will nicht von @FraukePetry zitiert werden“
– Gandhi
— GOLDIE DER XVI. (@ichbingoldie) 24. September 2017
Die Satire-Sendung heute show macht währenddessen Vermutungen über die Geschehnisse auf der AfD-Wahlparty:
Die AfD wird drittstärkste Kraft. Bernd Höcke rennt gerade über die Wahlparty und verteilt Heil-Fives.#BTW17
— ZDF heute-show (@heuteshow) 24. September 2017
Das Netz reagiert sowohl entrüstet als auch mit Humor. Viele Game of Thrones-Fans wissen, was mit dieser Anspielung aus Westeros gemeint ist:
Die ersten Wahlreaktionen aus dem Ausland treffen ein. Hier: Westeros #BTW17 pic.twitter.com/mIreSzJhUX
— Medienmagazin DWDL (@DWDL) 24. September 2017
Richtige Reaktionen auf die Wahl aus dem Ausland zeigt dieser Tweet. Die Farbwahl des Guardian spricht Bände:
Der Guardian stellt die #AfD mit einer passenden Farbe dar #btw17 pic.twitter.com/DdC7GCWwQw
— neues deutschland (@ndaktuell) 24. September 2017
Auf Twitter trendet am Wahlabend das Hashtag #fckafd. Einige der Tweets beziehen sich vergleichend auf die Geschichte Deutschlands und die Zeit des Nationalsozialismus.
Alle GeschichtslehrerInnen fragen sich gerade, warum sie das 2. Weltkrieg Thema immer und immer wieder durchgekaut haben… #BTW17 #fckafd
— Wuschelwolf (@EiszeitMagie) 24. September 2017
In Sachsen ist die AfD sogar die stärkste Macht nach den Wahlen. Für diese Userin keine Freude:
Ich kann davon ausgehen, dass fast jeder Dritte, der mir morgen begegnet, die AfD gewählt hat?!
Ja, JETZT fühle ich mich bedroht. #fckafd— saphaia (@Zwergpanda) 24. September 2017
Dieser Twitterer einen Gegenvorschlag zur Abschiebung von Flüchtlingen, wie es die AfD fordert:
Können wir mehr Flüchtlinge aufnehmen und die 13,5% abschieben? #fckafd
— Alex (@Alex_5625) 24. September 2017
In seiner Siegesrede sprach AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland davon, Frau Merkel zu jagen. Die heute show zählte eins und eins zusammen und hat Petrys Abgang bei der Bundespressekonferenz neu gedeutet:
Frauke #Petry will nicht in die neue AfD-Fraktion eintreten. Sie hat keinen Jagdschein.
— ZDF heute-show (@heuteshow) 25. September 2017
Das fragwürdige Vokabular Gaulands wurde oft kritisch kommentiert. Ein Twitter-User fühlt sich dabei an Quentin Tarantinos Inglourious Basterds erinnert. Dort werden allerdings von einer Untergrund-Bande Judenhasser gejagt und getötet.
„Wir werden sie jagen!“
„Challenge accepted.“ pic.twitter.com/WiEPSHAN2m— Volker Dohr (@VlkrDhr) 24. September 2017
Veröffentlicht am: 25.09.2017 in Artikel
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Griechenland: Heftige Proteste gegen „Rentenreformen“
Neue Sparauflagen, Steuer- und Rentenreformen: während das griechische Parlament die Entscheidung über die von internationalen Gläubigern geforderten Kursänderungen abgestimmt hat, demonstrierten rund 26.000 Menschen auf dem „Syntagma-Platz“ in Athen. Es kam zu gewaltsamen Ausschreitungen. Die Menschen bangen um ihre finanzielle Zukunf
Tariks Genderkrise: Depp des Monats Mai
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Comedy auf YouTube – albern im Netz 2/2
Ist das etwa die Zukunft deutschsprachiger Comedy? Irgendwie ja, denn sie haben ein Millionenpublikum. Allerdings nicht im TV, sondern auf YouTube. Hier tummeln sich Tausende Videos von Sketchen, Parodien und Rankings. Ist das jetzt also ernst zu nehmende Comedy oder doch nur eine Ansammlung von billigen Flachwitzen? Im Videotagebuch „Comedy auf YouTube“ haben wir vier Netz-Comedians unter die Lupe genommen und gefragt, was Humor im Netz alles darf, wie man mit Trash Cash machen kann und welche Rolle dabei die Community spielt. Teil 2: Mit Humor zum Erfolg.
Wo stehen die USA nach der Ära Obama? Eine Bilanz
„Yes we can! Yes we did!“ Präsident Barack Obamas galt im In- und Ausland als Hoffnungsträger. Er verkörperte das Versprechen nach Wandel und Hoffnung. Nach acht Jahren verabschiedet sich Obama vorerst von der politischen Bühne. Eine Bilanz seiner Innen- und Außenpolitk.
„Like a Rolling Stone“ – Literaturnobelpreis für Bob Dylan
Gitarre, Mundharmonika und Krächz-Stimme – Bob Dylan ist ein Unikat. Jetzt ist der Ausnahme-Musiker mit dem Literaturnobelpreis 2016 ausgezeichnet geworden. Zu diesem Anlass zeigt dbate einen Ausschnitt aus Martin Scorseses Film „No Direction Home – Bob Dylan“. Zu sehen ist eine Version von Dylans Hit „Like a Rolling Stone“ sowie ein Interview mit dem Musiker.
Helmut Kohl – das Interview 5/6
Vier Tage, ein Gespräch, im Jahr 2003. Folge 5: Machtverlust 1998 und Gedanken zu Europa. Bis Sonntag, 29. März zeigt dbate.de jeden Tag eine neue Folge des Interviews.
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London: Van soll in Menschenmenge gefahren sein
Laut der Londoner Polizei kam es in der Nacht zum 4. Juni 2017 zu zwei „Vorfällen“ in der Nähe der London Bridge und dem Borough Market. Ein Fahrzeug soll in der Nähe der Brücke auf den Gehweg gerast sein und Fußgänger verletzt haben – so Medienberichte.
Das Arschloch-Jahr: Hau ab, 2016!
Der Tod von George Michael passt ins düstere Bild: 2016 war das Jahr, in dem bedeutende Popstars starben – Bowie, Prince, Cohen und jetzt eben George Michael. „2016 ist ein Arschloch“, so haben wir von dbate bei jedem gestorbenen Sänger geschrieben.
Das hässliche Gesicht Europas – Ein Kommentar
In Zeiten von Terror rückt Europa näher und besinnt sich auf das, was es repräsentiert – Freiheit, Einheit trotz Vielfalt und vor allem Frieden. Denn es ist verstörend genug, dass Menschen, geblendet von Hass, für falsche Ideale morden. Aber Europa hat auch sein hässliches Gesicht.
Schwerpunkt: Olympia in Hamburg?
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Frauke Petry will keine Spitzenkandidatin werden
In einem Facebook-Video hat die AfD-Vorsitzende Frauke Petry überraschend mitgeteilt, dass sie für eine Spitzenkandidatur – weder alleine noch im Team – bei der diesjährigen Bundestagswahl nicht zur Verfügung stehe.
Jamel rockt gegen Rechts
Am vergangenen Wochenende kam die Rock-Elite Deutschlands im Ort Jamel zusammen. Gemeinsam setzten Bands wie Kraftklub und die Beatsteaks mit ihrer Musik ein Zeichen gegen Rechtsextremismus.
Artikel AfD: Einzug in den Bundestag, aber ohne Petry
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Schon länger sind sich die Spitzenpolitiker der AfD politisch uneins. Und bereits einen Tag nach dem Einzug in den Bundestag kommt es erneut zu Reibereien zwischen der Bundesvorsitzenden Frauke Petry und den Spitzenkandidaten Alexander Gauland und Alice Weidel. Petry will nicht als Teil der AfD-Fraktion sondern als Einzelperson dem Bundestag beisitzen.
Mit Abgängen hat die AfD inzwischen Erfahrung, ist doch zuletzt Spitzenkandidatin Alice Weidel aus einer Talkshow geflüchtet, als ihr Parteikollege als Nazi beschimpft wurde. Nun verlässt auch AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry fluchtartig den Saal, nachdem sie bei der Bundespressekonferenz am Morgen des 25. Septembers bekannt gegeben hat, nicht der AfD-Fraktion im Bundestag beisitzen zu wollen:
+++ Paukenschlag: Frauke #Petry steht für #AfD-Fraktionsvorsitz nicht zur Verfügung und verlässt #Bundespressekonferenz +++#BTW17 pic.twitter.com/s9ByavH3Nr
— ZDF Morgenmagazin (@morgenmagazin) 25. September 2017
Die restlichen AfD-Politiker bei der Bundespressekonferenz, darunter Gauland, Weidel und Meuthen, quittierten ihren Abgang mit süffisantem Grinsen. Und dem Kommentar, dass sie Petrys Verhalten missbilligen.
Solo im Bundestag
Anstatt der Fraktion anzugehören „werde ich als Einzelabgeordnete einer vernünftigen konservativen Politik Gesicht und Stimme verleihen. Ich werde auf andere Weise aktiv dafür sorgen, dass wir spätestens 2021 die tatsächliche gesellschaftliche Wende einleiten können“, so Petry in einem Facebook-Post.
Veröffentlicht am: 25.09.2017 in Artikel
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Keine Folter für Raif Badawi!
Amnesty International hat mit der Familie von Raif Badawi ein Video gedreht, um weltweit auf das Schicksal des Bloggers hinzuweisen. Die Menschenrechtsorganisation fordert Saudi-Arabien auf, die Vollstreckung der Strafe sofort zu stoppen und den politischen Gefangenen unverzüglich freizulassen – und hat deswegen zunächst einen weltweiten Briefmarathon gestartet. Allein in Deutschland wurden in den letzten Wochen rund 50.000 Unterschriften gesammelt, die an die Botschaft Saudi-Arabiens in Berlin übergeben wurden.
ESC 2016: Große Verschwörung?
Russland wittert nach dem ESC-Sieg der Krimtatarin Jamala die große Verschwörung – alles sei politisch gesteuert. Was denkt Ihr: Welche Rolle spielt Politik bei Europas größtem Musikevent?
Kampf ums Wasser – Olivenbau extrem in Andalusien
Im südspanischen Andalusien sorgen industrielle Olivenplantagen für Konflikte. In der ohnehin trockenen Region werden die letzten Grundwasserreserven angezapft. Wasser, das den Menschen in der Gegend zunehmend fehlt. Immer mehr Dörfer werden verlassen, Landstriche drohen zu verwüsten. Eine Gruppe von Aktivisten kämpft nun um ihr Recht auf Wasser.
Bjarne Mädel („Schotty“) über Tatortreiniger
Woher kommt eigentlich die Inspiration für seine Rolle als Tatortreiniger „Schotty“? Christian Heistermann, Tatortreiniger in Berlin, hat Bjarne Mädel viele wichtige Infos – und eklige Situationen – als Vorlage geliefert. „Da klebte dann auch mal ein Finger am Linoleum und war einfach nicht loszumachen.“ Über die Rolle als „Schotty“ hinaus hat Mädel jetzt auch als Erzähler für den Dokumentarfilm „Den Tod auf der Schippe – die wahren Tatortreiniger“ von Eric Friedler (17.12.2015, 23:00 Uhr, NDR Fernsehen) gedient. „Das hat mich wirklich überrascht, dass das alles sehr warmherzige Menschen sind, die mitten im Leben stehen“, sagt Mädel im Skype-Talk mit Thomas Schuhbauer über die Tatortreiniger im echten Leben.
Hurrikan Irma: So schlimm hat er in der Karibik gewütet
Nach den massiven Zerstörungen durch Harvey vor wenigen Wochen fegt nun der nächste Hurrikan über den Atlantik Richtung USA und hinterlässt eine Schneise der Verwüstung auf den karibischen Inseln. Irma ist der schlimmste Hurrikan, der je außerhalb des Golfs von Mexiko verzeichnet wurde. Augenzeugenvideos zeigen das Ausmaß.
„Demokratisches System stößt an seine Grenzen“ – Thilo Kößler (DLF) zu Trumps Wahlsieg
Die Überraschung ist perfekt: Donald Trump wird nächster Präsident der USA. Wie konnte das passieren? Und welche Folgen hat die Wahl für Europa? Thilo Kößler, Washington-Korrespondent vom Deutschlandfunk, über eine dramatische Wahlnacht, die Stimmung in den USA und gefährdete Demokratien.
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„Amerika verliert die Wahl“ | Kommentar zur US-Wahl
„Es geht nicht darum, Geschichte zu schreiben, sondern darum, Geschichte zu verhindern“ – Kommentar zur US-Wahl von Stephan Lamby
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So reagiert das Netz auf den Rücktritt von Özil
Für die einen nur eine Ablenkung vom Erdogan-Foto, für die anderen ein alarmierendes Zeichen für Rassismus. Mesut Özils Rücktritt aus der deutschen National-Elf per Twitter sorgt für viel Aufregung aus allerlei Richtungen.
Venezuela in der Krise: Mehrere Oppositionelle entführt?
Venezuela: Der Oppositionsführer Leopoldo López sowie der Bürgermeister von Caracas sollen gestern Nacht festgenommen worden sein. Angehörige sprechen von Entführung. López‘ Frau veröffentlichte ein Überwachungsvideo. Auch die Tochter des Bürgermeisters veröffentlichte ein Video der vermeintlichen Entführung.
Artikel #Barcelona: So reagiert das Netz auf den Terror
Artikel #Barcelona: So reagiert das Netz auf den Terror
13 Tote und über 100 Verletzte: Das ist die traurige Bilanz nach dem jüngsten IS-Terroranschlag in Barcelona. Ein Transporter war auf der Flaniermeile Las Ramblas mit hoher Geschwindigkeit in eine Menschenmenge gerast. Von Martin Schulz über Frauke Petry bis zu Donald Trump – wir haben die Twitter-Reaktionen für Euch zusammengestellt.
SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz: ist geschockt über die Nachrichten aus Barcelona: Für ihn ist dieser Terrorakt „ein feiger Anschlag auf unsere Werte“
Geschockt und wütend über Nachrichten aus Barcelona. Ein feiger Anschlag auf unsere Werte! Meine Gedanken sind bei Opfern und Angehörigen.
— Martin Schulz (@MartinSchulz) 17. August 2017
Der FC Barcelona sendet dieses stille Trauer-Video mit dem Hashtag #TotsSomBarcelona:
#TotsSomBarcelona pic.twitter.com/c8cU3clVin
— FC Barcelona (@FCBarcelona) 18. August 2017
US-Präsident Donald Trump verurteilt die Terroranschläge in Barcelona und bietet Hilfe an.
The United States condemns the terror attack in Barcelona, Spain, and will do whatever is necessary to help. Be tough & strong, we love you!
— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 17. August 2017
AfD-Politkerin Frauke Petry: Hat gleich mehrere Tweets zu #Barcelona abgesetzt. Zunächst zeigt sie sich traurig über die Nachrichten aus Barcelona.
Nun trifft es #Barcelona . Traurig und unfassbar.
— Frauke Petry (@FraukePetry) 17. August 2017
Dann plötzlich sieht sie die Terrormeldungen schon als “0815-Meldungen“, die nicht auszuhalten sind – und verweist auf den Tweet von Martin Schulz.
0815-Meldungen sind nicht auszuhalten.
Europa braucht Veränderung.
Wir müssen uns Realität stellen.#Barcelona *
https://t.co/dtmorOyTWe— Frauke Petry (@FraukePetry) 17. August 2017
Heute Morgen formuliert die AfD-Politikerin dann schon die ersten Forderungen und teilt dazu einen Artikel von Roland Tichy:
Suis-je Barcelona? Nein!!!!
Grenzen kontrollieren, illegale Migration beenden, Terroristen abschieben!!!https://t.co/x0mKKlnPTp— Frauke Petry (@FraukePetry) 18. August 2017
Angela Merkels Sprecher Steffen Seibert bezeichnet den Terroranschlag als „widerwärtigen Anschlag“.
In tiefer Trauer sind wir bei den Opfern des widerwärtigen Anschlags in #Barcelona – in Solidarität + Freundschaft an d. Seite der Spanier.
— Steffen Seibert (@RegSprecher) 17. August 2017
Seibert twittert außerdem die Reaktion der Bundeskanzlerin: Die Kanzlerin hat der spanischen Regierung ihr Beileid übermittelt. Zitat: „dem spanischen Volk in dieser schweren Stunde eng verbunden.“
Kanzlerin #Merkel hat der span. Regierung ihr Beileid übermittelt, „dem spanischen Volk in dieser schweren Stunde eng verbunden.“ #Barcelona
— Steffen Seibert (@RegSprecher) 17. August 2017
Das sagt FDP-Bundesvorsitzender Christian Lindner:
Terror erklärt der freien Welt den Krieg, aber wir bleiben stärker. Jedes Opfer ist Verpflichtung, Lebensweise zu verteidigen.CL #barcelona
— Christian Lindner (@c_lindner) 17. August 2017
Auch Hillary Clinton bekundet ihr Mitleid: „Wir stehen gemeinsam gegen den Terrorismus, egal wo er einschlägt“
Barcelona, you have our resolve and support in the face of this cowardly attack. We stand together against terrorism wherever it strikes.
— Hillary Clinton (@HillaryClinton) 17. August 2017
Der ehemalige Spieler des FC Barcelona Neymar Jr. postete ein Bild von Barcelona mit den Hashtags #PrayForBarcelona“ und #NoMoreTerrorism:
Que Deus conforte todas as famílias 🙏🏻😢😪😭 #PrayForBarcelona te quiero BARCELONA pic.twitter.com/EFv1mvT0pD
— Neymar Jr (@neymarjr) 17. August 2017
Der frühere US-Präsident Barack Obama und seine Ehefrau Michelle Obama sind ebenfalls mit ihren Gedanken bei den Opfern und Angehörigen. „Wir Amerikaner halten immer mit unseren spanischen Freunden zusammen“.
Michelle and I are thinking of the victims and their families in Barcelona. Americans will always stand with our Spanish friends. Un abrazo.
— Barack Obama (@BarackObama) 17. August 2017
Veröffentlicht am: 18.08.2017 in Artikel
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Vor der Wahl zum Europa-Parlament und der Kommunalwahl in Sachsen beobachtet die Arte Re:-Reportage vier Journalisten der Sächsischen Zeitung bei ihren Recherchen im rechten Umfeld.
Meine Weltreise 2/3 – Das Problem mit dem Geld
Immer unterwegs, ständig Neues entdecken und den Rest der Welt auf dem eigenen Blog darüber informieren. Das ist das Leben eines Reisebloggers. Dabei bedeutet Reisen lange nicht mehr, nur neue Kulturen kennen zu lernen – vielmehr gleicht es einem Selbstfindungstrip. Was macht mich glücklich? Sind Geld und Erfolg überhaupt wichtig?
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Mit ihren Videos zur Corona-Pandemie erreicht Mai Thi Nguyen-Kim ein Millionenpublikum. Doch die Wissenschaftsjournalistin (MaiLab) ist frustriert.
YouTuberin veröffentlicht „Werkzeugkasten für Vergewaltigungsopfer“
Mit gerade einmal fünf Jahren war die Israelin Noa Maiman über mehrere Monate sexuell missbraucht worden. Auch als Jugendliche und Frau wurde sie immer wieder mit sexuellen Übergriffen konfrontiert. Die Filmemacherin und YouTuberin entschloss sich, sich selbst und anderen Frauen zu helfen – mit einem „Toolkit for the Fresh Rape Victim“ (Werkzeugkasten für Vergewaltigungsopfer).
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Wie wird 2018? Erwartungen ans nächste Jahr
Ein seltsames Jahr ist zu Ende, 2017 war das Jahr des Übergangs – eine Regierung in der Dauerkrise; Finanzspekulanten, die auf das Platzen der nächsten Börsenblase warten; verunsicherte Bürger, die nicht wissen, ob sie sich vor Terroranschlägen fürchten oder sich an sie gewöhnen sollen; und über all dem die Frage, vor wem man mehr Angst haben soll: Kim Jong-un oder Donald Trump?
Schwerpunkt: Verschwörungstheorien
Flash: Ranking der schönsten Verschwörungstheorien
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Unter #MeToo berichten aktuell Frauen davon, wie sie sexuelle Belästigung und sogar sexuellen Missbrauch erlebt haben. Die Bewegung und das Hashtag kamen durch den sogenannten Weinstein-Skandal ins Rollen. US-Schauspielerin Alyssa Milano hatte als Reaktion darauf einen Aufruf bei Twitter gestartet. Doch die Bewegung ist schon viel älter. Jetzt hat sich die Gründerin geäußert.
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– SKYPE-TALK mit Andre Meister von netzpolitik.org
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Frauke Petry will keine Spitzenkandidatin werden
In einem Facebook-Video hat die AfD-Vorsitzende Frauke Petry überraschend mitgeteilt, dass sie für eine Spitzenkandidatur – weder alleine noch im Team – bei der diesjährigen Bundestagswahl nicht zur Verfügung stehe.
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Artikel Frauke Petry will keine Spitzenkandidatin werden
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In einem Facebook-Video hat die AfD-Vorsitzende Frauke Petry überraschend mitgeteilt, dass sie für eine Spitzenkandidatur – weder alleine noch im Team – bei der diesjährigen Bundestagswahl nicht zur Verfügung stehe.
Beim anstehenden AfD-Parteitag in Köln will Partei-Chefin Frauke Petry vor allem inhaltliche Fragen besprechen. Damit es bei den Parteimitgliedern nicht nur um Personalfragen gehe, verkündete die Vorsitzende nun im Vorfeld, dass sie keine Spitzenkandidatin für die kommende Bundestagswahl werden möchte.
Hier zeigen wir die Videobotschaft von Frauke Petry:
Veröffentlicht am: 19.04.2017 in Artikel
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Veröffentlicht am: 08.03.2016 in Schwerpunkt: AfD - wie rechts ist Deutschland?
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