Schlagwort: Satire
Artikel So reagiert das Netz auf das Jamaika-Aus
Artikel So reagiert das Netz auf das Jamaika-Aus
Wie reagiert das Netz auf das Aus der Jamaika-Verhandlungen? Wir haben verschiedene Reaktionen gesammelt – von den verhandelnden Parteien, über die AfD bis zur SPD.
Ernüchterung bei den Grünen. Wer die Schuld an dem Aus trägt, scheint hier ganz klar:
Wir mussten heute feststellen, dass die einzig mögliche Konstellation, die demokratisch nach der Wahl möglich war, von einer Partei, die mit uns verhandelt hat, nicht gewollt wurde. Kultur des Kompromisses ist für eine funktionierende Demokratie elementar. #mut#Jamaika #
— Cem Özdemir (@cem_oezdemir) 20. November 2017
Sichtlich erschöpft präsentierten sich Katrin Göring-Eckhardt und Cem Özdemir mit diesem Video auf Facebook:
Auch für die ZDF-Moderatorin Marietta Slomka ist klar, wer Schuld ist. Die heute show hat das wie folgt zusammengefasst:
Lindner wurde geslomkat. #JamaikaAbbruch pic.twitter.com/1LQyTIrO72
— ZDF heute-show (@heuteshow) 21. November 2017
Und auch Deutschlands bekanntester Satiriker Jan Böhmermann konnte sich dieses Lindner-Meme offensichtlich nicht verkneifen…
— Jan Böhmermann (@janboehm) 19. November 2017
Die FDP und Christian Lindner, der am Abend das Aus der Jamaika-Verhandlungen verkündet hatte, versuchen den Abbruch zu erklären und verbreiten im Netz überall den Satz „Lieber nicht regieren als falsch“. Sowohl bei Twitter als auch bei Facebook wurde das Header-Bild entsprechend geändert…
Wir werfen niemandem vor, dass er für seine Prinzipien einsteht. Wir tun es aber auch für unsere Haltung. Wir sind für Trendwenden gewählt worden. Sie waren nicht erreichbar. Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren. CL #jamaika #sondierung
— Christian Lindner (@c_lindner) 19. November 2017
Auf Twitter kommt der Spruch nicht so gut an und wird schnell Opfer der kreativen Umdichtung:
Meine neue Abwesenheits-Mail ist fertig. pic.twitter.com/PNH7JbNzto
— Torsten Beeck (@TorstenBeeck) 20. November 2017
#JamaikaAbbruch pic.twitter.com/t4ULiNEqTB
— Ralph Ruthe (@ralphruthe) 20. November 2017
Für Aufsehen sorgt auch der Dateiname der neuen FDP-Grafik, der vermuten lässt, dass der Ausstieg aus den Sondierungen bereits am Donnerstag feststand.
Hallo @c_lindner, war die @fdp-Grafik für den #JamaikaAbbruch schon am Donnerstag fertig? 😉 pic.twitter.com/3VLuPWCXKq
— Daniel Mack 🇪🇺 (@danielmack) 20. November 2017
Die AfD reibt sich die Hände
Die AfD könnte der große Profiteur des Abbruchs der Jamaika-Verhandlungen sein. Jörg Meuthen läutet das Ende von Bundeskanzlerin Angela Merkel hier schon ‚mal ein:
Guten Morgen 🇩🇪!
Eine ganz hervorragende Nachricht für unser Land: Das 🇯🇲#Jamaika-Experiment ist g͟e͟s͟c͟h͟e͟i͟t͟e͟r͟t͟, bevor es überhaupt angefangen hat!
Es war auch unser fulminanter Wahlerfolg, der den Sondierern im Nacken saß. #AfD #Neuwahlen
➤ https://t.co/TY46nIqaHm pic.twitter.com/CApCvVrzrD— Prof. Dr. Jörg Meuthen (@Joerg_Meuthen) 20. November 2017
Auch bei der AfD wird auf einen geplanten Abbruch spekuliert und zur Diskussion aufgerufen:
Merkel wird bei Neuwahlen wieder antreten
Noch ist es unklar, wie es weitergehen wird – Minderheitsregierung oder doch Neuwahlen. Auf jeden Fall will Angela Merkel im Amt bleiben:
#Merkel: „Ich habe nach wie vor das Ziel, eine stabile Regierung zu bilden.“
Zum Nachgucken: @ZDF 👉 https://t.co/Nd2OKPBNKB #wasnun@DasErste 👉 https://t.co/gX0H2wbnPc #brennpunkt #Jamaika #Sondierungen pic.twitter.com/iZLq5L7PfZ
— CDU Deutschlands (@CDU) 20. November 2017
In diesem Facebook-Video erklärt Merkel das Ende der Jamaika-Verhandlungen:
Die CSU, bei der aktuell auch noch ein interner Machtkampf tobt, gibt sich wenig selbstkritisch. Horst Seehofer wird auf Twitter wie folgt zitiert:
CSU-Chef Horst Seehofer: Union hat alles Menschenmögliche getan, um stabile Regierung zu bilden. #Sondierung
— CSU (@CSU) 20. November 2017
So reagieren SPD, DIE LINKE und Frauke Petry
SPD-Politiker Ralf Stegner gibt sich gewohnt zynisch und macht sich über den Abbruch der Verhandlungen lustig:
Ich bin ehrlich überrascht, denn ich hatte wirklich gedacht, die schwarze Ampel würde bis zur bayerischen Landtagswahl in 10 Monaten durchhalten.
— Ralf Stegner (@Ralf_Stegner) 20. November 2017
Eine Große Koalition schließt die SPD kategorisch aus. Doch beim Thema Neuwahlen ruderten sie auch schon zurück: Nach Abbruch der Sondierungsgespräche forderte die SPD-Spitze prompt Neuwahlen. Doch die Partei hinter Martin Schulz war zu gespalten, um bei dieser Forderung zu bleiben.
Klare Worte, klare Haltung: https://t.co/WRP5RnK6RP #JamaikaAbbruch pic.twitter.com/oPpBeCKyjN
— SPD Parteivorstand (@spdde) 20. November 2017
Die SPD hat ein Problem, analysiert SPD-Landesgruppenchef @BurkertMartin. pic.twitter.com/hJ5YWF4dfo
— BR24 (@BR24) 22. November 2017
DIE LINKE bereitet sich mental wohl schon ‚mal auf Neuwahlen vor…
4 mehr oder weniger neoliberale Parteien konnten gemeinsam keine #Regierung bilden.Falls es jetzt zu #neuwahlen kommt, brauchen wir eine Alternative links v. Merkel, die soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt stellt. Wird die #spd dazu bereit sein? #DieLinke #Jamaikagescheitert
— Bernd Riexinger (@b_riexinger) 20. November 2017
Auch die ehemalige AfD-Politikerin Frauke Petry meldet sich zu Wort und kritisiert, dass „ein klares Konzept fehle“:
Auch das Team von Extra 3 hat eine Meinung zum Jamaika-Aus:
Statt #Jamaika nun doch Bananenrepublik.
— extra3 (@extra3) 20. November 2017
Veröffentlicht am: 20.11.2017 in Artikel
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Tornado in Rheinland-Pfalz?
Bis zu 100 Häuser sollen von der Gewitterböe beschädigt worden sein, sagte Innenminister von Rheinland-Pfalz Roger Lewentz. Der Sturm riss ganze Dächer und Bäume mit sich. Der Gesamtschaden soll sich auf acht bis zehn Millionen Euro belaufen.
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#Thermilindner! Das Internet hat mal wieder zugeschlagen. Nach einer Pose in dem ARD-Talk Anne Will (siehe weiter unten) werden gerade lustige Twitter-Memes auf den FDP-Chef Christian Lindner, der selbst einer der aktivisten Politiker in den sozialen Medien ist, im Netz verbreitet. Mit #Thermilindner werden gerade verschiedene lustige Tweets zu Lindner und dem Küchengerät Thermomix kombiniert und verbreitet. Der Großteil ist tatsächlich sehr amüsant. Und selbst der FDP-Politiker kann offenbar darüber schmunzeln…
Artikel Die Bundestagswahl aus Sicht des Internets
Artikel Die Bundestagswahl aus Sicht des Internets
Die SPD zeigt der CDU die kalte Schulter – als einzige Koalitionsmöglichkeit bleibt jetzt nur noch eine „Jamaika-Koalition“ für Deutschland. Auf Twitter wird Martin Schulz scharf kritisiert und über eine mögliche Koalition aus Uniton, FDP und Grünen gescherzt. Für Wahlsiegerin Angela Merkel, aber auch auch für die AfD als drittstärkste Kraft, regnet es Glückwünsche aus Übersee.
Vor der Bundestagswahl ist die Frage, welche Koalition es wohl geben wird, heiß diskutiert worden. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz gab am Wahlsonntag im Angesicht der verlorenen Wählerstimmen für die SPD bekannt, dass sie keine Große Koalition mit den Unionsparteien CDU und CSU bilden möchte und sich stattdessen in die Opposition begibt. Es bleibt also die Frage, ob sich eine Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Grünen bilden wird.
Jamaika bezieht sich auf die Farbkombination der Parteien und bietet damit einige Steilvorlagen in Verbindung mit der karibischen Insel:
Wie witzig wäre es denn eigentlich, wenn die Jamaika-Koalition das Kiffen legalisieren würde ^^? #BTW17
— Ernest Kornelsky (@ErnestKornelsky) 25. September 2017
So sähe die Jamaika-Koalition wohl Frisuren technisch aus:
Wollen wir das?
Wie soll das enden? #btw17 #jamaika pic.twitter.com/OOCUCeB8aD— ✪ pixzoo ✪ (@pixzoo) 17. September 2017
Einen entsprechenden Seitenhieb an die rechtspopulistische AfD gibt es von der Satire-Sendung heute show:
Das wird die AfD aber ärgern, dass jetzt ausgerechnet Jamaika kommt.#BTW17
— ZDF heute-show (@heuteshow) 24. September 2017
Koalition um jeden Preis? Der grüne Spitzenkandidat Cem Özdemir macht nach der Bundestagswahl deutlich, dass die Partei ihre Kernthemen durchsetzen will:
Klimaschutz und eine Politik für eine gerechte Gesellschaft sind für die Grünen Voraussetzungen für eine Regierungsbeteiligung. #BTW17 pic.twitter.com/vF8WqL145r
— tagesschau (@tagesschau) 24. September 2017
Würde Cem Özdemir in einer Jamaika-Koalition Außenminister werden, wäre das wohl nicht nach dem Gusto der AfD, so der BILD-Journalist Julian Reichelt:
Es wäre eine hübsche historische Pointe, wenn Deutschland wegen der starken AfD einen türkisch-stämmigen Außenminister bekäme.
— Julian Reichelt (@jreichelt) 25. September 2017
Endlich habe Martin Schulz Klartext gesprochen, als er kurz nach Wahlergebnis schon eine Große Koalition ausschloss. Und auch in der Berliner Runde bei ARD/ZDF nahm der Kanzlerkandidat der SPD plötzlich kein Blatt mehr vor den Mund. Laut Twitter eine deutlich bessere Performance als während des Wahlkampfs.
Wo war DIESER Martin Schulz vor dem 24. September 2017 um 20:15 Uhr? #Berlinerrunde
— Tilo (@TiloJung) 24. September 2017
Andere sehen das Ganze mit Humor:
Wenn man dem Schulz so zuhört, wie der Merkel scharf angreift … Der wäre doch mal ein guter SPD-Kanzlerkandidat! #elefantenrunde
— extra3 (@extra3) 24. September 2017
Martin Schulz in der Elefantenrunde pic.twitter.com/2XPZD4R52a
— Marcel Lewandowsky (@mlewandowsky) 24. September 2017
Für ihre nun vierte Amtszeit bekommt Angela Merkel Glückwünsche aus aller Welt: Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron gratuliert der CDU-Politikerin und freut sich auf eine Zusammenarbeit für Europa und die beiden Länder.
J’ai appelé Angela Merkel pour la féliciter. Nous poursuivons avec détermination notre coopération essentielle pour l’Europe et nos pays.
— Emmanuel Macron (@EmmanuelMacron) 24. September 2017
Die französische Populistin Marine Le Pen gratuliert im Gegenzug der AfD für ihren historischen Erfolg bei der Bundestagswahl. Sie spricht von einem „Erwachen der europäischen Bürger“.
Bravo à nos alliés de l’#AfD pour ce score historique ! C’est un nouveau symbole du réveil des peuples européens. MLP #BTW2017
— Marine Le Pen (@MLP_officiel) 24. September 2017
Und auch aus dem Nahen Osten kommen Glückwünsche für Angela Merkel. Der Premierminister Israels, Benjamin Netanyahu, bezeichnete die Bundeskanzlerin als wahre Freundin Israels:
Congratulations to Angela #Merkel , a true friend of Israel, on her re-election as Chancellor of Germany.
— Benjamin Netanyahu (@netanyahu) 24. September 2017
Satiriker Jan Böhmermann ist von der Wiederwahl Merkels nur mäßig begeistert und eröffnet diese Umfrage:
Wer hat 3 US-Präsidenten, 4 französische Präsidenten und 3 britische Premierminister mitgemacht und ist immer noch an der Macht?
— Jan Böhmermann (@janboehm) 25. September 2017
Viele Deutsche sind über das hohe Wahlergebnisse der AfD geschockt und wissen nicht ganz, was sie machen sollen. Klaas Heufer-Umlauf hätte da einen Vorschlag:
soll die afd da mal rumoppositionieren. wir werden jetzt aus protest einfach noch netter zueinander. nahezu EXTREM nett. und dann?
— klaas heufer-umlauf (@damitdasklaas) 24. September 2017
Im Vorfeld der Bundestagswahl wurde noch über russische Hacker gesprochen. Jetzt scheinen sich die Menschen, darunter auch der Journalist Jakob Augstein, danach zu sehnen:
Was war jetzt eigentlich mit den Russen? Wollten die nicht unsere Wahl manipulieren?
— Jakob Augstein (@Augstein) 25. September 2017
Langsam könnte Putin mal die richtigen Wahlergebnisse einspielen. Seinen Spaß hat er ja jetzt gehabt. #BTW17
— Sprayraumbarbie (@Sprayraumbarbie) 24. September 2017
Veröffentlicht am: 25.09.2017 in Artikel
Zufällige Auswahl
Digital Diary – Sexualität weltweit 5/7
Blasen, Lecken, mit oder ohne Kondom, Anal oder nicht – weltweit tauschen sich Menschen im Netz über ihre Sexualität aus. Entsprechende YouTube-Kanäle boomen. Einige Videoblogger gehören mit mehreren Millionen Klicks zu den Stars der Online-Szene. Auf den ersten Blick scheinen sie keine Tabus zu kennen. Die Dokumentation „Sexualität weltweit“ gibt Einblicke in die Sexualmoral der weltweiten Online-Community. Teil 5: Sex und Partnerschaft.
Schießerei auf Konzert in Las Vegas
Das Augenzeugen-Video zeigt, wie die Menschen auf dem Konzertgelände in Panik geraten und vor den hörbaren Schüssen fliehen. Einige Menschen vor Ort berichten von mehr als 100 Schüssen, die 20 Minuten lang abgefeuert wurden.
Rassismus ist eine Frage der Perspektive!
Was würde passieren, wenn man eine Rassismus-Brille findet? Plötzlich werden Ethnien auf überspitzte Vorurteile reduziert. Alle Südamerikaner tragen Schnurrbart und Strohhut, Asiaten kämpfen in Ninja-Manier und geben unverständliche Laute von sich. YouTuber Rudy Mancuso hat in seinem lustigen Video „Racist Glasses“ auf dieses Problem aufmerksam gemacht. Die Perspektive ist entscheidend.
Gähn! Warum ist diese Wahl so langweilig? (probono Magazin)
Dieses Jahr ist Bundestagswahl. Aber so richtig in Fahrt kommt der Wahlkampf noch nicht. Zu leblos, findet das probono Magazin. Die Meinungen zu gleich, die Politik nur mittig ausgerichtet. Aber woran liegt’s? Vielleicht an der Post-Politik und Postdemokratie?
Wer erhält den Friedensnobelpreis 2016?
Am Freitag, den 7. Oktober wird bekannt, wer mit dem Friedensnobelpreis 2016 ausgezeichnet wird. Kristian Harpviken, Direktor des Peace Research Institutes Oslo, gehört zu den Nominierungsberechtigten. Im Interview erklärt er, wer Top-Favorit ist – und warum Angela Merkel in diesem Jahr nur Außenseiter-Chancen hat.
Corona weltweit: Interview mit Timo Balz aus Wuhan, China (Januar 2020)
Timo Balz lebt seit über 10 Jahren in Wuhan. Anfang des Jahres gehörte er damit zu den wenigen Deutschen, die von der Quarantäneregelung betroffen waren.
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Dresden: Bürger pöbeln gegen Syrien-Mahnmal
Ein Mahnmal gebaut aus ausrangierten Bussen sorgt in Dresden aktuell für Empörung und Pöbeleien. Am 6. Februar 2017 sind vor der Dresdener Frauenkirche drei ausgediente Linienbusse hochkant aufgestellt worden. Sie stellen ein Mahnmal für den Krieg in Syrien dar und sollen für Frieden werben. Doch, wie dieses Video zeigt, gefällt das vielen Dresdnern gar nicht.
Schwerpunkt: „Wie glaubt Deutschland?“
– VIDEOTAGEBUCH: Mein Gott
– FLASH: Bibel vs. Koran – Das Experiment
Schwerpunkt: Reiseblogger – mit dem Laptop um die Welt
– VIDEOTAGEBUCH: Meine Weltreise
– SKYPE-TALK mit „Salt and Silver“
– SKYPE-TALK mit „ersieweltreise“
– SKYPE-TALK mit Reisebloggerin Meike Winnemuth
Präsident Erdogan bei Pressekonferenz von Müdigkeit übermannt
Zum Gähnen langweilig fand der türkische Präsident Erdogan offenbar die Rede seines ukrainischen Amtskollegen Petro Poroschenko und nickte während einer gemeinsamen Pressekonferenz hin und wieder kurz weg.
Alt und männlich: Das ist nicht mein Bundestag!
Der Bundestag ist so alt und männlich wie zuletzt vor 19 Jahren. Für mehr Gleichberechtigung fordert dbate-Redakteurin Anica Beuerbach eine Frauenquote.
Ostfriese geht mit Plattdeutsch-Videos viral
„Ich bin ein waschechter Ostfriese. Nur anders verpackt“, so stellt Keno Veith sich selbst gerne vor. Im Internet verbreitet sich aktuell ein Video von Veith, in dem der ostfriesische Landarbeiter seine Trecker-Panne auf einem Maisfeld kommentiert.
Artikel Scaramucci: So witzig reagiert das Netz auf die Entlassung
Artikel Scaramucci: So witzig reagiert das Netz auf die Entlassung
Nach nur zehn Tagen im Amt hat US-Präsident Donald Trump seinen Kommunikationschef Anthony Scaramucci gefeuert. Scaramucci hatte sich zuvor diverse verbale Fehltritte erlaubt. Wie witzig das Netz auf die Entlassung des Kommunikationschef reagiert, zeigen wir euch hier:
#Scaramucci: Die witzigsten Netz-Reaktionen
Die Amtszeit in einem GIF zusammengefasst:
And now, a look back on Scaramucci’s full time as White House communications director: pic.twitter.com/cgT9FB0mtm
— Ryan Parker (@TheRyanParker) 31. Juli 2017
Wer gerade im Urlaub war, hat von „Scara… wer?“ vielleicht ja nicht einmal etwas mitbekommen:
Menschen, die im Urlaub waren werden wahrscheinlich nicht mal wissen, wer #Scaramucci überhaupt war…
— Emmanuelle (@deuxcvsix) 1. August 2017
Twitter-Userin „Marie von der Benken“ vergleicht die Amtszeit Scaramuccis mit der Dauer ihrer Telfonate:
Ich hatte Telefonate mit meiner Mutter, die waren länger als die Amtszeit von Anthony #Scaramucci.
— Marie von den Benken (@Regendelfin) 31. Juli 2017
Auch Filmtitel werden natürlich humorvoll verarbeitet:
Das Remake war noch schlimmer als das Original! #Scaramucci pic.twitter.com/RjwM3tc8p0
— Sven Gantzkow (@SvenGantzkow) 31. Juli 2017
…oder so auf Instagram:
Box office results are in! The #1 comedy in America!
Ein Beitrag geteilt von Kate Hudson (@katehudson) am
Natürlich lässt sich auch das Satiremagazin „extra3“ nicht lange bitten und schlägt einen Nachfolger vor:
Wer soll denn nach #Scaramucci noch kommen? Kinski ist ja leider tot.
— extra3 (@extra3) 31. Juli 2017
Die Satiriker von der ZDF „heute-show“ haben eine neue Maßeinheit gefunden:
Neue Maßeinheit in Amerika entdeckt.
60 Minuten = 1 Stunde
24 Stunden = 1 Tag
7 Tage = 1 Woche
10 Tage = 1 Scaramucci#Scaramucci— ZDF heute-show (@heuteshow) 1. August 2017
Hier wird die Pose, die immer wieder mit dem Ex-Kommunikationschef von Trump verbunden wird, verarbeitet:
#ScaramucciOut #DonaldTrump fired #Scaramucci already After ten days. So it was only a #HandKiss to say #Goodbye.@Scaramucci @POTUS pic.twitter.com/9lRvmqsm5b
— Marc-Jan Janssen (@marcjanjanssen) 1. August 2017
GIFs, Fotos, Videos und Tweets – das Netz macht sich über Scaramuccis Entlassung lustig
Wer ist jetzt Trumps neuer „best friend“?
— leon (@leyawn) 31. Juli 2017
Hier wird schon über neue Jobs (ebenfalls mit hoher Fluktuation) für Trumps Ex-Kommunikationschef gewitzelt:
Schade, der Kommunikationsjob am #BER ist gerade vergeben. #Scaramucci
— Lorenz Maroldt (@LorenzMaroldt) 31. Juli 2017
Der Twitter-User „Bundesminimalamt“ schlägt eine Simpsons-Figur als kurzzeitigen Nachfolger vor:
+++ EIL +++
Trump bestätigte soeben Krusty den Klown als Nachfolger von #Scaramucci.
Er bekam einen Zweistundenvertrag.
— Bundesminimalamt (@Fresseagentur) 31. Juli 2017
Und auch dieser Simpsons-Charakter überlebte nicht lange. Nun hat er etwas mit Scaramucci gemeinsam:
#Scaramucci
Poochie only lasted for one episode. pic.twitter.com/UY8wFT7khS— Enrico Pallazzo (@SkyTrackTeam) 1. August 2017
Ciao, Tschüss, Goodbye – diese Geste sagt einfach mehr als Tausend Worte:
— erica orden (@eorden) 31. Juli 2017
Veröffentlicht am: 01.08.2017 in Artikel
Zufällige Auswahl
Flüchtlingspolitik: Merkel bekräftigt „Wir schaffen das!“
Auf der Sommer-Pressekonferenz hat Kanzlerin Angela Merkel sich zu den Gewalttaten in Würzburg, München und Ansbach geäußert. In ihrem Statement bekräftigte sie nochmal ihre Aussage: „Wir schaffen das!“
Schräge Notstrandung
Frachter strandet mit Schlagseite vor britischer Küste.
Spaßvideo zur Ehe für alle: „Ist Homosexualität nur eine Entscheidung?“
Homosexuelle werden oft mit dem Vorurteil konfrontiert, dass ihre Sexualität eine Entscheidungsfrage wäre. Ein schwuler YouTuber aus Köln hat das jetzt auf die Spitze getrieben und fragt andere Homosexuelle auf der Straße, warum sie sich dazu „entschieden“ haben. Die Antworten sind natürlich absurd, aber lassen auch durchblitzen, was Schwule oft Absurdes zu hören bekommen.
Digital Diary – Mein Krebstagebuch 3/4
Natalie Agustin erhält mit 25 Jahren die Diagnose Brustkrebs – und schaltet nur wenige Minuten später die Kamera an. Eine Kampfansage. Chemotherapie, Haarausfall, Übelkeit und sogar die Entfernung ihrer Brust – Natalie nimmt alles auf. Martin Stolle ist 18 Jahre alt, als er an Leukämie erkrankt. Seine Videos bieten ihm die nötige Ablenkung im Isolationszimmer, auch eine Möglichkeit, mit der Familie zu kommunizieren. Anders bei Luise Ganschor. Sie hat sich für das Bloggen entschieden, als sie erfahren hat, dass ihr Krebs nicht heilbar ist. Sie möchte ihrer Familie und ihren Freunden Videos hinterlassen und ganz persönlich Abschied nehmen. Der erfolgreiche Bratschist Francis Norman erzählt eine ganz andere Geschichte. Vor zehn Jahren hat er seinen Krebs besiegt. Er ist überzeugt: Geholfen hat ihm die Musik und sein Hobby Segelfliegen. Vor kurzem dann ein Rückschlag: Sein bester Freund erhält die Diagnose Leberkrebs – gemeinsam machen sie sich auf eine letzte Reise nach Afrika.
„Zwei Duelle wären schöner gewesen“ – Peter Kloeppel zum TV-Duell
Längst nicht alle Themen, die von Bedeutung gewesen wären, konnten im TV-Duell angesprochen werden. Die nur 90 Minuten Sendezeit ließen Moderator Peter Kloeppel und seinen Kollegen wenig Möglichkeit, um in aller Ausführlichkeit über die wichtigsten Wahlkampfthemen sprechen zu können.
Viraler Hit: Witzige Werbung für einen 20-jährigen Honda
Wie verkauft man einen 20 Jahre alten Honda? In seinem neuen Video zeigt US-Filmemacher Man Lanman, wie man ein altes Auto teuer verkaufen kann. Dieses in weiten Teilen ironische Video geht aktuell im Netz viral.
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Zum Weltnudeltag: Dieser türkische Künstler malt Mini-Gemälde auf Pasta
Mit einem hauchdünnen Pinsel bringt der türkische Künstler Hasan Kale Miniatur-Bilder auf allerlei Gestände. Neben Muscheln, Körnern und auch nur mal auf Papier, nimmt er sich in diesem Video eine Nudel vor. Und zaubert auf beeindruckende Weise einen türkischen Palast am Meer vor einem goldenen Himmel.
Seehofer über Merkel, Flucht aus Afghanistan
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– SKYPE-TALK: Flucht aus Afghanistan
Marseille: Auto rast in mehrere Bushaltestellen
In Marseille sollt ein Auto in mehrere Bushaltestellen gerast sein. Eine Frau ist nach ersten Medienberichten dabei getötet worden. Ob es sich dabei um einen Anschlag handelt und ob es einen islamistischen Hintergrund gibt, ist bislang völlig unklar. Augenzeugen-Videos zeigen die Szenen danach.
Warnstufe Rot: Überschwemmungen in Nord-Italien
Starke Unwetter sorgten für Überschwemmungen in Italien. Über Tausend Menschen mussten in der Region um Parma in Sicherheit gebracht werden. Videoaufnahmen zeigen die Ausmaße des Hochwassers.
Schwerpunkt: Mein Einsatz für Flüchtlinge
– VIDEOTAGEBUCH: Meine Flüchtlingshilfe
– FLASH: Hamburger für Flüchtlinge
– FLASH: Flüchtlingsheim ins Nobelviertel?
– FLASH: Ehepaar Lohmeyer vs. Neo-Nazis
Schlammschlacht in Österreich – Sternstunde der TV-Demokratie
Die Kommentatoren im In- und Ausland waren sofort einer Meinung: „Desaster“, „abgründig“, „würdeloser Hahnenkampf“. Das, was da die beiden Politiker am Pfingstsonntag aufgeführt haben, war beschämend. Für sie, für ihre Parteien, für das Amt des Bundespräsidenten, für Österreich. Stimmt alles. Der Grüne Alexander Van der Bellen und der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer wollen ja beide am 22. Mai Bundespräsident von Österreich werden. In einer Vorwahl vor einigen Wochen sind sie als Sieger hervorgegangen. Jetzt geht´s in die Stichwahl. Gut also, dass sich die Österreicher noch einmal einen Eindruck verschaffen können. So weit, so üblich.
Artikel "Übertreiben ist unsere Aufgabe" – Charlie Hebdo Deutschland-Chefin im Interview
Artikel "Übertreiben ist unsere Aufgabe" – Charlie Hebdo Deutschland-Chefin im Interview
Marine Le Pen oder Emmanuel Macron: Wer regiert künftig Frankreich? Diese Frage stellt sich auch das Satiremagazin Charlie Hebdo. Mit witzigen und teilweise grenzwertigen Karikaturen wurde und wird der Wahlkampf begleitet. Doch es geht um mehr: Charlie Hebdo will nicht nur an der politischen Debatte teilnehmen, sondern hat sich im Wahlkampf auch klar positioniert. Warum, erklärt Minka Schneider, Chefredakteurin der deutschen Charlie Hebdo-Ausgabe, im Interview mit Hendrik Holdmann.
Welche Rolle spielen Karikaturen im französischen Wahlkampf?
Minka Schneider: Karikaturen spielen durchaus eine große Rolle. Das liegt natürlich auch daran, dass Frankreich im Vergleich zu Deutschland schon seit der französischen Revolution eine sehr ausgeprägte Kultur der Pressezeichnung hat. Außerdem hat der Beruf als Pressezeichner hier einen ganz anderen Status. Viele Tageszeitungen haben Karikaturen als festen Bestandteil in ihrem Blatt. Karikaturen sind eine gute Form, Aktualität zu verarbeiten. In diesem Wahlkampf gilt das besonders, weil einfach so viele abstruse Dinge geschehen sind, die sich für Karikaturen besonders gut eignen.
Welche Themen oder Ereignisse dominieren in den „Charlie Hebdo“-Karikaturen?
Minka Schneider: Die aktuelle Titelseite mit dem Titel „Gewählt!“ zeigt beispielsweise Marine Le Pen, die eine Faust in Form eines Wahlzettels ins Gesicht bekommt. Damit machen wir einerseits auf das Problem der Nichtwähler aufmerksam. Wir sehen wählen zu gehen nicht als Recht, sondern auch als Pflicht. Der einzige Weg, um Le Pen ins Gesicht zu schlagen, ist eben der Wahlzettel. Andererseits steht das „Gewählt!“ aber auch für die Haltung der Redaktion. Wir zeigen damit, auf welcher Seite wir stehen.
Außerdem hat natürlich die Affäre um die Scheinbeschäftigung von Fillions Frau viel Beachtung gefunden. Charlie Hebdo hat dazu eine Ausschneide-Maske als Titelblatt gehabt. Die Maske wurde sehr gut angenommen. Viele Leute haben die Maske ausgeschnitten, sich diese vor das Gesicht gehängt und dann getwittert. Und wir hatten Fillion selbst auf dem Titelblatt – dargestellt als Filzlaus, die nicht loslassen kann. Fillion wollte ja trotz des Skandals nicht zurückziehen.
Wenn man vom Ursprung des Wortes Karikatur ausgeht, was aus dem Lateinischen stammt und so viel heißt, wie „etwas überbeladen“, dann heißt das ja, dass man Sachen, die so existieren ins Extreme pusht und damit übertreibt. Im französischen Wahlkampf waren die Ereignisse an sich schon so überzogen, dass man da gar nicht mehr so viel draufpacken musste. Nehmen wir beispielsweise die Sache, dass Marine Le Pen ein Verfahren hatte, weil sie EU-Gelder veruntreut hat und selbst aber diejenige ist, die sagt, wir müssen aus der EU ausscheiden und ich bin gegen das System. Dieser Wahlkampf war für alle Beobachter, Experten und Beteiligten mitunter sehr absurd und es gab wirklich perverse Vorgänge. Die in Texten zu analysieren, ist die Aufgabe von Journalisten. Diese auf die Spitze zu treiben, ist das, was Zeichner machen.
Wie bereitet Charlie Hebdo das Duell Macron vs. Le Pen auf?
Minka Schneider: Ein großer Faktor, der jetzt eine Rolle spielt, sind die Nichtwähler. Viele Nichtwähler sagen, dass keiner der beiden ihr Kandidat ist. Das gilt auch für uns bei Charlie Hebdo. Als traditionell linke Zeitung sind wir nicht glücklich mit dem wirtschaftsliberalen Kandidaten Macron, von dem zu erwarten ist, dass er „Schrödersche Reformen“ anstoßen wird. Und Le Pen ist traditionell natürlich eines der wichtigsten Feindbilder von Charlie Hebdo. Das Problem in Frankreich ist, dass sich viele Franzosen jetzt sagen: „Dann gehe ich gar nicht wählen“.
Dazu mussten wir uns überlegen, was unsere Position ist. Verhält man sich auch neutral und gibt keine Wahlempfehlung oder gibt man eine? Es liegt aber nahezu in der DNA der Zeitung, sich gegen Rassismus, Protektionismus und so weiter zu stellen. Deswegen haben wir dann doch in langen Diskussionen entschieden, dass wir dazu auffordern, gegen Le Pen zu stimmen.
Welche Darstellungen sind besonders beliebt?
Minka Schneider: Le Pen wird als große Gefahr, die sie ja auch ist, präsentiert. Häufig wird sie mit Stacheldraht dargestellt. Außerdem dominiert bei Le Pen häufig das „Völkische“ – also die Tatsache, dass sie immer auf das Volk Bezug nimmt. Und das, obwohl sie ja eigentlich eine gesellschaftliche Spaltung forciert: hier das System und da die kleinen Leute. Das sehen wir bei Charlie Hebdo besonders kritisch, weil es für uns immer um die Bürger geht – um jeden Bürger. Es gibt nicht dieses „Volk“ als Masse, das irgendwie vom System dominiert wird. Auch ihre Nähe zu anderen Despoten wird bei uns thematisiert. Zum Beispiel, Le Pen, die großer Fan von Trump und Putin zu sein scheint.
Bei Macron fällt auf, dass er als junger Sunnyboy ohne Programm dargestellt wird. Weder rechts noch links: Wofür steht der eigentlich? Außerdem wird er – auch in Anlehnung an den deutschen Martin Schulz-Hype – als Jesus oder Erretter, der angeblich alles kann, abgebildet. Oft wird auch die Beziehung zu seiner um 24 Jahre älteren Frau aufgegriffen. Das ist für Karikaturisten natürlich eine gute Geschichte. Wir haben ihn auch als Schutz vor Le Pen dargestellt: Er als Kondom, das uns noch vor Le Pen schützen kann. Dazu stand die Frage: „Wird das Kondom platzen?“
Die Schwierigkeit besteht für uns darin, dass man beide gut karikieren kann. Beide repräsentieren Dinge, hinter denen Charlie Hebdo nicht steht. Trotzdem wollen wir deutlich machen, dass die Anti-Front-National-Haltung dominierend ist. Die wirkliche Gefahr ist Le Pen.
Wie wichtig sind Karikaturen für den politischen Diskurs?
Minka Schneider: Im Gegensatz zu einem Text, kann eine Karikatur schneller und stärker auf den Punkt bringen, wie grotesk, pervers oder bizarr ein aktuelles Geschehen ist. Oft wird uns vorgeworfen, dass Dinge „so schockierend“ seien. Aber der Sinn von unseren Karikaturen besteht ja darin, den Betrachter darauf hinzuweisen, wie pervers die Situation eigentlich ist. Nicht die Karikatur an sich ist das Schockierende, sondern das, was dahinter steht. Die Überzeichnung von Positionen kann den Betrachter viel direkter zu einer intellektuellen Auseinandersetzung aufrufen als ein Text. Und ja, natürlich ist der Wunsch, an der politischen Debatte teilzunehmen, die Triebfeder der Karikaturisten. Es geht immer darum, Stellung zu beziehen und am politischen Diskurs teilzunehmen.
Gilt also der Satz „Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte“?
Minka Schneider: Ja. Manchmal ist die Botschaft einer Zeichnung stark, aber eben auch simpel. Die Kunst besteht darin, eine Karikatur so subtil zu gestalten, dass ein Denkprozess angeregt wird. Andererseits muss die Botschaft so klar sein, dass das Bild trotzdem die bezweckte Wirkung erzielt.
Infos zu Charlie Hebdo Deutschland:
Seit Dezember 2016 wird eine deutschsprachige Ausgabe der französischen Satirezeitschrift in Deutschland verkauft. Minka Schneider arbeitet gemeinsam mit der französischen Redaktion von Paris aus und hat mittlerweile einen Stamm an Übersetzern, Layoutern und Zeichnern, die verteilt in Detuschland leben. In der deutschsprachigen Ausgabe werden außerdem auch Texte und Bilder verstorbener Kollegen gezeigt. Mehr Infos zur deutschen Ausgabe von Charlie Hebdo gibt´s auf der Homepage oder bei Facebook.
Veröffentlicht am: 03.05.2017 in Artikel
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Israel: Parade für Anti-Nazi-Kämpfer
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Mit dem Selfie-Stick durch Südostasien: Kambodscha
Hautnah, ungeschönt, ehrlich: Die Hamburger Studentinnen Kyra Funk und Anni Brück reisen zwei Monate lang mit ihrem Rucksack durch Thailand, Kambodscha, Vietnam und Laos. Immer mit dabei: der Selfie-Stick, mit dem die beiden ihre Reise dokumentieren. In jedem Land stellen die Zwei sich dabei einer selbst auferlegten Herausforderung. Teil 2: Kambodscha – Andere Länder, andere Fritten.
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Artikel Kätzchen statt Dekret: Die witzigsten GIFs zu Donald Trump
Artikel Kätzchen statt Dekret: Die witzigsten GIFs zu Donald Trump
Was tun, wenn der US-Präsident Donald Trump ein Einreiseverbot für Muslime unterzeichnet? Genau, ein lustiges GIF kreieren, in dem er stattdessen ein krickeliges kleines Kätzchen malt – und dazu auch noch falsch beschriftet. Wir stellen Euch die witzigsten Varianten von #TrumpDraws vor.
Stolz hält US-Präsident Donald Trump sein neues Werk in die Kamera. Nein, es ist kein Dekret zum sofortigen Einreisestopp von Muslimen, sondern eine Katze! Der Twitter-Account TrumpDraws hat die Videoaufnahme, wie Trump eigentlich das unterzeichnete Dokument präsentiert, geschickt und überaus amüsant durch das Bild eines Kindergarten-Kindes ersetzt. Das lustige GIF macht auf Twitter die Runde und findet viele Nachahmer. Inzwischen gibt es auch eine kostenpflichtige App („Donald Draws“) mit der man selbstgezeichnete Bilder und Texte direkt in das Video laden kann. Trump malt oder schreibt dann, was man möchte.
Der Klassiker
kat pic.twitter.com/ra55wo0ulW
— Trump Draws (@TrumpDraws) 31. Januar 2017
Dieses GIF war das erste, das viral ging. Der Macher des Videos lässt den US-Präsidenten auch durch die fehlerhafte Rechtschreibung dumm dastehen.
Schon oft drüber lustig gemacht
#trumpdraws pic.twitter.com/vNX6Wl2EoD
— Sean Jueterbock (@theshun2) 5. Februar 2017
Ziel von vielen Parodien sind meistens Trumps relativ kleine Hände. Das stimmt aber gar nicht, so dieses GIF (Achtung, Fake News?).
Make America Great Again!
#donalddraws #trumpdraws Can’t stop myself. Tha best app ever! pic.twitter.com/zlBuCuuHw9
— Marijke Groenland™ (@MarykeGroenland) 4. Februar 2017
Wie sah noch gleich die amerikanische Flagge aus? Bestimmt nicht so, Herr Trump!
Trumps Außenpolitik
Let the whole world know.#donalddraws pic.twitter.com/Q4fm2NZqoY
— Jose Bustillo (@jibust) 5. Februar 2017
Trumps Nähe zu Russland wird hier etwas überspitzt dargestellt.
Formenlehre
He is learning! #donalddraws pic.twitter.com/9o4G03ocOg
— nǝᴉɥʇɐW (@Luffy_Hz) 5. Februar 2017
Der Macher dieses Bildes erkennt zumindest Trumps Bemühungen um ein mathematisches Verständnis.
Noch mehr Tiere
bunny rabit pic.twitter.com/Q1Nc3EBqKZ
— Trump Draws (@TrumpDraws) 6. Februar 2017
Der Twitter-Account TrumpDraws postete gerade diese neue Variante. Neben „Kat“ kann Trump nämlich auch einen „Bunny Rabit“ malen.
Zweifel am US-Präsidenten
Nice question #trump #trumpdraws pic.twitter.com/wIJk49NXoL
— Trump Draws (@trump_draws) 1. Februar 2017
Der ein oder andere hat sich diese Frage bestimmt schon gestellt.
Apokalypse
My favourite „Trump Draws“ so far: pic.twitter.com/0gim8HDiUf
— Pat Kane (@thoughtland) 6. Februar 2017
Das Einreiseverbot für Muslime kam wohl von Satan persönlich. Auch dieses apokalyptische GIF wollten wir Euch nicht vorenthalten.
Veröffentlicht am: 07.02.2017 in Artikel
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Video „Everysecondcounts“: So antwortet Europa auf Trumps „America First“
Video „Everysecondcounts“: So antwortet Europa auf Trumps „America First“
Nach der „America First“-Ankündigung des neuen US-Präsidenten Donald Trump antworteten erst die Niederlande mit einem witzigen Vorstellungsvideo, in dem sie Trump in seinen eigenen Worten begrüßen und für „The Netherlands Second“ warben. Das Video entwickelte sich zu einem viralen Internethit, der millionenfach geklickt wurde. Nun ziehen auch andere europäische Länder nach und bewerben auf ironische Art und Weise ihr Land bei Trump als zweitwichtigsten Staat der Welt.
Die „Neo Magazin Royale“-Redaktion um Jan Böhmermann hat eine eigene Website angelegt, auf der jedes europäische Land seine eigene Trump-Begrüßung online stellen kann. Neben Deutschland sind u.a. schon die Schweiz, Belgien, Portugal, Dänemark und Litauen mit dabei. Wer macht das Rennen um den zweiten Platz hinter Trumps USA? Wir stellen Euch die Videos der verschiedenen Länder vor.
Deutschland:
Natürlich bewirbt sich auch Deutschland als „bestes Land in Europa“ bei Trump, denn schließlich haben wir nicht nur die beste „Culture“ mit „Culcha Candela“, sondern mit dem Oktoberfest auch das beste Bierfest, das je von Gott erschaffen wurde. Und statt Amerikas „KKK“ hat Deutschland eben „FKK“: „Pussys everywhere“ – das müsste doch auf offene Ohren bei Trump stoßen. Auch die Geschichte Deutschlands ist natürlich absolut großartig: Hitler „made Germany great again“ und die beiden Weltkriege gewann Deutschland natürlich auch. Noch Fragen, Mr. Trump?
Schweiz:
Auch die Schweiz möchte „Switzerland Second“ erreichen und versucht Trump mit ihrem Sexappeal zu überzeugen. So ist die Schweiz immerhin nicht so „flach wie die Niederlande“ und hat noch dazu die besten Frauen („They’re all 10s“). Diese durften bis 1971 und teilweise 1990 nicht einmal zum Wählen gehen – „we grabbed them by the civil rights“. Das zu hören, dürfte dem US-Präsidenten doch bestimmt gefallen. Und um das alles noch zu toppen, ist die Schweiz auch noch besonders sicher: keine Mexikaner weit und breit. Absolutely fantastic!
Belgien:
Belgien schmeichelt sich bei Trump ein, indem sie betonen, dass auch sie ihren Nachbarn Frankreich überhaupt nicht mögen – ganz genauso wie den französisch-sprachigen Teil in Belgien. Von dem deutsch-sprachigen Teil ist gar nicht erst zu sprechen. Beide seien quasi die Mexikaner von Belgien. Neben „huge balls“ hat Belgien übrigens auch ABBA. Richtig gehört: alternativen Fakten zufolge kommt die bekannte Pop-Band nämlich aus Belgien – ganz ehrlich.
Portugal:
Portugal stellt sich als eines der ältesten Länder der Welt bei Trump vor und betont, dass ja auch schon mal ein Portugiese im Weißen Haus gearbeitet hat. Nämlich der Portugiesische Wasserhund „Bo“ – allerdings für Barack Obama. Daneben ist Portugal natürlich auch noch Europameister im Fußball, also im „real Football“ – nicht in Amerikas Fake-Football. Und wenn Trump den Trump Tower hat, dann kann Portugal mit dem Turm von Belém punkten – er kann sich zwar nicht in der Größe mit dem Trump Tower messen, ist aber trotzdem „the best monument in the world“. Seriously!
Dänemark:
„Denmark loves you“ – auf diese Weise möchte Dänemark Trump bezirzen. Daneben bekommen auch noch einmal die Niederlande ihr Fett weg: was ist Niederländisch denn auch für eine Sprache? Da klingt das Dänische doch viel besser, schließlich gibt es dort Wörter wie „Kolddampsatomsabsorbtionsspektrofotometri“, verstanden? Und auch die Statue der kleinen Meerjungfrau kann sich mit der Freiheitsstatue messen. Denn: in Wirklichkeit ist die kleine Meerjungfrau „actually pretty huge“. Die dänischen Windräder, die bisher regenerative Energie produzieren, können auf Wunsch Trumps natürlich auch als „Oil Mills“ verwendet werden – wenn das mal nicht dabei hilft, Dänemark und die USA wieder „gerat again“ zu machen…
Litauen:
Litauen wirbt mit der Optimierung von Trumps liebsten Hobby für sich, denn: Litauen hat das schnellste Internet. Und wie schnell könnte Trump bloß Twittern, wenn er das schnellste Internet zur Verfügung hätte. Und dann gibt es noch eine Gemeinsamkeit zwischen Trump und Litauen. Litauen hat nämlich auch eine Mauer zum Nachbarn Russland gebaut. Allerdings bestand die aus Menschen. Nichtsdestotrotz: „It was the best wall. Enormous“. Da die Niederlande und viele weitere europäische Länder ja schon den zweiten Platz nach den USA beanspruchen, gibt sich Litauen auch mit dem dritten Platz zufrieden. Denn, wie wir alle wissen, ist es immer noch besser Bronze zu gewinnen, als im Finale zu verlieren. Also Mr. Trump: „Let’s make Lithuania third“!
Luxemburg:
Luxemburg hat ein ganz entscheidendes Argument auf seiner Seite, denn: in Luxemburg zahlt man keine Steuern. Eine Tatsache, die der millionenschwere US-Präsident bestimmt zu schätzen weiß. Ansonsten stellt Luxemburg zunächst einmal klar, dass es auch wirklich ein Land ist – noch dazu das beste Land in Europa, versteht sich. Und dann wäre da noch die Gemeinsamkeit zwischen den beiden First Ladys. Auch die luxemburgische First Lady ist nämlich eine Einwanderin – genau wie Donald Trumps Frau Melania, die ursprünglich aus Slowenien stammt. Wenn das mal nicht passt. Und falls der Präsident es schon wieder vergessen haben sollte, hier eine kleine Erinnerung: In Luxemburg zahlt man keine Steuern – immer dran denken!
Niederlande:
Mit diesem Video hat alles angefangen. Jetzt hat Trump natürlich die Qual der Wahl. Wir sind gespannt, welche Länder noch nachziehen und sich Trump ebenfalls als zweiter Staat hinter der USA (natürlich die Nummer eins) anbieten.
Marokko:
Mit Marokko zieht nun das erste nordafrikanische Land nach und bewirbt sich ebenfalls mit einigen schlagenden Argumenten als zweites Land nach Amerika. Die europäischen Länder kann Trump, nach Meinung der Marokkaner, eigentlich direkt wieder vergessen. Denn durch die vielen Flüchtlinge, die aus Nordafrika nach Europa kommen, wird Europa demnächst sowieso zu Marokko gehören. Also, warum nicht gleich Marokko wählen? Auch die Religion sollte kein Problem darstellen: selbst wenn Trump den Islam nicht besonders zu mögen scheint, kann er sich sicher sein – Marokko hat den besten Islam, versprochen! Und falls Melania ein paar Schminktipps braucht: in Marokko geben Fernsehsender Frauen Tipps, wie sie die Spuren häuslicher Gewalt am besten überschminken können. Ein Traum!
Italien:
So langsam wird es für die europäischen Länder immer schwerer, sich im Kampf um den zweiten Platz nach America First von der starken Konkurrenz abzuheben. Italien hat allerdings noch einmal neue und schwer zu überbietende Argumente für sich gefunden. So scheint in Italien, im Gegensatz zu Deutschland, Dänemark und den Niederlanden, nämlich immer die Sonne. Ein Traum für Donald Trump und seinen orangefarbenen Teint, den er unter der Sonne Italiens problemlos umsonst bräunen könnte. Weil Italien schon von diversen Ländern erobert wurde, stellt es auch absolut kein Problem dar, wenn auch Trump Italien irgendwann einnehmen möchte. Wenn das keine nette Einladung ist. „You’re welcome, Mr. President!“ Und dann ist da ja auch noch das fabelhafte italienische Essen, das beste Essen der Welt natürlich. Das schmeckt nämlich nicht nur gut, sondern sieht auch noch so verdammt sexy aus. „Schauen Sie sich nur den frischen Mozzarella an, Mr. Trump – you can grab them by the cheese“. Ob der US-Präsident da noch widerstehen kann?
Slowenien:
Slowenien hat natürlich schon ein entscheidendes Plus auf seiner Seite, denn: es ist das Herkunftsland von Donald Trumps Frau Melania. „We have the best Pussy in the world!“ – Punkt an Slowenien. Daneben kann Slowenien mit seinem jungen Alter für sich werben. Das Land ist erst 25 Jahre alt – also das perfekte Alter für ein Date. Interessiert, Mr. Trump? Auch die Liebe zu Mauern teilen Trump und Slowenien. Zwar ist die slowenische Mauer eher ein Zaun, erfüllt aber dennoch ihren Zweck: Immerhin hält es die Flüchtlinge aus den Land fern. Wenn das Trump nicht überzeugt, dann wissen wir auch nicht.
Moldawien:
Falls Donald Trump bisher noch nicht von Moldawien gehört hat, tut er das spätestens jetzt. So kann das kleine, aber natürlich trotzdem bedeutende Land, mit seinen enormen Vorräten an Wein und der ausgeprägten Vorliebe für den Konsum von Alkohol bestimmt Eindruck machen. Daneben verbindet beide die Hassliebe zum Nachbarn. So ist Rumänien für Moldawien quasi das Mexiko von Amerika – so etwas verbindet doch. Moldawien ist dazu noch ein sehr schnelles Land – leider nur schnell im Schrumpfen der Bevölkerung. Um dem einen Riegel vorzuschieben, könnte also auch Moldawien eine Mauer gut gebrauchen – dann allerdings für all jene Menschen, die versuchen, aus Moldawien auszuwandern, statt einzuwandern. Im Mauerbau können beide sich schon mal zusammentun. Ein Erfolgsgarant für eine Doppelspitze, oder?
Bulgarien:
Willkommen in Bulgarien – Bul-ga-ri-en geschrieben – nur um mögliche Verwechslungen direkt auszuschließen. Das Land ist nicht nur eines der ältesten Länder der Welt, sondern pflegt auch eine große Freundschaft zu Russland, genau wie Trump selbst. So steht sogar in jeder großen Stadt ein russisches Denkmal. Und um auch das Thema Mauer noch einmal aufzugreifen, gibt Bulgarien ein gutes Beispiel ab – für ihre Mauer ließen sie nämlich die EU zahlen. Sympathisch! Auch dass der erste Computer von einem Bulgaren erfunden wurde, dürfte für Bulgarien sprechen – andernfalls könnte Trump nämlich nicht mal twittern. Also, „Bulgaria is the place to be“. Agree?
Österreich:
Österreich hat für Donald Trump eine Vielzahl schlagender Argumente zusammengestellt, um auf Platz zwei hinter Amerika gewählt zu werden. In Österreich habe man 1529 die Vertreibung von Muslimen quasi erfunden. Und auch sonst könne sich der US-Präsident hier wie zu Hause fühlen. Gibt es hier doch einige bekannte Fälle von Inzest und Entführungen. Außerdem buhlen die Österreicher mit Ortsnamen wie Fucking, Assling und Hard um die Gunst von Trump. Auch für Trumps Familie wäre in Österreich gesorgt. Der bubenhafte Außenminister Sebastian Kurz (im Video für den US-Präsidenten verständlich als Sebastian Short vorgestellt) könnte ein toller Spielkamerad für Barron Trump werden. Sie müssten im gleichen Alter sein, scherzen die Macher des Videos.
Namibia:
Den zweiten Platz will Afrika den europäischen Ländern nicht kampflos überlassen. Deshalb mischt nun mit Namibia schon das zweite afrikanische Land munter mit und versucht Trump mit seinem Nationalgericht für sich zu gewinnen. Dieses heißt „Braai“ und soll angeblich besser schmecken, als es klingt – „you’ll love it“! Mit dem Trump Tower kann Namibia sich ebenfalls messen – sie haben nämlich ebenfalls einen Turm. Und der sieht tatsächlich aus wie eine Kaffeemaschine – erstaunlich. Einen Grand Canyon hat Namibia ebenfalls zu bieten. In diesem Fall ist es zwar nur ein Fluss namens Canyon, aber wer behaupten sollte, dass der amerikanische Grand Canyon größer ist, muss eindeutig alternativen Fakten auf den Leim gegangen sein. Zum Abschluss macht Namibia noch darauf aufmerksam, dass Trump bei „America First“ gar nicht genauer spezifiziert, auf welchen Kontinent sich diese Ankündigung eigentlich bezieht. Von daher beansprucht Namibia einfach ebenfalls „Namibia First“ für sich – allerdings nur für den afrikanischen Kontinent. Dagegen dürfte Trump ja wohl nichts einzuwenden haben.
Australien:
Bitte nicht auflegen, Mr. Trump! – Denn auch Australien möchte sich bewerben und hat natürlich ebenfalls überzeugende Argumente zu bieten. Weil Australiens Fläche riesig ist, aber ebenso wenig Menschen dort leben, wirkte sogar Trumps Inauguration im Vergleich gigantisch. „Die größte Menschenmenge, die Australien je gesehen hat!“ Gegründet wurde Australien übrigens als Sträflingskolonie. Ganz Australien ist also ein einziges riesiges Gefängnis – wenn das nicht verlockend klingt. In Australien spricht man Englisch: die beste Sprache der Welt. Englisch ist nämlich so beliebt, dass sogar sämtliche europäische Staaten Englisch lernen, damit sie ihre eigenen Sprachen nicht sprechen müssen. Wie gut, dass in den USA ebenfalls Englisch gesprochen wird – da müssten sich beide Länder doch gut verstehen. Also, Australia Second?
Iran:
Mit dem Iran meldet sich nun auch das erste Land aus dem Mittleren Osten zu Wort. Zunächst stellt der Iran klar, um welches Land es sich denn überhaupt handelt. Denn oftmals wird der Iran mit dem Irak verwechselt: Da sitzt der US-Präsident mitten in der Nacht an seinem Smartphone, tippt die Liste der Länder mit Einreiseverbot ein und Auto-Correct verbessert „Irak“ einfach zu „Iran“. Aber so ein Fauxpas sollte nach dem Video wohl nicht mehr passieren. Auch möchte der Iran darauf hinweisen, dass die USA von Seiten des Irans überhaupt nichts zu befürchten hat, wenn es um Atomwaffen geht: „Schauen Sie sich nur das iranische Auto „Pride“ an, Mr. Trump. Es ist wahrscheinlicher, auch ohne die Einwirkung eines Unfalls in einem „Pride“ zu sterben, als von A nach B zu kommen.“ Mit dem Abschuss von Atomraketen würde sich der Iran also wohl eher selbst schaden. Zudem stellt das Land keine hohen Ansprüche und möchte in der Weltrangliste nur wenigstens vor dem Irak stehen. Also, an welcher Stelle auch immer der Irak steht, bitte setzen sie den Iran noch davor, Mr. Trump!
Tschechien:
Trump muss Tschechien einfach lieben, da sind sich die Macher des Bewerbungsvideos ganz sicher, denn: Die erste Liebe stirbt bekanntlich nie. Und passenderweise kommt Trumps Ex-Frau aus Tschechien – „Totally hot, totally Czech“! Auch die Beziehung des tschechischen Präsidenten zu Putin ist ähnlich gut, wie die Trumps zum russischen Präsidenten. Das passt doch! Russland half Tschechien sogar einen Zaun zu bauen – so wurden die Menschen nicht nur daran gehindert, ins Land zu kommen, sie kamen auch nicht aus Tschechien heraus. Großartig!
Veröffentlicht am: 03.02.2017 in Video
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Jamaika-Koalition: Das müsste sie leisten (probono Magazin)
Wann kommt denn jetzt Schwarz, Gelb, Grün? Einen Monat nach der Bundestagswahl stecken die Parteien noch immer in den Koalitionsverhandlungen für Jamaika. Das probono Magazin schaut sich an, was in der Jamaika-Koalition eigentlich beschlossen werden müsste, um die Wahlversprechen einzuhalten.
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Schon mal was von Glyphosat gehört? Das Pflanzengift steht unter dem Verdacht umwelt- und gesundheitsschädlich zu sein… Vorsicht schwieriges Thema – also erst einmal eine Katze! Wir sind ja schließlich im Internet.
Trump provoziert mit zweideutigem Waffen-Kommentar
Er hat es schon wieder getan. Der Polit-Rüpel Donald Trump hat in seiner jüngsten Rede über Waffengewalt gesprochen. Doch nicht nur das: zweideutig hat er über Schüsse auf seine Konkurrentin Hillary Clinton sinniert (laut) und damit seinen nächsten Skandal provoziert. Sogar der Secret Service hat sich mittlerweile eingeschaltet. Kalkulierter Skandal oder folgenschwerer Ausrutscher? Wir zeigen die Aussagen im Original.
Mein 1945 – Teil 4: Neubeginn
Ein Soldat als Schutzengel, das erste Radio-Interview einer Holocaust-Überlebenden, eine Flucht über halb eingestürzte Brücken, der erste Schultag im zerstörten Hamburg – „Mein 1945“ erzählt in der Form eines Videotagebuches, wie Menschen aus Norddeutschland das Jahr 1945 erlebt haben: zwischen Chaos, Untergangsstimmung und Erleichterung.
Die Bitcoin-Millionäre – Mit vollem Einsatz ins Risiko (Doku)
Traumhafte Gewinne, ohne staatliche Kontrollen – die Versprechen von Bitcoins und anderen Internetwährungen sind groß. Ihre Anhänger glauben an eine gesellschaftliche und technologische Revolution. Trotz extrem schwankender Kurse und Warnungen vor einer gefährlichen Blase investieren sie weltweit Millionen in das digitale Geld. Mit welchem Ziel?
„Türkei ist kein Rechtsstaat mehr!“ – Can Dündar (Cumhuriyet)
Nationalheld oder Verräter? Der türkische Journalist Can Dündar hat sich mit Erdogan angelegt – und ist bereit, dafür in den Knast zu gehen. Für die Veröffentlichung von Staatsgeheimnissen ist der Journalist zu über fünf Jahren Haft verurteilt worden. Er und sein Kollege Erdem Gül haben über geheime Waffenlieferungen der Türkei an syrische Rebellen berichtet. Der ex-Chefredakteur der oppositionellen Zeitung Cumhuriyet hat Widerspruch eingelegt.
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Video-Tweet: Trump verprügelt CNN
Donald Trump sorgt mit seinem Prügel-Video gegen CNN ‚mal wieder für Schlagzeilen. Der US-Präsident gab sich auf Twitter alles andere als staatsmännisch und veröffentlichte ein altes Video von einem Wrestlingkampf. Statt wie damals auf seinen Gegner einzuschlagen, prügelt er in dem Twitter-Video mehrfach auf ein eingeblendetes CNN-Logo ein.
Warnstufe Rot: Überschwemmungen in Nord-Italien
Starke Unwetter sorgten für Überschwemmungen in Italien. Über Tausend Menschen mussten in der Region um Parma in Sicherheit gebracht werden. Videoaufnahmen zeigen die Ausmaße des Hochwassers.
Zeichen für Cumhuriyet: Türkisches Staatsfernsehen gefotobombt
In der Türkei hat der Prozess gegen siebzehn Mitarbeiter der Zeitung Cumhuriyet begonnen. Das türkische Staatsfernsehen TRT berichtete live vor dem Prozessgebäude. Mit Pro-Cumhuriyet-Plakaten bewaffnet, schlichen sich drei Personen hinter den TRT-Sprecher und teilten still ihre Solidarität mit den angeklagten Journalisten.
Jamel rockt gegen Rechts
Am vergangenen Wochenende kam die Rock-Elite Deutschlands im Ort Jamel zusammen. Gemeinsam setzten Bands wie Kraftklub und die Beatsteaks mit ihrer Musik ein Zeichen gegen Rechtsextremismus.
„Everysecondcounts“: So antwortet Europa auf Trumps „America First“
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