Artikel So heftig wütet Hurrikan Maria in Puerto Rico
Artikel So heftig wütet Hurrikan Maria in Puerto Rico
Nach dem Hurrikan Irma fegt nun Maria mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Stundenkilometern über die Karibik. Auf Puerto Rico sollen neun Menschen gestorben sein. Augenzeugenvideos zeigen die zerstörerische Kraft des Wirbelsturms.
Mit schweren Überschwemmungen, abgedeckten Häusern und ohne Stromversorgung hat Hurrikan Maria am Abend des 20. Septembers 2017 Puerto Rico hinter sich zurückgelassen. Rund 3,4 Millionen Menschen sind jetzt von den Folgen des Wirbelsturms betroffen. Auch der Direktor der Notfallbehörde, Abner Gómez, äußerte sich in der Hauptstadt San Juan besorgt über die verheerenden Auswirkungen des Wirbelsturms: „Puerto Rico wird, wenn wir das überstanden haben, definitiv eine zerstörte Insel sein.“
Gouverneur Ricardo Rossoelló verhängte eine dreitägige nächtliche Ausgangssperre. Carmen Yulin Cruz, Bürgermeisterin der Hauptstadt, deutete an, dass der Wiederaufbau der Stromversorgung bis zu vier Monate dauern könnte. Notunterkünfte wurden errichtet. Auf die Verhängung des Katastrophennotstandes durch den US-Präsidenten Donald Trump wird noch gewartet.
Demnächst wird der Wirbelsturm über den Bahamas erwartet, bevor er voraussichtlich am Wochenende über die Vereinigten Staaten ziehen soll.
Augenzeugenvideos zeigen die Ausmaße von Hurrikan Maria
Zahlreiche Videos von Betroffenen verbreiteten sich in den sozialen Netzwerken. Ein Video zeigt die zerstörerische Flutwelle, die sich ihre Bahn durch die Straßen von Puerto Rico sucht:
Ein weiteres Augenzeugenvideo zeigt die unglaubliche Kraft des Wirbelsturmes:
Veröffentlicht am: 21.09.2017 in Artikel
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