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Artikel CSU vs. CDU: Das Wettrennen (Ein Kommentar)
Artikel CSU vs. CDU: Das Wettrennen (Ein Kommentar)
Ein Kommentar von Stephan Lamby.
So hat man die Kanzlerin noch nie erlebt. Sie fleht ihre Parteifreunde an: Gebt mir noch zwei Wochen! Horst Seehofer, ihr Rivale seit 2004, lässt sie abblitzen. Gerade mal ein Wochenende soll Merkel noch Zeit haben. Dann müsse klar sein: Abweisung von Flüchtlingen, die bereits in anderen EU-Ländern registriert wurden – ja oder nein. Merkel oder Seehofer. Koalitionsfrieden oder Koalitionsbruch. Jetzt ist Merkel wieder am Zug: Nicht in zwei Wochen, schon am kommenden Wochenende will sie die Abweisung von Flüchtlingen mit anderen europäischen Regierungschefs vereinbaren. Doch Seehofers Zeitplan ist anders, noch kurzatmiger. Er will sich seinen rasenden Kurs umgehend vom CSU-Vorstand absegnen lassen. Bereits am Nachmittag könnte er die Zurückweisungen an deutschen Grenzen in Eigenregie anweisen. Es geht nicht mehr um Wochen oder Tage. Es geht um Stunden: Wer weist Flüchtlinge am härtesten, am schnellsten ab?
Dann meldet BILD: Seehofer knickt ein, er gibt Merkel doch zwei Wochen Zeit – und erhöht den Druck gleich wieder: Wenn Merkel dann keine befriedigende Lösung präsentiert, wird er die Grenzschließung für registrierte Flüchtlinge anweisen. Die Meldung wird von der CSU prompt dementiert. Wer hat sie in die Welt gesetzt? Wer wirft wem, bei vollem Lauf, Knüppel zwischen die Beine?
Merkel und Seehofer, CDU und CSU, liefern sich ein Wettrennen, wie es die deutsche Politik noch nicht erlebt hat. Um eine Prognose auf den Verlauf des Rennens zu wagen, muss man die Ausgangspositionen der Rivalen kennen. Man muss sich anschauen, wer sonst noch mitläuft im Rennen. Und man muss auf die schreienden Zuschauer auf den Tribünen achten.
– Angela Merkel ist mit schwerem Ballast in dieses Rennen gegangen. Sie trägt die Last nicht nur der deutschen Interessen im Gepäck, sondern auch Abmachungen mit europäischen Partnern. Wenn Flüchtlinge in großer Zahl an deutschen Grenzen abgewiesen werden, stauen sie sich anderswo – in Italien, in Spanien, in Griechenland. Mag sein, dass sich Merkels Mitgefühl in Grenzen hält. Aber sie braucht das Wohlwollen der EU-Partner bei anderen Verhandlungen, etwa bei der Reform der EU-Finanzen. Ob Merkel außerdem noch mit der Schwere ihres eigenen Gewissens („Wir schaffen das“) ins Rennen geht, weiß nur sie selbst.
– Horst Seehofer bestreitet dieses Rennen scheinbar mit weniger Ballast. Als Innenminister lasten die Interessen europäischer Partner geringer auf seinen Schultern. Als CSU-Chef hat er zudem weniger das nationale Ziel (Ordnung an deutschen Grenzen, Integration von Flüchtlingen) vor Augen, sondern vor allem die Landtagswahl in Bayern am 14. Oktober. Aber Seehofer wird eine andere Last spüren, die auf seinem Rücken unbequem hin und her rutscht. Zwar ist seine Abneigung gegen Merkel offensichtlich („Ich kann mit der Frau nicht mehr arbeiten“). Doch wird es Horst Seehofer wagen, die Koalition und die Fraktionsgemeinschaft von CDU/CSU platzen zu lassen? Sich damit selbst vielleicht in den politischen Ruhestand zu katapultieren und im anschließenden Chaos den schwarzen Peter in der Hand zu halten? Allein der Gedanke an den Schwarzen Peter wiegt schwer.
– Auf Markus Söder und Alexander Dobrindt ist besonders zu achten. Sie laufen ihr eigenes Rennen. Ohne Skrupel, ohne das Gepäck nationaler oder gar europäischer Interessen. Sie kennen nur ein Ziel: den 14. Oktober. Bei der bayerischen Landtagswahl wird sich entscheiden, ob Söder durch eine absolute Mehrheit gestärkt oder durch eine Niederlage geschwächt wird. Und Alexander Dobrindt spekuliert auf die Nachfolge Seehofers als CSU-Chef. Die beiden glauben sogar, von einem blutigen Wettkampf der Parteichefs in Berlin profitieren zu können und sich als einzig wahre Vertreter der bayerischen Interessen (Bayern first!) in Szene setzen zu können. Folgerichtig treiben sie Merkel und Seehofer von den Außenlinien mit immer kompromissloseren Forderungen an. Wenn am Ende Merkel und Seehofer auf der Strecke bleiben, könnten sie alleine durchs Ziel laufen.
– Die Tribünen sind bei diesem Rennen randvoll. Auf den Rängen sitzen die Koalitionspartner der SPD und die Oppositionspolitiker von Grünen, FDP und Linke. Auch sie schreien. Aber ihr Geschrei verdeckt, dass sie in Wirklichkeit starr vor Angst sind, möglicherweise sehr bald selbst auf die Rennbahn einer Bundestagswahl zu müssen; noch schlechter vorbereitet als beim letzten Mal. Auf der Tribüne sitzen auch Journalisten der Hauptstadtpresse und Blogger der sozialen Medien, die Kommentare im Minutentakt in die Arena brüllen. Einige sind sogar bereit, sich von den Akteuren einspannen zu lassen und Falschmeldungen in die Arena zu rufen.
Die Bürger, die das Wettrennen in ihren Wohnzimmern als Zuschauer und Leser verfolgen, kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Sie beobachten, wie sich ihre Volksvertreter beim Kampf um Machterwerb und Machterhalt gegenseitig austricksen. Sind die in Berlin so unfähig, ihre übergroßen Egos und Eigeninteressen zu überwinden und die realen Probleme des Landes im zügigen, aber nicht gehetzten Tempo zu lösen? Viele Bürger dürften sich von diesem Rennen angewidert abwenden.
Was niemand der Rivalen in Berlin und Bayern offen zugibt: Das eigentliche Ziel ihres Wettlaufs sind die Wähler der AfD. Sie gilt es zu erreichen. Und zwar vor allen anderen. Doch Gauland, Weidel und Höcke werden von ihnen immer noch schnellere, noch härtere Abschiebungen und Abweisungen fordern. So wie sich die Politiker von CDU und CSU gerade die Lungen aus dem Hals rennen: In diesem Wettlauf sind sie der Hase. Die AfD ist stets vor ihnen am Ziel – als Igel.
Veröffentlicht am: 18.06.2018 in Artikel
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Schwerpunkt: Menschenrechtsverletzungen in Saudi-Arabien
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Hashtag-Aktion nach Nazi-Aufmarsch: Ein Herz für Chemnitz
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Artikel Scaramucci: So witzig reagiert das Netz auf die Entlassung
Artikel Scaramucci: So witzig reagiert das Netz auf die Entlassung
Nach nur zehn Tagen im Amt hat US-Präsident Donald Trump seinen Kommunikationschef Anthony Scaramucci gefeuert. Scaramucci hatte sich zuvor diverse verbale Fehltritte erlaubt. Wie witzig das Netz auf die Entlassung des Kommunikationschef reagiert, zeigen wir euch hier:
#Scaramucci: Die witzigsten Netz-Reaktionen
Die Amtszeit in einem GIF zusammengefasst:
And now, a look back on Scaramucci’s full time as White House communications director: pic.twitter.com/cgT9FB0mtm
— Ryan Parker (@TheRyanParker) 31. Juli 2017
Wer gerade im Urlaub war, hat von „Scara… wer?“ vielleicht ja nicht einmal etwas mitbekommen:
Menschen, die im Urlaub waren werden wahrscheinlich nicht mal wissen, wer #Scaramucci überhaupt war…
— Emmanuelle (@deuxcvsix) 1. August 2017
Twitter-Userin „Marie von der Benken“ vergleicht die Amtszeit Scaramuccis mit der Dauer ihrer Telfonate:
Ich hatte Telefonate mit meiner Mutter, die waren länger als die Amtszeit von Anthony #Scaramucci.
— Marie von den Benken (@Regendelfin) 31. Juli 2017
Auch Filmtitel werden natürlich humorvoll verarbeitet:
Das Remake war noch schlimmer als das Original! #Scaramucci pic.twitter.com/RjwM3tc8p0
— Sven Gantzkow (@SvenGantzkow) 31. Juli 2017
…oder so auf Instagram:
Box office results are in! The #1 comedy in America!
Ein Beitrag geteilt von Kate Hudson (@katehudson) am
Natürlich lässt sich auch das Satiremagazin „extra3“ nicht lange bitten und schlägt einen Nachfolger vor:
Wer soll denn nach #Scaramucci noch kommen? Kinski ist ja leider tot.
— extra3 (@extra3) 31. Juli 2017
Die Satiriker von der ZDF „heute-show“ haben eine neue Maßeinheit gefunden:
Neue Maßeinheit in Amerika entdeckt.
60 Minuten = 1 Stunde
24 Stunden = 1 Tag
7 Tage = 1 Woche
10 Tage = 1 Scaramucci#Scaramucci— ZDF heute-show (@heuteshow) 1. August 2017
Hier wird die Pose, die immer wieder mit dem Ex-Kommunikationschef von Trump verbunden wird, verarbeitet:
#ScaramucciOut #DonaldTrump fired #Scaramucci already After ten days. So it was only a #HandKiss to say #Goodbye.@Scaramucci @POTUS pic.twitter.com/9lRvmqsm5b
— Marc-Jan Janssen (@marcjanjanssen) 1. August 2017
GIFs, Fotos, Videos und Tweets – das Netz macht sich über Scaramuccis Entlassung lustig
Wer ist jetzt Trumps neuer „best friend“?
— leon (@leyawn) 31. Juli 2017
Hier wird schon über neue Jobs (ebenfalls mit hoher Fluktuation) für Trumps Ex-Kommunikationschef gewitzelt:
Schade, der Kommunikationsjob am #BER ist gerade vergeben. #Scaramucci
— Lorenz Maroldt (@LorenzMaroldt) 31. Juli 2017
Der Twitter-User „Bundesminimalamt“ schlägt eine Simpsons-Figur als kurzzeitigen Nachfolger vor:
+++ EIL +++
Trump bestätigte soeben Krusty den Klown als Nachfolger von #Scaramucci.
Er bekam einen Zweistundenvertrag.
— Bundesminimalamt (@Fresseagentur) 31. Juli 2017
Und auch dieser Simpsons-Charakter überlebte nicht lange. Nun hat er etwas mit Scaramucci gemeinsam:
#Scaramucci
Poochie only lasted for one episode. pic.twitter.com/UY8wFT7khS— Enrico Pallazzo (@SkyTrackTeam) 1. August 2017
Ciao, Tschüss, Goodbye – diese Geste sagt einfach mehr als Tausend Worte:
— erica orden (@eorden) 31. Juli 2017
Veröffentlicht am: 01.08.2017 in Artikel
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#YouStink: Proteste in Beirut
Die Müllberge in den Straßen von Beirut werden immer größer, der Gestank immer unerträglicher, doch noch immer gibt es keine Alternativlösung der zerstrittenen Regierung.
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Trump: Soziale Medien geben mir Macht
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Die Bitcoin-Millionäre – Mit vollem Einsatz ins Risiko (Doku)
Traumhafte Gewinne, ohne staatliche Kontrollen – die Versprechen von Bitcoins und anderen Internetwährungen sind groß. Ihre Anhänger glauben an eine gesellschaftliche und technologische Revolution. Trotz extrem schwankender Kurse und Warnungen vor einer gefährlichen Blase investieren sie weltweit Millionen in das digitale Geld. Mit welchem Ziel?
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Seit August 2018 bleibt die Schwedin Greta Thunberg jeden Freitag der Schule fern und demonstriert für den Klimaschutz. Sie fragt: „Why should I be studying for a future that soon may be no more, when no one is doing anything to save that future?”
#Barcelona: So reagiert das Netz auf den Terror
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Als Praktikant Kaffee kochen zu müssen ist unwürdig? Sky-Moderator Wasserziehr hat den Praktikantenjob noch einmal auf ein ganz anderes Level gebracht und sich dabei blöderweise auch noch filmen lassen. Unter dem Hashtag #Wasserziehr nehmen die Twitter-User den Moderator nun auf die Schippe.
Jamel rockt gegen Rechts
Am vergangenen Wochenende kam die Rock-Elite Deutschlands im Ort Jamel zusammen. Gemeinsam setzten Bands wie Kraftklub und die Beatsteaks mit ihrer Musik ein Zeichen gegen Rechtsextremismus.
Jagd auf Homosexuelle in Russland
dbate arbeitet an einem Videotagebuch zur Lage von Homosexuellen in Russland. Darin geht es um die Jagd auf Schwule und Lesben, sowie um die Flucht einiger Aktivisten aus Russland. Der Film „Mein Leben unter Putin“ wird bald auf dbate.de zu sehen sein.
Frankreichs 11. September
– Videotagebuch – „Mein 7.1.“
– Kurzfilm – Charlie Hebdo für „Clowns Sans Frontière“
– Skype-Talks – Nils Minkmar, FAZ-Korrespondent und Mathias Wedel, „Eulenspiegel“
Artikel #BosbachLeavingThings: Hier sind die 10 besten Montagen
Artikel #BosbachLeavingThings: Hier sind die 10 besten Montagen
Nach dem Eklat bei Maischberger: Wolfgang Bosbach (CDU) verlässt noch während der Talksendung das Studio. Thema waren die heftigen Ausschreitungen zum G20-Gipfel. Eine solche Steilvorlage kann das Internet natürlich nicht einfach so liegen lassen. Unter dem Hashtag #BosbachLeavingThings verbreiten sich jetzt zahlreiche, witzige Bilder, die Bosbach beim Verlassen von verschiedenen Situationen zeigt. Wir haben die 10 besten Montagen für Euch zusammengestellt.
#BosbachLeavingThings: Bosbach verlässt das Studio und dann kommt das Internet
Hier versucht sich der CDU-Politiker vor Zombies zu retten:
Nichts zu danken 🙂 #BosbachLeavingThings pic.twitter.com/WxY38abuge
— ELGEEKAY (@3lgeekay) 13. Juli 2017
Bosbach an der ehemaligen innerdeutschen Grenze:
Ach. Dieses freche Internetz: #BosbachLeavingThings pic.twitter.com/gT3j38Z5sr
— Gerald Hensel (@ghensel) 13. Juli 2017
Auch der NDR macht mit und steuert dieses Foto bei:
Aber … wir haben doch noch gar nicht … ach, dann gehen Sie halt! #BosbachLeavingThings pic.twitter.com/F8XuKbSzqL
— NDR 2 (@ndr2) 13. Juli 2017
Auch nicht schlecht: Bosbach und Bruce Darnell („Germany´s Next Topmodel“):
#BosbachLeavingThings pic.twitter.com/ITQiz12O5K
— Shahak Shapira (@ShahakShapira) 13. Juli 2017
Mit den Beatles „on the road“:
Was hätte das für 1 Karriere werden können!!1!#BosbachLeavingThings pic.twitter.com/AXmqOmWEB2
— Ζellmi 🇪🇺 (@Zellmi) 13. Juli 2017
„Running Bosbach“ am Ende der Evolution:
Sorry, dass ich mich jetzt erst kümmern konnte. Aber jetzt habe ich auch einen zu #BosbachLeavingThings. pic.twitter.com/GEr2Hus2pS
— Friedemann Weise (@FriedemannWeise) 13. Juli 2017
Unterwegs mit FEMEN? Kein Problem für Bosbach:
#Bosbachleavingthings Was gefühlte Realität mit Menschen so macht. Danke @ShahakShapira für die kurzweilige Mittagspause. pic.twitter.com/hZ0jl0GdNP
— Little Miss Bang (@X0X00_1010) 13. Juli 2017
Oder einfach mal #RiotHipster, G20-Protest und Bosbach in einem Bild kombinieren:
Bei #G20-Kunstdemo ist Mimose #Bosbach auch schon abgehaun. #Riothipster hatte es dokumentiert. #BosbachLeavingThings pic.twitter.com/f8gkHnLLyE
— Michael Thormann (@astronomithor) 13. Juli 2017
„Ich bin Bosbach. Holt mich hier raus!“ – so hätte es im Dschungelcamp aussehen können. Auch wenn dieses Foto eigentlich von der Serie „LOST“ stammt:
Ich bin dann mal raus! #BosbachLeavingThings pic.twitter.com/6IAxRZk8Hf
— Gerrit van Aaken (@gerritvanaaken) 13. Juli 2017
Das Satire-Magazin TITANIC liefert sogar ein Video zu #BosbachLeavingThings…:
#BosbachLeavingThings
Rundfunkgebühren hier bezahlen: https://t.co/MNWLQl2ta3pic.twitter.com/MQhiggFG00— TITANIC (@titanic) 13. Juli 2017
Und hier nochmal für alle, die den Moment, als Bosbach die Sendung verlässt, noch nicht gesehen haben:
Veröffentlicht am: 14.07.2017 in Artikel
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„Populismus appelliert ans Ressentiment“ – ORF-Moderator Armin Wolf
Der österreichische TV-Journalist Armin Wolf hat als Star-Moderator des Nachrichtenmagazins ZiB 2 zahlreiche Interviews mit Populisten geführt. Für seine Auseinandersetzung mit den „Einfacherklärern“ erhielt er dieses Jahr den renommierten Hanns-Joachim-Friedrichs-Sonderpreis. Ein Interview über Journalismus, Social Media und zunehmenden (Rechts-)Populismus in Europa.
Freispruch für Böhmermann – Ja oder Nein?
Die Causa Böhmermann hat weite Kreise gezogen. Angela Merkel räumt öffentlich Fehler ein, Paragraph 103 zur Majestätsbeleidigung wird abgeschafft und der türkische Präsident will „bis zur letzten Instanz“ gehen. Doch hat sich Jan Böhmermann schuldig gemacht? Und wenn es zu einem Verfahren kommt, sollte Jan Böhmermann dann freigesprochen werden? Zwei Rechtsanwälte diskutieren.
Weltreise – „Panorama-Pinkeln“ und Zensur
Sie reisen um den halben Globus – Sally Meukow und Julien Wilkens sind weltreisende Blogger. Auf ihrem Ausflug um die Welt haben beide eindrucksvolle Erfahrungen auf russischen Couches, mit Chinas Zensurbehörde, Drogendealern in Nepal und „wunderschönen“ Freiluft-Toiletten in der Mongolei gesammelt.
Was Helmut Kohl verschwiegen hat – Interview zur Doku „Bimbes“
„Es gibt keine anonymen Spender“ – mit diesen Worten sorgte Wolfgang Schäuble vor zwei Jahren für Aufsehen. Und für die Idee zum Film „Bimbes“. Im Interview erklärt Co-Autor Egmont R. Koch das Ablenkungsmanöver des Altkanzlers Helmut Kohl.
Aufstieg und Fall von Martin Schulz – Katarina Barley im Interview
So hoch wie Martin Schulz gehypt wurde, so tief ist er nach dem schlechten Wahlergebnis für die SPD auch wieder gefallen. Wie sieht Schulz‘ Parteikollegin Katarina Barley seinen plötzlichen Rücktritt als SPD-Chef?
Leben mit dem Namen ADOLF
Wie ist es, in Deutschland Adolf zu heißen? Es gibt wohl keinen Namen, der hierzulande stärker vorbelastet ist. Die Assoziation zu dem wohl bekanntesten Massenmörder aller Zeiten, Adolf Hitler, lässt sich kaum verhindern. Die Journalistin Anne Haeming hat verschiedene Adolfs ausfindig gemacht und mit ihnen über ihr Leben mit dem schwierigen Vornamen gesprochen.
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Religion an Schulen: Wie sinnvoll ist der Pflicht-Unterricht?
Ein Religionslehrer und ein bekennender Atheist diskutieren über Religionsunterricht. Ist das alles nur ein missionarischer Auftrag der katholischen Kirche, oder hilft der Unterricht den Kindern verschiedene Religionen kennen und verstehen zu lernen?
Erschreckende Touristenattraktion in China: „Zersplitternde“ Brücke aus Glas
Alleine eine riesige Schlucht über eine gläserne Brücke zu passieren, wird für den ein oder anderen schon mal zur Mutprobe. Der neuste Clou in China ist es jetzt allerdings, diese Brücken auch noch mit Special Effects auszustatten. Ein Schrecken nicht nur für Menschen mit Höhenangst.
Die SPD auf der Suche nach der Doppelspitze
Gestern verkündete die Interims-Dreierspitze um Manuela Schwesig, Malu Dreyer und Thorsten Schäfer-Gümbel, dass im Herbst die Parteibasis eine Doppelspitze wählen wird, die ab Dezember den Vorsitz übernimmt.
Schwerpunkt: Schäuble und Varoufakis
– FLASH: Schäuble – Macht und Ohnmacht (Trailer)
– INTERVIEW: Yanis Varoufakis – „Schäuble hatte kein Grexit-Mandat.“
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Alt und männlich: Das ist nicht mein Bundestag!
Der Bundestag ist so alt und männlich wie zuletzt vor 19 Jahren. Für mehr Gleichberechtigung fordert dbate-Redakteurin Anica Beuerbach eine Frauenquote.
Artikel Shitstorm nach BILD-Interview: Heiko Maas und Rock gegen Links
Artikel Shitstorm nach BILD-Interview: Heiko Maas und Rock gegen Links
In einem Live-Interview mit BILD Politik zum Thema G20-Gipfel spricht sich Justizminister Heiko Maas für mehr öffentliche Zeichen gegen Linksextremismus aus. Was darauf folgt, ist ein Shitstorm unter dem Hashtag #RockgegenLinks.
In der wöchentlichen Talkshow „Die richtigen Fragen“ ließ BILD Politik einige Experten zu dem G20-Chaos in Hamburg zu Worte kommen. So auch den Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD). Dieser äußert sich abfällig gegen Gewalt und Extremismus jeder Art. Außerdem fordert er, dass mehr „gesellschaftliche Zeichen“ dagegen gesetzt werden.
Daraufhin hakt BILD-Moderatorin Anna von Bayern nach: „Also Sie wünschen sich ein Rock gegen Links?“. Maas‘ Antwort darauf, noch im Redefluss: „Ja, ein Rock gegen Links oder was auch immer. Das werden diejenigen entscheiden müssen, die das dann auf die Beine stellen.“
Shitstorm um #RockgegenLinks
Obwohl es noch nicht einmal der Vorschlag des Ministers war, zieht seine Aussage im Internet jetzt weite Kreise nach sich. Die besten Reaktionen haben wir hier:
Huhu @HeikoMaas,wir haben bspw. am Samstag in Thüringen ein #RockGegenLinks. Laut Prognose 3500-5000 Teilnehmer. Wir nennen sie hier #Nazis.
— (((KatharinaKönig))) (@KatharinaKoenig) 10. Juli 2017
Dieser User merkt an, dass sich der Aufschrei um Rechtsextremismus eindeutig abgeschwächt habe.
Wenn in Deutschlands Autos brennen ist die Erregung größer, als wenn Asylheime brennen. #RockgegenLinks
— alf frommer (@siegstyle) 10. Juli 2017
Keine guten Schlagzeilen für die SPD, so kurz vor der Bundestagswahl…
Heute bei der SPD#RockGegenLinks pic.twitter.com/1c9o7Fijzi
— Hör auf! (@daskritzelt) 10. Juli 2017
Doch der Name Rock gegen Links ist tatsächlich schon vergeben: An einen Song der Rechtsrock-Gruppe Freikorps.
.@HeikoMaas wünscht sich nach #nog20 ein #RockgegenLinks? Gibt’s längst und liebe #SPD, viel Spaß mit Freikorps und anderen Nazis! pic.twitter.com/45ydJp3Q4m
— Blockupy (@Blockupy) 10. Juli 2017
Viele Twitter-User sind sich einig, dass Rock gegen Links eine rechte Veranstaltung wäre. Ein Facebook-User hat bereits ein entsprechendes (satirisches) Event erstellt. Stattfinden soll das Festival in Dresden, mit berüchtigten Bands wie Freiwild, den Böhsen Onkelz und auch Xavier Naidoo, der mit seinen reichsbürgerischen Tendenzen schon mehrmals auf sich aufmerksam gemacht hat.
Und hier noch ein paar Band-Vorschläge von Philipp Walulis:
The Reichs Pistols
Hans Söldner
Sting & The Staatspolice
Sportfreunde Himmler
Kraft-durch-Freude-Klub
Söhne Mannheims#rockgegenlinks— Philipp Walulis (@Walulis) 10. Juli 2017
Inzwischen äußerte sich auch Heiko Maas auf seinem Facebook-Account zu dem Interview. Dabei geht er zwar nicht explizit auf ein Rock gegen Links-Festival ein, nutzt die Gelegenheit aber, um seinen Standpunkt nochmal klar zu machen:
50.000 friedliche Demonstranten beim G20-Gipfel in Hamburg waren doch ein eindeutiges Zeichen gegen Extremismus.
Veröffentlicht am: 11.07.2017 in Artikel
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Stierhatz weltweit: Mensch gegen Tier
Stierhatz – ein mörderisches Ritual
Jedes Jahr findet nicht nur im spanischen Pamplona eine kollektive Stierhatz statt. Auch in vielen anderen Ländern und Kulturen – von Asien bis Amerika – machen Menschen Jagd auf Stiere. Sie feiern ihren Mut, ihre Kraft, ihre Männlichkeit. Doch wer ist dümmer bei diesen Jagdszenen – die Menschen oder die Stiere?
In Spanien wurde bei einem Stierkampf gerade ein Torero getötet – er wurde mitten ins Herz getroffen. Das erste Todesopfer bei einem regulären spanischen Stierkampf seit 30 Jahren. Doch bei der wilden Stierhatz in den Straßen von Pamplona und anderswo sterben immer wieder Menschen. Das Sterben ist eben Teil des Rituals. Doch der Protest gegen die Stierhatz vokalem in Spanien wird immer lauter.
dbate zeigt Videos der weltweiten Stierhatz – und der Protestaktionen
Kann Mann Feminist sein? – Interview mit Vincent Herr
Vor 60 Jahren wurde das Gesetz zur Gleichberechtigung von Mann und Frau in Deutschland beschlossen. Doch noch immer gibt es viele Lücken, die nicht geschlossen sind. „Dabei geht es Ländern wirtschaftlich und politisch besser, wenn Männer und Frauen gleichberechtigt sind“, sagt der Feminist Vincent Herr.
Mein Nordirland – Brexit an der Grenze
Bei den EU-Austrittverhandlungen des Vereinigten Königreichs ist Nordirland Schauplatz großer Anspannungen: Mit dem Brexit ist die Befürchtung groß, dass es wieder eine harte Grenze zwischen Nordirland und der Republik Irland geben könnte.
Bibel vs. Koran – Das Experiment
Nach den Anschlägen von Paris schrillen in vielen Teilen der Bevölkerung die Alarmglocken. Die Terrorgruppe IS und ihre barbarische Auslegung des Korans ist ein großes Thema. Doch steigert das heilige Buch der Muslime wirklich das Gewaltpotenzial von Menschen? Zwei Holländer starten ein Experiment und tarnen die Bibel als Koran, um Passanten daraus vorzulesen. Es kommt zu interessanten Aussagen der Befragten, vor allem als die Tarnung auffliegt. Seht selbst…
Integration vs. Obergrenze: Wie umgehen mit Geflüchteten? (probono Magazin)
200.000 im Jahr – mehr nicht. Das fordert Horst Seehofer als Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland. Während sich die Politik über starre Obergrenzen und sogenannte atmende Deckel streitet, befasst sich das probono-Magazin mit „echter“ Integrationspolitik. Wie lange müssen Asylbewerber auf einen Integrationskurs warten? Wie viele von Ihnen leben, wie lange in Turnhallen?
Wie rechts ist die AfD? – Interview mit Toralf Staud
Als Anti-Euro-Partei gestartet, steuert die AfD immer weiter nach rechts. Doch wie rechts ist die AfD wirklich? Wo liegen die Unterschiede zur NPD? Frauke Petrys und Beatrix von Storchs Aussagen zum Schießbefehl an deutschen Grenzen oder die an Goebbels erinnernden Reden von Björn Höcke verheißen nichts Gutes. Trotzdem reicht es nicht, die AfD auf ihre populistischen Parolen zu reduzieren: „Es gibt keine Generalstrategie in der Partei“ Interview mit Autor und Journalist Toralf Staud.
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#HeyTwitter, löscht den Scheiß! – Shahak Shapira gegen Hass-Tweets
Satiriker Shahak Shapira hat über 300 Hassbeiträge auf Twitter gesammelt und dem Unternehmen gemeldet. Die Mehrheit dieser Tweets wurde von Twitter nicht gelöscht. Als Reaktion hat Shapira diese Hassbeiträge nun vor der deutschen Twitterzentrale in Hamburg auf die Straße gesprüht.
Vorfall in London: Augenzeugen sprechen von Explosion in U-Bahn
In der Londoner U-Bahn soll es am Morgen des 15. Septembers zu einem „Zwischenfall“ gekommen sein, so nennt es die Londoner Polizei. Augenzeugen zufolge soll es eine Explosion gegeben haben in einer U-Bahn an der Station Parsons Green. Medien sprechen von etwa 20 Verletzten. Hintergründe zu den Motiven oder dem Täter sind noch unbekannt.
Schwerpunkt: Blockupy EZB
– Skype-Talk: „Die EZB ist vom Retter zum Monster geworden“
– Skype-Talk: „Troika ist nicht demokratisch legitimiert“
– Flash: EZB-Eröffnungsfeier: Rede von Mario Draghi
– Flash: Frankfurt im Ausnahmezustand
Nationalratswahl Österreich: Demo gegen Schwarz-Blau
Am Abend der österreichischen Nationalratswahl zogen rund 400 Demonstranten durch die Wiener Innenstadt und protestierten gegen die rechtspopulistische FPÖ – und eine mögliche schwarz-blaue Koalition mit der ÖVP.
Floridas Gouverneur wirbt für die Jagd auf Pythons
Mit diesem kurzen Clip auf seinem Twitterprofil möchte der Gouverneur von Florida auf ein langjähriges Problem seines Heimatstaats aufmerksam machen: eine Python-Plage. Die will Carlos Lopez-Cantera nun bekämpfen, indem er die Bevölkerung zur Jagd aufruft, und geht mit gutem Beispiel voran.
Paris: Tod eines Chinesen durch Polizisten sorgt erneut für Unruhen
Nachdem ein chinesischer Familienvater den Schussverletzungen eines Polizisten in seiner Wohnung erlegen sein soll, ist die Stimmung in der französischen Hauptstadt aufgeheizt. Am Abend des 27. März 2017 versammelten sich ca. 150 Personen aus der „asiatischen Gemeinschaft“, um gemeinsam zu trauern. Das Treffen verlief jedoch nicht friedlich. Der Reporter Clément Lanot war dabei und teilte die heftigen Bilder auf Twitter.
Schwerpunkt: "Argentinien vor der Wahl", DFB-Skandal Schwerpunkt: "Argentinien vor der Wahl", DFB-Skandal
Schwerpunkt: "Argentinien vor der Wahl", DFB-Skandal Schwerpunkt: "Argentinien vor der Wahl", DFB-Skandal
Diese Woche neu auf dbate.de:
– VIDEOTAGEBUCH: Mein Argentinien – die ewige Krise
– FLASH: Argentinien: wie geht es weiter?
– SKYPE-TALK mit Journalismus-Professor Stephan Weichert zum DFB-Skandal (folgt)
– SKYPE-TALK zum DFB-Skandal: Wer hat jetzt die beste „Krisen-Strategie“?
Veröffentlicht am: 23.10.2015 in Schwerpunkt: "Argentinien vor der Wahl", DFB-Skandal
Zufällige Auswahl
Gestochen scharf: Himalaya Gebirge in Ultra HD
Teton Gravity Research hat die ersten Ultra HD Aufnahmen vom Mount Everest und dem Himalaya Gebirge aus über 20.000 Fuß Höhe veröffentlicht. Mit dem Hubschrauber startete die Crew in Kathmandu bei 4.600 Fuß und stieg dann – inklusive Sauerstoff – auf bis zu 24.000 Fuß Höhe (ca. 7300 Meter), um diese gestochen scharfen Luftaufnahmen von Mount Everest, Ama Dablam und Lhotse zu machen.
Mein Leben im All 1/4
„Space Oddity“ machte ihn berühmt. Chris Hadfield sang das Lied von David Bowie im Weltall. Doch der Astronaut hat viel mehr zu erzählen. Ein kosmischer Trip. Teil 1: So leicht, so schwer.
„Salt and Silver“ – die Kochtopf-Surfer
Sachen packen, ein Jahr durch Mittel- und Südamerika reisen, surfen und dann einfach mal ein Hipster-Kochbuch schreiben. Unter dem Namen „Salt and Silver“ bereisten Johannes „Jo“ Riffelmacher und Thmoas „Cozy“ Kosikowski ein Jahr lang die Welt. Dabei haben sich die Hamburger Jungs nicht nur tätowieren lassen, sondern auch mit der amerikanischen Küche angefreundet.
Mit dem Fahrrad über die Berliner U-Bahn
Das Rätsel ist gelöst: Dieses Video der Street Art-Gruppe ‚Berlin Kidz‘ zeigt, wie sie vor einem Jahr mit einem Fahrrad auf der Berliner U-Bahn fuhren. Danach haben sie das Rad an das Spree-Kunstwerk ‚Molecule Man‘ gekettet.
ESC-Experte Jan Feddersen über Xavier Naidoo
Jan Feddersen kennt sich aus. Er ist ein regelrechter „Eurovision Song Contest“-Experte. Für den NDR moderiert er sogar den jährlich stattfindenden ESC. Fedddersen versteht die Aufregung um die ARD-Nomierung, Xavier Naidoo als Deutschland-Vertreter zum ESC zu schicken, nur bedingt. „Einen erfolgreicheren Pop-Künstler hat es in Deutschland in den letzten 15 Jahren nicht gegeben“, sagt er im Skype-Interview, „selbst ein Westernhagen kann da nicht mithalten.“ Vielmehr glaubt Feddersen an positive Effekte durch die ARD-Nominierung Naidoos: „Da ist Auseinandersetzung und Kontroverse mit dabei. Das ist kein langweiliges Ding.“
G20-Gipfel: Regierungserklärung von Olaf Scholz
Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat eine Regierungserklärung zum G20-Gipfel abgegeben. In der Regierungserklärung übte er scharfe Kritik an Politikern der LINKEN und bezeichnete das Umfeld der „Roten Flora“ als „geistige Brandstifter“. Ein Rücktritt von Scholz, den die Hamburger CDU zuvor gefordert hatte, blieb aus.
Weitere dbate Artikel
Ostfriese geht mit Plattdeutsch-Videos viral
„Ich bin ein waschechter Ostfriese. Nur anders verpackt“, so stellt Keno Veith sich selbst gerne vor. Im Internet verbreitet sich aktuell ein Video von Veith, in dem der ostfriesische Landarbeiter seine Trecker-Panne auf einem Maisfeld kommentiert.
Alt und männlich: Das ist nicht mein Bundestag!
Der Bundestag ist so alt und männlich wie zuletzt vor 19 Jahren. Für mehr Gleichberechtigung fordert dbate-Redakteurin Anica Beuerbach eine Frauenquote.
Spontan-Demo in Chemnitz: Rechte Hooligans hetzen gegen Ausländer
Infolge eines Mordes an einem Deutschen in der Nacht auf Sonntag kam es in Chemnitz zu einer Spontan-Demonstration. Unter den rund 800 Protestlern befanden sich Neonazis. Videos im Netz zeigen aggressives Verhalten gegen ausländische Passanten und die Polizei.
Schwerpunkt: Politische Blogger
– Politik 2.0 – Fünf politische Videoblogs
– Interview: Jakob Augstein
– Skype-Talk: Markus Beckedahl (netzpolitik.org)
– Skype-Talk: Leonard Novy (carta.info)
Schwerpunkt: Fremd im eigenen Land?
– VIDEOTAGEBUCH: Mein Kopftuch
– SKYPE-TALK: „Fremdenfeindlichkeit ist allgegenwärtig“
– SKYPE-TALK: „Dialog mit PEGIDA ist wichtig“
Flüchtlingsboot überrascht Touristen am Strand
Am Strand von Zahara de los Atunes (Spanien) sonnen sich Touristen, als am Mittwochnachmittag plötzlich ein Flüchtlingsboot mit Dutzenden Männern aus Afrika anlandet. Eine Augenzeugin hat die Situation gefilmt.
Seehofer über Merkel, Flucht aus Afghanistan Seehofer über Merkel, Flucht aus Afghanistan
Seehofer über Merkel, Flucht aus Afghanistan Seehofer über Merkel, Flucht aus Afghanistan
Diese Woche neu auf www.dbate.de:
– INTERVIEW: Seehofer über Merkel – „Sie kann sehr hart sein“
– SKYPE-TALK: „Über mir flogen Geschosse“ – Flucht aus Afghanistan (Augenzeugenbericht)
Veröffentlicht am: 20.10.2015 in Seehofer über Merkel, Flucht aus Afghanistan
Zufällige Auswahl
Kramp-Karrenbauer: „Merkel steht für eine Politik von Maß und Mitte“
Geht es nach Annegret Kramp-Karrenbauer, dann hat ihre Parteichefin Angela Merkel das TV-Duell gewonnen. Sie lasse sich ihre Werte nicht „kaputt schreien“ und genau dies sei die richtige Haltung in einer Welt, in der sich der Populismus im Aufwind befindet. Schulz verhalte sich hingegen nicht sehr staatsmännisch.
Probono-Magazin: Im Sand verlaufen
Unsere Gesellschaft ist auf Sand gebaut. Er ist in Elektro-Geräten, in Kosmetika, Reinigungsmitteln und Baubeton. 40 Milliarden Tonnen Sand verbrauchen wir jedes Jahr auf der Welt schätzen die UN. Paradoxerweise müssen Wüstenstaaten wie Katar Sand importieren, um ihre gigantischen Bauvorhaben umzusetzen. Warum es den Rohstoff bald nicht mehr wie „Sand am Meer“ geben könnte, erklärt das Team vom probono-Magazin.
Angekündigter Selbstmord
Monatelang hat die Amerikanerin Brittany Maynard ihren Selbstmord angekündigt. Anfang November hat sie sich das Leben genommen.
Jagdszenen in Dresden – Lutz Bachmann bedrängt Ayman Mazyek
Pegida-Organisator Lutz Bachmann bedrängt Ayman Mazyek vom Zentralrat der Muslime – und feiert sich dafür im Netz. Was ist passiert? Am 3. Oktober 2016 fanden in Dresden parallel Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit und eine Pegida-Demonstration statt. Pegida-Initiator Lutz Bachmann nutzte die Gelegenheit und lauerte Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime offenbar auf, um ihm Fragen zuzurufen und dabei zu filmen.
Hallervorden (leider) nicht zu stoppen
Als Jan Böhmermann auf Facebook seine Fernsehpause verkündet, hat er ein erklärtes Ziel: „Ein weiterer Song von Didi Hallvervorden muss verhindert werden. Das, und darin sind sich hier alle einig, MUSS oberste Priorität haben!“. Doch Didi Hallervorden ist nicht zu stoppen. Mit „Merkel – zu allem bereit!“ legt der Komiker nach.
Weg von der Straße: So hilft Hinz&Kunzt Obdachlosen
Vor 25 Jahren erschien die erste Ausgabe der Hinz&Kunzt. Noch immer hilft die Zeitung Obdachlosen und Minimalverdienern ihrem Leben wieder eine Perspektive zu geben. So auch dem ehemaligen Wohnungslosen Marcel.
Weitere dbate Artikel
Nationalratswahl Österreich: Demo gegen Schwarz-Blau
Am Abend der österreichischen Nationalratswahl zogen rund 400 Demonstranten durch die Wiener Innenstadt und protestierten gegen die rechtspopulistische FPÖ – und eine mögliche schwarz-blaue Koalition mit der ÖVP.
#HeyTwitter, löscht den Scheiß! – Shahak Shapira gegen Hass-Tweets
Satiriker Shahak Shapira hat über 300 Hassbeiträge auf Twitter gesammelt und dem Unternehmen gemeldet. Die Mehrheit dieser Tweets wurde von Twitter nicht gelöscht. Als Reaktion hat Shapira diese Hassbeiträge nun vor der deutschen Twitterzentrale in Hamburg auf die Straße gesprüht.
Partyboot: DJ und Gäste verarschen syrische Flüchtlinge
Der DJ des „Partyboots“ bittet um Ruhe. Er kündigt eine Schweigeminute für syrische Flüchtlinge an. Dann sagt er, dass er die syrische Nationalhymne spielen wolle. Was dann folgt ist, lässt einem die Röte ins Gesicht steigen: die Mini-Schweigeminute wird sofort unterbrochen – doch statt der Nationalhymne Syriens dreht der DJ den Popsong „Runaway“ (Galantis) auf.
Schwerpunkt: Reiseblogger – mit dem Laptop um die Welt
– VIDEOTAGEBUCH: Meine Weltreise
– SKYPE-TALK mit „Salt and Silver“
– SKYPE-TALK mit „ersieweltreise“
– SKYPE-TALK mit Reisebloggerin Meike Winnemuth
Metal-Sänger rastet bei Auftritt wegen Grapscher aus
Auf dem Lowland Festival in den Niederlanden hat „Architects“-Sänger Sam Carter ein starkes Statement gegen sexuelle Belästigung gesetzt. Als er sah, wie eine Crowdsurferin von einem Konzertbesucher begrapscht wurde, fand er mehr als deutliche Worte. Er kommentierte den Vorfall von der Bühne unter anderem mit: „Das ist nicht dein scheiß Körper!“
Schwerpunkt: Ukraine-Krise
– Videotagebuch: „Meine Revolution“
– SKype-Talk: „Ukrainische Soldaten haben auf mich geschossen!“
– Skype-Talk: „Die EU hat Russland unterschätzt“
– Skype-Talk: „Im Ukraine-Konflikt geht es um Machterhalt!“