Video Koblenz: Mit Beethoven gegen Le Pen, Wilders und Petry
Video Koblenz: Mit Beethoven gegen Le Pen, Wilders und Petry
Ein Ritual zeichnet sich ab: Während die führenden Rechtspopulisten Europas – die französische Front-National-Chefin Marine Le Pen, der niederländische Rechtsaußen Geert Wilders (PVV) und die deutsche AfD-Vorsitzende Frauke Petry in Koblenz in der Rhein-Mosel-Halle Giftpfeile gegen Merkel und ihre Einwanderungspolitik schießen, demonstriert draußen vor der Tür ein bunter Haufen von Anti-Fa-Kämpfern und Berliner Politik-Prominenz gegen Rechts. Dabei stimmen sie Beethovens „Ode an die Freude“ an.
In Koblenz, einer Stadt, die im Zweiten Weltkrieg zu 88% zerstört wurde, trafen sich die Vertreter der ENF-Fraktion. ENF steht für „Europa der Freiheit und der Nationen“. Zu dieser rechtspopulistischen Fraktion gehören die Parteien von Geert Wilders, Marine Le Pen und Frauke Petry.
Koblenz und die „Ode an die Freude“
Im friedlichen Protest gegen rechts versammelten sich Demonstranten, Antifas und Politiker und sangen Beethovens „Ode an die Freude“. Der vierte Satz aus Beethovens Sinfonie ist die instrumentale Grundlage für die Europahymne. Er wird zunehmend häufiger als Protestlied von Demonstranten gegen rechts gesungen.
Veröffentlicht am: 21.01.2017 in Video
Related Content
Liebeserklärung der Band KLING KLONG ans Radio
Die Band KLING KLONG hat eine Liebeserklärung ans Radio produziert: „Jeder Mensch ein Sender“. Als CD und Video. Mit dabei: Alexander Kluge. Im Juni geht die Band auf Tour.
"Wir brauchen einen Bürgerkrieg" - Trump Anhänger zur Präsidentschaftswahl
In der Dokumentation "Im Wahn - Trump und die Amerikanische Katastrophe" (ARD) sprechen zwei Anhänger von Präsident Trump über die besvorstehende Wahl und die Möglichkeit oder Notwendigkeit eines Bürgerkriegs, sollte Trump die Wahl nicht gewinnen.
"One day, it's like a miracle, it will disappear." - Trumps Coronalügen
Ob bei fehlenden Tests zu Beginn der Krise, die US-amerikanische Mortalitätsrate oder das Verwenden von Masken: Trump verstrickt sich in Falschmeldungen und Lügen.
Jamel rockt den Förster: Festival 2019
Die Lohmeyers leben seit 2004 im Ort Jamel in Mecklenburg-Vorpommern. Um sich gegen die ortsansässigen Nazis zu wehren, veranstalten sie ein Musikfestival.
Trailer zu "Re: Ein neues Virus geht um die Welt - Corona und die Folgen"
Das neuartige Corona-Virus breitet sich unaufhaltsam aus. In einem gewaltigen Kraftakt sucht Europa nach Gegenmaßnahmen, um einen Kollaps der Gesundheitssysteme zu verhindern.
"Die Notregierung - Ungeliebte Koalition" - Teaser zur ARD-Doku
Der Start der Großen Koalition im März 2018 war denkbar schlecht.
Mehr Videos aus dem Bereich Video
The Mirror Project: Der Spiegel zur Seele von IS-Opfern
Der Fotograf Kevin McElvaney wollte mehr über das Leben von Menschen in IS-besetzten Ländern erfahren. Deshalb bereiste er den Nordirak und porträtierte unterschiedliche Leute auf eindrucksvolle und intime Weise. Sechs Fragen und ein Spiegel reichen aus, um sich diesen Fremden ungewöhnlich nahe zu fühlen.
Jimmy Fallon als Donald Trump - Die neuesten Real News
Jimmy Fallon hat es schon wieder getan: Für die Fans der Tonight Show schlüpft er regelmäßig in die Haut von Donald Trump. Seine Parodien bringen mittlerweile über drei Millionen Menschen zum Lachen. Auch mit seinem neuesten Video „Donald Trump reports on his own speech“ nimmt er den US-Präsidenten wieder grandios auf die Schippe.
Euro-Krise? Dann doch lieber Regionalwährung! (probono Magazin)
In Deutschland gibt es über 40 Regionen, die ihre eigene Währung besitzen. Der Elbtaler, Carlo und Chiemgauer sind nicht einfach eine witzige Tradition, sondern der Versuch unser Geldsystem effektiver zu gestalten. Das neue probono Magazin über Regionalwährung.
Trumpland - Michael Moore überrascht mit neuem Film
Noch ein letztes Mal Wachrütteln vor der Wahl: Regisseur Michael Moore bringt einen in 11 Tagen produzierten Film heraus. In „Michael Moore in Trumpland“ wagt er sich in das Lager der Trump-Wähler vor. Das Video zeigt Michael Moores Kurzvortrag bei der Premiere des Films.
Warum haben so viele Deutsch-Türken für Erdogans Reform gestimmt?
Die Bürger der Türkei haben mit nur knapper Mehrheit für ein Präsidialsystem gestimmt. Aus Deutschland bekam der amtierende türkische Staatspräsident Erdogan für seine Reform 63 Prozent Zustimmung. „Sehr viele Türken fühlen sich in Deutschland nicht angenommen“, erklärt Kristian Brakel den für viele überraschenden Wahlausgang im Interview. Der Türkei-Experte ist derzeit in Istanbul und kommentiert die Folgen des Referendums.
David Bowie ist tot, David Bowie lebt
David Bowie: "so much bigger than life". Er verschwieg der Welt seine Krebserkrankung. Veröffentlichte stattdessen ein neues Album. Und starb.