Schlagwort: Iran
Artikel Waffen für den Jemen: USA werfen Iran Verletzung von UN-Resolution vor
Artikel Waffen für den Jemen: USA werfen Iran Verletzung von UN-Resolution vor
Die US-amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley stellte bei einer Pressekonferenz angebliche Beweise vor für iranische Waffenlieferungen an militante Rebellen im Jemen. Damit hätte der Iran UN-Resolutionen verletzt. Die USA drohen eine internationale Koalition gegen den Iran zu bilden. Dieser bestreitet hingegen jegliche Waffenlieferungen.
Überreste einer Kurzstreckenrakete stehen im Hintergrund der Pressekonferenz des US Department of State. Sie sollen unverkennbar aus dem Iran stammen und wurden im November von schiitischen Huthi-Rebellen auf Saudi-Arabien abgeworfen. Die US-amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley wirft dem Iran vor mit diesen Waffenlieferungen an die Rebellen die UN-Resolutionen zu verletzen. Auch in den Libanon, nach Syrien und in dem Irak sollen iranische Waffen gegangen sein, so die Botschafterin Haley.
.@USUN Ambassador Haley: #Iran is determined to undermine the international consensus against its conduct. We must speak with one voice in exposing the regime for what it is — a threat to the peace and security of the entire world. pic.twitter.com/a2twBtzYVI
— Department of State (@StateDept) 14. Dezember 2017
Dem Iran ist es derzeit von den Vereinten Nationen untersagt, Waffen aus dem Land zu liefern. Zudem gibt es ein striktes Lieferverbot an die Huthi-Rebellen. „Wir werden eine internationale Koalition bilden, die den Iran und das, was er tut, zurückdrängen wird“, kündigte Botschafterin Haley auf der Pressekonferenz am 14. Dezember 2017 an.
Die USA als Verbündeter Saudi-Arabiens
Der iranische UN-Botschafter Gholamali Choschru sagte laut Medienberichten aus, die Beweise seien gefälscht. Er habe keine Raketen an den Jemen geliefert.
Seit 2014 herrscht ein Stellvertreterkrieg zwischen den schiitischen Huthi-Rebellen und der von Saudi-Arabien unterstützen Regierung im Jemen. Beide Seiten haben unterschiedliche Verbündete: Die Rebellen sollen vom Iran gestützt werden und die saudi-arabische Regierung gilt als Verbündeter der USA. Die Anschuldigungen seitens der USA traten eine große Diskussion los, da sich auch die Vereinigten Staaten von Amerika mit Waffenlieferungen am Krieg im Jemen beteiligen sollen. Auch der iranische UN-Botschafter sagt, die USA wolle damit die Verbrechen Saudi-Arabiens vertuschen, die im Jemen begangen werden.
Veröffentlicht am: 15.12.2017 in Artikel
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Ein australisches Flüchtlingslager auf der Insel Manus in Papua-Neuguinea wurde vor kurzer Zeit wegen Rechtswidrigkeit geschlossen. Doch noch knapp 400 Flüchtlinge halten hier die Stellung. Die Welt soll von den wideren Umständen hier erfahren, lautet ihre Motivation. Jetzt stürmte die Polizei das Lager und soll laut Medienberichten Menschen abgeführt und auf sie eingeprügelt haben. Die Habseligkeiten der Bewohner sollen zerstört worden sein, schreibt ein Augenzeuge auf Twitter. Dieses Video zeigt die Situation auf Manus:
Australia and PNG obviously are violating human rights pic.twitter.com/p8qU0MWwMw
— Behrouz Boochani (@BehrouzBoochani) 23. November 2017
#SOSManus
In Australien gehen jetzt etliche Menschen auf die Straßen. Unter dem Hashtag #SOSManus setzen sich Australier für die abgeschobenen Flüchtlinge und ihre Menschenrechte ein. Hier ein Beispiel:
Snippet of Pamela’s speech at today’s speak out in #solidarity with #refugees on #Manus outside the State Library in #Narrm #Melbourne #EvacuateManus #ManusSOS @racvictoria @TurnbullMalcolm @PeterDutton_MP @billshortenmp pic.twitter.com/9GHCJjJdW3
— Approaching Critical (@approachingcrit) 23. November 2017
Worum geht’s?
Die im Flüchtlingslager verbliebenen knapp 400 Männer protestieren gegen die australische Einwanderungspolitik, denn weil ihnen die Einreise nach Australien verwehrt wurde, hat man sie nach Manus ausgelagert, eine Insel Papua-Neuguineas. In Australien selbst können sie wegen der strikten Gesetze nicht untergebracht werden. Die teilweise seit mehreren Jahren auf Manus einquartierten Männer flüchteten aus Ländern wie Afghanistan, Iran, Pakistan, Sri Lanka und Syrien. Im April erklärte das oberste Gericht von Papua-Neuguinea das Lager für rechtswidrig, da die Festsetzung von Flüchtlingen ein Verstoß gegen das Recht auf Freiheit sei. Oktober 2017 wurde es in Absprache mit Australien geschlossen und die Versorgung für die ansässigen Flüchtlinge gestoppt. Dem Plan zufolge sollten die Flüchtlinge in naheliegende andere Unterkünfte gebracht werden, allerdings sind davon einige – laut Angaben von Augenzeugen gegenüber der Presse – noch nicht bezugsfertig. NGOs wie Human Rights Watch warnen auch vor widrigen Umständen in alternativen Lagern auf Manus und den Nachbarinseln. Inzwischen kommt auch vermehrt Kritik von Seiten der Uno zum Umgang mit den Flüchtlingen.
Veröffentlicht am: 23.11.2017 in Artikel
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Die neue Macht YouTube ● Podiumsdiskussion
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Terror in Manhattan: Reaktionen aus dem Netz
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Artikel Teheran: Schüsse im iranischen Parlament
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In der iranischen Hauptstadt Teheran ist es offenbar zu koordinierten Angriffen gekommen. Beim Khomeini-Mausoleum soll eine Person erst um sich geschossen haben und sich dann in die Luft gesprengt haben. Im iranischen Parlament fielen ebenfalls Schüsse. Dort sollen sich immer noch Angreifer befinden, die mehrere Geisel genommen haben sollen.
Wer steckt hinter den Angriffen in Teheran?
In diesem Twitter-Video, das vor dem iranischen Parlament entstanden sein soll, sind Schüsse zu hören. Journalisten mit Kameras haben sich vor dem Parlament versammelt.
Echange de tirs intense au Parlement iranien. #Iran #Teheran pic.twitter.com/WY08VjhBCc
— Guillaume Auda (@GuillaumeAuda) 7. Juni 2017
Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Wer hinter den Angriffen steckt, ist bislang nicht bekannt.
Achtung – verstörende Inhalte! Dieses Video zeigt einen Mann, der bei den Angriffen offenbar verletzt worden ist. Laut Aussage des Twitter-Users wurde die Person in der Nähe des Parlaments verletzt. Im Video wird gesagt, dass die Schüsse „von oben kamen“:
مجروح شدن يكى از شهروندان #تروريستى #مجلس_شورای_اسلامی pic.twitter.com/M3sfBtIi4T
— Mohammad Ghiassi (@m0hammadghiassi) 7. Juni 2017
Die Echtheit der Bilder konnte nicht abschließend geklärt werden!
Veröffentlicht am: 07.06.2017 in Artikel
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Bushaltestelle in Donezk unter Beschuss
Videoaufnahmen von Augenzeugen: Der Krieg in der Ukraine fordert immer mehr Opfer unter Zivilisten. Das Leben in der ostukrainischen Donezk wird immer unerträglicher. Selbst Stadtteile, die bislang als sicher galten, […]
Die Flüchtlingskrise in 6 Minuten
Die Macher von „In A Nutshell – Kurzgesagt“ versuchen komplizierte Themen und wissenschaftliche Sachverhalte einfach, schnell und vor allem verständlich zu erklären. Bei der aktuellen Flüchtlingssituation scheint dies nicht ganz einfach zu sein. Trotzdem ist der Clip unserer Meinung nach ein gelungener Versuch, die Ursachen der aktuellen Flüchtlingskrise zu erklären. Nebenbei werden auch noch Vorurteile durch Fakten gekontert.
spiegelfechter.com: Die Crowd ersetzt die klassischen Medien
Die Blogger Jens Berger und Jörg Wellbrock haben eine Mission: „Wenn die Medien als vierte Gewalt versagen, so ist es unsere Aufgabe diese Gewalt zu übernehmen.“ Im Skype-Talk mit Denise Jacobs sprechen beide über die Bedeutung von Blogs als Gegenöffentlichkeit, (mangelnde) Medienkompetenz der Leser und erklären, warum die Schnelllebigkeit des Internets für den Journalismus problematisch ist.
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Die Netzcommunity ist geschockt. Die chinesische Firma „Qiaobi“ hat einen offensichtlich rassistischen Werbespot für ein Waschmittel veröffentlicht. Ein schwarzer Mann landet samt Waschmittelkapsel in der Waschmaschine – und steigt nach dem Durchgang als Chinese mit heller Haut wieder raus.
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Am vergangenen Sonntag versammelten sich Tausende Menschen, um gegen die europäische Flüchtlingspolitik zu demonstrieren. Dazu wurden in Berlin symbolische Gräber ausgehoben. Organisiert wurde die Aktion von der viel diskutierten Künstlergruppe „Zentrum für politische Schönheit“.
Flüchtlinge in Seenot – die Retter von Sea-Watch
Harald Höppner kauft einen Kutter, fährt Rettungs-Einsätze auf dem Mittelmeer und rettet einigen tausend Menschen das Leben. Der Unternehmer aus Brandenburg, leistet mit seiner „Sea-Watch“-Crew ganze Arbeit. Ein Videotagebuch über Rettungsaktionen im Mittelmeer.
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Die SPD auf der Suche nach der Doppelspitze
Gestern verkündete die Interims-Dreierspitze um Manuela Schwesig, Malu Dreyer und Thorsten Schäfer-Gümbel, dass im Herbst die Parteibasis eine Doppelspitze wählen wird, die ab Dezember den Vorsitz übernimmt.
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Sterbehilfe – der Streit
Der katholische Publizist Martin Lohmann und Dieter Graefe, Rechtsanwalt des Sterbehilfe-Vereins Dignitas, sind sich nie persönlich begegnet. Vermittelt von dbate.de treffen sie jetzt im Internet aufeinander – und streiten über Sterbehilfe. Es ist die Premiere eines neuen Genres – das Skype-Streitgespräch.
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Zouhir al-Shimale ist einer der letzten Zivilisten, die noch im schwer umkämpften Aleppo ausharren. Nachdem die syrische Armee in der Nacht von Montag auf Dienstag den Ostteil Aleppos, der bisher von den Rebellen gehalten wurde, mit erneuten Luftschlägen angegriffen hat, fliehen die meisten Menschen aus der Stadt. Zouhir al-Shimale ist geblieben und berichtet von der katastrophalen Lage – im Hintergrund dabei deutlich zu hören: Kampfflugzeuge und laute Explosionen.
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Veröffentlicht am: 23.10.2015 in Schwerpunkt: "Argentinien vor der Wahl", DFB-Skandal
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Ein Gespenst geht um in Europa – und das ist rechtspopulistisch und hässlich. Jan Böhmermann antwortet darauf gewohnt bissig. Mit der Musikparodie „BE DEUTSCH!“ im Rammstein-Stil bekommen „Wir sind das Volk“-Schreihälse und AfD-Frauke ihr Fett weg.
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Satiriker Shahak Shapira hat über 300 Hassbeiträge auf Twitter gesammelt und dem Unternehmen gemeldet. Die Mehrheit dieser Tweets wurde von Twitter nicht gelöscht. Als Reaktion hat Shapira diese Hassbeiträge nun vor der deutschen Twitterzentrale in Hamburg auf die Straße gesprüht.
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