Schlagwort: Bundestag
Artikel Sexismus auch im Bundestag: Diese Frauen haben es erlebt
Artikel Sexismus auch im Bundestag: Diese Frauen haben es erlebt
Dass Sexismus auch in der Politik eine Rolle spielt, führt dieses Video eindringlich vor Augen. Frauen des Deutschen Bundestags erzählen darin von Situationen, in denen sie sich mit Sexismus, Vorurteilen und sogar sexueller Belästigung konfrontiert sahen.
„Sie sind doch eine Frau…“
Nach der großen Debatte, um sexuelle Belästigung in Hollywood und dem viralen Hashtag #MeToo, wirft dieses Video nun einen Blick darauf, wie es im Deutschen Bundestag zu sich geht. Als weiblicher Abgeordneter ist man dort nicht nur in der Unterzahl, sondern wird auch mit vielen sexistischen Vorurteilen und sexueller Belästigung konfrontiert. Das zeigt das Video Eine Frage der Ungleichheit – produziert vom WDR und der bildundtonfabrik.
„Als Frau im Bundestag – spielt Ihr Geschlecht eine Rolle?“ werden unter anderem Ulla Schmidt (SPD), Katja Kipping (Die Linke) und Beatrix von Storch (AfD) gefragt. Margit Stumpp von den Grünen zum Beispiel berichtet von Aussagen ihrer männlichen Kollegen, dass sie „den schönsten Arsch im Gremium“ habe. Und auch bei der Aufgabenverteilung kommt es scheinbar oft zu sexistischen Sprüchen, die schon mit „Sie sind doch eine Frau…“ anfangen. Die Erzählungen der Abgeordneten sind dabei ebenso schockierend wie aufschlussreich.
Veröffentlicht am: 30.11.2017 in Artikel
Zufällige Auswahl
Was sind die Lehren aus der Saarland-Wahl?
Warum ist der „Schulz-Effekt“ ausgeblieben? Die SPD ist mit knapp 30 Prozent weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die CDU hingegen triumphiert mit über 40 Prozent. Grüne, FDP und Piratenpartei verpassten den Einzug in den Landtag – nur die Linke und die AfD sind als kleinere Parteien vertreten. Was sind die Lehren aus der Saarland-Wahl? Parteienforscher Ulrich von Alemann gibt Einschätzungen.
#MeToo-Bewegung wird Person of the Year
Das US-amerikanische Time Magazine hat die Frauen um die #MeToo-Bewegung zur Person of the Year gekürt. Die Kampagne setzte sich gegen sexuelle Belästigung ein und sorgte nicht nur in Hollywood für viel Furore. Ein gesellschaftlicher Wandel wurde vorangetrieben, begründet das Magazin die Wahl.
Es war einmal in Syrien…
Antike Bauten, traditionelles Handwerk, lebendige Kultur – das war einmal Syrien. Die Aufnahmen des weißrussischen Kameramanns Ruslan Fedotow sind fast 5 Jahre alt. Sie zeigen ein Syrien vor 2011 – bevor der Bürgerkrieg das Land in Schutt und Asche legte, bevor die Fanatiker des IS einfielen und es Stück für Stück zerstörten. Gestern sprengte die IS den Triumphbogen in Palmyra und heute bombardierten auch noch russische Kampfflugzeuge Stellungen des IS nahe des UNESCO-Weltkultuerbes.
Was Wessis über Ossis denken…
Die Erinnerungen an ein geteiltes Deutschland rücken zunehmend – zumindest für die Jüngeren – in Vergessenheit. Aber scheinbar gibt es noch so einige Klischees, die über die „Jammer“-Ossis und die „Besser“-Wessis kursieren. Wir haben euch gefragt, was für euch das Schönste am Osten ist und ob es eigentlich immer noch Grund genug für den Soli-Beitrag gibt. Und wie steht ihr eigentlich zu dem Phänomen der rechten Ostdeutschen?
„Kartoffelsalat“ – Erster Film mit YouTubern
Es sind die großen deutschen YouTube-Stars vereint in einem Film: Die Jungs von Y-Titty, Bianca Heinicke von Bibis Beautypalace oder Joyce Ilg. Hauptdarsteller und Drehbuchautor ist Torge Oelrich, besser bekannt als Freshtorge. Der Film richtet sich natürlich an die Zielgruppe und so spielt der Film in einer Schule. Neben den typischen Teenager-Problemen müssen die Darsteller auch mit mutierten Zombies fertig werden.
„Ich hoffe die internationale Gemeinschaft übt Druck auf Hongkong aus!“ – Blogger Jack Lee aus Hongkong
Das umstrittene Auslieferungsgesetz, das die Hongkonger Bürger auf die Straße trieb ist ausgesetzt, aber der Ruf nach freien Wahlen wird immer lauter.
Weitere dbate Artikel
Wiederwahl von Erdogan: Türken in Deutschland feiern mit Autokorso
Autokorsos mit türkischen Flaggen und Hupkonzert. Nein, gestern Abend ging es mal nicht um die WM, sondern um die Wiederwahl des türkischen Staatspräsidenten Erdogan. Vielerorts feierten die Befürworter seinen Wahlsieg.
Frauke Petry will keine Spitzenkandidatin werden
In einem Facebook-Video hat die AfD-Vorsitzende Frauke Petry überraschend mitgeteilt, dass sie für eine Spitzenkandidatur – weder alleine noch im Team – bei der diesjährigen Bundestagswahl nicht zur Verfügung stehe.
Brasilien: Chapecoense-Fans trauern um ihr Team
Emotional: Fans des brasilianischen Erstligisten AF Chapecoense haben sich in ihrem Stadion versammelt, um den toten Spielern ihres verunglückten Teams zu gedenken. Die Fans sangen und verwandelten das Stadion in ein Lichtermeer. Bei einem Flugzeugabsturz in Kolumbien waren insgesamt 71 Menschen – darunter 19 Spieler des Fußballclubs – ums Leben gekommen.
Paris: Tod eines Chinesen durch Polizisten sorgt erneut für Unruhen
Nachdem ein chinesischer Familienvater den Schussverletzungen eines Polizisten in seiner Wohnung erlegen sein soll, ist die Stimmung in der französischen Hauptstadt aufgeheizt. Am Abend des 27. März 2017 versammelten sich ca. 150 Personen aus der „asiatischen Gemeinschaft“, um gemeinsam zu trauern. Das Treffen verlief jedoch nicht friedlich. Der Reporter Clément Lanot war dabei und teilte die heftigen Bilder auf Twitter.
Schwerpunkt: Kriegsbilder
– Videotagebuch: Mein Frontlazarett 2/4
– Skype-Talk: „Verstümmelte Leichen sind ein No-Go“
– Skype-Talk: Frontarzt Bill – „Das sind harte Bilder“
– Flash: Die Todesmühlen von Auschwitz
Schwerpunkt: „Körperkult im Netz“
– DIGITAL DIARY: Mein Körper und ich
– FLASH: Geht unter die Haut – lebendige Tattoos
Artikel Alt und männlich: Das ist nicht mein Bundestag!
Artikel Alt und männlich: Das ist nicht mein Bundestag!
Ein Kommentar von Anica Beuerbach.
Ich bin unter 30 und weiblich. Säße ich im Bundestag, gehörte ich damit zu einer Personengruppe, deren Anteil gefühlt gegen null Prozent geht. Das Durchschnittsalter des neuen Bundestages liegt bei 49,4 Jahren und die meisten Parlamentarier sind zwischen 40 und 60 Jahre alt. Also, mitunter eine ganze Generation über mir. Wenn ich bedenke, was die brennendsten Themen meiner Generation sind (Klimawandel, Karrierechancen, Wohnungsmarkt) fühle ich mich durch dieses neue Parlament nicht vertreten.
Mit der AfD ist nicht nur eine rechtspopulistische Partei eingezogen, sondern eine, deren Altersdurchschnitt über 50 Jahren liegt. Nur dank der FDP und den Grünen wird der Durchschnitt der anderen Parteien nach unten korrigiert. Doch auch die „jungen Grünen“ im Bundestag sind seit ihrem Einzug in den 1980ern stetig älter geworden. Sie haben es verpasst, junge Abgeordnete nachrücken zu lassen.
Ja, es gibt junge Vertreter im Bundestag, aber sogar so wenige, dass nicht mal das ganze Parteienspektrum abgebildet werden kann: Ganze 13 von insgesamt 709 Abgeordneten sind 1988 (mein Geburtsjahr) oder später geboren. Zwölf von ihnen gehören der CDU, FDP und der AfD an. Und damit entsprechen die wenigen noch nicht einmal meiner politischen Ausrichtung – sie vertreten mich nicht. Im Gegenteil: Sie vertreten zum Teil sogar Meinungen, die ich ablehne, wie Fremdenfeindlichkeit und Einschränkung der Religionsfreiheit (Sebastian Kurz aus Österreich lässt grüßen). Warum fehlt die Vielfalt bei jungen Abgeordneten? Und warum fehlt es überhaupt an 20- bis 29-Jährigen? Zu jung? Zu unerfahren? Was auch die Gründe sind, es fehlen dadurch Stimmen der jüngeren Menschen im Bundestag. Das heißt nicht, dass ältere Menschen nicht im Parlament sitzen sollen – die sind für die Vertretung ihrer Interessen natürlich ebenso wichtig. Aber es sollte zumindest versucht werden, aus möglichst vielen Altersklassen eine vielfältige Perspektive auf die Dinge zu geben.
Zu wenige Frauen im Parlament
Was mich ebenso ärgert ist, dass die „bekannten weiblichen Größen der Politik“ (Katrin Göring-Eckhardt, Manuela Schwesig, Sahra Wagenknecht, Alice Weidel und nicht zuletzt Kanzlerin Angela Merkel selbst), durch ihre starke Präsenz in den Medien von einem großen Problem im Bundestag ablenken: Frauen sind hier weit in der Unterzahl.
Noch nicht mal ein Drittel der Abgeordneten im Bundestag 2017 sind Frauen – also sogar noch weniger als im letzten Parlament. Ziemlich ungerecht, wenn man bedenkt, dass von 61,5 Millionen Wahlberechtigten mehr als die Hälfte (31,7 Millionen) Frauen waren. Doch eines der Grundprobleme war, dass es auf den oberen Listenplätzen an weiblichen Vertretern fehlte.
Mit dem Erstarken der rechtskonservativen AfD und der wirtschaftsliberalen FDP sind gleich zwei männerdominierte Parteien in den Bundestag eingezogen. Immerhin hat die CDU/CSU für ihre Listenplätze eine empfohlene Frauenquote von 30 Prozent. Die ist meiner Meinung nach aber viel zu niedrig und erschreckender Weise noch nicht einmal verpflichtend (wieso gibt es die dann überhaupt?). Momentan ist deswegen nur etwa jeder vierte Unionsabgeordnete im Bundestag weiblich. Auf den Wahllisten der Grünen und Linken muss mindestens die Hälfte von weiblichen Politikern besetzt sein. Alle ungeraden Plätze gehen an Frauen, sodass auch bei den Abgeordneten dieser Parteien im gewählten Bundestag über 50 Prozent Frauen sitzen. Offensichtlich ist Gleichberechtigung von Mann und Frau auch eine Frage der politischen Ausrichtung.
Zugegebenermaßen stand für mich das Geschlecht meines Wahlkreiskandidaten bei der Bundestagswahl nicht im Vordergrund. Als ich zur Wahl gegangen bin, habe ich mein Kreuz bei der Partei gemacht, deren Inhalte mich überzeugen. Ich habe kurz geguckt, aus welchem Milieu mein Wahlkreiskandidat kommt, wofür er sich einsetzt. Er ist männlich, aber er sollte ja auch meine politische Meinung vertreten und nicht zwingend mein Geschlecht. Es wäre ja Blödsinn zu fordern, dass jede Frau auch eine Frau wählen muss – doch sie sollte zumindest die Möglichkeit dazu haben. Und dafür finde ich eine Frauenquote wie bei den Linken und Grünen sehr sinnvoll. Wäre diese verpflichtend für alle Parteien, die sich aufstellen lassen, gäbe es Männern wie Frauen die gleiche Chance in den Bundestag einzuziehen. Das wäre eine gerechte Verteilung der politischen Macht auf die Geschlechter.
Vorreiter Island?
In Island liegt der Frauenanteil im Parlament bei 50 Prozent und das, obwohl es dort nicht mal eine Quotenregelung gibt. Zur letzten Wahl hat sich in Island sogar eine Partei gegründet, die nur aus Frauen besteht. Ihr Ziel war es, der Ungleichheit im Parlament entgegen zu wirken – mit Erfolg. Allgemein hat Island im weltweiten Vergleich die höchste Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Gäbe es genug gesellschaftliche Akzeptanz, wäre das ganze also sicherlich auch in Deutschland ohne Frauenquoten möglich. Aktuelle Zahlen aus der Berufswelt lassen darauf allerdings derzeit nicht hoffen. Der durchschnittliche Bruttolohn pro Stunde von Frauen lag im Jahr 2016 um 21 Prozent niedriger als der von Männern. Zwar hat sich der Frauenanteil in Führungspositionen in mittelständischen deutschen Unternehmen verbessert – auf 18 Prozent (Wow!). Bei den großen börsennotierten Unternehmen liegt er weiterhin bei nur 6,1 Prozent. Das sind nur zwei von vielen Beispielen, dass es noch keine Gleichberechtigung gibt.
Dass es in den nächsten vier Jahren bei dem Thema zu bahnbrechenden gesetzlichen Veränderungen kommt, erwarte ich aufgrund des großen Männerüberschusses im Bundestag nicht. In vier Jahren bin ich 33. Vielleicht habe ich dann, zumindest von meiner Altersklasse her, eine höhere Chance darauf, im Bundestag vertreten zu sein.
Veröffentlicht am: 06.10.2017 in Artikel
Zufällige Auswahl
Israel – Der Kampf für den Frieden (probono Magazin)
Israel ist ein gespaltenes Land – Unruhen und Krieg dominieren. Innerhalb der Bevölkerung herrschen viele Unterschiede zwischen Arabern und Juden. Die Menschen leben nebeneinander statt miteinander. Doch viele versuchen das zu ändern.
„Ich habe Brüssel überlebt“ – Augenzeugen der Terroranschläge berichten
Sie sind oft nur eine Randnotiz in den Nachrichten. Nach Terroranschlägen werden schnell Todesopfer und Schwerverletzte gezählt. Doch was ist mit denjenigen, die mit leichten Verletzungen davon kommen. Und mit denjenigen, denen man die Verletzung nicht ansieht? Was ist mit den zahlreichen Augenzeugen, die einen Terroranschlag aus der Nähe erlebt haben – und die die Bilder vermutlich ein Leben lang nicht mehr loswerden?
Interview mit Wolfgang Kubicki über die FDP
Schafft die FDP ein Comeback? Oder löst sie sich auf? Wolfgang Kubicki über den Überlebenskampf seiner Partei.
Anschlag in Berlin – wie (gut) haben die Medien reagiert?
So haben Medien über den Anschlag in Berlin berichtet: Die Berliner Morgenpost hat ihr viel geteites Livevideo vom Weihnachtsmarkt mittlerweile gelöscht. Der RBB hat zunächst gar nicht berichtet, sondern einen Tatort gezeigt. Und CNN soll schneller gewesen sein als ARD und ZDF. Doch was zählt wirklich? „Es geht nicht um fünf Minuten“ – Medienkritiker Daniel Bouhs (u.a. taz, ZAPP) kommentiert und kritisiert für dbate die Berichterstattung über den Anschlag auf dem Breitscheidplatz
Fußball Leaks: Spagat zwischen Fans und Sponsoren (probono Magazin)
In der Super League sollen Europas Fußball-Spitzenteams UEFA-unabhängig gegeneinander antreten. Doch der Eintritt in diesen exklusiven Club der Clubs kostet Geld. Der FC Bayern kann es sich leisten. Zu Kosten der Fans?
Frauke Petry (AfD) über Machtkämpfe und den Umgang mit Medien
Als AfD-Parteivorsitzende balanciert Frauke Petry stets zwischen Politik und Protest. Immer wieder provoziert sie mit umstrittenen Aussagen. „Ich halte eine Kontroverse für notwendig, auch wenn sie verbal zeitweilig entgleitet“, sagt Petry. Ein Interview über den Umgang mit Medien, Pegida und den Vorwurf selbst schon zum Establishment zu gehören.
Weitere dbate Artikel
Schwerpunkt: Menschenrechtsverletzungen in Saudi-Arabien
– Interview: Ehefrau des saudischen Bloggers Badawi
– Interview mit Herausgeber des Badawi-Blogs
– Interview: „Keine Waffen für Saudi-Arabien!“
– Interview: Dahlia Rahaimy „Ich würde lieber ohne Vormund verreisen“
– Tipp: Hinrichtungen in Saudi-Arabien und beim IS
– Flash: Peitschenhiebe für Blogger Badawi
Schwerpunkt: Wer fährt zum ESC?
– SKYPE-TALK: ESC 2015-Teilnehmerin Ann Sophie
– SKYPE-TALK: dbate.de fordert – Alex Diehl zum ESC
– SKYPE-TALK: ESC-Experte über Xavier Naidoo
– FLASH: Xavier Naidoo – der „richtige“ für #ESC16?
Schwerpunkt: Terror in Brüssel
– FLASH: Terror in Brüssel: Augenzeugenvideos
– SKYPE-TALK: „Wir haben darauf gewartet“
– FLASH: Explosion am Flughafen: Augenzeugenvideo
– FLASH: Explosion in Metro: Augenzeugenvideo
„Kommt her und haltet es 24 Stunden aus“ – Syrer laden AfD nach Ost-Ghouta ein
Syrien sei sicher genug, dass Flüchtlinge dorthin zurückkehren können – so das Fazit der AfD-Abgeordneten, die derzeit das Land besuchen. Die Reise wurde nicht nur von der Bundesregierung scharf kritisiert; Aktivisten aus Syrien fordern mit einem Video die AfD-Politiker auf, statt sich die Schönmalerei des Regimes anzuschauen, zu den Betroffenen im umkämpften Gebiet Ost-Ghouta zu reisen.
Waffen für den Jemen: USA werfen Iran Verletzung von UN-Resolution vor
Die US-amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley stellte bei einer Pressekonferenz angebliche Beweise vor für iranische Waffenlieferungen an militante Rebellen im Jemen. Damit hätte der Iran UN-Resolutionen verletzt. Die USA drohen eine internationale Koalition gegen den Iran zu bilden. Dieser bestreitet hingegen jegliche Waffenlieferungen.
Zum Weltnudeltag: Dieser türkische Künstler malt Mini-Gemälde auf Pasta
Mit einem hauchdünnen Pinsel bringt der türkische Künstler Hasan Kale Miniatur-Bilder auf allerlei Gestände. Neben Muscheln, Körnern und auch nur mal auf Papier, nimmt er sich in diesem Video eine Nudel vor. Und zaubert auf beeindruckende Weise einen türkischen Palast am Meer vor einem goldenen Himmel.
Artikel So reagiert das Netz auf den Wahlerfolg der AfD
Artikel So reagiert das Netz auf den Wahlerfolg der AfD
Die AfD zieht mit 12,6 Prozent der Stimmen in den Bundestag ein und ist damit die drittstärkste Kraft. Das Netz reagiert teils schockiert auf den Wahlerfolg und die AfD-Spitzenpolitiker. Wir haben für euch die besten Twitter-Reaktionen gesammelt.
Nachdem im Vorfeld in den Sozialen Medien oft dazu aufgerufen wurde, unbedingt wählen zu gehen, um den Einzug der AfD zu verhindern, reagieren jetzt die Twitter-User entsprechend schockiert über das Wahlergebnis der Bundestagswahl 2017. Bei der Alternative für Deutschland hingegen ist die Freude groß.
Für viel Empörung sorgt der Tweet der AfD-Parteivorsitzenden Frauke Petry:
„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“ – Gandhi.
DANKE 🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪#Btw17 #AfD— Frauke Petry (@FraukePetry) 24. September 2017
Ein Twitter-User reagiert darauf wie folgt:
„Ich will nicht von @FraukePetry zitiert werden“
– Gandhi
— GOLDIE DER XVI. (@ichbingoldie) 24. September 2017
Die Satire-Sendung heute show macht währenddessen Vermutungen über die Geschehnisse auf der AfD-Wahlparty:
Die AfD wird drittstärkste Kraft. Bernd Höcke rennt gerade über die Wahlparty und verteilt Heil-Fives.#BTW17
— ZDF heute-show (@heuteshow) 24. September 2017
Das Netz reagiert sowohl entrüstet als auch mit Humor. Viele Game of Thrones-Fans wissen, was mit dieser Anspielung aus Westeros gemeint ist:
Die ersten Wahlreaktionen aus dem Ausland treffen ein. Hier: Westeros #BTW17 pic.twitter.com/mIreSzJhUX
— Medienmagazin DWDL (@DWDL) 24. September 2017
Richtige Reaktionen auf die Wahl aus dem Ausland zeigt dieser Tweet. Die Farbwahl des Guardian spricht Bände:
Der Guardian stellt die #AfD mit einer passenden Farbe dar #btw17 pic.twitter.com/DdC7GCWwQw
— neues deutschland (@ndaktuell) 24. September 2017
Auf Twitter trendet am Wahlabend das Hashtag #fckafd. Einige der Tweets beziehen sich vergleichend auf die Geschichte Deutschlands und die Zeit des Nationalsozialismus.
Alle GeschichtslehrerInnen fragen sich gerade, warum sie das 2. Weltkrieg Thema immer und immer wieder durchgekaut haben… #BTW17 #fckafd
— Wuschelwolf (@EiszeitMagie) 24. September 2017
In Sachsen ist die AfD sogar die stärkste Macht nach den Wahlen. Für diese Userin keine Freude:
Ich kann davon ausgehen, dass fast jeder Dritte, der mir morgen begegnet, die AfD gewählt hat?!
Ja, JETZT fühle ich mich bedroht. #fckafd— saphaia (@Zwergpanda) 24. September 2017
Dieser Twitterer einen Gegenvorschlag zur Abschiebung von Flüchtlingen, wie es die AfD fordert:
Können wir mehr Flüchtlinge aufnehmen und die 13,5% abschieben? #fckafd
— Alex (@Alex_5625) 24. September 2017
In seiner Siegesrede sprach AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland davon, Frau Merkel zu jagen. Die heute show zählte eins und eins zusammen und hat Petrys Abgang bei der Bundespressekonferenz neu gedeutet:
Frauke #Petry will nicht in die neue AfD-Fraktion eintreten. Sie hat keinen Jagdschein.
— ZDF heute-show (@heuteshow) 25. September 2017
Das fragwürdige Vokabular Gaulands wurde oft kritisch kommentiert. Ein Twitter-User fühlt sich dabei an Quentin Tarantinos Inglourious Basterds erinnert. Dort werden allerdings von einer Untergrund-Bande Judenhasser gejagt und getötet.
„Wir werden sie jagen!“
„Challenge accepted.“ pic.twitter.com/WiEPSHAN2m— Volker Dohr (@VlkrDhr) 24. September 2017
Veröffentlicht am: 25.09.2017 in Artikel
Zufällige Auswahl
Sonneborn befragt Oettinger
Immer wieder hat CDU-Politiker Günther Oettinger verbal daneben gegriffen. Im Internet ist unter wikiquote eine hübsche Zitatensammlung des Politikers aus Baden-Württemberg nachzulesen, etwa: „Das Blöde ist, es kommt kein Krieg mehr“. Im Jahr 2014 war das Anlass für Martin Sonneborn, Günther Oettinger zu seinen absurdesten Sprüchen zu befragen – im EU-Parlament.
Der Clown von Aleppo ist tot: Gestorben für ein Lächeln
Die nächste tragische Nachricht aus Syrien: der „letzte Clown von Aleppo“ ist bei einem Luftangriff auf Ost-Aleppo getötet worden. Der 24-jährige Syrer Anas Al Basha hatte – trotz der heftigen Gefechte um die umkämpfte Stadt – weiter als Clown gearbeitet. Sein Ziel war es, Aleppos Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Rapper Kollegah schlägt Fan nieder
Alles andere als kollegiahl: Beim Auftakt seiner Imperator-Tour in Leipzig hat der Deutschrapper Felix Blume alias Kollegah einem Fan mitten ins Gesicht geboxt und einen Schlag in den Bauch versetzt. Der Grund: Der Mann wollte ihm die Sonnenbrille wegn
„Oo baby, here I am!“ Carpool Karaoke mit Michelle Obama
Was wir wissen: Die First Lady steht auf Stevie Wonder, kann alle Hits von Beyoncé und setzt sich zusammen mit Missy Elliott für Frauenrechte ein. James Corden – der Moderator der „Late Late Show“ – hat mit dem Auftritt von Michelle Obama wieder einen viralen Hit gelandet.
Bitte eine Niere! Organspende via Facebook
In Europa warten Tausende Patienten dringend auf ein Organ. Deutschland verzeichnete 2017 bei den Spenden sogar ein historisches Tief. Viele Menschen sterben, weil ein passendes Organ fehlt. In Holland gehen Patienten nun selbst auf Spendersuche: via Facebook.
Snapchat-Video aus „Pulse-Club“: Erst Party, dann Schüsse
Dieses Snapchat-Video von Amanda Alvear soll die Situation kurz vor den Schüssen im Nachtclub „Pulse“ in Orlando zeigen. Zunächst sind Party-Aufnahmen zu sehen, am Ende des Videos hört man im Hintergrund laute Schüsse. Amanda Alvear, die Filmerin dieses Videos soll bei dem Attentat am Sonntagmorgen ebenfalls erschossen worden sein.
Weitere dbate Artikel
Shitstorm nach BILD-Interview: Heiko Maas und Rock gegen Links
In einem Live-Interview mit BILD Politik zum Thema G20-Gipfel spricht sich Justizminister Heiko Maas für mehr öffentliche Zeichen gegen Linksextremismus aus. Was darauf folgt, ist ein Shitstorm unter dem Hashtag #RockgegenLinks.
Glyphosat-Alleingang: So reagieren Politik und das Netz
Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat der EU-Zulassung des stark umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat zugestimmt. Ganz ohne Absprache mit der Kanzlerin oder der noch mitregierenden SPD. Das sorgte bei den anderen Parteien, aber auch bei den Bürgern für Ärger.
Harvey Weinstein: Sprachaufnahme sollen sexuelle Belästigungen beweisen
Harvey Weinstein gehört zu den erfolgreichsten Filmproduzenten Hollywoods. Nun wird er beschuldigt mehrere Schauspielerinnen sexuell belästigt zu haben. Der New Yorker veröffentlichte jetzt Tonaufnahmen, die Weinsteins sexuelle Absichten gegenüber dem philippinischen Model Ambra Battilana Gutierrez deutlich machen sollen.
Frauke Petry will keine Spitzenkandidatin werden
In einem Facebook-Video hat die AfD-Vorsitzende Frauke Petry überraschend mitgeteilt, dass sie für eine Spitzenkandidatur – weder alleine noch im Team – bei der diesjährigen Bundestagswahl nicht zur Verfügung stehe.
Boliviens Todesstraße| Wie tickt Patricia Riekel? | „Goldener Blogger“-Preis
– VIDEOTAGEBUCH: Boliviens Todesstraße
– INTERVIEW: Wie tickt Patricia Riekel?
– SKYPE-TALK mit „Twitter-Omi“ Renate Bergmann
– SKYPE-TALK: Bärbel Stolz über Schwaben in Berlin
– FLASH: „Wer sind diese Deutschen?
Je suis Charlie
– Terror in Paris – die Videos
– Skype-Talk – Titanic-Chefredakteur
– FLASH – die Antwort der Zeichner
– Montage – die Reaktion der Videoblogger (später)
– Ich bin Charlie – Deutsche fühlen mit (später)
Artikel JA zur Ehe für alle – So feiert das Netz den historischen Beschluss
Artikel JA zur Ehe für alle – So feiert das Netz den historischen Beschluss
Mit 393 ‚Ja‘-Stimmen wurde am 30. Juni 2017 die Ehe für alle erlaubt. Das ermöglicht homosexuellen Paaren ebenfalls die Ehe zu vollziehen. Ein großer Schritt Richtung Gleichberechtigung.
Selten wurde so schnell über ein Gesetz im Bundestag abgestimmt wie über die „Ehe für alle“. Erst am Anfang der Woche gab Bundeskanzlerin Angela Merkel das Gesetz zur Abstimmung frei, ohne Fraktionszwang. Die SPD hatte das Thema dann umgehend für die Sitzungswoche angemeldet. Am 30. Juni 2017 fiel dann die historische Entscheidung: JA zur Ehe für alle.
So reagierten Twitter-User auf das JA zur Homo-Ehe:
Große Erleichterung auf der Besuchertribüne im Bundestag:
Jubel auf der Besuchertribüne! #Ehefüralle pic.twitter.com/pju4lQpVWA
— Michael Schubert (@fcmfan1992) 30 June 2017
Diese Userin lässt ihren Gefühlen freien Lauf:
Wenn man sich erstmal eine Weile auf der Toilette verkriechen muss, um vor Freude zu weinen. Ich bin gerade so glücklich. #Ehefueralle
— Svenja. 🌈 (@SvenjuSchneufel) 30 June 2017
Willkommen im 21. Jahrhundert, Deutschland!
Yes: 393
No: 226
Abstention: 4we have finally marriage equality in germany. i’m glad we joined the 21st century. #Ehefueralle
— antisocial kenway 🌈 (@inspirxd_) 30 June 2017
Eine Prise “Ehe für alle”:
GAY MARRIAGE IS OFFICIALLY LEGAL IN MY COUNTRY #Ehefueralleeralle pic.twitter.com/E5hzRg2rti
— gina 👁 (@rihftperry) 30 June 2017
Diese Userin freut sich über die Solidarität des SPD-Politikers Karl-Heinz Brunner:
High five for the rainbow tie, Karl-Heinz Brunner! #Ehefueralle pic.twitter.com/07l4O5Wf7c
— WaywardDream ❄💗💜💙 (@MashiaraDream) 30 June 2017
Einige sind schon in den Startlöchern für die Ehe:
So. Bin ready. #EheFuerAlle
— marten (@mrtnloo) 30 June 2017
Dieser User lässt das Brandenburger Tor in Regenbogenfarben erstrahlen:
Well done Germany! Marriage for all 🏳️🌈🇩🇪 #EheFuerAlle #meinjahabtihr #deutschlanddukannstdas #lovewins #lgbtq #LoveIsLove pic.twitter.com/1HFcKPp32p
— urbangay (@urbangay) 30 June 2017
Süß! Auch die Maus und der Elefant feiern die Entscheidung:
Mehr Liebe! 💖 #Ehefueralle pic.twitter.com/K9ezof1DY5
— Sendung mit der Maus (@DieMaus) 30. Juni 2017
Aber nicht alle scheinen sich über die Abstimmung zu freuen. Immerhin gab es 236 Stimmen für ‚Nein‘ und 4 Enthaltungen. Dreimal dürft ihr raten, was Frau von Storch gewählt hat:
Die Fahrkarte zum Bundestag: 2,70€
Der Cappuccino im Besucher-Café: 3,50€
Das Gesicht von Beatrix zur #Ehefüralle Abstimmung: unbezahlbar pic.twitter.com/hjLLJSw7wg
— thore (@ricokauert) 30. Juni 2017
Und auch Bundeskanzlerin Angela Merkel stimmt für ‚Nein‘:
You had one job!#aufdieliebe #Ehefueralle pic.twitter.com/uqxsHOcJr2
— bento (@bento_de) 30. Juni 2017
Veröffentlicht am: 30.06.2017 in Artikel
Zufällige Auswahl
Bitte eine Niere! Organspende via Facebook
In Europa warten Tausende Patienten dringend auf ein Organ. Deutschland verzeichnete 2017 bei den Spenden sogar ein historisches Tief. Viele Menschen sterben, weil ein passendes Organ fehlt. In Holland gehen Patienten nun selbst auf Spendersuche: via Facebook.
#Trump Protest: Massendemos gegen Trump
New York, Washington, Seattle, Dallas: In der Nacht nach der Präsidentschaftswahl gingen Tausende Menschen in diversen Städten der USA auf die Straßen. Die Massenproteste richteten sich gegen den zukünftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten: Donald Trump.
Alexander Gauland fordert #FreeDeniz
Viele deutsche Journalisten und Politiker stehen hinter dem in der Türkei inhaftierten WELT-Journalisten Deniz Yücel. Wir haben den Spitzenkandidaten der AfD, Alexander Gauland, gefragt, ob auch er sich mit dem deutsch-türkischen Journalisten solidarisieren würde. Eine überraschende Antwort.
PIRATEN-Politiker nach Protest gegen Erdogan festgenommen
Der Vorsitzende der Berliner Piratenpartei Bruno Kramm ist letzte Woche bei einem Protest gegen Erdogan vor der türkischen Botschaft festgenommen worden. Auf der „Demonstration zur Meinungs- und Pressefreiheit“ analysierte Kramm zuvor Böhmermanns „Schmähkritik“ über Erdoğan.
Luke – Deutscher Aussteiger in Kanada 4/6
Luke will möglichst weit weg von der Zivilisation, weg vom Stress und der Hektik. In der Wildnis Kanadas hat sich der der Deutsche seinen eigenen Lebensraum geschaffen. Hier lebt er seinen Traum vom Aussteigen – ohne Telefon, Internet oder Fernsehen. Ein Film von Hubl Greiner. Teil 4: Besuch von Freunden.
Virale Klimaschutz-Kampagne
Das Umweltministerium provoziert mit einer neuen Klimaschutz-Werbekampagne.
Weitere dbate Artikel
Schwerpunkt: Googles Macht
Ist Google zu mächtig? Das EU-Parlament diskutiert, ob der Konzern zerschlagen werden soll. Und am 1.12. zeigt die ARD die Dokumentation „Die Geheime Macht von Google“. dbate.de zeigt Ausschnitte aus dem Film und diskutiert in den nächsten Tagen die Vor- und Nachteile der Suchmaschine.
Schwerpunkt: Olympia in Hamburg?
– STREITGESPRÄCH: Olympia 2024 in Hamburg? Pro und Contra
– STREITGESPRÄCH: Olympia in Hamburg – Ja oder Nein?
– FLASH: Kurioser Imagefilm – Olympia ohne Frauen?
Schwerpunkt: Terror in Paris
– VIDEOTAGEBUCH zu Terror in Paris
– FLASH: Netz-Reaktionen auf Paris-Terror
– SKYPE-TALK: „Die Regierung hat versagt.“
– SKYPE-TALK: „Ihr macht uns keine Angst“
– SKYPE-TALK: Augenzeugen-Bericht aus Fußball-Stadion
– FLASH: Reaktionen aus dem Netz zu #ParisAttacks
– FLASH: Augenzeugenvideo zeigt Szenen direkt nach Anschlag
– FLASH: Obama zu Terror in Paris
– FLASH: Explosionen vor Stadion
– FLASH: Eagles of Death Metal-Konzert (Juni 2015)
Schwerpunkt: Gewalt und Politik im Deutschrap
– VIDEOTAGEBUCH: Meine Fresse
– SKYPE-TALK mit DENYO (Absolute Beginner)
– SKYPE-TALK mit Rapper Blumio
– SKYPE-TALK mit der „Antilopen Gang“
Schwerpunkt: Wer fährt zum ESC?
– SKYPE-TALK: ESC 2015-Teilnehmerin Ann Sophie
– SKYPE-TALK: dbate.de fordert – Alex Diehl zum ESC
– SKYPE-TALK: ESC-Experte über Xavier Naidoo
– FLASH: Xavier Naidoo – der „richtige“ für #ESC16?
Streik der Lufthansa-Piloten: Gerechtfertigt oder dreist?
Die Piloten der Lufthansa setzen ihren Streik weiter fort. Auch am Dienstag (29. November) und Mittwoch (30. November) wollen die Piloten der Fluglinie Kurz- und Langstrecken bestreiken. Die Fronten im Machtkampf zwischen der Pilotengewerkschaft Cockpit und der Lufthansa scheinen unverändert – und ein Ende der Streiks ist nicht in Sicht. Sind die Piloten-Streiks gerechtfertigt oder einfach nur dreist?