Schlagwort: BTW17
Artikel Alt und männlich: Das ist nicht mein Bundestag!
Artikel Alt und männlich: Das ist nicht mein Bundestag!
Ein Kommentar von Anica Beuerbach.
Ich bin unter 30 und weiblich. Säße ich im Bundestag, gehörte ich damit zu einer Personengruppe, deren Anteil gefühlt gegen null Prozent geht. Das Durchschnittsalter des neuen Bundestages liegt bei 49,4 Jahren und die meisten Parlamentarier sind zwischen 40 und 60 Jahre alt. Also, mitunter eine ganze Generation über mir. Wenn ich bedenke, was die brennendsten Themen meiner Generation sind (Klimawandel, Karrierechancen, Wohnungsmarkt) fühle ich mich durch dieses neue Parlament nicht vertreten.
Mit der AfD ist nicht nur eine rechtspopulistische Partei eingezogen, sondern eine, deren Altersdurchschnitt über 50 Jahren liegt. Nur dank der FDP und den Grünen wird der Durchschnitt der anderen Parteien nach unten korrigiert. Doch auch die „jungen Grünen“ im Bundestag sind seit ihrem Einzug in den 1980ern stetig älter geworden. Sie haben es verpasst, junge Abgeordnete nachrücken zu lassen.
Ja, es gibt junge Vertreter im Bundestag, aber sogar so wenige, dass nicht mal das ganze Parteienspektrum abgebildet werden kann: Ganze 13 von insgesamt 709 Abgeordneten sind 1988 (mein Geburtsjahr) oder später geboren. Zwölf von ihnen gehören der CDU, FDP und der AfD an. Und damit entsprechen die wenigen noch nicht einmal meiner politischen Ausrichtung – sie vertreten mich nicht. Im Gegenteil: Sie vertreten zum Teil sogar Meinungen, die ich ablehne, wie Fremdenfeindlichkeit und Einschränkung der Religionsfreiheit (Sebastian Kurz aus Österreich lässt grüßen). Warum fehlt die Vielfalt bei jungen Abgeordneten? Und warum fehlt es überhaupt an 20- bis 29-Jährigen? Zu jung? Zu unerfahren? Was auch die Gründe sind, es fehlen dadurch Stimmen der jüngeren Menschen im Bundestag. Das heißt nicht, dass ältere Menschen nicht im Parlament sitzen sollen – die sind für die Vertretung ihrer Interessen natürlich ebenso wichtig. Aber es sollte zumindest versucht werden, aus möglichst vielen Altersklassen eine vielfältige Perspektive auf die Dinge zu geben.
Zu wenige Frauen im Parlament
Was mich ebenso ärgert ist, dass die „bekannten weiblichen Größen der Politik“ (Katrin Göring-Eckhardt, Manuela Schwesig, Sahra Wagenknecht, Alice Weidel und nicht zuletzt Kanzlerin Angela Merkel selbst), durch ihre starke Präsenz in den Medien von einem großen Problem im Bundestag ablenken: Frauen sind hier weit in der Unterzahl.
Noch nicht mal ein Drittel der Abgeordneten im Bundestag 2017 sind Frauen – also sogar noch weniger als im letzten Parlament. Ziemlich ungerecht, wenn man bedenkt, dass von 61,5 Millionen Wahlberechtigten mehr als die Hälfte (31,7 Millionen) Frauen waren. Doch eines der Grundprobleme war, dass es auf den oberen Listenplätzen an weiblichen Vertretern fehlte.
Mit dem Erstarken der rechtskonservativen AfD und der wirtschaftsliberalen FDP sind gleich zwei männerdominierte Parteien in den Bundestag eingezogen. Immerhin hat die CDU/CSU für ihre Listenplätze eine empfohlene Frauenquote von 30 Prozent. Die ist meiner Meinung nach aber viel zu niedrig und erschreckender Weise noch nicht einmal verpflichtend (wieso gibt es die dann überhaupt?). Momentan ist deswegen nur etwa jeder vierte Unionsabgeordnete im Bundestag weiblich. Auf den Wahllisten der Grünen und Linken muss mindestens die Hälfte von weiblichen Politikern besetzt sein. Alle ungeraden Plätze gehen an Frauen, sodass auch bei den Abgeordneten dieser Parteien im gewählten Bundestag über 50 Prozent Frauen sitzen. Offensichtlich ist Gleichberechtigung von Mann und Frau auch eine Frage der politischen Ausrichtung.
Zugegebenermaßen stand für mich das Geschlecht meines Wahlkreiskandidaten bei der Bundestagswahl nicht im Vordergrund. Als ich zur Wahl gegangen bin, habe ich mein Kreuz bei der Partei gemacht, deren Inhalte mich überzeugen. Ich habe kurz geguckt, aus welchem Milieu mein Wahlkreiskandidat kommt, wofür er sich einsetzt. Er ist männlich, aber er sollte ja auch meine politische Meinung vertreten und nicht zwingend mein Geschlecht. Es wäre ja Blödsinn zu fordern, dass jede Frau auch eine Frau wählen muss – doch sie sollte zumindest die Möglichkeit dazu haben. Und dafür finde ich eine Frauenquote wie bei den Linken und Grünen sehr sinnvoll. Wäre diese verpflichtend für alle Parteien, die sich aufstellen lassen, gäbe es Männern wie Frauen die gleiche Chance in den Bundestag einzuziehen. Das wäre eine gerechte Verteilung der politischen Macht auf die Geschlechter.
Vorreiter Island?
In Island liegt der Frauenanteil im Parlament bei 50 Prozent und das, obwohl es dort nicht mal eine Quotenregelung gibt. Zur letzten Wahl hat sich in Island sogar eine Partei gegründet, die nur aus Frauen besteht. Ihr Ziel war es, der Ungleichheit im Parlament entgegen zu wirken – mit Erfolg. Allgemein hat Island im weltweiten Vergleich die höchste Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Gäbe es genug gesellschaftliche Akzeptanz, wäre das ganze also sicherlich auch in Deutschland ohne Frauenquoten möglich. Aktuelle Zahlen aus der Berufswelt lassen darauf allerdings derzeit nicht hoffen. Der durchschnittliche Bruttolohn pro Stunde von Frauen lag im Jahr 2016 um 21 Prozent niedriger als der von Männern. Zwar hat sich der Frauenanteil in Führungspositionen in mittelständischen deutschen Unternehmen verbessert – auf 18 Prozent (Wow!). Bei den großen börsennotierten Unternehmen liegt er weiterhin bei nur 6,1 Prozent. Das sind nur zwei von vielen Beispielen, dass es noch keine Gleichberechtigung gibt.
Dass es in den nächsten vier Jahren bei dem Thema zu bahnbrechenden gesetzlichen Veränderungen kommt, erwarte ich aufgrund des großen Männerüberschusses im Bundestag nicht. In vier Jahren bin ich 33. Vielleicht habe ich dann, zumindest von meiner Altersklasse her, eine höhere Chance darauf, im Bundestag vertreten zu sein.
Veröffentlicht am: 06.10.2017 in Artikel
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Die SPD zeigt der CDU die kalte Schulter – als einzige Koalitionsmöglichkeit bleibt jetzt nur noch eine „Jamaika-Koalition“ für Deutschland. Auf Twitter wird Martin Schulz scharf kritisiert und über eine mögliche Koalition aus Uniton, FDP und Grünen gescherzt. Für Wahlsiegerin Angela Merkel, aber auch auch für die AfD als drittstärkste Kraft, regnet es Glückwünsche aus Übersee.
Vor der Bundestagswahl ist die Frage, welche Koalition es wohl geben wird, heiß diskutiert worden. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz gab am Wahlsonntag im Angesicht der verlorenen Wählerstimmen für die SPD bekannt, dass sie keine Große Koalition mit den Unionsparteien CDU und CSU bilden möchte und sich stattdessen in die Opposition begibt. Es bleibt also die Frage, ob sich eine Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Grünen bilden wird.
Jamaika bezieht sich auf die Farbkombination der Parteien und bietet damit einige Steilvorlagen in Verbindung mit der karibischen Insel:
Wie witzig wäre es denn eigentlich, wenn die Jamaika-Koalition das Kiffen legalisieren würde ^^? #BTW17
— Ernest Kornelsky (@ErnestKornelsky) 25. September 2017
So sähe die Jamaika-Koalition wohl Frisuren technisch aus:
Wollen wir das?
Wie soll das enden? #btw17 #jamaika pic.twitter.com/OOCUCeB8aD— ✪ pixzoo ✪ (@pixzoo) 17. September 2017
Einen entsprechenden Seitenhieb an die rechtspopulistische AfD gibt es von der Satire-Sendung heute show:
Das wird die AfD aber ärgern, dass jetzt ausgerechnet Jamaika kommt.#BTW17
— ZDF heute-show (@heuteshow) 24. September 2017
Koalition um jeden Preis? Der grüne Spitzenkandidat Cem Özdemir macht nach der Bundestagswahl deutlich, dass die Partei ihre Kernthemen durchsetzen will:
Klimaschutz und eine Politik für eine gerechte Gesellschaft sind für die Grünen Voraussetzungen für eine Regierungsbeteiligung. #BTW17 pic.twitter.com/vF8WqL145r
— tagesschau (@tagesschau) 24. September 2017
Würde Cem Özdemir in einer Jamaika-Koalition Außenminister werden, wäre das wohl nicht nach dem Gusto der AfD, so der BILD-Journalist Julian Reichelt:
Es wäre eine hübsche historische Pointe, wenn Deutschland wegen der starken AfD einen türkisch-stämmigen Außenminister bekäme.
— Julian Reichelt (@jreichelt) 25. September 2017
Endlich habe Martin Schulz Klartext gesprochen, als er kurz nach Wahlergebnis schon eine Große Koalition ausschloss. Und auch in der Berliner Runde bei ARD/ZDF nahm der Kanzlerkandidat der SPD plötzlich kein Blatt mehr vor den Mund. Laut Twitter eine deutlich bessere Performance als während des Wahlkampfs.
Wo war DIESER Martin Schulz vor dem 24. September 2017 um 20:15 Uhr? #Berlinerrunde
— Tilo (@TiloJung) 24. September 2017
Andere sehen das Ganze mit Humor:
Wenn man dem Schulz so zuhört, wie der Merkel scharf angreift … Der wäre doch mal ein guter SPD-Kanzlerkandidat! #elefantenrunde
— extra3 (@extra3) 24. September 2017
Martin Schulz in der Elefantenrunde pic.twitter.com/2XPZD4R52a
— Marcel Lewandowsky (@mlewandowsky) 24. September 2017
Für ihre nun vierte Amtszeit bekommt Angela Merkel Glückwünsche aus aller Welt: Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron gratuliert der CDU-Politikerin und freut sich auf eine Zusammenarbeit für Europa und die beiden Länder.
J’ai appelé Angela Merkel pour la féliciter. Nous poursuivons avec détermination notre coopération essentielle pour l’Europe et nos pays.
— Emmanuel Macron (@EmmanuelMacron) 24. September 2017
Die französische Populistin Marine Le Pen gratuliert im Gegenzug der AfD für ihren historischen Erfolg bei der Bundestagswahl. Sie spricht von einem „Erwachen der europäischen Bürger“.
Bravo à nos alliés de l’#AfD pour ce score historique ! C’est un nouveau symbole du réveil des peuples européens. MLP #BTW2017
— Marine Le Pen (@MLP_officiel) 24. September 2017
Und auch aus dem Nahen Osten kommen Glückwünsche für Angela Merkel. Der Premierminister Israels, Benjamin Netanyahu, bezeichnete die Bundeskanzlerin als wahre Freundin Israels:
Congratulations to Angela #Merkel , a true friend of Israel, on her re-election as Chancellor of Germany.
— Benjamin Netanyahu (@netanyahu) 24. September 2017
Satiriker Jan Böhmermann ist von der Wiederwahl Merkels nur mäßig begeistert und eröffnet diese Umfrage:
Wer hat 3 US-Präsidenten, 4 französische Präsidenten und 3 britische Premierminister mitgemacht und ist immer noch an der Macht?
— Jan Böhmermann (@janboehm) 25. September 2017
Viele Deutsche sind über das hohe Wahlergebnisse der AfD geschockt und wissen nicht ganz, was sie machen sollen. Klaas Heufer-Umlauf hätte da einen Vorschlag:
soll die afd da mal rumoppositionieren. wir werden jetzt aus protest einfach noch netter zueinander. nahezu EXTREM nett. und dann?
— klaas heufer-umlauf (@damitdasklaas) 24. September 2017
Im Vorfeld der Bundestagswahl wurde noch über russische Hacker gesprochen. Jetzt scheinen sich die Menschen, darunter auch der Journalist Jakob Augstein, danach zu sehnen:
Was war jetzt eigentlich mit den Russen? Wollten die nicht unsere Wahl manipulieren?
— Jakob Augstein (@Augstein) 25. September 2017
Langsam könnte Putin mal die richtigen Wahlergebnisse einspielen. Seinen Spaß hat er ja jetzt gehabt. #BTW17
— Sprayraumbarbie (@Sprayraumbarbie) 24. September 2017
Veröffentlicht am: 25.09.2017 in Artikel
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„Worldwide Berlin“ – Kanada 1/4
Berlin liegt am Meer – in Berlinhafen, Papua-Neuguinea. In Berlin wächst Kaffee – in Berlin, Nicaragua. In Berlin kann man Gold finden – in Berlin Guinea. Berlin ist Ruhe – in Bolivien, mit 1000 Lamas und 10 Menschen. Es gibt weltweit mehr als 100 Orte mit diesem Namen. In einem einmaligen Crossmedia-Projekt verbindet sich die deutsche Hauptstadt mit den Berlins der Welt. Kanada 1/4:
Schäuble – Macht und Ohnmacht (Trailer)
Verabredet war das Projekt bereits vor der jüngsten Griechenlandkrise. Die Dokumentation „Schäuble – Macht und Ohnmacht“ gibt einzigartige Einblicke in Schäubles Verhandlungsführung und zeigt die Härte eines Politikerlebens mitten im Geschehen. Sie läuft am 24. August 2015 um 21.30 Uhr im Ersten. Insgesamt sechs Monate lang – vom Tag der Vereidigung von Ministerpräsident Tsipras bis in die Schlussphase der derzeitigen Verhandlungen – hat das ARD-Team den Finanzminister exklusiv begleitet und war bei internen Besprechungen mit Schäubles Mitarbeitern in Berlin dabei: bei Treffen der Eurogruppe in Brüssel und Luxemburg, auch bei Gesprächen mit Investmentbankern in New York.
Schwarz Rot Gold: Weswegen sieht die deutsche Flagge so aus?
Seit 70 Jahren ergeben Schwarz, Rot und Gold offiziell die Flagge von Deutschland. Doch der Ursprung dieser Farbkombination führt noch etliche Jahre weiter zurück in der Geschichte. In diesem Video erfahrt ihr, woher sie stammen.
Embryonenforschung: Dürfen Gene manipuliert werden – Ja oder Nein?
Krankheiten noch vor der Geburt heilen – medizinischer Fortschritt oder verwerflicher Eingriff in das Leben? Medizinjurist Jochen Taupitz (Universität Mannheim) und Theologe Peter Dabrock (Vorsitzender des Deutschen Ethikrates) diskutieren Pro und Contra von Genmanipulation an Embryonen und die Frage, wie weit der Mensch gehen darf.
„Je suis Charlie“-Doku mit Augenzeugen
Die Anschläge vom 7. Januar 2015 auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ in Paris durch islamistische Terroristen war ein Angriff auf die Presse- und Meinungsfreiheit. Kurz darauf solidarisierten sich weltweit Menschen unter dem Motto „Je suis Charlie“ mit der Satirezeitschrift. Kurz darauf wurde allerdings auch die Frage „Was darf Satire?“ diskutiert.
Zum Tod von Roger Willemsen – TV-Gesicht mit Geist
Fernsehen und Geist – Roger Willemsen hat mit dieser Kombination Karriere gemacht. Seit den 90er Jahren, vor allem in Talkshows. Später versuchte er, mit „Willemsens Woche“ im ZDF ein breites Publikum anzusprechen. Und scheiterte. Irgendwann schmiss Willemsen hin und kehrte dem Medium, das ihn einst bekannt gemacht hatte, frustriert den Rücken. Er widmete sich als Autor ganz seinen Büchern – und zog lesend durchs Land. Er war auf den Spuren des Literaturkritikers Reich Ranickis – ein gebildeter Punk im Unterhaltungsgewerbe.
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Nach über sieben Monaten in türkischer Untersuchungshaft ist die deutsche Journalistin und Übersetzerin Mesale Tolu unter Auflagen freigelassen worden. In einer ersten Pressekonferenz äußert sie sich zur Solidarität, die sie während der Haft erfuhr. Das Verfahren gegen sie und andere Journalisten geht allerdings weiter.
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Die US-Amerikanerin Kimberly Houzah wollte in einem Victroia’s Secret Laden im US-Bundesstaat Alabama einkaufen, als sie Zeugin eines Diebstahls wird – begangen von einer Afroamerikanerin. Obwohl Houzah selbst mit dem Diebstahl nichts zu tun hat, geschieht anschließend Unglaubliches: sie soll den Laden zusammen mit einer weiteren unbeteiligten Kundin verlassen. Warum? Weil die beiden ebenfalls Afroamerikanerinnen sind. Das ganze Ereignis hat Houzah live auf Facebook gestream
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Nachdem im Vorfeld in den Sozialen Medien oft dazu aufgerufen wurde, unbedingt wählen zu gehen, um den Einzug der AfD zu verhindern, reagieren jetzt die Twitter-User entsprechend schockiert über das Wahlergebnis der Bundestagswahl 2017. Bei der Alternative für Deutschland hingegen ist die Freude groß.
Für viel Empörung sorgt der Tweet der AfD-Parteivorsitzenden Frauke Petry:
„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“ – Gandhi.
DANKE 🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪#Btw17 #AfD— Frauke Petry (@FraukePetry) 24. September 2017
Ein Twitter-User reagiert darauf wie folgt:
„Ich will nicht von @FraukePetry zitiert werden“
– Gandhi
— GOLDIE DER XVI. (@ichbingoldie) 24. September 2017
Die Satire-Sendung heute show macht währenddessen Vermutungen über die Geschehnisse auf der AfD-Wahlparty:
Die AfD wird drittstärkste Kraft. Bernd Höcke rennt gerade über die Wahlparty und verteilt Heil-Fives.#BTW17
— ZDF heute-show (@heuteshow) 24. September 2017
Das Netz reagiert sowohl entrüstet als auch mit Humor. Viele Game of Thrones-Fans wissen, was mit dieser Anspielung aus Westeros gemeint ist:
Die ersten Wahlreaktionen aus dem Ausland treffen ein. Hier: Westeros #BTW17 pic.twitter.com/mIreSzJhUX
— Medienmagazin DWDL (@DWDL) 24. September 2017
Richtige Reaktionen auf die Wahl aus dem Ausland zeigt dieser Tweet. Die Farbwahl des Guardian spricht Bände:
Der Guardian stellt die #AfD mit einer passenden Farbe dar #btw17 pic.twitter.com/DdC7GCWwQw
— neues deutschland (@ndaktuell) 24. September 2017
Auf Twitter trendet am Wahlabend das Hashtag #fckafd. Einige der Tweets beziehen sich vergleichend auf die Geschichte Deutschlands und die Zeit des Nationalsozialismus.
Alle GeschichtslehrerInnen fragen sich gerade, warum sie das 2. Weltkrieg Thema immer und immer wieder durchgekaut haben… #BTW17 #fckafd
— Wuschelwolf (@EiszeitMagie) 24. September 2017
In Sachsen ist die AfD sogar die stärkste Macht nach den Wahlen. Für diese Userin keine Freude:
Ich kann davon ausgehen, dass fast jeder Dritte, der mir morgen begegnet, die AfD gewählt hat?!
Ja, JETZT fühle ich mich bedroht. #fckafd— saphaia (@Zwergpanda) 24. September 2017
Dieser Twitterer einen Gegenvorschlag zur Abschiebung von Flüchtlingen, wie es die AfD fordert:
Können wir mehr Flüchtlinge aufnehmen und die 13,5% abschieben? #fckafd
— Alex (@Alex_5625) 24. September 2017
In seiner Siegesrede sprach AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland davon, Frau Merkel zu jagen. Die heute show zählte eins und eins zusammen und hat Petrys Abgang bei der Bundespressekonferenz neu gedeutet:
Frauke #Petry will nicht in die neue AfD-Fraktion eintreten. Sie hat keinen Jagdschein.
— ZDF heute-show (@heuteshow) 25. September 2017
Das fragwürdige Vokabular Gaulands wurde oft kritisch kommentiert. Ein Twitter-User fühlt sich dabei an Quentin Tarantinos Inglourious Basterds erinnert. Dort werden allerdings von einer Untergrund-Bande Judenhasser gejagt und getötet.
„Wir werden sie jagen!“
„Challenge accepted.“ pic.twitter.com/WiEPSHAN2m— Volker Dohr (@VlkrDhr) 24. September 2017
Veröffentlicht am: 25.09.2017 in Artikel
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#ParisAttacks: Ein Konzertbesucher filmte Moment des Anschlags. Die Band Eagles of Death Metal konnte fliehen, ein Crewmitglied starb.
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Preisgekrönter VR-Film: Stasi-Gefängnis selbst erleben
Der Reporterpreis 2017 wurde Montagabend gekürt. Im Bereich Web-Video gewann ein VR-Projekt. „Was wollten Sie in Berlin?!“ heißt das Video und lässt den Zuschauer einen Besuch im Stasi-Gefängnis in Virtual Reality miterleben.
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Nach monatelanger Debatte willigt nun auch die Union ein, den SPD-Politiker Frank-Walter Steinmeier zum Bundespräsidenten zu küren. Aber was bedeutet die Steinmeier-Entscheidung für die Koalitionspartner? Und was spricht für und gegen Steinmeier als neuen Bundespräsidenten? Interview mit Politikwissenschaftler Uwe Jun.
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Artikel Bundestagswahl 2017 – der Sieg der Spießer
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Kommentar zur Bundestagswahl 2017 von Stephan Lamby
Martin Schulz und seine SPD haben sich geirrt. Die Deutschen treibt im Jahr 2017 nicht so sehr die Frage um, ob es im Land gerecht zugeht. Die klassische Soziale-Gerechtigkeits-Kampagne, routiniert abgespult von einer gut ausgestatteten Wahlkampfmaschine, lief spektakulär ins Leere. 12,6 % der Wähler haben sich für die unerfahrene, bis aufs Blut zerstrittene AfD entschieden, nur 8 % weniger als für die SPD mit ihrer 154-jährigen Geschichte. Auch die CDU hat mit ihrer ganz auf Angela Merkel zugeschnittenen, selbstgefälligen Gut-und-Gerne-Kampagne die Stimmung im Land falsch eingeschätzt – und dabei über 1 Millionen Wähler an die AfD verloren.
Und wie bei der Brexit-Entscheidung der Briten und bei der Trump-Wahl in den USA hat es auch in Deutschland nicht an Aufklärung über und Kritik an den neuen Rechten gemangelt. Doch die tapfere journalistische Auseinandersetzung mit der AfD greift ebenso wenig wie die falschen Kampagnen von CDU und SPD.
Riesenangst vor Andersartigkeit
Die AfD hat im Wahlkampf wenig auf klassische Parteithemen gesetzt, das Thema soziale Gerechtigkeit hat sie anderen überlassen, auch um Arbeitsmarkt-, Steuer- oder Rentenpolitik hat sie sich kaum gekümmert. Wie und wo also die AfD stellen? Die AfD bekämpft etwas viel Umfassenderes als Ungerechtigkeit, Altersarmut, Bildungsmisere. Sie bekämpft im Kern etwas, das politisch und journalistisch viel schwerer zu greifen ist und das vielen Deutschen offenbar eine Riesenangst bereitet: Andersartigkeit. Die offene Gesellschaft mit vielfältigen Ethnien, Religionsgemeinschaften und Lebensentwürfen empfinden AfD-Wähler nicht als Bereicherung, sondern als Bedrohung. Mehrere Untersuchungen haben nachgewiesen, dass nicht nur Arbeitslose am Rande der Gesellschaft AfD wählen, sondern auch viele Deutsche mit gutem Einkommen aus der gutbürgerlichen Mitte. Sie sorgen sich weniger um den Verlust von Arbeitsplatz und Einkommen als um ihre kulturelle Identität. Die Ehe für alle ist diesen Deutschen genauso ein Grauen wie ein grenzenloses Europa und Hilfe für Kriegsflüchtlinge. Das Gesellschaftsbild, das die AfD für viele Deutsche so attraktiv macht, ist das der prä-68er-Zeit, ohne Rock’n’Roll, Multikulti, Emanzipation. Mag sein, dass sich ein paar AfD-Funktionäre in der Erinnerung an die NS-Zeit wärmen, in der man stolz auf die Leistungen der deutschen Wehrmacht sein konnte. Das Gros der AfD-Wähler als Nazis zu bezeichnen, würde ihnen aber Unrecht tun.
Bundestagswahlkampf 2017 war auch ein Kulturkampf
Viele AfD-Wähler dürften sich insgeheim nicht in die NS-Zeit zurücksehnen, sondern in die Adenauerära, mit ihrer streng standardisierten deutschen Leitkultur – aufgepeppt höchstens durch ein wenig Dieter Bohlen und Helene Fischer anstelle von Peter Alexander und Heino. Das Adenauer-Deutschland wird selbst von den AfD-Wählern verklärt, die es gar nicht erlebt haben, weil sie entweder zu spät oder im anderen Teil Deutschlands geboren wurden. Das Adenauer-Deutschland ist ein Synonym für ein Land, das sich erfolgreich gegen fremde Einflüsse abschottet (die vielen Gastarbeiter, die ab Mitte der 1950er Jahre in die Bundesrepublik kamen, wurden als billige Arbeitskräfte gebraucht und am Rande der Gesellschaft geduldet. Von einer „Durchmischung des deutschen Volkes“ war damals nicht die Rede). Das Adenauer-Deutschland ist aber auch ein Synonym für ein Land, das sich jedem politischem und gesellschaftlichem Fortschritt widersetzt. AfD-Spitzenkandidat Gauland wurde am Wahlabend gefragt, welches Deutschland er sich wünscht. Seine knappe Antwort: „Ein Deutschland ohne Flüchtlinge“. Mit anderen Worten: Ein Deutschland ohne fremde Einflüsse, ohne Veränderungsdrang. 1957 erzielte die CDU von Konrad Adenauer mit ihrer „Keine Experimente“-Kampagne die absolute Mehrheit – und verschaffte dem deutschen Spießbürger ein neues Selbstwertgefühl. „Kennen wir nicht – wollen wir nicht“ wurde zur Abwehrhaltung einer Generation gegen alles Neue. 60 Jahre später ist die gesamte gesellschaftspolitische Debatte der AfD letztlich nicht in die Zukunft, sondern in diese Vergangenheit gerichtet: Keine offenen Grenzen, die Deutschen sollen unter sich bleiben, keine Experimente.
Der Bundestagswahlkampf 2017 war auch ein Kulturkampf, der von den etablierten Parteien (siehe oben) arrogant ignoriert wurde. Der AfD-Triumph ist ein Sieg der Spießer.
Veröffentlicht am: 25.09.2017 in Artikel
Zufällige Auswahl
Interview: So lobte Seehofer Merkel
„Sie kann sehr hart sein. Das habe ich selbst schon erlebt.“ – Horst Seehofer (CSU) schätzt die Bundeskanzlerin. Aber er gehört auch zu ihren schärfsten Kritikern. Ob Pkw-Maut, Euro-Krise oder die derzeitige Asylpolitik – immer wieder geht Seehofer auf Merkel los. Im Jahr 2013 hat Horst Seehofer mit Stephan Lamby ungewohnt offen über seine ambivalente Beziehung zu Merkel gesprochen. In dem Interview spricht er über Machtkämpfe in der Union, über eine beinharte Machtpolitikerin, und darüber, wie er selbst einmal wegen Merkel sein Amt verlor.
Do not buy the trolls! – „Professionelles“ Trollen (probono Magazin)
Trollen im Internet ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Inzwischen verstecken sich hinter so manchen Trollen nämlich gekaufte Bots, die in Foren und in den Sozialen Medien Stimmungen machen sollen. Firmen, aber auch politische Parteien haben aus dem ursprünglich witzig gemeinten „Stören einer Diskussion“ ein ernstzunehmendes Problem gemacht.
R&B Künstlerin Ace Tee aus Hamburg erobert die Welt
Vergesst mal die Beginner und die Elbphilharmonie für einen Moment – der neue Star aus Hamburg heißt Ace Tee. Ihr Debüt-Song „Bist du Down?“ zusammen mit Rapper Kwam.e geht bereits durch die Decke und begeistert internationales Publikum. Mit diesem sanften Groove kann der Sommer eigentlich schon kommen…
Probono-Magazin: Im Sand verlaufen
Unsere Gesellschaft ist auf Sand gebaut. Er ist in Elektro-Geräten, in Kosmetika, Reinigungsmitteln und Baubeton. 40 Milliarden Tonnen Sand verbrauchen wir jedes Jahr auf der Welt schätzen die UN. Paradoxerweise müssen Wüstenstaaten wie Katar Sand importieren, um ihre gigantischen Bauvorhaben umzusetzen. Warum es den Rohstoff bald nicht mehr wie „Sand am Meer“ geben könnte, erklärt das Team vom probono-Magazin.
Mahsa: Die Parkour-Läuferin von Teheran
Parkour-Laufen in Teheran? Das ist heutzutage nichts Ungewöhnliches mehr. Doch in der iranischen Hauptstadt wird Parkour nicht nur bei jungen Männern, sondern auch bei jungen Frauen immer beliebter. Die 24-jährige Mahsa Rezaie ist eine von ihnen. Trotz zahlreicher gesellschaftlicher Hürden läuft, springt und klettert sie sich ihre Wege durch Teheran – über alle Hindernisse hinweg.
Hat Facebook die US-Wahl entschieden, Mark Zuckerberg?
Viele Menschen können es noch immer nicht fassen: Donald Trump wird US-Präsident. Bei der Suche nach den Gründen wird auch Facebook unter die Lupe genommen. Immerhin sind auf Facebook eine große Zahl von Falschmeldungen und Verschwörungstheorien zu lesen, die im US-Wahlkampf eine große Rolle spielten.
Weitere dbate Artikel
Terror in Finnland: Messerattacke in Turku (Augenzeugen-Video)
Finnland: In der Stadt Turku soll ein Mann auf mehrere Menschen eingestochen haben. Unklar ist, ob der Mann, wie in dem Augenzeugen-Video zu hören ist, „Allahu Akbar“ oder „Varokaa“ (Finnisch: aufpassen) gerufen hat.
Doppelschwerpunkt: „Flüchtlinge“ und „Wahlen in Griechenland“
– VIDEOTAGEBUCH: Meine Flüchtlingshilfe
– FLASH: Hamburger für Flüchtlinge
– VIDEOTAGEBUCH: Mein Leben in der Euro-Krise
– INTERVIEW: Varoufakis und Tsipras
Feine Sahne Fischfilet: Darf Steinmeier die umstrittene Band unterstützen?
Vor wenigen Jahren wurde die Band Feine Sahne Fischfilet vom Verfassungsschutz noch als linksradikal eingestuft. Ihr Sänger wurde für das Anzünden eines Autos bestraft und verherrlichte in seinen Texten unter anderem die Gewalt gegen Polizisten. Jetzt spielt die Band auf einem Konzert gegen Rechts, und wird von Zehntausenden bejubelt. Ist das richtig?
Augenzeugen filmen brennendes Hochhaus in London
In der Nacht zum 14. Juni 2017 kam es in London zu einem verheerenden Brand in einem Hochhaus. Es gibt mehrere Tote und mindestens 50 Verletzte. Dieses Video zeigt den Kampf der Feuerwehrmänner gegen die Flammen. Die Brandursache ist noch unklar.
Kopftuch, Haarpflege, Religion: Treffen sich eine Nonne und eine Muslima
Aus religiösen Gründen ein Kopftuch zu tragen ist nicht nur im Islam so. Auch katholische Nonnen bedecken ihr Haar traditionell mit einem Schleier. Zwei Frauen unterschiedlichen Glaubens im Gespräch.
Flüchtlingsboot überrascht Touristen am Strand
Am Strand von Zahara de los Atunes (Spanien) sonnen sich Touristen, als am Mittwochnachmittag plötzlich ein Flüchtlingsboot mit Dutzenden Männern aus Afrika anlandet. Eine Augenzeugin hat die Situation gefilmt.
Artikel #TV-Duell: So kritisch reagierte das Netz
Artikel #TV-Duell: So kritisch reagierte das Netz
Die einzige Debatte zwischen Angela Merkel und Martin Schulz zur kommenden Wahl – und Merkel liegt laut Umfragen deutlich vorne. Die Zuschauer waren jedoch nicht zufrieden mit dem TV-Duell und übten auf Twitter viel Kritik. Hier sind die besten Twitter-Reaktionen.
Das einzige direkte Aufeinandertreffen von Angela Merkel und Martin Schulz im TV während des Wahlkampfes stand schon im Vorfeld unter einem schlechten Stern. Merkel soll sich gegen Änderungen des Formats ausgesprochen haben, und droht sogar mit der Absage des TV-Duells. So blieb es beim gehabten Frage-Antwort-Spiel zwischen den vier Moderatoren und den zwei Kanzlerkandidaten.
Die meisten Zuschauer fanden das TV-Duell langweilig und auch eine richtige Debatte kam ihrer Meinung nicht zustande.
Jan Böhmermann resümiert den Abend sarkastisch:
Merkel leitet die Runde super. Schulz scheint auch zufrieden. #tvduell
— Jan Böhmermann (@janboehm) 3. September 2017
Einige User sahen die Spannung des Abends ebenfalls humorvoll:
Dinge, die ich lieber tun würde, als mir dieses #TVDuell reinzutun. pic.twitter.com/7wfV0Nd5Cc
— Varg I Veum (@Varg_I_Veum) 3. September 2017
Bei vielen Debattenpunkten waren sich Merkel und Schulz einig. Eine gewisse Anspielung lag da nicht fern:
Was ich mich jetzt nach den #tagesthemen frage, warum niemand auf die Idee kam, den Gag zu machen, das #tvduell wäre „Duett statt Duell“
— Erik Flügge (@erik_fluegge) 3. September 2017
Die Heute Show hat den Abend in Zahlen und Fakten zusammengefasst:
Erkenntnisse aus dem #TVDuell:
Eine Schulz-Minute hat 142 Sekunden.
Ein Merkel-Nein hat 32 Wörter.
Eine Strunz-Frage hat drei Facepalms.— ZDF heute-show (@heuteshow) 4. September 2017
Besonders Moderator Claus Strunz fiel im Netz auf starke Kritik. Er zitierte Kanzlerkandidat Martin Schulz falsch und auch seine Fragen sorgten für viel Häme.
Ganz Twitter immer so, wenn Claus Strunz eine Frage stellt: #TVDuell pic.twitter.com/M3gzM8CllN
— André (@Leitung296) 3. September 2017
Generell wurde im Netz die Auswahl der Fragen stark kritisiert. Unter dem Hashtag #fragendiefehlen sammelten User die Fragen, die sie wirklich interessiert hätten.
„Frau Merkel, in ihrer Regierungszeit ist die Ungleichheit immer größer geworden. Wie ändern sie das?“ #fragendiefehlen #tvduell
— Rico Grimm (@gri_mm) 3. September 2017
Neben den Fragen wurden auch die Antworten der Kandidaten auf die Schippe genommen:
Moderatoren: „Jetzt kommen Ja/Nein-Fragen“. Merkel: „Vielleicht.“ #TVDuell
— extra3 (@extra3) 3. September 2017
Veröffentlicht am: 04.09.2017 in Artikel
Zufällige Auswahl
Holocaust-Gedenken: 120 Sekunden Stillstand in Israel
Jedes Jahr am Yom Hashoa, dem 24. April, ertönen in Israel um 10 Uhr morgens für zwei Minuten Sirenen und bringen das Volk zum Stillstand. Auch dieses Jahr haben sich die Bürger bei diesem Klang nicht gerührt, um an die sechs Millionen ermordeten Juden im Holocaust zu erinnern.
Disneyland: Johnny Depp begeistert mit Überraschungsauftritt
US-Schauspieler Johnny Depp hat als echter Captain Jack Sparrow die Besucher des Disneylands (Kalifornien) auf der „Fluch der Karibik“-Attraktion überrascht. Um für den neuen Teil der „Fluch der Karibik“-Reihe zu werben, gab sich Depp ganz nahbar und beeindruckte seine Fans mit einer exklusiven Showeinlage. Ein Besucher hat das Spektakel gefilmt.
„There are four cops down!“ – Amateurvideo vom Dallas-Attentat
Fünf Tote und sechs zum Teil schwerverletzte Polizisten – das ist die traurige Bilanz nach einem Attentat in Dallas. Das Attentat ereignete sich am Rande einer „BlackLivesMatter“-Demo gegen Polizeigewalt. Offenbar eröffneten mehrere Schützen das Feuer auf die Beamten. Dieses Amateurvideo zeigt Szenen während des Schusswechsels.
Viraler Hit: Witzige Werbung für einen 20-jährigen Honda
Wie verkauft man einen 20 Jahre alten Honda? In seinem neuen Video zeigt US-Filmemacher Man Lanman, wie man ein altes Auto teuer verkaufen kann. Dieses in weiten Teilen ironische Video geht aktuell im Netz viral.
Obdachlose verboten: So regelt Ungarn seine Armut (probono Magazin)
Wenn es doch bloß keine Armut mehr gäbe. In Ungarn ist das jetzt erreicht – zumindest fürs Auge. Denn ab sofort dürfen laut Gesetz Menschen nicht mehr auf der Straße leben. Aber wo gehen jetzt die Menschen hin, die sich kein Dach über dem Kopf leisten können?
Wer ist Bernie Sanders?
Bernie Sanders scheint so etwas wie der Underdog des US-Präsidentschafswahlkampfes zu sein. Kaum beachtet, greift er nun von hinten an. Sanders hat gerade mit 60% die Vorwahl in New Hampshire gewonnen. Auch wenn Bernie Sanders in Deutschland kaum bekannt ist, ein unbeschriebenes Blatt ist er nicht.
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„Glückwunsch, Frau Merkel!“ – dbate-User über Martin Schulz
Wir haben dbate-User auf Facebook zur SPD-Kanzlerkandidatur von Martin Schulz gefragt: Von großer Zustimmung bis zu reichlich Häme – hier eine Auswahl von (leicht gekürzten) Kommentaren.
Das falsche Leben der Petra Hinz, MdB
So sieht ein gefälschter Lebenslauf aus: „1984 Abitur, 1985 bis 1995 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften, Abschluss erstes und zweites Staatsexamen“. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Hinz aus Essen hat zugegeben, weite Teile ihrer Vita erfunden zu haben. Anders als bislang behauptet, hat sie demnach nicht Abitur gemacht, nicht Jura studiert und keine Staatsexamen gemacht. Die Angaben von Hinz hatten die „WAZ“ und die „NRZ“ hinterfragt.
Venezuela in der Krise: Mehrere Oppositionelle entführt?
Venezuela: Der Oppositionsführer Leopoldo López sowie der Bürgermeister von Caracas sollen gestern Nacht festgenommen worden sein. Angehörige sprechen von Entführung. López‘ Frau veröffentlichte ein Überwachungsvideo. Auch die Tochter des Bürgermeisters veröffentlichte ein Video der vermeintlichen Entführung.
So heftig wütet Hurrikan Maria in Puerto Rico
Nach dem Hurrikan Irma fegt nun Maria mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Stundenkilometern über die Karibik. Auf Puerto Rico sollen neun Menschen gestorben sein. Augenzeugenvideos zeigen die zerstörerische Kraft des Wirbelsturms.
JA zur Ehe für alle – So feiert das Netz den historischen Beschluss
Mit 393 ‚Ja‘-Stimmen wurde am 30. Juni 2017 die Ehe für alle erlaubt. Das ermöglicht homosexuellen Paaren ebenfalls die Ehe zu vollziehen. Ein großer Schritt Richtung Gleichberechtigung. So reagierten Twitter-User auf die historische Entscheidung:
Schwerpunkt: Terror in Paris
– VIDEOTAGEBUCH zu Terror in Paris
– FLASH: Netz-Reaktionen auf Paris-Terror
– SKYPE-TALK: „Die Regierung hat versagt.“
– SKYPE-TALK: „Ihr macht uns keine Angst“
– SKYPE-TALK: Augenzeugen-Bericht aus Fußball-Stadion
– FLASH: Reaktionen aus dem Netz zu #ParisAttacks
– FLASH: Augenzeugenvideo zeigt Szenen direkt nach Anschlag
– FLASH: Obama zu Terror in Paris
– FLASH: Explosionen vor Stadion
– FLASH: Eagles of Death Metal-Konzert (Juni 2015)