Schlagwort: Debatte
Artikel #TV-Duell: So kritisch reagierte das Netz
Artikel #TV-Duell: So kritisch reagierte das Netz
Die einzige Debatte zwischen Angela Merkel und Martin Schulz zur kommenden Wahl – und Merkel liegt laut Umfragen deutlich vorne. Die Zuschauer waren jedoch nicht zufrieden mit dem TV-Duell und übten auf Twitter viel Kritik. Hier sind die besten Twitter-Reaktionen.
Das einzige direkte Aufeinandertreffen von Angela Merkel und Martin Schulz im TV während des Wahlkampfes stand schon im Vorfeld unter einem schlechten Stern. Merkel soll sich gegen Änderungen des Formats ausgesprochen haben, und droht sogar mit der Absage des TV-Duells. So blieb es beim gehabten Frage-Antwort-Spiel zwischen den vier Moderatoren und den zwei Kanzlerkandidaten.
Die meisten Zuschauer fanden das TV-Duell langweilig und auch eine richtige Debatte kam ihrer Meinung nicht zustande.
Jan Böhmermann resümiert den Abend sarkastisch:
Merkel leitet die Runde super. Schulz scheint auch zufrieden. #tvduell
— Jan Böhmermann (@janboehm) 3. September 2017
Einige User sahen die Spannung des Abends ebenfalls humorvoll:
Dinge, die ich lieber tun würde, als mir dieses #TVDuell reinzutun. pic.twitter.com/7wfV0Nd5Cc
— Varg I Veum (@Varg_I_Veum) 3. September 2017
Bei vielen Debattenpunkten waren sich Merkel und Schulz einig. Eine gewisse Anspielung lag da nicht fern:
Was ich mich jetzt nach den #tagesthemen frage, warum niemand auf die Idee kam, den Gag zu machen, das #tvduell wäre „Duett statt Duell“
— Erik Flügge (@erik_fluegge) 3. September 2017
Die Heute Show hat den Abend in Zahlen und Fakten zusammengefasst:
Erkenntnisse aus dem #TVDuell:
Eine Schulz-Minute hat 142 Sekunden.
Ein Merkel-Nein hat 32 Wörter.
Eine Strunz-Frage hat drei Facepalms.— ZDF heute-show (@heuteshow) 4. September 2017
Besonders Moderator Claus Strunz fiel im Netz auf starke Kritik. Er zitierte Kanzlerkandidat Martin Schulz falsch und auch seine Fragen sorgten für viel Häme.
Ganz Twitter immer so, wenn Claus Strunz eine Frage stellt: #TVDuell pic.twitter.com/M3gzM8CllN
— André (@Leitung296) 3. September 2017
Generell wurde im Netz die Auswahl der Fragen stark kritisiert. Unter dem Hashtag #fragendiefehlen sammelten User die Fragen, die sie wirklich interessiert hätten.
„Frau Merkel, in ihrer Regierungszeit ist die Ungleichheit immer größer geworden. Wie ändern sie das?“ #fragendiefehlen #tvduell
— Rico Grimm (@gri_mm) 3. September 2017
Neben den Fragen wurden auch die Antworten der Kandidaten auf die Schippe genommen:
Moderatoren: „Jetzt kommen Ja/Nein-Fragen“. Merkel: „Vielleicht.“ #TVDuell
— extra3 (@extra3) 3. September 2017
Veröffentlicht am: 04.09.2017 in Artikel
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Artikel Nervöse Republik - ein Jahr Deutschland
Für seine ARD-Dokumentation „Nervöse Republik“ beobachtete Stephan Lamby Politiker und Journalisten ein Jahr lang aus der Nähe. Das Jahr hatte es in sich. Ein Strukturwandel der Öffentlichkeit zeichnet sich ab.
Es war irgendwann im Winter 2015/2016, „Brexit“ war nur ein Modewort und Donald Trump nicht mehr als ein Horrorclown. Doch schon lag eine gewaltige Veränderung in der Luft. In Dresden gingen montags tausende Menschen auf die Straße und brüllten „Volksverräter“. Selbst Hinterbänkler des Bundestages erhielten Hassmails – mit den Klarnamen der Absender. Und der Schlachtruf „Lügenpresse“ jagte auch hartgesottenen Redakteuren einen Schrecken ein. In diesen Monaten taten sich Risse auf, hässliche, gefährliche Risse. Würden sie wieder zuwachsen, wenn der Streit um die Flüchtlinge abklingen würde? Oder hatte sich das Misstrauen zu tief ins Land gefressen, um wieder zu verschwinden?
Nervöse Republik: ein ungewöhnliches Fernseh-Projekt
Über solche Fragen sprach ich mit einigen NDR-Redakteuren. Uns interessierte, wie sich die unter Druck geratenen Politiker und Journalisten in der neuen Situation verhalten, möglicherweise verändern. Sind sie überfordert? Oder heizen sie die permanente öffentliche Erregung selbst an? Wir verabredeten ein ungewöhnliches Fernseh-Projekt: Für die Dauer eines Jahres würde ich einige Politiker und Journalisten aus der Nähe beobachten – ergebnisoffen, ohne Drehbuch. Aus vielen kleinen Eindrücken ließe sich vielleicht ein größeres Bild zusammensetzten. Mitglieder der Bundesregierung sollten im Film vorkommen, Strategen der Volksparteien genauso wie Oppositionspolitiker. Und ein paar Journalisten, die im politischen Berlin ebenfalls den Takt vorgeben.
Also machte ich mich auf den Weg, besuchte Ministerien, Parteien und Redaktionen. Und versuchte, in Worte zu fassen, was sich so leicht gar nicht formulieren lässt: „Etwas verändert sich gerade im Land – dürfte ich Ihnen dabei über die Schulter sehen?“ Die beiden Minister Thomas de Maizière und Heiko Maas sagten zu, die Generalsekretäre Katarina Barley und Peter Tauber, Sahra Wagenknecht als Oppositionsführerin und Frauke Petry als Führerin der außerparlamentarischen Opposition. Auch die Redaktionen von BILD bzw. BILD.de und SPIEGEL Online öffneten mir ihre Türen.
Große Parteien in Deutschland wurden während der Dreharbeiten mächtig durchgerüttelt
So konnte ich beobachten, wie die Verunsicherung in Politik und Medien weiter anwächst. Niemand etwa, der am 24. Juni 2016 in der Redaktion von SPIEGEL Online Spätschicht hatte, wird diese Nacht vergessen. Noch Stunden zuvor hielten die Redakteure, genau wie ich, einen Brexit für unwahrscheinlich. Doch gegen 4.00 Uhr morgens – inzwischen waren die Kollegen der Frühschicht dazugekommen – zeichnete sich eine Entscheidung der Briten für einen EU-Austritt ab. Ungläubiges Staunen, Entsetzen – und schließlich Rätseln, warum man die Stimmung auf der Insel so falsch eingeschätzt hatte. Ähnliches wiederholte sich bei der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten. Auch die großen Parteien in Deutschland wurden während der Dreharbeiten mächtig durchgerüttelt: Die CDU steckte bei zwei Landtagswahlen schwere Niederlagen ein, musste einmal sogar die AfD an sich vorbeiziehen lassen. Und die SPD hatte es lange mit miserablen Umfragewerten und – gezielt gestreuten – Gerüchten um die Zukunft ihrer Parteispitze zu tun. Ungewöhnlich offen ließen mich die Generalsekretäre der beiden Parteien auch in schweren Stunden Aufnahmen machen. In diesen Monaten wurde Heiko Maas von aufgebrachten Bürgern aus Zwickau vertrieben, Sahra Wagenknecht Opfer einer Torten-Attacke. Und Frauke Petry, die ihren AfD-Mitgliedern im Wahlkampf „sorgfältig geplante Provokationen“ empfiehlt, musste erleben, wie Unbekannte ihr Auto in Brand setzten. Dazu kamen Terroranschläge, ein Amoklauf, Hackerangriffe. Nicht alle Ereignisse hängen miteinander zusammen. Doch sie alle erhöhen den Druck im Kessel namens Öffentlichkeit. Wie reagieren Politik und Medien auf die hohe Schlagzahl von Ereignissen?
Das Reiz-Reaktions-Schema der Hauptstadt, das wurde bald klar, erlaubt kein langes Nachdenken. Während Online-Medien hektisch Eilmeldungen ins Land blasen, schicken Politiker ihre Botschaften schon kurz danach über Twitter oder Facebook-Live – und versuchen, die Deutungshoheit zu besetzen. Nur eine Stunde nach dem Attentat auf den Berliner Weihnachtsmarkt twitterte der AfD-Politiker Marcus Pretzell: „Es sind Merkels Tote.“ Und CSU-Chef Horst Seehofer ließ am Morgen danach twittern: „Zuwanderungspolitik neu justieren.“ Zu diesem Zeitpunkt war noch unklar, wer warum mit dem LKW auf den Breitscheidplatz gerast war. Zu schnell verdrängte Streit die Trauer.
Methode „Trump“ ist einfach zu verlockend
Algorithmen, die in sozialen Medien als Reichweitenbeschleuniger zum Einsatz kommen, ermöglichen diese dramatische Veränderung der politischen Kommunikation. Am Ende der Entwicklung könnte eine Spaltung der Öffentlichkeit in „Freunde“ und „Feinde“ stehen – während klassische Medien als vermittelnde Instanz an Bedeutung verlieren. Die Methode „Trump“ ist einfach zu verlockend. Und sie beginnt scheinbar harmlos. „Wenn ich in der Woche eine Million Menschen über Facebook erreiche, ist das eine mittlere Zeitung. Und da filtert mich keiner,“ freut sich Sahra Wagenknecht. Auch Frauke Petry schwärmt: „Die sozialen Medien haben für uns den großen Vorteil, dass kein Filter zwischen uns und dem Bürger mehr ist. Nicht umsonst ist die AfD gerade in diesen Medien so erfolgreich.“ Kein Filter? Klingt gut, klingt demokratisch. Und ist doch gefährlich. Denn in der maximal reduzierten Kommunikation werden Journalisten umgangen, deren Arbeit für eine demokratische Öffentlichkeit systemrelevant ist: Recherche, Analyse, Kritik. Wohin das führen kann, zeigt Donald Trump der Welt seit Monaten. Über seine vielen Millionen Twitter- und Facebook-„Freunde“ bringt er „ungefiltert“ Gerüchte und Falschmeldungen in Umlauf – und brandmarkt anschließend kritische Medien wie CNN und New York Times via Twitter als „Feinde des Volkes“. In den USA tobt längst ein Kampf zwischen Politikern wie Trump und Journalisten. Und Deutschland ist gar nicht so weit davon entfernt. Kai Diekmann, bis vor kurzem mächtiger BILD-Herausgeber, gab im Interview die Richtung vor: „Wir haben das Gefühl, dass in der AfD gefährlicher Antisemitismus steckt, auch viele ausländerfeindliche Äußerungen. Das ist brandgefährlicher Populismus. Das wird von uns bekämpft. Und deshalb werden wir umgekehrt auch von der AfD bekämpft.“
Ein Strukturwandel der Öffentlichkeit zeichnet sich ab. Und er vollzieht sich längst nicht nur innerhalb der politischen Klasse. Auch die Beziehung von Medien und Bürgern verändert sich rasant. Als Chef von BILD.de beobachtet Julian Reichelt, wie viel Hass und Unverständnis Journalisten in den Foren der sozialen Medien entgegenschlägt: „Wir haben als Medien über Jahrzehnte hinweg unsere enorme Reichweite als enorme Zustimmung interpretiert. Und haben dabei übersehen, dass wir ein Verteilungsmonopol besessen haben. Viele Menschen haben das Gefühl, dass die sozialen Medien ihnen jetzt Zugriff auf die Wahrheit geben, die wir ihnen jahrzehntelang vorenthalten haben könnten. Das hat eine neue Parallelgesellschaft in der digitalen Welt geschaffen.“
Empfänger und Sender nicht auf Augenhöhe
Spannende Dinge passieren in dieser Parallelgesellschaft, auch das wurde bei der Arbeit an dem Film deutlich. Bürger verlangen nach Teilhabe an der Öffentlichkeit, sie melden sich mit Kommentaren zu Wort, Video-Blogger stellen eigene Filme ins Netz, eine neue Diskussionskultur entsteht. Doch Empfänger und Sender tauschen sich natürlich nicht auf Augenhöhe aus, wie sich das Bertold Brecht einst in seiner Radiotheorie erträumte. Nahezu alle Politiker und Journalisten, die ich für den Film interviewen konnte, sind besorgt, dass die Gesellschaft weiter auseinander driftet. Carline Mohr, als Chefin vom Dienst bei SPIEGEL Online auch für sozialen Medien zuständig, hat einen genauen Blick auf die neuartige Meinungsbildung. Sie berichtet: „Während der Flüchtlingskrise gab es nur „Gutmenschen“ und „Nazis“. Was heute passiert, ist eine Folge dieser Entwicklung.“ Auch Tilo Jung, der Polit-Blogger von „Jung & Naiv“, kennt die hermetische Meinungsbildung in sozialen Medien. Sein Befund: „Die Blase wird immer dicker.“
Einige Interviewpartner sprachen gar von einer „Zeitenwende“. Sie standen spürbar unter dem Eindruck des Brexit-Votums und des Wahlsiegs von Donald Trump. Zeitenwende ist ein großes Wort. Ob es für die aktuelle Entwicklung passt, wird sich erst künftig sagen lassen. Schon nach der Präsidentschaftswahl in Frankreich und dem Bundestagswahlkampf werden wir mehr wissen. Die demokratische Öffentlichkeit ist offenkundig anfällig geworden – anfällig für Manipulationen, anfällig für eine Spaltung in „Freunde“ und „Feinde“. Offenkundig ist auch, dass einige Politiker aus dieser Spaltung ihren Nutzen ziehen. Einer von ihnen wohnt jetzt im Weißen Haus.
Videos zu „Nervöse Republik“:
Zum Film:
Die 90-minütige Dokumentation „Nervöse Republik“ wurde von Stephan Lambys Firma ECO Media im Auftrag von NDR und RBB produziert (Redaktion: Dirk Neuhoff, Kuno Haberbusch, Patricia Schlesinger). Das Erste zeigt den Film am 19. April um 22.45 Uhr. Am 29. März wird „Nervöse Republik“ im Berliner Babylon-Kino als Preview gezeigt. Im Anschluss diskutieren einige Protagonisten, moderiert von Anne Will. RBB und Phoenix werden die Diskussion aufzeichnen.
Zum Autor:
Stephan Lamby hat Filme über Angela Merkel, Wolfgang Schäuble, Fidel Castro, Henry Kissinger und die Finanz- und Eurokrise hergestellt. Er wurde u.a. mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Hanns-Joachim-Friedrichspreis ausgezeichnet.
Veröffentlicht am: 03.04.2017 in Artikel
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Veröffentlicht am: 25.11.2015 in Schwerpunkt: Olympia in Hamburg?
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Deutsche Fußballfans filmen die letzten Tage vor dem WM-Finale in Rio de Janeiro, zwei Frauen in Donezk zeigen die Spuren der Bombardierung ihrer Nachbarschaft, ein deutscher Mount-Everest-Bergsteiger hält seine Kamera auf eine sich nähernde Lawine, zwei Männer streiten via Skype über Sterbehilfe, und die User geben ihre eigenen Gedanken dazu – das alles und noch viel mehr passiert auf unserer neuen Videoplattform dbate.de.
Überall auf der Welt zücken ganz normale Menschen ihre Handys und nehmen kleine Filme auf. Immer mehr von ihnen stellen ein paar Sekunden oder Minuten davon ins Internet, damit wieder andere ihre Filme sehen können. So werden aus Augenzeugen Berichterstatter. Und es ist nicht alles belanglos, was da im Internet zu finden ist; es gibt weitaus mehr als Katzenvideos, Schmink-Tipps und Pornos. Zum Beispiel Videos von Krebskranken, die ihre Therapie filmen und so anderen Kranken Mut machen. Oder Videos von jungen Touristen, die durch Nordkorea reisen und an der Zensur vorbei Bilder vom alltäglichen Leben einer mittelalterlich anmutenden Gesellschaft aufnehmen.
Wir verstehen das Internet auch als riesiges Sammelbecken von Geschichten und Schicksalen. Die besten und wichtigsten von ihnen zu finden, ihre Macher zu befragen, sie auf Glaubwürdigkeit zu überprüfen, rechtliche Fragen zu klären und schließlich aus vielen Einzelteilen VIDEOTAGEBÜCHER zusammenzusetzen – das ist unsere Aufgabe. Eine Herausforderung, auch eine große Freude.
Dazu kommen die Möglichkeiten, die noch relativ junge Technologien wie Skype oder Disqus bieten. Über Skype können wir schnell und unkompliziert Menschen weltweit interviewen – einzeln, oder zu zweit, etwa als STREITGESPRÄCH. Und per Disqus können User ihre Meinung austauschen – freundlich, kritisch, anregend, natürlich nur oberhalb der Gürtellinie. Und dann zeigen wir lange INTERVIEWS, die wir als Journalisten seit Jahren für klassische TV-Dokumentation führen, die dort aber höchstens ein paar Minuten lang zu sehen sind. Auf dbate.de gibt es jetzt Gelegenheit, Gespräche mit Politikern, Managern, Schauspielern, Musikern usw. schon mal 30 Minuten oder noch länger zu sehen.
Und schließlich: dbate ist eine offene Plattform. In der Kategorie FLASH zeigen wir Filme von anderen Filmemachern, lange oder kurze Beiträge, die wir als Redaktion den Zuschauern empfehlen oder kurze Videos zu aktuellen Themen, die uns im Netz aufgefallen sind. Außerdem: Einmal pro Woche kann ein Videoblogger per Video-Kolumne seine Sicht auf die Welt mitteilen, mehr dazu unter dbate-STAR.
Natürlich sind wir für Themenvorschläge und konstruktives Feedback dankbar. Es muss nicht gleich per Video sein, Emails lesen wir auch. Und wer seine Meinung öffentlich machen will, der hat auf dbate.de ausreichend Gelegenheit dazu.
Hier ein Blick hinter die Kulissen – die dbate-Redaktion und die Entwickler der Agentur Werk4 bei der Arbeit: Making of dbate.de
Viel Vergnügen beim Sehen, Lesen und Debattieren wünscht
die dbate-Redaktion
Veröffentlicht am: 01.12.2014 in No Pets! No Porn! - wir machen Journalismus! dbate.de ist online
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