Schlagwort: Proteste
Artikel Umstrittene Wahl: Chaos und Tote auf den Straßen von Venezuela
Artikel Umstrittene Wahl: Chaos und Tote auf den Straßen von Venezuela
Am Sonntag stimmte Venezuela über eine Verfassunggebende Versammlung ab. Dabei kam es zu zahlreichen Ausschreitungen und Unruhen. 15 Menschen wurden dabei getötet. Diese Videos zeigen das gewalttätige Vorgehen der Protestler.
A lo largo de estos días se han repetido los ataques contra las fuerzas de orden público encargadas de garantizar hoy el derecho a voto. pic.twitter.com/NXyIJ54HCm
— Jonathan Martínez (@jonathanmartinz) 30. Juli 2017
In Venezuela wurde am 30. Juli 2017 die umstrittene Abstimmung über eine Verfassunggebende Versammlung von zahlreichen Unruhen begleitet. Am Wahltag waren rund 232.000 Polizisten im Einsatz, die in Motoradkonvois und Panzern durch die Straßen führen. Außerdem hatte die Regierung ein Demonstrationsverbot erlassen. Ein Umgehen des Verbots soll mit bis zu zehn Jahren Gefängnis bestraft werden. Dies hinderte viele Venezolaner, die von einer Manipulation der Wahlen sprechen, nicht sich auf die Straßen zu begeben und zu randalieren. Nach Angaben der venezolanischen Opposition sind bei den Auseinandersetzungen mit der Polizei mindestens 15 Menschen getötet worden.
Weitere Augenzeugenvideos zeigen, wie die Polizei mit Böllern beworfen wird und die Straßen blockiert wurden:
EN VIDEO | Hace minutos: Así se defendieron en El Paraíso antre BRUTAL arremetida de las fuerzas represivas de Maduro #30Jul pic.twitter.com/KzAE9BZ5BD
— Alberto Rodríguez (@AlbertoRT51) 30. Juli 2017
LO ÚLTIMO | VIDEO – La arremetida de la brigada motorizada de la GNB contra manifestantes opositores en Caurimare #30Jul pic.twitter.com/LqTiZbzroW
— Alberto Rodríguez (@AlbertoRT51) 30. Juli 2017
Im Internet kursieren außerdem Videos von Bomben und Verletzten.
Umstrittene Wahlen
Gegen allen Widerstand setzte der venezolanische Präsident Nicolás Maduro seine Abstimmung zur Verfassunggebende Versammlung durch. Der Präsident wolle die Immunität der Oppositionspolitiker aufheben und Venezuela somit zu einem Einparteienstaat führen, so die Kritiker.
Ein offizielles Ergebnis der Wahl liegt noch nicht vor. Erste Hochrechnungen sprechen von einem Ja für die Versammlug. Die neu gewählte Versammlung soll ihre Arbeit in den kommenden Tagen aufnehmen. Der Sitz der Versammlung soll im Parlamentsgebäude sein – wo seit zwei Jahren die Opposition die Mehrheit stellt. Auch im Ausland wurde diese Wahl schon massiv kritisiert. Es ist jetzt schon klar, dass das Ergebnis dieser Wahl nicht anerkannt werden wird: Die USA hat schon mit Sanktionen gedroht. Folglich könnte Venezuela und seine Regierung vor dem wirtschaftlichen Aus stehen.
Veröffentlicht am: 31.07.2017 in Artikel
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Artikel Schlägerei bei AfD-Vortrag an Magdeburger Uni
Artikel Schlägerei bei AfD-Vortrag an Magdeburger Uni
Eskalation an der Uni in Magdeburg: Eine Veranstaltung der AfD-nahen Hochschulgruppe „Campus-Alternative“ mit dem Namen „Gender an der Uni?!“ ist nach einer Schlägerei beendet worden. Der geplante Vortrag an der Otto-von-Guericke-Universität wurde durch massiven Protest von rund 400 Studenten zunächst lautstark und dann mit Gewalt verhindert. Der anwesende AfD-Landespolitiker André Poggenburg soll sogar mit einem Böller beworfen worden sein. Die Veranstaltung wurde aufgelöst.
In einem Hörsaal der Magdeburger Uni sollte eigentlich über das Thema „Gender an der Uni?!“ diskutiert werden. Eine Veranstaltung, die von der Magdeburger „Campus-Alternative“ – einem Ableger der Jungen Alternative – organisiert worden war. Mit André Poggenburg sollte auch ein bekannter AfD-Politiker reden. Dazu kam es jedoch nicht.
Magdeburg: AfD-Vortrag „Gender an der Uni?!“ endet mit Schlägerei
Was war passiert? Rund 400 Studenten protestieren im Hörsaal mit „Hau ab!“- und „Nazis raus!“-Rufen und Pfiffen lautstark gegen die Veranstaltung an. Warum die Situation, wie im Video zu sehen, vollständig eskalierte und die Redner in Sicherheit gebracht werden mussten, ist nicht abschließend geklärt. Feststeht, dass sowohl Protestler als auch anwesende AfD-Sympathisanten aneinander gerieten und Fäuste flogen.
André Poggenburg (AfD) empört über Störaktion bei AfD-Vortrag
Poggenburg selbst äußerte sich über den Ausgang der Veranstaltung. Seiner Meinung nach zeige die Eskalation die „linke Vereinnahmung der Uni“ und sie sei ein „Lehrstück für fehlendes Demokratieverständnis“. Außerdem behauptete Poggenburg auf Twitter, dass an Unis „Linksextremismus“ regiere. Die Universität Magdeburg sah das anders und verwies darauf, dass schon die Organisation der Veranstaltung darauf ausgelegt worden wäre, einen gewissen Aufruhr zu erzeugen.
„Campus Alternative Magdeburg“ dringender denn je nötig. An Unis regiert der Linksextremismus!
— André Poggenburg (@PoggenburgAndre) 12. Januar 2017
Veröffentlicht am: 13.01.2017 in Artikel
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Veröffentlicht am: 03.06.2015 in Schwerpunkt: Gewalt in Mexiko
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