Interview Gebhardt (DIE LINKE) über Flüchtlinge und ostdeutsche Ängste
Interview Gebhardt (DIE LINKE) über Flüchtlinge und ostdeutsche Ängste
Rico Gebhardt, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Sächsischen Landtag, findet klare Worte zum Thema Fremdenfeindlichkeit. Ein Skype-Interview über Wut in Freital, Dialog mit Rassisten und ostdeutsche Ängste.
Seit Tagen wird im sächsischen Freital massiv gegen eine Flüchtlingsunterkunft protestiert. Während Frank Richter, Leiter Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, im dbate-Interview zum Dialog mit PEGIDA und wütenden Bürgern aufruft, plädiert Rico Gebhardt für einen Dialog zuerst mit Flüchtlingen. „Man hätte sich zuerst mit Flüchtlingen oder Flüchtlingsinitiativen treffen müssen“, sagt der Fraktionsvorsitzender der Linkspartei im Sächsischen Landtag. Trotzdem hat Gebhardt auch Verständnis für die Ängste der Ostdeutschen und führt die Abgeschottetheit der DDR an. „Das ist eine Erklärung, aber keine Entschuldigung.“
Im Skype-Talk spricht Gebhardt außerdem über die Wut in Freital, die Gefahr von rechts und Herausforderungen der sächsischen Landespolitik.
Zum Schwerpunkt „Fremd im eigenen Land?“ zeigt dbate.de außerdem:
– VIDEOTAGEBUCH: Mein Kopftuch – Muslimas auf YouTube
– SKYPE-TALK mit Dr. Karakayali: „Fremdenfeindlichkeit ist allgegenwärtig“
– SKYPE-TALK mit Netzwerk „Dresden für Alle“: „Rechte Gewalttaten nehmen wieder zu“
Veröffentlicht am: 16.07.2015 in Interview
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