Interview Mein 1945 – Walter Hort 1/2: Heimkehr
Interview Mein 1945 – Walter Hort 1/2: Heimkehr
Klauen die schwarzen US-Soldaten die deutschen Kinder? Ein Gerücht unter vielen, die der damals achtjährige Walter Hort 1945 im Zusammenbruch des Dritten Reichs hört.
Walter Hort erinnert sich an die erste Begegnung mit US-Soldaten. Sie besetzten das bayerische Dorf, in das er mit seiner Mutter und seiner Schwester aus Hamburg evakuiert wurde. Im Interview mit Manfred Uhlig erzählt Walter Hort, wie ein Deutsch sprechender US-Offizier versucht, ihn auszuhorchen und ihn zur Belohnung einmal im Jeep durchs Dorf fährt. Vor dem Jungen stehen da noch die tagelange Rückkehr ins völlig zerstörte Hamburg und der Kampf ums Überleben bei Kälte und Hunger bevor – wo man für ein „Scheiß-Maisbrot“ vier Stunden ansteht, um etwas im Bauch zu haben.
Hier geht´s zum zweiten Teil des Interviews mit Walter Hort.
Am 23. April 2016 war um 21:15 Uhr im NDR Fernsehen das 30minütige Videotagebuch „Mein 1945 – Norddeutsche erinnern sich an das Kriegsende“ zu sehen, mit Walter Hort und anderen Zeitzeugen. Parallel dazu sind auf dbate.de der Film von Manfred Uhlig und einige der Interviews in ausführlicheren Fassungen zu sehen. Das Hamburger Abendblatt widmet sich in einem Multimedia-Projekt der „Stunde Null“ in Hamburg.
Dieses erste historische Videotagebuch ist in einer Zusammenarbeit zwischen ECO Media, dbate und dem NDR entstanden und Teil eines Themenschwerpunktes zum Kriegsende 1945 im NDR Fernsehen.
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Veröffentlicht am: 17.04.2015 in Interview
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