Interview PINKSTINKS über 'gute' und 'schlechte' Nacktheit
Interview PINKSTINKS über 'gute' und 'schlechte' Nacktheit
Immer noch zeigt sich Facebook von Brüsten ganz besonders brüskiert. Doch für Stevie Schmiedel von „Pinkstinks“ liegt das Problem nicht einfach bei nackter Haut. Für sie geht´s vor allem um die Art der Darstellung – und da gibt es große Unterschiede. Bei Babystramplern, auf denen „Fick Schnitzel“ steht oder der „Pinkifizierung im Kapitalismus“ hört ihr Verständnis allerdings auf. Warum Nacktheit nicht gleich Nacktheit ist und die Farbe Pink kein Geschlecht hat.
Seit 2012 kämpft die Protestaktion „Pinkstinks“ jetzt schon gegen Sexismus in Werbung, Medien oder Produkten, die Mädchen eine „limitierende Geschlechterrolle“ zuweisen. Dr. Stevie Schmiedel, die selbst an Universitäten und Hochschulen Genderforschung lehrt und betreibt, hat selbst zwei Kinder. Auch deshalb stört sie, dass Frauen halbnackt an Litfaßsäulen prangern und Mädchen vormachen, wie sie auszusehen hätten. Das heißt aber nicht, dass man grundsätzlich gegen Nacktheit sein muss.
Im Skype-Talk spricht die Pinkstinks-Vorsitzende darüber, warum ihr pink gar nicht stinkt und über Sexismus und Nacktheit in den Medien.
Mehr Skype-Talks gibt´s hier.
Zum Schwerpunkt „Nacktheit in den Medien“ zeigt dbate.de:
– SKYPE-TALK mit Playboy-Chefredakteur: „Mehr Prüderie wäre gut fürs Geschäft“
– SKYPE-TALK: #NippelStattHetze-Initiator: „Chillt doch mal!“
– SKYPE-TALK: ex-FEMEN-Aktivistin spricht über ihre Nacktproteste
– SKYPE-TALK: Revenge Porn: Emma Holtens „Nackt-Revanche“
Veröffentlicht am: 03.11.2015 in Interview
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