Interview #NippelStattHetze-Initiator: "Chillt doch mal!"
Interview #NippelStattHetze-Initiator: "Chillt doch mal!"
Sie steht einfach nur da – oben ohne. Er sitzt einfach nur da –mit einem Schild „Kauft nicht bei Kanaken!“. Olli Waldhauers Protestaktion #NippelStattHetze ist in den sozialen Medien eingeschlagen wie eine Bombe. Unzählige Male wurde es auf Facebook gepostet und immer wieder gelöscht. Für die konstante Entfernung des Fotos nannte Facebook immer den gleichen Grund. Welchen wohl? Ein Interview mit dem Initiator.
Er ist sichtlich genervt. Irgendwie hat Olli Waldhauer die Faxen dicke. Dass seine Protestaktion gegen die kuriose Löschpolitik von Facebook so viral durchstartet, hat er nicht erwartet. Und plötzlich steht er selbst im Rampenlicht – und in der Kritik: die abgelichtete Frau entspreche nicht der deutschen Durchschnittsfrau, er habe die Aktion doch nur als Mittel zur Eigenwerbung gestartet. Und dann sind da natürlich noch die Trolle und Hetzer. „Ich habe konkrete Drohungen erhalten und meine Privatadresse wurde im Internet veröffentlicht“, sagt Waldhauer schockiert. Auf die Frage, was er sich für #NippelStattHetze gewünscht hätte, antwortet er schlicht: „Ich hätte mir mehr Intelligenz gewünscht.“
Im Skype-Talk spricht Waldhauer, der als Fotograf und Regisseur arbeitet, über unerwartete Reaktionen, NS-Zitate und nackte Brüste.
Mehr Skype-Talks gibt´s hier.
Zum Schwerpunkt „Nacktheit in den Medien“ zeigt dbate.de:
– SKYPE-TALK mit Playboy-Chefredakteur: „Mehr Prüderie wäre gut fürs Geschäft“
– SKYPE-TALK: ex-FEMEN-Aktivistin spricht über ihre Nacktproteste
– SKYPE-TALK: PINKSTINKS über ‚gute‘ und ’schlechte‘ Nacktheit
– SKYPE-TALK: Revenge Porn: Emma Holtens „Nackt-Revanche“
Veröffentlicht am: 04.11.2015 in Interview
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