Schlagwort: Nachrichten
Artikel Real News vs. Fake News: Trump macht jetzt eigene Nachrichten
Artikel Real News vs. Fake News: Trump macht jetzt eigene Nachrichten
Was tun gegen „Fake News“? Einfach selbst wahre Nachrichten verbreiten. So dachte sich das zumindest US-Präsident Donald Trump, der sich schon seit Beginn seiner Kandidatur über unfaire Massenmedien beschwert. Jetzt sendet er seine eigene Wahrheit direkt aus dem Trump-Tower.
Trumps Beziehung zu Journalisten und den Massenmedien ist, freundlich ausgedrückt, angespannt. Der Präsident fühlt sich von ihnen benachteiligt, verspottet und verleumdet. Immer wieder fällt das Wort „Fake News“. Als Gegenmaßnahme gründete Trump jetzt kurzerhand die Real News:
Real News: Nur Trump-freundliche Neuigkeiten
Nein, diesmal handelt es sich nicht um einen Gag von Jimmy Fallon. Veröffentlicht werden die Real News auf Trumps persönlicher Facebook-Seite. Untermalt mit dramatischer Musik, werden darin seine „großartigen Erfolge“ angepriesen. So habe der US-Präsident seit Amtsantritt bereits eine Millionen neue Jobs geschaffen. So niedrig sei die Arbeitslosenquote seit 16 Jahren nicht gewesen, verspricht die Moderatorin. Neben Trumps Schwiegertochter, steht überraschenderweise auch eine ehemalige CNN-Journalistin (Kayleigh McEnany) für Trump TV vor der Kamera.
Veröffentlicht am: 11.08.2017 in Artikel
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„Satire Hits – Trump Edition“: Joko und Klaas vs. Donald Trump
Diese Reaktion war nur eine Frage der Zeit: Joko und Klaas von Circus Halligalli knüpfen sich in ihrem Video „Satire Hits – Trump Edition“ den künftigen US-Präsidenten Donald Trump vor. Dafür haben sie sich besondere Mühe gegeben und präsentieren eine fiktive Musik-CD in einem sehr direkten und witzigen Werbevideo.
Dr. Karakayali: „Fremdenfeindlichkeit ist allgegenwärtig“
Positiv sei, dass es in Deutschland rund 70 Prozent mehr Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe als in den letzten Jahren gibt. „Die Bereitschaft in der Bevölkerung zu helfen ist da“, sagt Karakayali im Skype-Talk mit Kyra Funke. Auf der anderen Seite würden die deutsche Flüchtlingspolitik und die zuständigen Behörden, den Asylbewerbern Steine in den Weg legen.
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Artikel Zeichen für Cumhuriyet: Türkisches Staatsfernsehen gefotobombt
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In der Türkei hat der Prozess gegen siebzehn Mitarbeiter der Zeitung Cumhuriyet begonnen. Das türkische Staatsfernsehen TRT berichtete live vor dem Prozessgebäude. Mit Pro-Cumhuriyet-Plakaten bewaffnet, schlichen sich drei Personen hinter den TRT-Sprecher und teilten still ihre Solidarität mit den angeklagten Journalisten.
In Istanbul startete am 24. Juli 2017 – zynischer Weise am Tag der Pressefreiheit in der Türkei – der Prozess gegen die Cumhuriyet-Mitarbeiter. Viele Nachrichtensender waren Vorort und berichteten über die angeklagten Journalisten. So auch die öffentlich-rechtliche Rundfunk- und Fernsehanstalt TRT. Während der Sprecher in die Kamera seine aktuellen Informationen über den Prozess schilderte, schlichen sich drei Demonstranten von hinten an. Sie stellten sich hinter dem Sprecher auf und hielten Plakate mit Fotos der inhaftierten Cumhuriyet-Mitarbeiter und dem Hashtag #CumhuriyetSusmaz (Cumhuriyet schweigt nicht) in die Höhe. Ein Augenzeuge filmte den stillen Protest mit:
TRT Çağlayan Adliyesi’nden canlı yayın yapıyor ve ne oluyor 😉#GazetecilereÖzgürlük pic.twitter.com/0L1vuVE3oU
— Ertürk Erkek (@erturkerkek) 24. Juli 2017
Die ganze Aktion wurde live beim Staatsfernsehen TRT übertragen, wie dieser Tweet zeigt:
TRT’nin canlı yayında trollendiği anlar 😌#GazetecilereÖzgürlük #BasınBayramı pic.twitter.com/D5WkBrhncF
— Leninist (@DevrimciSinif) 24. Juli 2017
Dem Sprecher selbst fiel die Aktion offensichtlich erst nach seiner Live-Schalte auf. Er dreht sich danach um und erschreckt sich kurz vor den Demonstranten.
Was ist die Cumhuriyet und was wird ihr vorgeworfen?
Die Cumhuriyet gehört zu den letzten unabhängigen Zeitungen in der Türkei. Weltbekannt wurde die Zeitung durch ihren Bericht über die Waffenlieferung des türkischen Geheimdienstes MIT an IS-Kämpfer in Syrien. Der damalige Chefredakteur Can Dündar musste deshalb für ein Jahr ins Gefängnis. Dündar lebt inzwischen im Exil in Berlin.
Seit dem gescheiterten Putschversuch hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan mehr als 160 Journalisten verhaftet. Den Anwälten zufolge, wird allen Mitarbeitern des Cumhuriyets die Unterstützung von Terrororganisationen, wie der kurdischen Arbeiterpartei PKK, der Gülen-Bewegung oder der linksextremen DHKP-C vorgeworfen. Für viele Menschen in der Türkei stehen nicht nur bedeutungsvolle Journalisten und Autoren des Landes vor Gericht, sondern die ganze Presse- und Meinungsfreiheit.
Veröffentlicht am: 24.07.2017 in Artikel
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Monatelang hatte dbate an einem Film über die Todeszone Mount Everest gearbeitet. Anlass war ein Lawinenunglück, bei dem im Frühjahr 2014 zahlreiche Sherpas starben. Dann kamen vor kurzem über 40 Bergsteiger in einem Schneesturm im Himalaya ums Leben. Das Videotagebuch „Das Mount Everest-Problem“ ist jetzt auf traurige Weise noch aktueller.
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