Interview Interview: "Kandidaten in Mexiko wurden umgebracht"
Interview Interview: "Kandidaten in Mexiko wurden umgebracht"
Am 7. Juni wird in Mexiko gewählt. Rabindranath Salazar, Senator im mexikanischen Parlament, erlebt täglich, was es heißt Politiker in Mexiko zu sein: Gewalt, Korruption und Politik liegen in seinem Land leider dicht beieinander. Im Skype-Talk erklärt er wie gefährlich politisches Engagement sein kann und inwieweit die Wahlen tatsächlich etwas ändern können.
In 17 der 32 Bundesstaaten werden am 7.Juni Gouverneure, Stadtverwaltungen und Bundesabgeordnete gewählt. Salazar (47) selbst steht zwar nicht zur Wahl, unterstützt jedoch den Wahlkampf seiner Parteikollegen der PRD (Linkspartei). Im Skype-Talk mit Kyra Funk spricht er über neue Erkenntnisse bei den Ermittlungen der 43 ermordeten Studenten. Außerdem diskutiert er das Verhältnis zwischen Politik und Korruption und erklärt wie brutal die Drogenkartelle Einfluss nehmen – auch bei den bevorstehenden Wahlen. Er sei sicher, dass die Wahlbeteiligung wegen der Gewalt bei nur 45% Prozent liegen wird. Als Präsident der mexikanischen Europa-Kommission ist er ebenfalls für die Beziehungen zwischen Mexiko und Europa verantwortlich und sorgt sich um das internationale Ansehen seines Landes.
Zum Schwerpunkt “Gewalt in Mexiko” zeigt dbate.de:
– VIDEOTAGEBUCH: Mein Mexiko – Drogenkrieg, Gewalt und Korruption
– FLASH: Dia de los Muertos – Ehre den Toten
– FLASH: Mexikanischer Gangsta-Rap
Veröffentlicht am: 05.06.2015 in Interview
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dbateRedaktion
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