Interview Was sind die Lehren aus der Saarland-Wahl?
Interview Was sind die Lehren aus der Saarland-Wahl?
Warum ist der „Schulz-Effekt“ ausgeblieben? Die SPD ist mit knapp 30 Prozent weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die CDU hingegen triumphiert mit über 40 Prozent. Grüne, FDP und Piratenpartei verpassten den Einzug in den Landtag – nur die Linke und die AfD sind als kleinere Parteien vertreten. Was sind die Lehren aus der Saarland-Wahl? Parteienforscher Ulrich von Alemann gibt Einschätzungen.
Die SPD-Umfragewerte schossen mit der Nominierung von Martin Schulz als Kanzlerkandidat in die Höhe. Auch in seinem Heimat-Bundesland konnte der gebürtige Saarländer in den letzten Wochen für einen Aufwind der Sozialdemokraten sorgen. Meinungsforscher hatten ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der SPD und der Union prognostiziert. Allerdings nur in den Vorhersagen: denn am Tag nach der Wahl steht fest, dass die beiden Volksparteien über zehn Prozent auseinander liegen. Warum lagen die Meinungsforscher mit ihren Prognosen so daneben?
Wie verändert die Saarland-Wahl den Wahlkampf?
Vor der Bundestagswahl im September folgen noch Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Verändert die Saarland-Wahl den Wahlkampf? Was bedeutet das Ergebnis für die Bundespolitik? Ulrich von Alemann, Parteienforscher und Professor für Politikwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf, über die Folgen der Saarland-Wahl.
Veröffentlicht am: 27.03.2017 in Interview
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