Video Notstand in Kalifornien: Damm in Oroville droht zu brechen
Video Notstand in Kalifornien: Damm in Oroville droht zu brechen
Erschreckende Bilder aus dem US-amerikanischen Westküstenstaat: Der Staudamm in der Nähe der Kleinstadt Oroville läuft nach tagelangen Regenfällen einfach über. Die Wassermassen arbeiten sich ihren Weg ins Tal. Doch das ist noch nicht alles. Der Notfall-Kanal, der den Damm entlasten sollte ist marode und könnte jeden Moment bersten. Knapp 200.000 Menschen werden deshalb evakuiert.
Mit einer Drohne filmt die Kalifornische Wasserbehörde das Ausmaß der Überschwemmung am Lake Oroville. Straßen sind überflutet und eine Lawine aus Wasser und Schlamm arbeitet sich abwärts. Mit den übermäßigen Regenfällen hatte im dürregeplagten Kalifornien keiner gerechnet. Fahrlässig dennoch, dass der Überflusskanal des Oroville-Staudamms offensichtlich Mängel aufweist. Der Kanal, über den das zusätzliche Wasser ablaufen sollte, weist Risse auf. Daher versucht die Wasserbehörde seit Sonntag wieder den Hauptkanal zu benutzen, der gerade erst repariert wurde, um den maroden Überflusskanal zu entlasten. Doch die Gefahr ist noch nicht gebannt.
Fast 200.000 Menschen müssen evakuiert werden
Mit 235 Metern ist der Oroville-Staudamm der höchste Staudamm der USA. Bricht der Damm wären gleich mehrere Städte von einer Überschwemmung betroffen. In drei Bezirken wurde der Notstand ausgerufen. Der Sheriff von Butte County ordnete die „sofortige Evakuierung der niedrig gelegenen Gebiete in Oroville und der Gegend stromabwärts“ an. Fast 200.000 Menschen sind davon betroffen und bleiben vorerst evakuiert bis die Situation unter Kontrolle ist. Wissenschaftler warnen davor, dass der Region um Lake Oroville noch die Schneeschmelze bevor stünde.
Veröffentlicht am: 13.02.2017 in Video
Related Videos
Erdrutsch in China
Nach Berichten des Staatsfernsehens werden 91 Menschen vermisst. Mindestens vier Menschen wurden laut Berichten verletzt aus den Trümmern geborgen, nachdem die Schlammmassen mehr als 30 Gebäude niedergewalzt hatten. Der Erdrutsch beschädigte eine Gasleitung und löste dadurch eine heftige Explosion aus.
Drohnen-Video zeigt zerstörtes Aleppo
Es scheint, als stehe kein Stein mehr auf dem anderen: Diese schockierenden Drohnen-Bilder zeigen die zerbombte, syrische Großstadt Aleppo. Das Video zeigt den östlichen Teil der Stadt nach Bombardements der syrischen und russischen Luftwaffe. Seit Jahren ist die strategisch wichtige Stadt heftig umkämpft. In der Stadt ereignet sich momentan eine humanitäre Katstrophe. Viele Bewohner sind eingekesselt und können die Stadt nicht verlassen.
Augenzeugenvideo: Ausmaß der Zerstörung
Der Tag nach den Anschlägen: Blutlachen auf dem Boden, die Wände von Ruß geschwärzt, die Wucht der Explosion hat Teile der Decke zum Einsturz gebracht. Dieses Augenzeugenvideo zeigt das wahre Ausmaß der Katastrophe.
„Hagelkörner bis zum Knöchel!“
Bei den schweren Unwettern und Überschwemmungen in Süddeutschland kam es auch zu ungewöhnlich heftigen Hagelschauern. Die Behörden sprechen von einer Naturkatastrophe.
„Wir sind nicht die Guten“ - Dirk Steffens über Klimaschutz
Journalist und Naturfilmer Dirk Steffens fordert einen entschlossenen Schutz von Klima und Artenvielfalt. Interview mit dem ZDF-Moderator über Klima- und Umweltschutz und die Frage, wo Deutschland dringend nachbes
Mehr Videos aus dem Bereich Video
"Worldwide Berlin" - Guinea 2/4
USA: Schlägerei zwischen Fans und Gegnern von Trump
Bei einer Pro-Trump-Demonstration in Huntington Beach (US-Bundesstaat Kalifornien) ist es zu Prügeleien zwischen Fans und Gegnern von Trump gekommen. Wie Videoaufnahmen zeigen, sind zahlreiche Trump-Anhänger von Gegendemonstranten - teilweise gewalttätig - attackiert worden. Diese wiederum ließen das nicht auf sich sitzen und schlugen zurück. Mehrere Personen wurden verletzt, Pfefferspray wurde eingesetzt.
Serie: Drohnen-Videos aus Idomeni (Teil 1)
Katastrophe mit Anlauf: Seit Monaten versuchen Flüchtlinge, die griechisch-mazedonische Grenze zu überwinden. Immer wieder filmt eine Kamera-Drone die Szene. Derzeit dürfen lediglich Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak die mazedonisch-griechische Grenze passieren. Der Grund: Die Länder an der Balkanroute hatten sich unter Führung Österreichs darauf verständigt, täglich nur noch bis zu 580 Migranten nach Norden durchzulassen.
Verwüstung nach "Hurricane"-Festival
Afghanistans erste Pilotin
Junge Pilotin und Preisträgerin, Niloofar Rahmani, unterwegs mit den Blue Angels.
Wie Großkonzerne ihre Steuern wegzaubern (probono Magazin)
Globale Konzerne wie Amazon nutzen die ein oder anderen Steuertricks – und umgehen so Kosten in Milliardenhöhe. Doch auch in Deutschland gibt es einige schwarze Schafe, die sich mit Zauberhand von Steuern erleichtern, zeigt das probono Magazin.