Interview Exoten bei der Bundestagswahl: Bergpartei, die Überpartei
Interview Exoten bei der Bundestagswahl: Bergpartei, die Überpartei
Vom Hausbesetzer zum Politiker: Die Bergpartei setzt sich künstlerisch und politisch ein. Dass dazu auch immer eine ganze Menge Spaß gehört, ist für den Parteivorsitzenden Rico Tscharntke selbstverständlich. Damit eckt „die Überpartei“ oft an – am meisten jedoch an die deutschen Richtlinien für Parteiwerbung.
In den Szenevierteln Friedrichshain, Kreuzberg und Mitte hat die Berliner Bergpartei ihre Wurzlen. Gegründet wurde „die Überpartei“ von Künstlern, die sich gegen die Schließung des Palasts der Republik eingesetzt hatten. Da sie oft als Spaßpartei bezeichnet wurden, habe die Bergpartei versucht das Beste daraus zu machen: „Denn Spaß kann auch Politik machen“, sagt der Parteivorsitzende Rico Tscharntke. Sie machen vor allem künstlerisch auf sich aufmerksam, unter anderem mit ausgefallenen Werbespots.
Neben dem bedingungslosen Grundeinkommen fordert die Partei einen antifaschistischen Verfassungsschutz. Auch das Recht auf ein gescheitertes Leben findet sich im Wahlprogramm der Bergpartei wieder.
„Exoten bei der Bundestagswahl“: Videoreihe über Kleinstparteien
Neben den „alten Bekannten“ stehen bei der Bundestagswahl auch zahlreiche kleine Parteien auf dem Wahlzettel, von denen viele noch nie gehört haben. Was verbirgt sich hinter den Parteien? Von der spirituellen Partei Menschliche Welt über die Satire-Partei DIE PARTEI bis hin zur HipHop-Partei Die Urbane: In der dbate-Videoreihe „Exoten bei der Bundestagswahl“ stellen wir euch verschiedene Kleinstparteien, die bei der Bundestagswahl 2017 antreten, vor.
Veröffentlicht am: 20.09.2017 in Interview
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