Interview #Corona-Interview: William McCarthy über Musik und Politik in der Coronakrise
Interview #Corona-Interview: William McCarthy über Musik und Politik in der Coronakrise
Was vermissen Sie am meisten? Was lernen Sie?
In der dbate-Reihe #Corona-Interviews erzählen Menschen, wie sie durch die Krise kommen. Sie berichten von großen und kleinen Sorgen. Fast alle können der Krise auch positive Seiten abgewinnen. Wir sprechen mit prominenten und nicht-prominenten Menschen – via Skype.
Interview mit William McCarthy
William McCarthy wäre jetzt eigentlich in Irland auf Tournee. Doch wegen der Coronakrise sitzt der Singer-Songwriter in seiner New Yorker Wohnung fest. New York City ist wie kaum eine Stadt in den USA aber auch weltweit betroffen. Für McCarthy eine Folge von Missinformation und fehlender politischer Führung. Er stellt in Zeiten der globalen Krise die selbstkritische Frage: „Are we the greatest?“ – ist die USA wirklich die beste Nation der Erde? In der Zeit nach der Pandemie sollten sich die US-Amerikaner auf die wesentlichen Dinge konzentrieren und die amerikanische Heldenverehrung ablegen – jeder kann ein Held sein, so McCarthy.
Im Corona-Interview mit Nico Viets geht es auch um Ronaldos Gehaltscheck, „German Angst“ und ob wir uns längerfristig an Gesichtsmasken gewöhnen werden.
Veröffentlicht am: 01.05.2020 in Interview
Related Content
Impfpflicht in der Diskussion - Interview und Stimmen zur Coronaimpfung
Seit Beginn des Jahres 2021 beschäftigt das Thema Impfen die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Wie stehen sie zu einer Impflicht?
Interview mit Olaf Scholz aus "Wege zur Macht"
Die SPD entschied sich früh für ihren Kanzlerkandidaten Olaf Scholz. Dennoch steckte die Partei lange im Umfragekeller fest.
Interview mit Armin Laschet aus "Wege zur Macht"
Im Interview spricht Laschet über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von CDU und CSU sowie über Pannen und Fehltritte im Wahlkampf.
Interview mit Annalena Baerbock aus "Wege zur Macht"
Im Interview spricht die Annalena Baerbock über die "großen Fragen" die Deutschland in den nächsten Jahren bevorstehen und wie die Grünen eine Führungsverantwortung übernehmen wollen.
"Genau genommen bin ich Geschichtenerzähler" - Skype-Interview mit Wolfgang Niedecken
Wolfgang Niedecken feiert am 30. März seinen 70. Geburtstag. Im dbate-Interview blickt der Kölner Sänger auf Kindheitserinnerungen zurück.
Autor Stephan Weichert über seinen Film "Medienmacher von morgen"
Stephan Weichert spricht über die Zukunft der Medien, über den Newswahn, den wir im digitalen Zeitalter täglich erleben und darüber, wie Journalismus verbessert werden kann.
Mehr Videos aus dem Bereich Interview
Greenpeace Japan zu Fukushima: "Krebsrate steigt"
Die Krisenregion ist verwüstet und verlassen, noch immer leben Tausende Menschen in Notunterkünften und können wegen der Strahlenbelastung nicht zurück in ihre Häuser. Der Umweltaktivist Sekiguchi war selbst nach dem verheerenden Tsunami 2011 vor Ort...
„Das wird ein einziges Chaos“ - Journalistin Dittert zum "Brexit"
Europa, Nein Danke? Am 23. Juni stimmen die Briten für oder gegen den Verbleib in der EU. Das Land ist tief gespalten und blickt in eine zunehmend ungewisse Zukunft. Für Annette Dittert, ehemalige London-Korrespondentin der ARD, bedeutet ein Brexit nichts Gutes – weder für Großbritannien noch Europa.
Helmut Kohl - das Interview 1/6
Vier Tage, ein Gespräch, im Jahr 2003. Folge 1: Der Altkanzler über seinen Berufswunsch ("Ich wollte Bauer werden"), seinen Aufstieg und Kampf innerhalb der CDU.
Eva Horn (SPON): Wirtshaus war auch schon Filterblase
Echokammern oder Filterblasen in Sozialen Netzwerken sind keineswegs neue Phänomene: "Wenn du früher ins Wirtshaus gegangen bist und da sitzen nur Leute wie Du, dann kann mir keiner erzählen, dass das keine Filterbubble war." Eva Horn, Social-Media-Redakteurin bei Spiegel Online, über Hetze im Netz und warum wir öfter mal die Kirche im Dorf lassen sollten.
Interview mit Ajay Buthoria zur US-Wahl 2020
Ajay Bhutoria ist Unterstützer der Demokraten. Er organisiert Veranstaltungen mit demokratischen Politikern und istim regelmäßigen Kontakt mit Joe Biden
“Eulenspiegel”-Chef: Gewalt gegen Terror!
Chefredakteur des Satiremagazins Eulenspiegel Mathias Wedel über Grenzen von Komik. Natürlich, nach den Anschlägen auf das Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ dürfe man seinen Humor nicht verlieren. Aber man müsse sich eben auch sehr konkret mit der politischen Situation auseinandersetzen. Genau deshalb bedeute „Jetzt erst recht“ für Wedel nicht, mit Mohammed-Karikaturen zu provozieren. Satire löse den aktuellen Religionskampf seiner Meinung nicht, sondern nur „Gewalt“. Wedel findet: „Der Kampf gegen die IS ist ein Krieg. So ist es.“