Video Weltrekord: Zweimal auf den Mount Everest innerhalb von fünf Tagen
Video Weltrekord: Zweimal auf den Mount Everest innerhalb von fünf Tagen
Der spanische Bergläufer Kilian Jornet hat den Mount Everest in einer Rekordzeit ohne feste Seile oder tragbaren Sauerstoff bestiegen – und das gleich zweimal. Bei seiner Challenge „Summits of My Life“ hat sich der Spanier zum Ziel gesetzt, neue Rekorde für die größten Berge der Welt aufzustellen. Aus Respekt vor der Natur klettert Jornet nur mit minimaler Ausrüstung.
Kilian Jornet hat in seiner Bergläufer-Karriere schon alle berüchtigten Berge dieser Welt bezwungen und doch ist er immer wieder auf der Suche nach neuen Herausforderungen und Rekorden. Bei seinem Projekt „Summits of My Life“ setzte sich der 29-Jährige die Besteigung einer Reihe beeindruckender Berge auf seine Liste. Den Mont Blanc, das Matterhorn, den McKinley und den Acacongua ließ er in den letzten fünf Jahren bereits hinter sich. Sein Anspruch ist es dabei, sich selbst und die Natur zu respektieren und immer wieder an seine Grenzen zu gehen.
Todeszone Mount Everest
Der Mount Everest ist nicht nur der größte Berg der Welt, sondern auch der berüchtigtste. Obwohl sich diese Besteigung so einfach liest, gilt der Mount Everest als extrem gefährlich. Dieses Jahr kamen bereits zehn Menschen auf dem Mount Everest ums Leben. Auch aus Sicht des Umweltschutzes sind die Bergsteigertouren stark umstritten.
Letzte Woche startete Jornet seine Reise zum höchsten Berggipfel der Welt und verzichtete dabei komplett auf feste Seile und zusätzlichen Sauerstoff. Auf 8.848 Meter erreichte der Extremsportler innerhalb von 26 Stunden sein Ziel – doch er war mit seiner Zeit und der Route nicht zufrieden und entschied sich dann kurzerhand, einen zweiten Versuch zu starten. Noch in der gleichen Woche wagte er einen zweiten Berglauf – wieder ohne zusätzlichen Sauerstoff. Dieses Mal kehrte Jornet nach 29 Stunden und 30 Minuten wieder zum Startpunkt zurück. Für diese Strecke planen andere Bergsteiger oft zwei bis drei Wochen ein.
Veröffentlicht am: 30.05.2017 in Video
Related Videos
Das Mount Everest-Problem - Tod im Himalaya
Über 60 tote Bergsteiger in einem Jahr. Warum wird der Himalaya immer wieder zur Todeszone? Ein spannender Film von Expeditionsteilnehmern - gedreht mit Helmkamera und Handy.
Extremkletterer Ueli Steck (✝) über seinen geplanten Weltrekord
Er wollte einen neuen Weltrekord aufstellen: Den Mount Everest innerhalb von 48 Stunden ohne Sauerstoffflasche überqueren. Kurz vor Bezwingen des höchsten Berges der Welt, stürzt der Extremkletterer Ueli Steck auf einem Nachbarberg in den Tod. In diesem Video sprach er über die Herausforderungen beim extremen Klettern.
Bergsteiger Feil über Himalaya-Katastrophen in Nepal
Roland Feil war im Oktober 2014 am Thorong La-Pass im Himalaya, als dort bei einem verheerenden Schneesturm über 40 Menschen starben. Im Skype-Talk berichtet er von seiner Rettung.
Gestochen scharf: Himalaya Gebirge in Ultra HD
Teton Gravity Research hat die ersten Ultra HD Aufnahmen vom Mount Everest und dem Himalaya Gebirge aus über 20.000 Fuß Höhe veröffentlicht. Mit dem Hubschrauber startete die Crew in Kathmandu bei 4.600 Fuß und stieg dann - inklusive Sauerstoff - auf bis zu 24.000 Fuß Höhe (ca. 7300 Meter), um diese gestochen scharfen Luftaufnahmen von Mount Everest, Ama Dablam und Lhotse zu machen.
Boliviens Todesstraße (komplett)
erkehrsregeln? Keine. Wenden und Überholen? Kaum möglich. Die Strecke kostete früher jedes Jahr mehr als 200 Menschen das Leben. Am Wegesrand erinnern deshalb unzählige Kreuze an die Verunglückten. Vier deutsche Touristen haben in den letzten Jahren die Todesstraße von Bolivien bewältigt, mit dem Fahrrad oder dem Bus.
Mehr Videos aus dem Bereich Video
Wahlwerbespot: Wenn sich die NPD auf den Scheiterhaufen stellt
„Wir können auch anders!“ – die NPD stellt sich in einem neuen Wahlwerbespot selbst auf einen brennenden Scheiterhaufen. Dazu noch eine Prise Pöbel und mittelalterliches Flair und fertig ist das Video. Statt mit Sachargumenten, wird hier mit Obst und Gemüse der Kampf gegen die etablierten Parteien gewonnen.
10 Jahre nach Hurricane Katrina
Als Hurricane Katrina 2005 New Orleans traf, sah Fotograf Frank Relle sein laufendes Fotoprojekt über kulturelle Persönlichkeiten seiner Stadt am Ende. Doch es kam anders. Tatsächlich sollte sein größtes Projekt erst richtig beginnen. Seine Fotoreihe „Nightscapes“ erzählt die Geschichte der US-amerikanischen Stadt und seiner Menschen durch die Abbildung von Häusern vor und nach der Katastrophe. Zudem zeigen seine Bilder eindrucksvoll die Veränderungen des Stadtbildes.
Nach G20-Protesten: Sollte die Rote Flora geschlossen werden?
Nach den heftigen G20-Protesten und Ausschreitungen in Hamburg hat sich dbate im Hamburger Schanzenviertel umgehört: Sollte die Rote Flora geschlossen werden? Hier sind die Antworten.
Zum Welt-Flüchtlingstag: "Heimatlos"
Zum Welt-Flüchtlingstag zeigt dbate.de "Heimatlos". Flucht und Heimatlosigkeit könnte jeden von uns treffen...
Marokko: Staatssender gibt Schminktipps für geschlagene Frauen
Marokko: Der staatliche TV-Sender 2M hat in einem Beitrag gezeigt, wie Frauen blaue Flecken und andere Spuren von häuslicher Gewalt in ihrem Gesicht übermalen können. Ein Riesen-Shitstorm in den Sozialen Meiden und zahlreiche Beschwerden waren die Folge. Das Original-Video soll inzwischen gelöscht worden sein.
Augenzeugen-Video: Heftiges Unwetter fegt über Hamburg
Unwetter in Hamburg: Eine schwarze Wolkendecke und eine heftige Böenwalze sind über Hamburg gezogen. Ein Anwohner hat das Wetterspektakel gefilmt.