Diskussion "Fight for your digital rights" - Markus Beckedahl (netzpolitik.org)
Diskussion "Fight for your digital rights" - Markus Beckedahl (netzpolitik.org)
Welche Rechte haben wir eigentlich im Internet? Und warum bitte soll Vorratsdatenspeicherung so eine große Gefahr sein? Wir zeigen Euch nochmal den spannenden Beitrag von Markus Beckedahl, Chefredakteur von netzpolitik.org, auf der re:publica 2016 in Berlin.
Mehr Infos zur re:publica 2016 (#repTEN) gibt´s hier.
Veröffentlicht am: 03.05.2016 in Diskussion
Related Videos
Andre Meister (netzpolitik.org): „Haben nur unsere Pflicht getan“
Das kann man wohl „mit Kanonen auf Spatzen schießen“ nennen – zwei Journalisten von netzpolitik.org wird von der Generalbundesanwaltschaft Landesverrat vorgeworfen. Blogger Andre Meister und Netzpolitik-Chefredakteur Markus Beckedahl wird vorgeworfen, geheime Dokumente über geheimdienstliche Überwachungsmethoden im Internet, die ihnen zuvor von einem Whistleblower zugespielt wurden, veröffentlicht zu haben.
Markus Beckedahl (netzpolitik.org) über kritische Blogs
Gegen Markus Beckedahl, Blogger und Gründer von netzpolitik.org, wird wegen Landesverrats ermittelt. Der Vorwurf: Die Veröffentlichung interner Verfassungsschutz-Dokumente. Ein Interview mit dem Chefredakteur und Angeklagten:
carta.info-Herausgeber Novy: Blogs können skandalisieren
„In den USA gibt es Blogs, die sich offensiv als Gegenöffentlichkeit verkaufen.“ In Blogosphären kennt Leonard Novy sich aus. Er ist Journalist, Wissenschaftler und Herausgeber des Autorenblogs „Carta“ (www.carta.info). „Blogs haben die Chance, Debatten auszulösen und Themen aufzudecken.“ In Deutschland spielten Blogs allerdings noch eine eher kleine Rolle. Als Grund nennt Novy im Skype-Talk die vergleichsweise „gute Medienlandschaft“ hierzulande. Grundsätzlich dürfe man die Community nicht unterschätzen. Vielmehr müsse man als Blogbetreiber „Debatten organisieren“.
journalisten-bloggen.de: Bloggen als Abenteuer
Knut Kuckel ist überzeugt davon, dass Journalismus heute ein "Abenteuer und eine Berufung" ist, mehr Möglichkeiten bietet und einfach besser ist. Politisches Bloggen leistet dabei immer einen Beitrag "zu einer journalistischen Auseinandersetzung". Das wird umso wichtiger wenn die Meinungsfreiheit durch politische Krisen wie in der Ukraine oder die Anschläge von Paris, bedroht ist.
Politik 2.0 - Fünf politische Videoblogs
Ruhrbarone.de: Bloggen über Bloggen reicht nicht
Für Stefan Laurin, Gründer des Blogs Ruhrbarone, „macht es keinen Sinn zwischen Bloggen und Journalismus zu unterscheiden.“
spiegelfechter.com: Die Crowd ersetzt die klassischen Medien
Die Blogger Jens Berger und Jörg Wellbrock haben eine Mission: „Wenn die Medien als vierte Gewalt versagen, so ist es unsere Aufgabe diese Gewalt zu übernehmen.“ Im Skype-Talk mit Denise Jacobs sprechen beide über die Bedeutung von Blogs als Gegenöffentlichkeit, (mangelnde) Medienkompetenz der Leser und erklären, warum die Schnelllebigkeit des Internets für den Journalismus problematisch ist.
Mehr Videos aus dem Bereich Diskussion
probono-Magazin: EM-Gesetze – war da was?
Habt Ihr auch nichts von neuen Anti-Terror-Gesetzen oder der Erbschaftssteuer-Reform mitbekommen? Während die halbe Welt der Fußball-EM in Frankreich folgt, werden im Bundestag fleißig weiter Gesetze verabschiedet. Warum und wie das abläuft, erklärt das probono-Magazin "EM-Gesetze".
Shitstorms – auch schon mal im Netz "gehated"?
Fiese Kommentare, die weit unter die Gürtellinie reichen, gibt´s im Netz überall. Ob Facebook, YouTube oder Instagram - es gibt kaum Unterschiede. Doch was genau war nochmal ein Shitstorm? Und wer lässt da eigentlich im Netz so seinen Dampf ab? dbate.de hat sich für euch umgehört. Anonymität und fehlende Sanktionen lassen Shitstorms erst möglich werden. Die Nutzer der „sozialen“ Netzwerke fühlen sich hinter Ihrem Bildschirm sicher. Aber wer oder was peitscht die Stimmung im Internet auf? Und kann man sich überhauptgegen einen Shitstorm wehren?
Diskus-Werfer Harting bei Olympia: Witzig oder abgehoben?
Der Olympia-Auftritt von Diskuswerfer Christoph Harting sorgt für viel Wirbel. Während des Wettkampfs setzte er sich als Sieger arrogant in Pose. Bei der Siegerehrung machte er Faxen, tanzte und pfiff zur Nationalhymne. Doch damit nicht gut. Als er in der anschließenden Pressekonferenz von einem ausländischen Journalisten mit dem Namen seines Bruders, Robert Harting, angesprochen wird, konnte er es kaum fassen und verwies den gescholtenen Journalisten des Raumes: „You can go!“ Darf sich ein Profi-Sportler so benehmen?
Tariks Genderkrise: Wann ist ein Mann ein Mann?
Dürfen Männer weinen? Ist ein Bart männlich? dbate-STAR Tarik Tesfu hat sich auf der Straße umgehört: Wann ist ein Mann ein Mann?
"Nafris" - Ist das Vorgehen der Kölner Polizei gerechtfertigt?
Kurz nach der Silvesternacht 2016-2017 steht die Kölner Polizei erneut in der Kritik. Nach den massenhaften sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht 2015-2016 hatte die Polizei dieses Jahr Hunderte Männer am Platz vor dem Kölner Hauptbahnhof eingekreist und kontrolliert. Nach Angaben der Polizei seien diese Männer "Nafris" (kurz für Nordafrikaner) und gehörten einer bestimmten "Klientel" an.
Tariks Genderkrise: Kein Bock auf Sex?!