Video "Einzelfall"-Map: Trumpf der Rechtspopulisten? (probono Magazin)
Video "Einzelfall"-Map: Trumpf der Rechtspopulisten? (probono Magazin)
Karten wirken sachlich und neutral. Daher werden sie genau wie Statistiken gerne genutzt, um Seriosität vorzutäuschen. Ein gutes Beispiel hierfür ist die „Einzelfall“-Map. Auf ihr werden vermeintlich Straftaten von Flüchtlingen verzeichnet und mit Links zu Presse- und Polizeimeldungen belegt. Doch was taugt die Karte wirklich? Medienkritiker von „Übermedien“ haben sich diese Karte und die vermeintlichen Beweise genauer angeschaut. Das Ergebnis überrascht nicht.
Nach dem Motto „Dunkler Teint = krimineller Flüchtling“
Die „Einzelfall“-Map ist ein beliebtes Argumentationsmittel der Rechtspopulisten. Die Journalisten von „Übermedien“ haben die online abrufbare Karte auf ihre Glaubwürdigkeit überprüft und kommen zu einem nicht allzu überraschenden Ergebnis: Die Fälle sind unsauber recherchiert und politisch voreingenommen zusammengestellt.
So reicht es beispielsweise aus, wenn der Verdächtige laut Polizeibericht einen dunklen Teint hatte, damit die Straftat in die Map aufgenommen wird. Rein statistisch gesehen taugt die Karte also nicht dazu, um über Flüchtlingskriminalität oder Flüchtlinge allgemein zu sprechen. Die „alternativen Fakten“ dienen lediglich der Rechten Hetze.
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Veröffentlicht am: 01.02.2017 in Video
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