Video Die Geschichte der Wahlwerbespots
Video Die Geschichte der Wahlwerbespots
Vom Cartoon bis zur innovativen Satire: 60 Jahre Wahlwerbespots in nur 6 Minuten. Wie hat sich Wahlwerbung über die Jahre verändert? Oder ist es am Ende doch immer nur dieselbe Leier?
Bildung, Arbeitsplätze, Umwelt – schenkt man den Aussagen der Wahlwerbespots Glauben, sind die Parteien kaum zu unterscheiden. Politiker versprechen uns allesamt, eine sichere Zukunft für unsere Kinder und für Deutschland zu schaffen.
Ein beliebtes Mittel der Wahlwerbung ist es zudem, die regierenden Parteien und vorherigen Bundeskanzler schlecht zu reden. „Würde die SPD noch regieren…“, hieß es schon in einem Spot der CDU aus den 1980er Jahren. Aber auch die SPD schreckt vor diesen Methoden nicht zurück und parodiert zum Beispiel Angela Merkel höchstpersönlich. Auch die kleineren Parteien setzen zuweilen auf diese Taktik: Obwohl die Grünen vor einigen Jahrzehnten einzig auf die Themen Umwelt- und Minderheitenschutz gesetzt haben, griffen sie für die Bundestagswahl 2013 ebenfalls in die Satire-Kiste und ließen die Regierungskoalition äußerst schlecht dastehen. Ganz nach dem Motto: Wir sind die Besten.
Große Persönlichkeiten in Wahlwerbespots
In den Wahlwerbespots war auch seit jeher wichtig, dass die Spitzenpolitiker und vermeintlichen Sympathieträger im Mittelpunkt stehen. Von Willy Brandt und Helmut Kohl bis Gerhard Schröder und Angela Merkel – es gibt Lobhudeleien auf ihre vergangenen Taten und ihre Eigenschaften, die sie zum perfekten Bundeskanzler, zur perfekten Bundeskanzlerin machen. Mit viel Empathie versuchen die bekannten Gesichter beim Wähler zu punkten. Auf „weitere vier Jahre“!
Veröffentlicht am: 31.08.2017 in Video
Related Videos
Wahlwerbespot: Wenn sich die NPD auf den Scheiterhaufen stellt
„Wir können auch anders!“ – die NPD stellt sich in einem neuen Wahlwerbespot selbst auf einen brennenden Scheiterhaufen. Dazu noch eine Prise Pöbel und mittelalterliches Flair und fertig ist das Video. Statt mit Sachargumenten, wird hier mit Obst und Gemüse der Kampf gegen die etablierten Parteien gewonnen.
Warum haben manche Minderheiten Sonderrechte?
Wahlen in Deutschland: Warum haben manche Minderheiten Sonderrechte? Ein dbate-Interview mit Politikwissenschaftler Adrian Schaefer-Rolffs.
Wohin steuert die Piratenpartei? Interview mit Politik-Professor Bieber
Was ist eigentlich aus der Piratenpartei geworden? 2006 ist sie mit dem Vorsatz angetreten, die Themen Transparenz und Digitalisierung stärker im politischen Diskurs zu verankern - und hat zunächst eine steile Karriere hingelegt. Die "Piraten" kritisierten die Datenspeicherung, setzten sich für Bürgerrechte ein und schufen mit ihrem „Liquid Democracy“-Modell eine neue Form der Basis-Demokratie. Doch jetzt droht die Partei in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Warum, erklärt Politikwissenschaftler Christoph Bieber.
Wer hat’s gesagt: AfD oder NPD?
Wahlslogans von AfD und NPD - ein Vergleich. Gegen die eine Partei läuft ein Verbotsverfahren, die andere triumphiert gerade bei Wahlen. Doch wie groß ist der Unterschied? Wir haben auf den Straßen Hamburgs nachgefragt: Wer hat’s gesagt: Welcher Wahlspruch gehört zur AfD, welcher zur NPD?
Provokation! Das ist die Online-Strategie der AfD
Was die Anzahl der Facebook-Likes angeht, liegt die AfD weit vor den anderen politischen Parteien Deutschlands. Aber warum ist die Alternative für Deutschland in den Sozialen Medien so erfolgreich? Politikberater und Blogger Martin Fuchs analysiert die Online-Strategie der jungen Partei und fasst sie in einem Wort zusammen: Provokation.
Mehr Videos aus dem Bereich Video
Augenzeugen-Videos: Szenen nach Anschlag in London
London: Am britischen Parlament hat ein Attentäter vier Personen getötet und zahlreiche Menschen verletzt. Zunächst soll er mit einem Auto auf der Westminster Bridge mit einem Auto mehrere Personen umgefahren haben. Anschließend hat er vor dem britischen Parlament einen Polizisten niedergestochen und getötet. Er hatte wohl versucht, das Parlament zu betreten. Die Polizei geht von einem islamistischen Hintergrund aus.
Iran bitte vor Irak, Mr. Trump! #Everysecondcounts
Die erste Bewerbung aus dem Mittleren Osten kommt aus dem Iran. Und mit diesem Land verbindet die USA ja bekanntlich eine ganz besonders schwierige Beziehung. Aber Amerika müsse sich keine Sorgen machen, so das Video. Wenn die iranischen Atomraketen von den gleichen Ingenieuren entwickelt werden wie die iranischen Autos, dann kommen die nämlich nicht sehr weit.
Demonstranten stürmen EZB-Gelände
Tausende Aktivisten demonstrieren in Frankfurt gegen Neubau der Europäischen Zentralbank.
NEO MAGAZIN ROYALE: So genial verabschiedet sich Dendemann
Das NEO MAGAZIN ROYALE und Deutschrapper Dendemann gehen künftig getrennte Wege. In der letzten Sendung 2016 hat sich der Rapper aber nochmal gebührend bei Jan Böhmermann und dem Rest der NEO MAGAZIN ROYALE-Crew verabschiedet. Dazu hat Dendemann mit freundlicher Unterstützung zahlreicher namenhafter Gäste den zweiten Teil von "Eine deutsche Rapgeschichte" performt. So kann man sich verabschieden: Tschüss, Dende!
So reagiert das Netz auf Böhmermanns Schmähgedicht
So reagiert das Netz auf Jan Böhmermanns Schmähgedicht auf Recep Tayyip Erdoğan. Eine Auswahl von Kommentaren auf den Social Media-Kanälen von dbate. Ist Jan Böhmermann zu weit gegangen?
Von Selfie bis Foodporn: So zeigen sich Politiker auf Instagram
Wer sich durch die Instagram-Profile deutscher Politiker klickt, trifft auf so manche wunderlichen Bilder: Christian Lindner mit Laser-Schwert oder Cem Özdemir mit Fidget Spinner. Und auch das klassische Selfie darf nicht fehlen, wenn die Politiker sich von ihrer halbwegs privaten Seite zeigen.