Video Wahlwerbespot: Wenn sich die NPD auf den Scheiterhaufen stellt
Video Wahlwerbespot: Wenn sich die NPD auf den Scheiterhaufen stellt
„Wir können auch anders!“ – die NPD stellt sich in einem neuen Wahlwerbespot selbst auf einen brennenden Scheiterhaufen. Dazu noch eine Prise Pöbel und mittelalterliches Flair und fertig ist das Video. Statt mit Sachargumenten, wird hier mit Obst und Gemüse der Kampf gegen die etablierten Parteien gewonnen.
Die Bundestagswahl steht kurz bevor. Am 24. September 2017 wird in Deutschland ein neuer Bundestag gewählt. Wie jedes Mal veröffentlichen die Parteien eigene Werbespots, der die Wähler für sie und ihre Inhalte gewinnen soll. Auch die NPD versucht es mal wieder – in sehr merkwürdiger Art und Weise.
Mittelalterliches Flair im Wahlwerbespot
Ganz im „Game Of Thrones“-Trend sind Scheiterhaufen und ein unzufriedener Pöbel, die zentralen Elemente, neben „Heiko Maaslos“. In dem auf Facebook und YouTube veröffentlichten Wahlwerbespot sieht man, wie die NPD zu Tode verurteilt ist. Wohl eine Anlehnung an das gescheiterte NPD-Verbotsverfahren. Doch dann tritt der rettende Pöbel auf und kann die rechtsextreme Partei noch in letzter Sekunde retten. Mit dem Bewurf von Obst und Gemüse sowie „Volksverräter“-Rufen wird der als Richter auftretende „Heiko Maaslos“ dann verscheucht. Begleitet natürlich von epischer Musik und zustimmendem Gebrüll der wütenden Meute.
NPD: „Wir können auch anders!“
In den Kommentaren zum Video schrieb die Partei noch „Wir registrieren: der bundesdeutsche Wähler ist durch keine noch so überzeugenden Sachargumente zu beeindrucken.“ Na dann: Man kann es ja auch mal ohne Inhalt, Argumente und mit jeder Menge „Mittelalter“-Action versuchen.
Veröffentlicht am: 15.08.2017 in Video
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