Video Brüssel: So emotional gedenkt die Stadt der Terroropfer
Video Brüssel: So emotional gedenkt die Stadt der Terroropfer
Ein Jahr nach den Terroranschlägen in Brüssel gedenkt die Stadt heute den Ofern des IS-Terrors. Überlebende, Hinterbliebene und Bewohner der Stadt erinnern mit unterschiedlichen Aktionen am Flughafen und an der Metrostation Maelbeek an die Opfer. Damit setzen sie ein deutliches Zeichen und trotzen dem Terror und der Angst, die er verbreiten will.
Am 22. März 2016, um 7.58 Uhr, wurde die erste Bombe der zwei Selbstmordattentäter am Flughafen in Brüssel gezündet. Wenige Zeit später, um 9.11 Uhr folgte die Zündung der zweiten Bombe in der Metrostation Maelbeek. Beide Bomben töteten insgesamt über 30 Menschen. Viele wurden verletzt.
Schweigeminuten in Brüssel
Die Stimmung in Brüssel und ganz Belgien ist heute – ein Jahr nach den Anschlägen – bedrückt. Mit unterschiedliche Aktionen wie Gedichten, der Enthüllung von Denkmälern und Schweigeminuten um 7.58 Uhr und 9.11 Uhr wird den Opfern und den Hinterbliebenen gedacht. Die U-Bahn stand für diese Zeit still.
Doch Brüssel will sich nicht dem Terror und seiner Angst, die er verbreitet, beugen. In Bussen und Bahnhöfen wurde um 9:11 Uhr zur „Minute des Lärms“ aufgerufen. Das Video des privaten niederländischen Radiosenders BNR Nieuwsradio zeigt, wie mit Applaus den 35 Todesopfern und mehr als 300 Verletzten, der Terroranschläge gedacht wird. Alle machen mit, als Symbol der Standhaftigkeit, des Trotzes und der Wehrhaftigkeit einer Stadt, die sich dem Terror nicht beugen wird.
Veröffentlicht am: 22.03.2017 in Video
Related Videos
„Ich habe Brüssel überlebt“ - Augenzeugen der Terroranschläge berichten
Sie sind oft nur eine Randnotiz in den Nachrichten. Nach Terroranschlägen werden schnell Todesopfer und Schwerverletzte gezählt. Doch was ist mit denjenigen, die mit leichten Verletzungen davon kommen. Und mit denjenigen, denen man die Verletzung nicht ansieht? Was ist mit den zahlreichen Augenzeugen, die einen Terroranschlag aus der Nähe erlebt haben - und die die Bilder vermutlich ein Leben lang nicht mehr loswerden?
Nach dem Terror: "Brüssel ist eine Geisterstadt!"
Sirenen, Helikopter und Eilmeldungen im Sekundentakt. Die Deutsche Christina Christopoulou wohnt und arbeitet im Brüsseler Maelbeek Viertel. Nur wenige Minuten vor den Anschlägen ist sie an der Metro-Station Maelbeek, in der sich einer der verheerenden Terroranschläge ereignete, vorbeigegangen. Aus ihrem Büro in Brüssel, berichtet die junge Beraterin von ihren Eindrücken nach der Terrorserie.
Terrorismus-Experte: "Ich fürchte Giftgas-Anschläge"
Wie konkret ist die Terrorgefahr in Deutschland? Haben IS-Terroristen jetzt auch AKWs im Visier? Interview mit Jörg H. Trauboth, Terrorismusexperte und ehemaliger Generalstabschef der Luftwaffe, über den Terror in Europa und den Kampf gegen den IS.
"Habe Angst vor Terror in Deutschland!" - Augenzeuge der Brüsseler Anschläge
Der Berliner Ralph Usbeck hat die Terroranschläge von Brüssel überlebt. Die Bilder des Anschlags lassen ihn auch einen Monat später nicht los. Er hat Schlafstörungen, manchmal sogar kleine Panikattacken. Wie lebt man mit dem Terror?
Brüssel-Korrespondent: "Wir haben darauf gewartet"
Stille in der belgischen Hauptstadt. Nichts geht mehr. Chefredakteur vom EUobserver Eric Maurice über die Situation in Brüssel.
Flughafen Brüssel: Augenzeugenvideo zeigt Szenen nach Explosion
Am Brüsseler Flughafen soll es zu mehreren Explosionen gekommen sein. Dieses Amateurvideo zeigt offenbar Szenen direkt nach den Explosionen am Flughafen. Menschen rennen panisch aus dem Gebäude.
Metro Brüssel: Augenzeugenvideo zeigt Szenen nach Explosion
In der Brüsseler U-Bahn und am Brüsseler Flughafen soll es zu mehreren Explosionen gekommen sein. Dieses Augenzeugenvideo zeigt offenbar Szenen direkt nach der Explosion in der U-Bahn. Dabei sollen mehrere Personen getötet und zahlreiche Personen verletzt worden sein.
Terror in Brüssel - die Augenzeugenvideos
Terror in Brüssel! Am 22. März 2016 hat es am Flughafen Brüssel und in der Brüsseler Metro mehrere Explosionen gegeben. Es soll über 30 Tote und zahlreiche Verletzte geben. Anhand von Augenzeugenvideos haben wir die Ereignisse rekonstruiert.
Mehr Videos aus dem Bereich Video
Rassismus ist eine Frage der Perspektive!
Was würde passieren, wenn man eine Rassismus-Brille findet? Plötzlich werden Ethnien auf überspitzte Vorurteile reduziert. Alle Südamerikaner tragen Schnurrbart und Strohhut, Asiaten kämpfen in Ninja-Manier und geben unverständliche Laute von sich. YouTuber Rudy Mancuso hat in seinem lustigen Video "Racist Glasses" auf dieses Problem aufmerksam gemacht. Die Perspektive ist entscheidend.
Umweltschützer stoppen ersten Atommüll-Transport zu Wasser
Deutschlands erster Atommüll-Transport zu Wasser wurde blockiert. Aktivisten der Umweltschutz-Gruppe Robin Wood seilten sich von der Neckar-Brücke bei Bad Wimpfen ab, um das Schiff zu stoppen.
6-Jähriger schreibt Brief an Präsident Obama
Alex ist 6 Jahre alt und lebt in New York. Nachdem er das Bild von dem syrischen Jungen gesehen hat, der aus den Trümmern eines Bombenangriffs in Aleppo geborgen wurde, schrieb Alex diesen bewegenden Brief an Präsident Obama.
probono-Magazin: Wohin mit dem Atommüll?
Atomausstieg schön und gut. Doch da war ja auch noch das Problem mit unserem Atommüll. Keiner weiß, wohin damit. Wer dafür blechen soll, allerdings schon! Mehr dazu im probono-Magazin Folge 85.
Melania Trump: Ein Model zieht ins Weiße Haus
Ein ehemaliges Unterwäsche-Model als neue First Lady? Was viele wohl für einen Witz hielten, ist jetzt Realität. Denn Melania Trump, aktuelle Ehefrau von US-Präsident Donald Trump, tritt gerne ins Rampenlicht. Ihr Ziel? Ein süßes Leben.
Der Zirkus von Ramallah
Es gibt ihnen neue Hoffnung: mit Witz, Akrobatik und Pantomime engagieren sich junge Palästinenser in einem Zirkus-Projekt. Ihr Traum: Eines Tages in Jerusalem auf der Bühne zu stehen.