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Terror in Paris – meine Stadt in Trauer

Place de la Republique in Paris, 2015.

Paris ist geschockt. Von Normalität kann nach den Attentaten keine Rede sein. Trotzdem gehen viele Menschen auf die Straßen. Sie wollen trauern und ein Zeichen gegen den Terrorismus setzen. Die französische Journalistin Marie Villetelle, die eigentlich in Berlin lebt, hat den Terror erlebt, als sie zu Besuch in ihrer Heimatstadt war. Spontan hat sie Bilder und Stimmen auf der Straße aufgenommen.

„Ich dachte, ich erlebe keinen Krieg in meinem Leben“, sagt Marie Villetelle im Videotagebuch. “ Jetzt weiß ich, dass ich solche Attentate öfter erleben werde.“ Sie selbst ist an dem Abend der Anschläge im Zentrum von Paris unterwegs – zum Essen verabredet in einem Restaurant. Der Terror hätte Marie Villetelle genauso treffen können. Bis mittags am 14. November bleibt sie in ihrer Wohnung. Die Polizei warnt Bürger davor, ihr Haus zu verlassen. Dann geht sie doch raus auf den Place de la République – und beginnt, mit einer kleinen Kamera zu drehen. Dabei hat sie auch mit Graffiti-Künstlern, die auf ihre ganz eigene Art und Weise, auf den Terror antworten, gesprochen.

Das Videotagebuch „Terror in Paris – meine Stadt in Trauer“ entstand in Kooperation mit dem Berliner Fernsehbüro.

Zum „Terror in Paris“ zeigt dbate.de:

– FLASH: So reagiert das Netz auf Paris-Terror

– SKYPE-TALK mit Nils Minkmar: „Die Regierung hat versagt. Das macht mich wütend“

– SKYPE-TALK: Augenzeugen-Bericht aus dem Fußball-Stadion „Mir flatterten die Hosenbeine“

– FLASH: Reaktionen aus dem Netz zu #ParisAttacks

– FLASH: Augenzeugenvideo zeigt Szenen direkt nach Anschlag

– FLASH: Obama zu Terror in Paris

– FLASH: Explosionen vor Stadion

– FLASH: Eagles of Death Metal-Konzert (Juni 2015)

 

 

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