Video Emmys gegen Trump? Überraschungsauftritt von Sean Spicer
Video Emmys gegen Trump? Überraschungsauftritt von Sean Spicer
Bei den diesjährigen Emmys in Los Angeles kam US-Präsident Donald Trump nicht gut weg. Sein ehemaliger Pressesprecher Sean Spicer bewies Humor und nahm sich selbst auf die Schippe. Aber auch Alec Baldwins Award für seine Parodie des US-Präsidenten sollte Trump nicht allzu sehr gefallen haben.
Selbstironie muss manchmal sein. Sean Spicer ist der ehemalige Pressesprecher von US-Präsident Donald Trump. Als er auf einem fahrbaren Podium auf die Bühne rollte, staunte das Publikum nicht schlecht. Vor allem die Schauspielerin Melissa McCarthy, die Sean Spicer in der Comedy-Show „Saturday Night Live“ oft parodierte, sah man die Überraschung an.
„Dies wird die größte Zuschauerzahl sein, die jemals die Emmys verfolgt hat. Punkt!“, sagte Spicer. Das weckt Erinnerungen an seine erste Pressekonferenz nach Trumps Amtseinführung. Damals gab es eine große Debatte über seine Aussage, der angeblich höchsten Zuschauerzahlen aller Zeiten (#FakeNews). Sein nun ironischer Auftritt sorgte erneut für viel Gesprächsstoff. Denn offenbar ist ihm der damalige Fehltritt bewusst.
Trump Parodie gewinnt Emmy Award
Die Comedy-Serie Saturday Night Live wurde an dem Abend mit einem Award als beste Sketch-Serie ausgezeichnet. Auch Alec Baldwin gewann einen Emmy für seine Parodie des US-Präsidenten. In seiner Laudatio verteilte er dann einen Seitenhieb an den Präsidenten. Seine Worte „Ich schätze, ich sollte sagen: Mr. President, hier ist endlich ihr Emmy“ richteten sich an Trumps Beschwerde, er habe nie einen Emmy für seine Show The Celebrity Apprentice bekommen.
Baldwins Trump Parodie könnt Ihr euch hier noch einmal anschauen.
Veröffentlicht am: 18.09.2017 in Video
Related Videos
Saturday Night Live: Alec Baldwin provoziert Donald Trump
Spitzer Mund und blondes Haar: seit Wochen imitiert Alec Baldwin in Saturday Night Life den President-Elect Donald Trump. Und was sagt der künftige US-Präsident dazu? Der findet das überhaupt nicht lustig. Aufhören will Baldwin aber nur, wenn Trump endlich seine Steuererklärung veröffentlicht.
Daily Show: Kindergarten mit Sean Spicer
Verzettelt, überarbeitet und motzig. So tritt Sean Spicer, der Pressesprecher des Weißen Hauses meistens auf. Journalisten fährt er dabei gerne über den Mund, und macht sich damit bei ihnen unbeliebt. Die US-Late-Night-Sendung „Daily Show“ hat nun herausgefunden, welcher Job für Spicer viel passender wäre: Kindergärtner.
"Alternative Fakten" - So redet sich Team Trump seine Lügen schön
Diese Formulierung gibt die Richtung von Donald Trumps künftiger Pressearbeit vor: Er habe "alternative Fakten" benannt, verteidigte Trump-Beraterin Kellyanne Conway den neuen Pressesprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer. Der hatte offenkundig falsche Angaben zu den Zuschauerzahlen bei Donald Trumps Vereidigung gemacht.
Trump-Sprecher: "Nicht mal Hitler hat Chemiewaffen eingesetzt"
Trumps Pressesprecher Sean Spicer hat schon wieder für Furore gesorgt. Er hat mit einem Hitler-Vergleich für Verwirrung gesorgt. Mit Blick auf den mutmaßlichen Einsatz von Chemiewaffen durch den syrischen Machthaber Baschar al-Assad sagte Spicer: "Nicht einmal Hitler ist so tief gesunken." Beim Versuch seine falsche Aussage klarzustellen, brauchte der Trump-Sprecher dann zwei Anläufe.
„Comey und Trump: Ein schlecht gelaufenes Tinder-Date“
In seiner Late-Night-Show nimmt Seth Meyers, die im Vorfeld veröffentlichte Erklärung des Ex-FBI-Direktors James Comey unter die Lupe. Mit viel Witz analysiert Meyers die Beziehung zwischen US-Präsident Trump und den gefeuerten Comey.
Mehr Videos aus dem Bereich Video
Livestream zu den Blockupy-Protesten (beendet)
Die kapitalismuskritische Bewegung Blockupy will unter dem Motto "Let's take over the party" die Eröffnung stören und die Arbeit der EZB-Angestellten verhindern. Angekündigt sind diverse Blockaden und Kundgebungen.
"Sharknado": Sturm „Debbie“ wirft Hai an Land
Zu Beginn der Woche richtete der Wirbelsturm “Debbie” viel Chaos im Nordosten Australiens an. Ernstlich zu Schaden kam bei diesem Unwetter glücklicherweise niemand, bis auf ein ein Meter langer Hai, der durch den Sturm an Land geworfen und auf einer Straße im kleinen Ort Rita von Hilfskräften gefunden wurde.
Kachelmann empört sich bei Vortrag von Alice Schwarzer
Bei ihrem Vortrag zum Thema „Sexualgewalt gegen Frauen” an der Universität Köln bekam Alice Schwarzer unerwarteten Besuch: Jörg Kachelmann saß im Publikum und meldete sich zu Wort, nachdem Schwarzer seinen Fall als Negativbeispiel für Täterjustiz in Deutschland genannt hatte. Eine Aufnahme aus dem Hörsaal der Universität zeigt, wie sich Kachelmann gegen die Falschanschuldigungen verteidigt und Schwarzer verbal angreift.
Nepal: Bergsteiger filmt Lawine
Dramatische Bilder. Ein deutscher Bergsteiger hat gefilmt, wie eine Schneelawine das Everest-Basecamp überrollt. Die Lawine war durch ein heftiges Erdbeben ausgelöst worden.
Poison Papers: Wie Chemie-Konzerne giftige Produkte verschleiern
Achtung giftig! Die sogenannten Poison Papers wurden geleakt und zeigen, dass große Chemie-Unternehmen eng mit US-Behörden zusammengearbeitet haben, um jahrelang die Giftigkeit ihrer Produkte zu verschleiern. Ein beunruhigendes probono Magazin.
TV-Duell: Clinton punktet gegen Trump
Wohl nur der Super-Bowl wurde in den USA mit mehr Spannung erwartet als das erste von drei TV-Duellen zwischen Donald Trump und Hillary Clinton. Über 90 Minuten diskutierten die demokratische Präsidentschaftskandidatin Clinton und der republikanische Präsidentschaftskandidat Trump über Themen wie Atomwaffen, Polizeigewalt, Steuerpolitik, Außenhandel oder Terrorabwehr. Clinton wirkte im TV-Duell souveräner und kann im Wahlkampf gegen Trump punkten.