Schlagwort: Verhungern
Artikel Kontroverses Video: Tierschützer filmt verhungernden Eisbären
Artikel Kontroverses Video: Tierschützer filmt verhungernden Eisbären
Schwer mit anzusehen: Ein in freier Wildbahn verhungernder Eisbär. Die Tierschutzorganisation SeaLegacy filmte das Tier und half ihm laut eigenen Angaben nicht. Das Netz ist schockiert, doch die Umweltschützer erklären warum.
Der kanadische Naturfotograf Paul Nicklen entdeckte den abgemagerten Eisbären auf der Baffininsel in der kanadischen Arktis. In dem Video sieht man das Tier, wie es in einer eisfreien Umgebung nach Nahrung sucht. Das Video erschreckt und schockiert. Nicklen postete es auf Facebook und Instagram, um auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen. In den nächsten 100 Jahren werden Eisbären aussterben, schreibt Nicklen in seinem Post. Seinen Angaben nach, sei auch das Tier vor seiner Linse wenig später verhungert.
Kritik an den Tierschützern
Paul Nicklen ist Biologe und Mitbegründer der Tierschutzorganisation SeaLegacy. Die Kritik der Social Media-User ist groß: Warum hat die Organisation dem verhungernden Tier nicht geholfen und sah stattdessen beim Sterben zu? SeaLegacy rechtfertigt sich in einer Antwort an die Internet-Nutzer: „Die harte Realität ist, dass seine Beinmuskeln derart verkümmert waren, dass sie sich nicht mehr von selbst erholt hätten. Zudem wäre es illegal gewesen, ihn zu füttern, sich ihm zu nähern oder irgendetwas zu unternehmen, um sein Leid zu mindern.“
Veröffentlicht am: 15.12.2017 in Artikel
Zufällige Auswahl
EU-Beitrittsverhandlungen mit Türkei: „Mitgliedschaft war nie das Ziel“
Was bedeuten Erdogans Säuberungswellen in der Türkei für das Verhältnis zur EU? Sollten die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei abgebrochen werden – oder muss gerade jetzt auf Dialog gesetzt werden? CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter ist überzeugt, dass man an den Verhandlungen unbedingt festhalten müsse. Aber geht es dabei tatsächlich um die Mitgliedschaft der Türkei in der Europäischen Union? Interview über politische Strategien, die türkische Unterstützung von Islamisten und Erdogans Annäherung an Putin.
„Haben Sie Angst vor einem Diktator Erdogan?“
Seit dem Putschversuch am vergangenen Freitag hat die Regierung ca. 50.000 Soldaten, Polizisten, Richter und Lehrer festgenommen oder suspendiert. Türkische Wissenschaftler haben bis auf weiteres Ausreiseverbot. Erdogan selbst sagte, der Putschversuch sei ein Gottesgeschenk – kommen jetzt weitere Ermächtigungsgesetze? Wir haben Türken in Hamburg gefragt, ob sie Angst vor einem Diktator Erdogan haben.
Tim Renner über die Musikindustrie und die Grammys
Gestern wurden in L.A. die Grammys verliehen. Der Musikpreis steht bei jungen Künstlern schon länger in der Kritik, nicht mehr zeitgemäß zu sein. Doch 2017 konnten erstmals auch Künstler nominiert werden, deren Alben nur online per Streaming verfügbar sind. Wie verändert sich die Musikwelt durch die neuen Hörgewohnheiten? Der ehemalige Kulturstaatssekretär Berlins, Tim Renner, gibt Einschätzungen und erklärt außerdem, welche Möglichkeiten Politik der Popkultur geben kann.
Tariks Genderkrise: Homo-Ehe? Yes we can!
Der Kölner dbate-STAR und YouTuber Tarik Tesfu versteht sich als „Gender-Messias“. Seine Waffen: Witz, Ironie und Authentizität.
„Prenzlschwäbin“ Bärbel Stolz über Schwaben in Berlin
Nein, sie spielt sich nicht selbst – „wenn, dann nur ein kleines bisschen.“ „Prenzlschwäbin“ ist eine neureiche Yuppie-Mutter im Berliner Szene-Stadtteil Prenzlauer Berg. Ihre zwei Kinder heißen Wikipedia und Buro-Hugo-Luis und mit philisterhaften Ratschlägen zum Thema „Bio“ und „Öko“ stört die „Prenzlschwäbin“ das Treiben der Großstadt. Bärbel Stolz ist gelernte Schauspielerin und hat unter anderem Rollen in „Fack Ju Göhte“ und „Türkisch für Anfänger“ gespielt. Im Juni 2014 hat sie ihr erstes YouTube-Video veröffentlicht und die Kunstfigur „Prenzlschwäbin“ ins Leben gerufen. Der Humor, über den nach Aussage von Bärbel Stolz auch Schwaben selbst lachen, ist nun mit dem „Goldenen Blogger“ ausgezeichnet worden. Für Stolz kam der Preis überraschend. „Bis zum Gewinn wusste ich gar nichts von der Nominierung“, sagt die Schwäbin im Skype-Talk. Gefreut hat sie sich trotzdem.
Wir schaffen das: So kämpfen Bürger gegen Rassismus (probono Magazin)
Altena war kein Einzelfall: Gewalt gegen Flüchtlinge und gegen Bürger, die sich für diese engagieren, nimmt weiter zu. Täglich werden Unterkünfte von Asylbewerbern und die Menschen selbst angegriffen. Aber was tun gegen den Rassismus? Neben Initiativen für Flüchtlinge gibt es jetzt mehrere Vereine, die sich explizit gegen diesen Hass engagieren.
Weitere dbate Artikel
Helmut Kohl – im Halbdunkel
Im Jahr 2003 stellte sich Helmut Kohl einem ungewöhnlichen Gespräch. Es dauerte vier Tage. Und wurde Kohls letztes großes TV-Interview.
Waffen für den Jemen: USA werfen Iran Verletzung von UN-Resolution vor
Die US-amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley stellte bei einer Pressekonferenz angebliche Beweise vor für iranische Waffenlieferungen an militante Rebellen im Jemen. Damit hätte der Iran UN-Resolutionen verletzt. Die USA drohen eine internationale Koalition gegen den Iran zu bilden. Dieser bestreitet hingegen jegliche Waffenlieferungen.
Rapper Eminem teilt aus: „Wir hassen Trump.“
Donald Trump oder Eminem? Vor diese Wahl stellt der Rapper seine Fans in seinem neuen Song, der sich klar gegen die Arbeit des US-amerikanischen Präsidenten richtet. Und ihn unter anderem als unkalkulierbaren Opa beschimpft.
Anwohner filmt Vulkanausbruch in Hawaii aus der Nähe
Genauso schön wie beängstigend: Ikaika Marzo filmt fast jeden Tag live die Lavafontänen auf seiner Heimat Hawaii. 2000 Menschen mussten schon fliehen, doch er bleibt dort.
VIDEOTAGEBUCH-REIHE: „Das große (Arbeits)Los“
– Thomas – vom Unternehmensberater zum Flötenspieler 1/5
– Yolanda – Spanischlehrerin in Berlin 2/5
– Dimitrios – Traum vom Showbusiness 3/5
– Dominik – zwischen Call-Center und Gedichten 4/5
– Teepeeland – die Aussteiger-Kommune 5/5
Schwerpunkt: Fremd im eigenen Land?
– VIDEOTAGEBUCH: Mein Kopftuch
– SKYPE-TALK: „Fremdenfeindlichkeit ist allgegenwärtig“
– SKYPE-TALK: „Dialog mit PEGIDA ist wichtig“