Schlagwort: Verhungern
Artikel Kontroverses Video: Tierschützer filmt verhungernden Eisbären
Artikel Kontroverses Video: Tierschützer filmt verhungernden Eisbären
Schwer mit anzusehen: Ein in freier Wildbahn verhungernder Eisbär. Die Tierschutzorganisation SeaLegacy filmte das Tier und half ihm laut eigenen Angaben nicht. Das Netz ist schockiert, doch die Umweltschützer erklären warum.
Der kanadische Naturfotograf Paul Nicklen entdeckte den abgemagerten Eisbären auf der Baffininsel in der kanadischen Arktis. In dem Video sieht man das Tier, wie es in einer eisfreien Umgebung nach Nahrung sucht. Das Video erschreckt und schockiert. Nicklen postete es auf Facebook und Instagram, um auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen. In den nächsten 100 Jahren werden Eisbären aussterben, schreibt Nicklen in seinem Post. Seinen Angaben nach, sei auch das Tier vor seiner Linse wenig später verhungert.
Kritik an den Tierschützern
Paul Nicklen ist Biologe und Mitbegründer der Tierschutzorganisation SeaLegacy. Die Kritik der Social Media-User ist groß: Warum hat die Organisation dem verhungernden Tier nicht geholfen und sah stattdessen beim Sterben zu? SeaLegacy rechtfertigt sich in einer Antwort an die Internet-Nutzer: „Die harte Realität ist, dass seine Beinmuskeln derart verkümmert waren, dass sie sich nicht mehr von selbst erholt hätten. Zudem wäre es illegal gewesen, ihn zu füttern, sich ihm zu nähern oder irgendetwas zu unternehmen, um sein Leid zu mindern.“
Veröffentlicht am: 15.12.2017 in Artikel
Zufällige Auswahl
Clown von Aleppo: Interview mit Bruder des getöteten Sozialarbeiters
Kindern inmitten des Leids in Aleppo ein Lächeln aufs Gesicht zaubern – das war das Ziel des syrischen Sozialarbeiters Anas Al Basha. Für seine mutige Arbeit ist der 24-Jährige als letzter „Clown von Aleppo“ bekanntgeworden. Nun wurde er bei einem Luftangriff in Aleppo getötet. Interview mit seinem Bruder Mahmoud Al Basha über die Arbeit und Motivation seines Bruders und die Folgen des Kriegs für Aleppos Kinder.
Düsseldorf: Brand in Flüchtlingsunterkunft
Über einer Flüchtlingsunterkunft in Düsseldorf ist aktuell eine riesige Rauchwolke zu sehen. In der Unterkunft, die im Norden der Stadt auf dem Messegelände liegt, soll es ersten Angaben zufolge einen Großbrand gegeben haben. Über 70 Feuerwehrmänner sind im Einsatz. Alle 281 Flüchtlinge, die in der Unterkunft untergebracht sind, sollen außer Gefahr sein.
Mehr als Krawall: So waren die G20-Demos in Hamburg (Cemcorder)
Verstörende Bilder vom G20-Gipfel in Hamburg: Steine und Flaschen fliegen auf Polizisten, Barrikaden brennen, es kommt zu Polizeigewalt. Doch dbate-Kolumnist Cemcorder hat auch positive und friedliche Proteste erlebt.
Mein Leben in Quarantäne – Coronavirus in China
Das Videotagebuch „Mein Leben in Quarantäne“ erzählt die persönlichen Geschichten von Menschen, die Zeugen des Coronavirus-Ausbruchs in China geworden sind.
Alexander von Streit: „Reichweiten-Fixierung verändert Journalismus“
Alexander von Streit erklärt, warum Krautreporter nicht die ‚Retter des Journalismus‘ sind und man nur „partiell neue Wege gehen kann.“ Trotzdem glaubt er an die Notwendigkeit von Community-Journalismus. Im Zeiten permanenter Innovationen plädiert er für eine Wiederentdeckung der Langsamkeit und findet, mit Blick auf die Gründer- und Start-Up-Kultur in den USA, dass wir Scheitern endlich als Lernprozess begreifen sollten.
Die schmutzige Wahrheit über Bananen (probono Magazin)
Die Banane gehört mit zu den beliebtesten Obstsorten in Deutschland. Doch die Massenproduktion der gelben Frucht richtet in ihrem Ursprungsland großen Schaden an. Das probono Magazin zeigt erschreckende Bilder von den ausgebeuteten Arbeitern auf den Bananen-Plantagen Ecuadors.
Weitere dbate Artikel
Teheran: Schüsse im iranischen Parlament
In Teheran ist es offenbar zu koordinierten Angriffen gekommen. Beim Khomeini-Mausoleum und im iranischen Parlament waren Schüsse zu hören.
Überflüssig, aber gut – dbate-Empfehlungen für die Katastrophe
Krieg, Terroranschläge oder sonstige Katastrophen. Die Bundesregierung will vorbereitet sein und stellt deshalb ein Versorgungskonzept für die Bürger zusammen. Darin heißt es: „Bürger werden angehalten, sich einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln für einen Zeitraum von zehn Tagen anzulegen.“ Allerdings dürften die im Eigenheim Verschanzten spätestens nach ein paar Tagen zwar noch Wasservorräte haben, der individuelle Vorrat an Langeweile wäre jedoch mindestens bedenklich. Deswegen haben wir ein paar Empfehlungen für den guten Geschmack – der im Ernstfall mindestens so wichtig sein kann, wie ein Stück Schokolade: vier Alben, Filme und Bücher, die vielleicht überflüssig – aber ziemlich gut sind. Und um es mit P.J. O’Rourke zu sagen: „Lies nur, was dich gut aussehen lässt, falls du mittendrin stirbst“.
Sterbehilfe – der Streit
Der katholische Publizist Martin Lohmann und Dieter Graefe, Rechtsanwalt des Sterbehilfe-Vereins Dignitas, sind sich nie persönlich begegnet. Vermittelt von dbate.de treffen sie jetzt im Internet aufeinander – und streiten über Sterbehilfe. Es ist die Premiere eines neuen Genres – das Skype-Streitgespräch.
„So habe ich das Interview mit Jan Böhmermann gefaket“
„So habe ich das Interview mit Jan Böhmermann gefaket“ – Exklusiv-Interview mit BILD-Herausgeber Kai Diekmann über falsche Interviews und die angebliche Geliebte von Helmut Kohl Ein strahlender Frühlingstag in Potsdam. Kai Diekmann […]
Videotagebuch „Mein Leben unter Putin“
dbate.de zeigt Film über die Jagd auf Homosexuelle in Russland. Schöne Zeiten, vergangene Zeiten: Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, in der Homosexualität verboten war, öffnete Russland sich zunächst: Schwulenfreundliche Werbung wurde im Fernsehen gezeigt, es wurden Bars für Schwule und Lesben eröffnet und die ersten Gay-Prides fanden in Moskau und St. Petersburg statt. Doch unter dem amtierenden Präsidenten Russlands, Vladimir Putin, hat sich die Politik gravierend geändert.
Helmut Kohl – im Halbdunkel
Im Jahr 2003 stellte sich Helmut Kohl einem ungewöhnlichen Gespräch. Es dauerte vier Tage. Und wurde Kohls letztes großes TV-Interview.