Schlagwort: Torjubel
Artikel Kreativer Torjubel oder ein Schritt zu weit?
Artikel Kreativer Torjubel oder ein Schritt zu weit?
Der italienische Nationalstürmer Mario Balotelli ist bekannt für seine extrovertierte Art und fällt mit seinem Verhalten auch neben dem Spielfeld auf. Beim Sonntag-Spiel seines Vereins Olympique Marseille gegen AS Saint-Etienne in der französischen Ligue 1 setzte er allerdings noch einen drauf.
Bereits in der 12. Minute gelang Balotelli der Führungstreffer. Es war sein 4. Tor in bisher 16 Einsätzen der laufenden Saison. Doch noch ungewöhnlicher als sein Tor war sein Torjubel. Schnurstracks lief Balotelli zur Seitenlinie und ließ sich von einem Kameramann sein Handy reichen. Die Teamkameraden sammelten sich hinter ihm und per Selfie-Mode wurde schnell ein etwa 10-sekündiges Jubel-Video für die Instagram-Fans aufgenommen.
Balotelli scores and celebrates by going on Instagram live. What a world pic.twitter.com/FeWdUbZDMI
— FourFourTwo ⚽️ (@FourFourTwo) 3. März 2019
Das Video, das Balotelli neben seiner Instagram-Story auch auf seiner Instagram-Seite postete, hat inzwischen knapp 2 Millionen Aufrufe.
Eine neue Art des Torjubels?
Dass Spieler sich auf kreative Art über Tore freuen, ist nichts Ungewöhnliches. Sei es eine bestimmte Geste, ein Tanz oder ein extra bedrucktes T-Shirt. Auch sind viele Fußballspieler auf Social Media aktiv und lassen die Fans an ihrem alltäglichen Leben, dem Training und sportlichen Erfolgen teilhaben. Doch die Verschmelzung von beidem ist neu. So sind Handys bisher nur nach dem Spiel auf dem Feld zu beobachten. Wie lange wird es dauern, bis sich die ersten Nachahmer Balotellis finden und ab wann muss man sich mit Regelungen über die Handynutzung auf dem Fußballfeld auseinandersetzen? So führte das International Football Association Board, kurz IFAB, 2012 zum Beispiel für das Ausziehen des Trikots einen Zusatz zur Regel 12 ein. Spieler dürfen zwar nach einem Tor jubeln, es aber nicht übertreiben. Eine Verwarnung gibt es, wenn der Spieler „das Hemd auszieht oder den Kopf mit dem Hemd bedeckt“.
Veröffentlicht am: 04.03.2019 in Artikel
Zufällige Auswahl
ESC 2016: Interessiert Euch das?
Am Samstag ist es soweit: das große Finale des Eurovision Song Contest 2016 findet in Stockholm statt. Doch wer interessiert sich überhaupt für das Event? Und wisst Ihr, wer Deutschland beim ESC 2016 vertritt? Wir haben uns in Hamburg umgehört.
Flug ins Unglück: Clintons Mannequin Challenge
Am letzten Wahlkampftag wollte Hillary Clinton noch einmal die Wähler mobilisieren. Eingefroren wie eine Schaufensterpuppe und mit prominenter Unterstützung von Jon Bon Jovi verbreitete sie ihre Botschaft „steh nicht still“. Genützt hat es ihr dennoch nicht.
Hamburg: Willkommensparty für Flüchtlinge
Aktuell dominieren fremdenfeindliche Ausschreitungen in Städten wie Heidenau oder Freital die Flüchtlingsdebatte. Dass es auch anders geht, haben zahlreiche Bundesbürger am Wochenende im Hamburg gezeigt. Im Karoviertel, direkt neben den Messehallen, wo aktuell 1200 Flüchtlinge untergebracht sind, wurde getanzt, gesungen und gelacht. Viele hatten Essen mitgebracht und mit kleinen Aktionen wie Fußball-Spielen oder einer Schmink-Aktion für strahlende Gesichter unter den Flüchtlingen gesorgt.
Sex Pistols: God save the Queen
dbate gratuliert der britischen Königin mit dem Punk-Kassiker „God save the Queen“. 1977 war der Drei-Akkorde-Song die Hymne der Punkbewegung. Kein musikalisches Meisterwerk. Dafür Energie pur. Die Sex Pistols wollten die britische Königin in Grund und Boden singen.
Shitstorm um neue Pepsi-Werbung: Geht das zu weit?
Menschen mit Migrationshintergrund kommen auf der Straße zusammen und protestieren gegen Gewalt gegen Schwarze. Als sie vor einer Front aus Polizisten stehen, überreicht Model Kendall Jenner dem Schutzmann eine versöhnende Pepsi. Und alles ist gut. In den Sozialen Medien sorgte das Werbe-Video für einen Eklat.
Bilder von Gewalt und Terror verbreiten – Ja oder Nein?
Der Terroranschlag von Nizza auf YouTube, die tödliche Polizeigewalt in den USA auf Facebook Live – viele drastische Bilder sind in den Sozialen Medien auf Twitter, Facebook und YouTube erschienen – und die Videos haben sich schnell verbreitet. Soll man solche Bilder aufnehmen? Und darf oder sollte man sie verbreiten? Ein Diskussionsgespräch zwischen den Journalisten Harald Staun (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) und Matthias Drobinski (Süddeutsche Zeitung).
Weitere dbate Artikel
Partyboot: DJ und Gäste verarschen syrische Flüchtlinge
Der DJ des „Partyboots“ bittet um Ruhe. Er kündigt eine Schweigeminute für syrische Flüchtlinge an. Dann sagt er, dass er die syrische Nationalhymne spielen wolle. Was dann folgt ist, lässt einem die Röte ins Gesicht steigen: die Mini-Schweigeminute wird sofort unterbrochen – doch statt der Nationalhymne Syriens dreht der DJ den Popsong „Runaway“ (Galantis) auf.
Seehofer über Merkel, Flucht aus Afghanistan
– INTERVIEW: Seehofer über Merkel
– SKYPE-TALK: Flucht aus Afghanistan
Schwerpunkt: Die große Trump-Show
– SKYPE-TALK: “ Trump, Macho der Alten Schule“
– FLASH: So inszeniert sich Melania Trump
– FLASH: Donald Trumps TOP 10 Epic Fails
– FLASH: Donald Trump vs. Papst Franziskus
Kätzchen statt Dekret: Die witzigsten GIFs zu Donald Trump
Was tun, wenn der US-Präsident Donald Trump ein Einreiseverbot für Muslime unterzeichnet? Genau, ein lustiges GIF kreieren, in dem er stattdessen ein krickeliges kleines Kätzchen malt – und dazu auch noch falsch beschriftet. Wir stellen Euch die witzigsten Varianten von #TrumpDraws vor.
dbate.de feiert 1. Geburtstag!
FLASH: 1 Jahr dbate.de in 100 Sekunden (Trailer)
CSU vs. CDU: Das Wettrennen (Ein Kommentar)
Ein Kommentar von Stephan Lamby.