Video 440 Kilometer für Gerechtigkeit: Protestmarsch in der Türkei
Video 440 Kilometer für Gerechtigkeit: Protestmarsch in der Türkei
Der Videokolumnist Cemcorder hat einen Protestmarsch für Gerechtigkeit in der Türkei mit seiner Kamera begleitet. Er teilt seine Eindrücke auf der 440 Kilometer langen Strecke. An Tag 1 des Marsches werden die Tausenden Protestler von Starkregen überrascht, aber lassen sich nicht aufhalten.
Protestmarsch „Adalet“
Nach der Verhaftung des türkischen Politikers und Journalisten Enis Berberoğlu, organisierte die türkische Oppositionspartei CHP einen 440 Kilometer langen Protestmarsch. Die Streck führt von Ankara bis ins Gefängnis Maltepe in Istanbul. Unter dem Namen „Adalet“ (z. dt.: Gerechtigkeit) ziehen mehrere tausend CHP-Anhänger in weniger als zwanzig Tagen durch die Türkei und protestierten für Gerechtigkeit und Demokratie. Als Gallionsfigur der Bewegung läuft der Oppositionsführer Kılıçdaroğlu die gesamte Strecke mit. Vom Anfang bis zum Ende ist der Videokolumnist Cemcorder mittendrin, um die Eindrücke des Marsches einzufangen und seine persönlichen Erfahrungen mit euch zu teilen. Am ersten Tag des Marsches berichtet Cemcorder und fängt die Stimmung vor Ort ein. Wieso genau dieser Marsch ins Leben gerufen wurde und was die Hintergründe und Motivation sind, könnt ihr euch hier anschauen.
Wie der Protest verläuft, eine Rede des Oppositionsführers und nähere Informationen zu den Beweggründen könnt ihr euch im nächsten Video von Cem anschauen: Der 6. Tag des „Adalet“-Marsches.
Wer ist Video-Kolumnist „Cemcorder“?
Cem aka „Cemcorder“ kommt aus Köln und produziert jede Woche ein neues Video. Es sind Reportagen, Vlogs oder kleine Experimente. Die Videos haben ein breites Themenspektrum und reichen von aktuellen politischen Inhalten wie beispielsweise zur AfD über das türkische Leben in Deutschland bis hin zu Film, Fernsehen oder Fußball. dbate zeigt die Gastbeiträge von „Cemcorder“ in der Rubrik Kolumne – und stellt alle Videos offen zur Diskussion. Die Gastbeiträge geben nicht die Meinung der Redaktion wieder!
Veröffentlicht am: 23.06.2017 in Video
Related Videos
Türkei-Referendum: An alle Hater und "JA-SAGER" | Cemcorder
"JA" (evet) oder "NEIN" (hayir): die Türkei stimmt über die Einführung eines Präsidialsystems mit Recep Tayyip Erdogan an der Spitze ab. Die letzten Wochen und Monate hat die Abstimmung auch in Deutschland für viel Unruhe gesorgt. Erdogan. Parteipropaganda. Beleidigungen. Die Türkei war nahezu jeden Tag in den Nachrichten. Videokolumnist "Cemcorder" richtet sich mit einem emotionalen Appell an alle Wahlberechtigen.
Warum haben so viele Deutsch-Türken für Erdogans Reform gestimmt?
Die Bürger der Türkei haben mit nur knapper Mehrheit für ein Präsidialsystem gestimmt. Aus Deutschland bekam der amtierende türkische Staatspräsident Erdogan für seine Reform 63 Prozent Zustimmung. „Sehr viele Türken fühlen sich in Deutschland nicht angenommen“, erklärt Kristian Brakel den für viele überraschenden Wahlausgang im Interview. Der Türkei-Experte ist derzeit in Istanbul und kommentiert die Folgen des Referendums.
„Türkei ist kein Rechtsstaat mehr!“ - Can Dündar (Cumhuriyet)
Nationalheld oder Verräter? Der türkische Journalist Can Dündar hat sich mit Erdogan angelegt – und ist bereit, dafür in den Knast zu gehen. Für die Veröffentlichung von Staatsgeheimnissen ist der Journalist zu über fünf Jahren Haft verurteilt worden. Er und sein Kollege Erdem Gül haben über geheime Waffenlieferungen der Türkei an syrische Rebellen berichtet. Der ex-Chefredakteur der oppositionellen Zeitung Cumhuriyet hat Widerspruch eingelegt.
"Sie sind die erste AfD-Person, mit der ich spreche" | Cemcorder zur NRW-Wahl
NRW-Wahl: Die Intiative "Köln spricht" hat zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ein Forum geschaffen, um einen Dialog zwischen Bürgern und Politikern zu ermöglichen. dbate-Kolumnist "Cemcorder" hat sich auf den Weg gemacht und mit Teilnehmern und Politikern vom "Live-Wahl-O-Mat" gesprochen.
Facebook-Live: So streamten die Türken den Putschversuch
"The Revolution Will Not Be Televised" - das war 1970 so. Mittlerweile haben wir 2016 und immer mehr Ereignisse werden live im Internet gestreamt. Der Terror-Anschlag in Nizza, Schüsse auf Schwarze in den USA oder eben der gescheiterte Militärputsch in der Türkei. Insbesondere via Facebook-Live konnte man unmittelbar verfolgen, wie sich Polizisten und Soldaten, Bürger und Militär gegenüberstanden und teilweise angriffen. dbate zeigt einen Zusammenschnitt verschiedener Live-Videos aus der Putsch-Nacht und den Tagen danach: "The (failed) Military Coup In Turkey Was Televised"
Ihr habt nichts gewonnen! | Cemcorder zum Türkei-Referendum
Türkei-Referendum: "Cemcorder" kommentiert den (vermeintlichen) Wahlsieg Erdogans: "Leute, ihr habt nichts gewonnen" Warum er so denkt, erklärt er im Video.
Mehr Videos aus dem Bereich Video
Wie Böhmermann das US-Publikum begeisterte
Satiriker Jan Böhmermann war zu Gast in der Late-Night-Show von Seth Meyers. Und brachte das US-amerikanische Publikum mit seinen sarkastischen Witzen über Trump zum Lachen. Ganz entgegen dem vorherrschenden Klischee, dass Deutsche nicht lustig wären.
Wie betrifft Dich die Flüchtlingskrise im Alltag? (Jadal-Kolumne)
Wie betrifft Dich die Flüchtlingskrise im Alltag? In der neuen Folge ihrer "Jadal"-Kolumne trifft die syrische Journalistin auf "besorgte Bürger", die sich vor einem Krieg in Deutschland fürchten und als Ausweg die AfD wählen. Dabei hat sie eine klare Ansage an die AfD: "Wenn Ihr den Nationalismus noch einmal ausprobieren wollt, dann überlegt euch jetzt schon, was Ihr euren Enkeln erzählen werdet."
Wie klingt eigentlich Tel Aviv?
Das Video ist Teil seines Projektes ThruYOU, bei dem Kutiman in einem Mix aus Youtube-Clips neue Sounds entstehen lässt. Das Projekt versucht den unterschiedliche Sound der Stadt Tel Aviv, an dem sich auch palästinensische Künstler beteiligen, einzufangen. Damit wird auch auf künstlerischem Weg versucht, den Kampf um die Staatlichkeit zweier Nationen in einer Klangwelt zu vereinen. Weitere Städte aus der Reihe 'Thru the City' sind Tokio, Jerusalem und Krakau.
Augenzeugen-Videos: Szenen nach Anschlag in London
London: Am britischen Parlament hat ein Attentäter vier Personen getötet und zahlreiche Menschen verletzt. Zunächst soll er mit einem Auto auf der Westminster Bridge mit einem Auto mehrere Personen umgefahren haben. Anschließend hat er vor dem britischen Parlament einen Polizisten niedergestochen und getötet. Er hatte wohl versucht, das Parlament zu betreten. Die Polizei geht von einem islamistischen Hintergrund aus.
Das Trauma von 9/11
Diese New Yorker beschreiben die Einschläge der Flugzeuge, die Flucht aus den Hochhäusern, den Einsturz der Gebäude und die Panik.
"Fotzen-Arschloch!" – Politiker und Journalisten lesen Hass-Mails vor
Von "Fotzen-Arschloch" bis "dreckige Ratte": CDU-Generalsekretär Peter Tauber, SPD-Generalsekretärin Katarina Barley, AfD-Bundessprecherin Frauke Petry und Kai Diekmann (ehemals BILD-Herausgeber) lesen Hassmails vor.