Video Wer hat Angst vor verschleierten Frauen? Ein Selbstversuch

Video Wer hat Angst vor verschleierten Frauen? Ein Selbstversuch

Burka, Niqab, Kopftuch – wie viel Verschleierung darf es sein? Die dbate-Kolumnistin Roshak Ahmad („Jadal“-Videokolumne) wagt den Selbstversuch. Mit einer schwarzen Niqab (nur ein Schlitz für die Augen) bekleidet, will sie mit Deutschen über ihre Ängste sprechen. Wer hat Angst vor verschleierten Frauen? Ein Selbstversuch.

Roshak Ahmad kam aus Syrien als Flüchtling nach Deutschland und lebt seit zwei Jahren in Hamburg. Sie trägt weder Burka noch Niqab, eher Jeans und T-Shirt. Doch die aktuelle Diskussion um ein mögliches Verbot von Verschleierung in der Öffentlichkeit beschäftigt Roshak sehr. Gemeinsam mit dbate-Redakteur Hendrik Holdmann (Kamera) stellt sie sich die Frage: Was stört die Deutschen an der Vollverschleierung? Nach ihrem Selbstversuch spricht Roshak Ahmad über ihre Erfahrungen – von Beschimpfungen, über abstrakte Ängste, bis hin zu freundlichen, offenen Diskussionen.

In ihrer Heimat Damaskus studierte Roshak Ahmad Kunst. Schon vor der Revolution in Syrien arbeitete sie als Journalistin und fing an Dokumentarfilme zu drehen. Als aus der Revolution ein Bürgerkrieg wurde, ging sie nach Deutschland. Ihre Familie blieb in Syrien oder floh in die Türkei.

In ihrer „Jadal“-Kolumne spricht die Syrerin Roshak Ahmad über ihr neues Leben in Deutschland

In Deutschland steht die Syrerin Roshak vor ganz neuen Herausforderungen: sie muss eine fremde Sprache und Kultur lernen – und Vorurteilen begegnen. Wie nimmt sie Deutschland wahr? Was gefällt ihr? Und was stört sie? In zwölf Episoden ihrer dbate-Kolumne „Jadal“ berichtet Roshak Ahmad von sich und ihrem neuen Leben in Deutschland. Jadal ist arabisch und bedeutete Debatte/Diskussion.

Veröffentlicht am: 29.08.2016 in Video

  • Overseasreader

    Ob die Verschleierung einen religioesen Hintergrund hat oder nicht interessiert mich ueberhaupt nicht. Ich persoenlich halte es fuer mich nicht akzeptabel, wenn ich ein Gesicht nicht sehen kann aber mit diesem mich unterhalten soll. Das Gesicht ist nun einmal wichtig und ohne es zu sehen ist dann auch kein Gespraech moeglich.

    • Susanne

      Mein Cousin ist blind und kann keine Gesichter sehen, trotzdem kann man sich prima mit ihm unterhalten…

      • Dietmar Sickmann

        Welch ein schwachsinniger Vergleich. Das tut wirklich weh!

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