Diskussion Prostitution legalisieren – Ja oder Nein?

Diskussion Prostitution legalisieren – Ja oder Nein?

Viel ist in den letzten Tagen über die Entkriminalisierung von Prostitution gesprochen worden. dbate.de hat die ehemalige Sexarbeiterin Marie Merklinger und die aktive Sexarbeiterin Undine de Rivière diskutieren lassen. Wir fragen: Prostitution (weltweit) legalisieren – Ja oder Nein?

In Deutschland ist Prostitution bereits seit 2002 komplett legalisiert. Trotzdem wird die Frage auch weiterhin kontrovers diskutiert. Der jüngste Vorstoß der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, Prostitution weltweit zu entkriminalisieren, hat der Debatte neues Futter gegeben.

Als „historischen Tag“ bezeichnete Amnesty International-Generalsekretär Salil Shetty die Entscheidung, sich für „alle Aspekte der einvernehmlichen Sexarbeit“ einzusetzen. Zuvor hatte sich die Organisation mit rund 200 Sexarbeiterinnen und Sexarbeitern unterhalten und zahlreiche Erkenntnisse gesammelt. Beim Treffen des Internationalen Rats von Amnesty International hatte dann eine Mehrheit der rund 400 Delegierten für die Entkriminalisierung gestimmt. Das Ziel: die Situation von Prostituierten weltweit zu verbessern.

Doch der Entschied rief schlagartig die Kritiker auf den Plan. Vom EMMA-Magazin bis hin zum internationalen Bündnis Koalition gegen Frauenhandel (CATW) erntete der Vorstoß scharfe Kritik. Einer der Hauptvorwürfe: die Entkriminalisierung komme einer Legalisierung gleich und öffne Menschenhandel und Sexsklaverei Tür und Tor.

Im dbate.de-Streitgespräch lassen wir die aktive Sexarbeiterin und Pressesprecherin vom Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen Undine de Rivière (pro) und die ehemalige Prostituierte Marie Merklinger von SPACE (Survivors Of Prostitution-Abuse Calling For Enlightenment) (contra) über die Legalisierung von Prostitution diskutieren.

 

 

 

Veröffentlicht am: 17.08.2015 in Diskussion

  • Am 17.08.2015 von „@GoldeCarlsson“ auf Twitter gepostet:
    Entschuldigung, es muss heißen: „Eine versucht, mit einer vom Fach zu diskutieren“.

  • Am 18.08.2015 von „@Nachtvogel“ auf Twitter gepostet:
    @dbateonline @sonjdol Ein Paradebeispiel, wie Merklinger und ihresgleichen merkbefreit stereotype, widerlegte Falschbehauptungen propagieren

  • Am 17.08.2015 von „Lilly DuFeu“ auf YouTube gepostet:

    Marie Merklinger erzählt da ja in aller Öffentlichkeit rotzfrech Lügen. Unglaublich wie man sich selbst so ins Aus stellen kann.

  • Pingback: Markierungen 08/20/2015 - Snippets()

  • Am 16.10.2015 von „Jörg Wirtz“ auf YouTube gepostet:

    Also soviel ich durch Googel erfahren konnte ist Merklinger damals
    freiwillig in die Prostitution gegangen. Und hat sich nicht richtig
    damit auseinander gesetzt was AI da verfasst hat. Aber Undine hat
    dagegen gehalten und das ist gut so.

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