Interview „Mehr Überwachung = mehr Sicherheit“ - Terrorismus-Experte Trauboth
Interview „Mehr Überwachung = mehr Sicherheit“ - Terrorismus-Experte Trauboth
Führt mehr Überwachung wirklich zu mehr Sicherheit? Jörg H. Trauboth hat darauf eine klare Antwort: „Ja!“ Und mehr noch – für ihn gibt es gar keine Alternative. Auch wenn wir in Deutschland öffentliche Veranstaltungen nicht komplett absperren sollten, fordert der ehemalige Berater der Bundesregierung deutlich mehr Polizeipräsenz im öffentlichen Raum und eine Ausweitung der Befugnisse für Sicherheitsdienste.
Nach dem Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin mit 12 Toten und zahlreichen Verletzten wird wieder über stärkere Sicherheitsmaßnahmen in Deutschland gesprochen. Während die einen mehr Datensammlung, mehr Videoüberwachung und mehr Polizei fordern, sehen andere die Grundrechte bedroht und weisen darauf hin, dass mehr Überwachung nicht automatisch zu mehr Sicherheit führt. Was tun? Jörg H. Trauboth war viele Jahre Bundeswehrsoldat und ist Experte für Terrorismus.
Terrorismus-Experte Trauboth: „Brauchen Videographie mit Gesichtserkennung“
Er fordert im Interview, dass Deutschland in Videographie mit Gesichtserkennung investieren muss: „Wäre die Straße videoüberwacht gewesen, hätte man den Täter jetzt viel schneller ermitteln können“, sagt Trauboth und ergänzt, dass man sich die Genugtuung in der Gesellschaft nach der Festnahme des Berliner U-Bahn-Schubsers vor Augen halten solle. Interview über eine neue Art von Anschlägen, die Arbeit von Sicherheitsdiensten und mangelnde Durchleuchtung von Flüchtlingen.
Jörg H. Trauboth hat viele Jahre als Bundeswehrsoldat gearbeitet. Außerdem ist er international tätiger Krisenmanager und hat u.a. die deutsche Bundesregierung bei Entführungen beraten. Als Terrorismusexperte ist er hauptsächlich bei dem TV-Sender Phoenix zu sehen. Mittlerweile hat Trauboth auch zwei Bücher veröffentlicht. Mehr Infos zu Jörg H. Trauboth gibt´s hier.
Veröffentlicht am: 21.12.2016 in Interview
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