Interview Amnesty International: „Alles Farce in Nordkorea“

Interview Amnesty International: „Alles Farce in Nordkorea“

Öffentliche Hinrichtungen, hungernde Menschen und Totalüberwachung – regelmäßig wird über Missstände in Nordkorea berichtet. Trotzdem reisen immer mehr Touristen nach Nordkorea, um sich ein eigenes Bild zu machen.

Doch sollte man eine Diktatur wie Nordkorea überhaupt bereisen? „Man bringt zwar Devisen ins Land, doch echte Begegnungen mit Einheimischen wird man niemals haben“, sagt Ronny Hübner, der für die Länderkoordinationsgruppe Nordkorea von Amnesty International arbeitet. Im Skype-Talk mit Hendrik Holdmann spricht Hübner außerdem über die „katastrophale Versorgungslage“. Die Essensrationen seien von der Führung um Kim Jong Un halbiert worden. Medizinische Behandlungen sollen ohne Betäubung durchgeführt werden. Deswegen besorgten sich viele Nordkoreaner auf dem Schwarzmarkt Crystal Meth-ähnliche Drogen, um körperliche wie seelische Probleme zu behandeln.

Zum Themenschwerpunkt „Nordkorea“ zeigt dbate.de außerdem:
– Videotagebuch: „Mein Besuch in Nordkorea – Videotagebuch junger Reisender“
Tipp: Kim Jong Un: Der Mann, der alles kann…

Weitere Infos zur Arbeit der Länderkoordinationsgruppe Nordkorea von Amnesty International finden Sie hier: www.amnesty-korea.de

Veröffentlicht am: 04.03.2015 in Interview

  • Pingback: dbate.de – wir lieben es rau – Schwerpunkt: Nordkorea – Blick in ein abgeschottetes Land()

  • DarkFluffy revolution

    Realistisch glaub ich hat der Wahnsinn erst ein Ende wenn das Militär putscht und sich das Land dann immer weiter öffnet bis hin zur Wiedervereinigung. Das ist das best case Szenario. Dann könnte (müsste?) man das Land noch militärisch befreien. Nach dem Motto lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Schwierig jetzt mit den Bomben. Fest steht jeden Tag den die Menschen in Nord Korea weiter geknechtet werden versagen wir als Völkergemeinschaft.

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